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Bei 2x capturen des selben Materials dennoch nicht binär ident....




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Frage von zaphods2ndhead:


Gibts hier Spezialisten, die diese Thema schon erforscht haben?

Habe die selbe Mini-DV Kasette von einer Canon HV20 zwei mal mit HDVSplit 0.77 Beta in jeweils ein anderes Verzeichnis "gecaptured".

Danach habe ich mit Beyond-Compare einen binären Vergleich der Dateien gemacht. Entsprechend dem TimeCode waren die Szenen jeweils ein eigenes m2t-file und in beiden Verzeichnissen war die selbe Anzahl von Files mit den selben Namen und jeweils aber eben nur annähernd gleicher Filegröße (;immer um weinge KByte verschieden).

Beim binären Vergleich der jeweils gleichen Szenen, stellte sich heraus, daß nicht nur am Schluss oder Anfang des Files unterschieliche Bytes waren, sondern nach einem regelmässigen Muster auch über die gesamte Länge im File - nicht viele aber doch immer wieder Gruppen von unterschielichen Bytes (;als ob eine art unterschielicher Übersetzung des Timecodes passiert wäre oder die Zeit des capurends mit ins file geschrieben worden wäre ...)

Aufgrund der Regelmäßigkeit der Unterschiede nehm ich an, daß die Bildinformationen der beiden Capture-Versuche jeweils eh ident sind und somit die Diskussion eher theoretisch....
Aber ein bissl verunsichert mich das doch - in der FAQ ist gleich 2x zu lesen, daß das capturen per FirewireFirewire im Glossar erklärt ja nur eine Datenübertragung ist und dann landen aber unterschiedliche Daten auf meiner Festplatte.

Ich würde gern sicherstellen, daß meine Ergebnisse nach dem Capturen keine Qualitätsmängel gegenüber der Aufzeichnung auf Band haben. Ich hab aber auch keine Software gefunden die in der Lage wäre ein "gecapturedes" file auf Fehler (;Bildfehler, dropped Frames, Klötzchen, ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt, Bitfehler,...) zu überprüfen.

Wenn es Fehler gibt, könnt man ja in einem 2. Capture-Durchgang hoffen, daß die Daten dann besser ankommen, falls beim ersten mal nur grad ein Schmutzpartikel über den Lesekopf gerutscht ist oder das Kabel gewackelt hat und der Kontakt kurz einmal nicht perfekt war (;sowas hat bei mir schon zu Szenen geführt die in 2 Teile zerfallen, aber wenns ganz kurz ist führts vielleicht nur zu einem Bildfehler??)

DANKE




Antwort von tommyb:

Das ist ja so, als würde man befürchten das Licht im Kühlschrank geht nicht aus wenn man die Tür schließt :D

Der binäre Unterschied zwischen den Dateien führt mit höchster wahrscheinlich davon, dass die Szenentrennung nicht ganz exakt arbeitet. Vielleicht gibt es auch einen Overhead an einigen Stellen. Vielleicht sendet die Kamera ja auch einen Zeitstempel wann das Material eingespielt wurde (;Uhrzeit) und das befindet sich im Stream.

Auf jedem Fall ist das bei einem Capture-Vorgang durchaus vorstellbar, denn binär identisch können nur Dateien sein, die von einem Datenträger auf den anderen kopiert wurden.

Das was sich auf dem Band befindet sind zwar 1 und 0, allerdings müssen diese beim Übertragen in einen Container gespeichert werden. Abhängig davon kann es zu solchen Unterschieden kommen - es liegen schließlich keine m2ts Dateien auf dem Band.



Antwort von robbie:

Des weiteren gibt es bei digitalen Videoformaten, die auf Band speichern, eine Fehlerkorrektur. Und wo ein Fehler auftritt, und vorallem wie er dann korrigiert wird, ist Interpretationssache des Algorithmus. Und da ist durchaus mal ein zufälliger Wert drinnen.



Antwort von zaphods2ndhead:

VIELEN DANK für die bisherigen Antworten.

Es is zugegeben ein bissl ein Luxusproblem.

Leichte Differenzen an Anfang und Ende sind auch leicht ignorierbar. Kontinuierliche kleinigkeiten ide sich durch die ganze Länge ziehen ...

Wenns Einspiel-Timecode ist wär das beruhigend - wenns Fehlerkorrektur ist, dann könnte man es (;Häuffigkeit und dichte des Auftretens) als Indikator nehmen wie gut das Bandlaufwerk arbeitet (;also auch dafür wann es eine Reinigung braucht - die Reinigungstapes soll man ja auch nciht ständig verwenden ...)

Mir gehts darum zu überprüfen ob ich das Material in der auf dem Band verfügbaren Qualität übertragen hab (;gegen Fehler die bereits in der Bandaufnahme sind kann man eh nix mehr machen - Fehler die beim capturen pasieren könnt man mit erneutem capturen, oder reinigen und dann capturen ja vielleicht verbessern/beheben).

Aber wies aussieht gibts dafür keine Möglichkeit zum Überprüfen.

Nat. könnt man das Material langwierig und mit höchster Konzentration (;und vielleicht noch in Zeitlupe :) ansehen und schauen ob man irgendwo in den 3960 sec einen Fehler entdeckt - und wenn man dann kurz den Eindruck hat, da war was dann könnt man das nocheinmal über HDMIHDMI im Glossar erklärt direkt aus der Kamera auf einem Bildschirm überprüfen - obs da auch so aussieht....

Dafür hab ich aber glaub ich nicht die Nerven

Ich hab jetzt ein zweites Thema eröffnet ob es Software gibt die Material nach dem capturen digital überprüft ob es Bildfehler/dropped Frames/Klötzchen... hat. Das bleibt dann zwar immernohc die Notwendigkeit nachzusehen ob das nicht schon auf dem Band so drauf ist (;um da sicherzugehen bräucht man eigentlich noch ein zweites Laufwerk/Kamera...)

Aber da wir ja digital arbeiten hab ich so die Hoffnung, daß solche langwierige penible Arbeiten doch auch eine Maschine übernehmen könnt :)



Antwort von WoWu:

@ zaphods2ndhead
Quote:
dann könnt man das nocheinmal über HDMIHDMI im Glossar erklärt direkt aus der Kamera auf einem Bildschirm überprüfen - obs da auch so aussieht....


Aus HDMIHDMI im Glossar erklärt kommt auch nur das decodierte Signal heraus. Einziger Unterschied: die Fehlerschutzmechanismen der Kamera greifen und nicht die, des NLE (;sofern das NLE überhaupt solche hat und der Fehlerschutz nicht, wie bei den meisten, einfach nur abgestriffen wird).
Quote:
überprüft ob es Bildfehler/dropped Frames/Klötzchen... hat.

Die Bezeichnung "dropFrame" hat nichts mit verloren gegangenen Frames zu tun sondern ist die Angleichung des ATSC Timecodes an die Echtzeit, also lediglich ein Rechenfaktor.
Quote:
penible Arbeiten doch auch eine Maschine übernehmen könnt

Jau, das ist wohl wahr, HP bietet da eine ganze Palette an Analysern ... aber alles nicht zum Consumerpreis.
Die machen auch nichts anderes, als den Fehlerschutz anzuschmeissen und die Aktivitäten auszuwerten.

Für den Hobbyfilmer gibt es da ein paar Tools, die helfen könnten, die allerdings auf MPEG2-TS beschränkt sind ... schau doch mal, ob Du damit weiter kommst:
http://www.offeryn.de/dv.htm
http://www.lucike.info/page_projectx.htm



Antwort von zaphods2ndhead:

VIELEN DANK - jetzt bin ich schon in der Nähe - die beiden Progs hab ich angesehen, leider nix, aber welche tools von HP meinst Du? Ist das Hewlett Packard?



Antwort von zaphods2ndhead:

@ WoWu - bitte falls Du das liest - welche Analyser/Tools von "HP" (;Hewlett Packard gemeint?) hattest du angesprochen?




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