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Beeindruckend: Canon R5 mit RF85/1.2



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Zum Original-Thread / Zum Canon EOS 5D Mark ... - 6/7D - R-Forum

Frage von iasi:


https://youtu.be/3wWaFH9iQD0?t=101

Ich bin gleich doppelt beeindruckt:

1. Der AF
Selbst bei f1.2 sitzt der Fokus.

2. Die Bildqualität bei Offenblende.
Das deutete der Test hier mit der Canon R schon an.
https://www.opticallimits.com/canon_eos ... 12?start=1



Antwort von rush:

Da läuft das Glas wohl ans Limit bzw. wird durch die 30MP Canon Kamera begrenzt.

Vergleichbare Gläser für Sony liefern am 42MP Sensor nochmal messbar deutlich mehr Auflösung - und dort nicht nur das 85er GM sondern auch das ältere Batis oder das "bezahlbare" Sony 85er 1.8.

Wird Zeit das die Jungs eine R5 als Testkamera für solch hochwertige Objektive an die Hand bekommen - denn an 30MP erzielt es zwar bereits tolle Ergebnisse - aber da ist vermutlich noch Luft nach oben für die Pixelpeeper.
Auflösung ist sicher nicht alles - aber die Bremse wird hier klar deutlich.



Antwort von Frank Glencairn:

Sorry, aber ich finde das RF sieht nach ner alten Russenlinse aus - nicht wirklich schön, und ja der AF ist beeindruckend.
Trotzdem würde ich nie mit 1.2 drehen, IMHO ist das einfach too much (oder to Matsch).








Antwort von iasi:

"Frank Glencairn" hat geschrieben:
Sorry, aber ich finde das RF sieht nach ner alten Russenlinse aus - nicht wirklich schön, und ja der AF ist beeindruckend.
Trotzdem würde ich nie mit 1.2 drehen, IMHO ist das einfach too much (oder to Matsch).
Ist es dir wirklich wichtig, wie ein Objektiv aussieht? :)

Sag niemals nie. Damit würdest du dir gestalterische Möglichkeiten verbauen. Beim "Joker"-Finale trägt der matschige Hintergrund ziemlich zur Konzentration auf den Joker und zur Dramatik bei.

Ich finde es vor allem auch beachtlich, dass man die hohe Auflösung über das gesamte Bild erreicht - vor allem abgeblendet.
Mich hatte es auch interessiert, was rush bzgl. höherer Auflösung sagt, daher das Video zum 85/1.2 an der R5.
Der Unterschied zwischen 21 und 50 MPixel hier ist schon interessant:
https://www.opticallimits.com/canon_eos ... is?start=1

Der AF scheint wirklich nutzbar - und damit meine ich, dass ich ihn einsetzen würde. Bisher habe ich mich nie auf einen AF verlassen.



Antwort von Darth Schneider:

Mit der Linse gibt es auf jeden Fall Toneh bis zum abwinken, also im Video da oben schon, in jedem einzelnen Foto ;)
Für alle die es immer noch nicht wissen...



Sorry das musste einfach hier rein !
Gruss Boris



Antwort von Darth Schneider:

Anhang
Der Preis ist doch eigentlich eine Frechheit, nur wegen dem Autofokus, wirklich ?
So ein Samjang gibt es mit ähnlicher BlendeBlende im Glossar erklärt doch für ein paar Hunderter, ev. Nicht so perfekt, so what ?
Ich finde jetzt, lieber was günstigeres und den Rest in Licht oder Ton investieren.
Aber die Kunden wissen es selber immer am besten...
Gruss Boris



Antwort von roki100:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
So ein Samjang gibt es mit ähnlicher BlendeBlende im Glossar erklärt doch für ein paar Hunderter, ev. Nicht so perfekt, so what ?
z.B. Samyang MF 85mm T1,5 VDSLR (Canon EF) mit nem Speedboster in Verbindung mit P4K?

Oder P6K + 85mm f1.4?

https://www.youtube.com/watch?v=_H4fIWOLNNw


Wobei mir persönlich orig. Canon Linsen mehr gefallen. Das Beispiel von iasi RF85/1.2 + R5 sieht einfach phänomenal aus. :) Trotzdem irgendwie viel zu viel mit f1.2, so als hätte man Vordergrund in Photoshop maskiert und ausgeschnitten und irgendein verschwommenen Hintergrund dahinter geklatscht.



Antwort von Darth Schneider:

Natürlich sind Canon Linsen sehr gut, nur eine Festbrennweite für über 2000€ ?
Und nicht mal ein manueller Blendenring ?
Also irgendwie denke ich da gibt es gescheitere Linsen.
Für den Preis kriegt man locker ein Xeen, oder etwa 4 Meikes. ;D
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Leute, was ist los?! Auflösung? Scharf bis in die Ecken... hat euch iasi auf die dunkele Seite geholt? Ich leihe euch mal meinen Pro Mist filter für die Optik :)

VG



Antwort von Darth Schneider:

Was denn Leute ?
das bin nur ich, mit meiner chronischen Canon Preispolitik Allergie...
Hoffentlich ist das Teil auch scharf bis in die dunkelste hinterste Ecke, bei dem Preis.
Das passt Teil passt preislich auf jeden Fall zu der C70, das wird dann aber etwas teuer (und immer noch ohne RAW Video) bei drei oder vier Objektiven...
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:

Du bist ja dem Namen nach schon auf der dunkelen Seite :) Das ist bei allen so mit den Preisen. Die neuen lichtstarken Nikkore liegen auch bei 2K + X. Die finden schon ihre Abnehmer. Der Eine kauft sich das neueste MacBook, der andere die neueste Optik. Fotografen finden das ja cool, aber das jetzt beim Film alles rappelscharf sein muss, finde ich auch etwas strange...

VG



Antwort von roki100:

pillepalle hat geschrieben:
Leute, was ist los?! Auflösung? Scharf bis in die Ecken... hat euch iasi auf die dunkele Seite geholt?
auf gar kein Fall! Ein gutes 1080p1080p im Glossar erklärt reicht völlig aus. Das weißt doch jeder der gut sehen kann. ;)








Antwort von Darth Schneider:


Ist das jetzt die typische Zielgruppe die Canon für die C70 im Auge hat, beziehungsweise die im C70 Threat so selbstüberzeugt angesprochen wurde ?
Auf jeden Fall interessant und unter Umständen auch aufschlussreich das Video ;)
Was denkt ihr ?
Ich weiss das hat direkt nix mit der Linse zu tun...Oder doch ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

@iasi, bringt dir der Weihnachtsmann die R5+RF85/1.2 unter den Tannenbaum?



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Anhang
Der Preis ist doch eigentlich eine Frechheit, nur wegen dem Autofokus, wirklich ?
So ein Samjang gibt es mit ähnlicher BlendeBlende im Glossar erklärt doch für ein paar Hunderter, ev. Nicht so perfekt, so what ?
Ich finde jetzt, lieber was günstigeres und den Rest in Licht oder Ton investieren.
Aber die Kunden wissen es selber immer am besten...
Gruss Boris
Wer eben über das gesamte Bild eine hohe Qualität möchte, der muss etwas mehr ausgeben.

https://www.opticallimits.com/canon_eos ... ef?start=1

Das Samyang ist zu den Ecken hin eben recht schwach.

Man will ja schließlich bei der Bildgestaltung nicht gezwungen sein, alle bildwichtigen Teile im Zentrum zu platzieren.

Nicht nur die Leistung bei Offenblende finde ich beim RF85/1.2 beachtlich, sondern eben die hohe Auflösung übers ganze Bild bis in die Ecken ab f2.8.



Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Was platzierst du denn in den Ecken, was für den Film soo wichtig ist so viel Geld auszugeben ?
Drehst du einen Film über Corbusier ?
Nicht ironisch gemeint, für sowas lohnt sich so eine Investition.
Gruss Boris



Antwort von iasi:

roki100 hat geschrieben:
@iasi, bringt dir der Weihnachtsmann die R5+RF85/1.2 unter den Tannenbaum?
Das hat er mir noch nicht verraten. Momentan laufen Aktien zu gut, als dass man etwas rausziehen sollte.
Zudem ist die R5 ja noch immer nicht lieferbar.

Beim 85/1.2 bin ich mir nicht sicher. Ein wirklich gutes 85er hab ich leider noch nicht. Aber ob es wirklich f1.2 sein müssen, ist auch für mich die Frage. Mir ist es eigentlich fast schon wichtiger, dass ich eine große Schärfentiefe erzielen kann - also f8, f11 oder gar f16.



Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
@iasi
Was platzierst du denn in den Ecken, was für den Film soo wichtig ist so viel Geld auszugeben ?
Drehst du einen Film über Corbusier ?
Nicht ironisch gemeint, für sowas lohnt sich so eine Investition.
Gruss Boris
Alle sind scharf auf Breitbildformat. Warum Breitbild, wenn sich dort nichts abspielt.

Schon einfaches Over-Sholder rückt eine Person an den Rand.

Und was, wenn ich ein Westernduel drehen will?! :)

Nicht zu vergessen: Vielleicht will ich ja auch mal Mr.Robot kopieren.



Antwort von Huitzilopochtli:

Immer diese autofokustests wo Menschen auf ein Bild zulaufen. Sind ja geile Filme, die man damit machen kann. Für eine reale Anwendung wäre es viel aufschlussreicher wie sich der autofokus verhält wenn sich die person wegdreht, Mal ein Auge verdeckt ist, die Lichtverhältnisse eher suboptimal sind... also immer dann wenn nicht Augen, Mund und Nase voll ausgeleuchtet ins Bild schreien. Wie gesagt, meine Praxiserfahrung mit der R6 und zwei EF-Linsen war so ernüchternd, dass ich sie wieder zurückgeschickt habe (siehe der andere thread).

In der Fotografie ist es kein Problem, wenn mal der Fokus nicht sitzt, beim film ist’s auch nicht dramatisch bei einzelnen Frames. Wichtig ist m.E. Immer das was nach dem nicht gefundenen Fokus passiert. Heftiges Pumpen oder subtiles scharfstellen.



Antwort von andieymi:

iasi hat geschrieben:


Ist es dir wirklich wichtig, wie ein Objektiv aussieht? :)

Sag niemals nie. Damit würdest du dir gestalterische Möglichkeiten verbauen. Beim "Joker"-Finale trägt der matschige Hintergrund ziemlich zur Konzentration auf den Joker und zur Dramatik bei.
Und trotzdem hinkt der Vergleich. Schau Dir mal den Unterschied im Falloff an. Das Canon sieht aus wie vor Grün, ausgestanzt und wieder davorgecompt. Das ist meistens einer der Trade-Offs für Schärfe in den Ecken. Das das Ding sonst so auskorrigiert ist hat auch negative Effekte auf Falloff und Bildfeldwölbung. Man kann nicht alles haben, und das Canon macht alles falsch (außer Freistellung, aber das ist selten das wirkliche Problem) wenn man den Joker-Vergleich zieht.
Mich würde da ein Vergleich interessieren, z.B. zu Master Primes auf 1.3. Bin mir recht sicher, dass die bei Zeiss das besser gelöst haben bei der Blende.

Je weiter Technik fortschreitet, desto mehr tut sich das Uncanny Valley der optischen Konstruktion auf und desto weniger wird es Sinn machen, Optiken für Standbilder und Bewegtbild gleichermaßen zu bauen. Schaut man sich mal um, jeder Trend der letzten 10 Jahre im Bewegtbild war Charakter und nicht technische Perfektion. Das war zuletzt in den 90ern als UP und dann die MP irgendwie die begrenzte Filmauflösung auf die Spitze treiben wollten. Seither: Anamorphoten, Filter-Renaissance, jetzt Signature Primes und Supreme Primes (die beide andere Ziele verfolgen als Master & Ultra Primes) oder einfach der Cooksche Mittelweg, die haben es mit S5 geschafft dass sich technische Perfektion und Charakter nicht ausschließen.

Da braucht wirklich niemand ein neues Canon Foto 1.2er, nicht wegen der BlendeBlende im Glossar erklärt und nicht wegen dem, wie das Glas aussieht. Der Vergleich von Frank mit dem Alten Russenglas (nur in polierter) ist da ziemlich treffend. Das ist, neben den ganzen technischen Parametern immer noch das Wichtigste - wie sieht es am Ende aus. Wir können uns sicher sein, bräuchte das Canon jemand gäbs in 12 Monaten ein Rehousing. In dem Fall schnappt sich der Markt, was er braucht. Wird er nicht, wollen wir wetten? Schauen wir mal, ob Joker 2 dann das RF 85er mit dabei hat ;)



Antwort von iasi:

andieymi hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Ist es dir wirklich wichtig, wie ein Objektiv aussieht? :)

Sag niemals nie. Damit würdest du dir gestalterische Möglichkeiten verbauen. Beim "Joker"-Finale trägt der matschige Hintergrund ziemlich zur Konzentration auf den Joker und zur Dramatik bei.
Und trotzdem hinkt der Vergleich. Schau Dir mal den Unterschied im Falloff an. Das Canon sieht aus wie vor Grün, ausgestanzt und wieder davorgecompt.
Den Unterschied erhälst du aber eben auch vor allem dann, wenn die Person von der Nasenspitze bis zur letzten Haarspitze scharf ist. Zudem ist es eben auch eine Frage der Lichtsetzung.

https://www.p4pictures.com/wp-content/u ... USM_04.jpg

Hier hast du z.B. hinten am Rücken, wo der Hintergrund heller ist, auch den von dir beschriebenen Effekt:

http://de.web.img3.acsta.net/r_640_360/ ... 481002.jpg
andieymi hat geschrieben:
Das ist meistens einer der Trade-Offs für Schärfe in den Ecken. Das das Ding sonst so auskorrigiert ist hat auch negative Effekte auf Falloff und Bildfeldwölbung. Man kann nicht alles haben, und das Canon macht alles falsch (außer Freistellung, aber das ist selten das wirkliche Problem) wenn man den Joker-Vergleich zieht.
Mich würde da ein Vergleich interessieren, z.B. zu Master Primes auf 1.3. Bin mir recht sicher, dass die bei Zeiss das besser gelöst haben bei der Blende.

Je weiter Technik fortschreitet, desto mehr tut sich das Uncanny Valley der optischen Konstruktion auf und desto weniger wird es Sinn machen, Optiken für Standbilder und Bewegtbild gleichermaßen zu bauen. Schaut man sich mal um, jeder Trend der letzten 10 Jahre im Bewegtbild war Charakter und nicht technische Perfektion. Das war zuletzt in den 90ern als UP und dann die MP irgendwie die begrenzte Filmauflösung auf die Spitze treiben wollten. Seither: Anamorphoten, Filter-Renaissance, jetzt Signature Primes und Supreme Primes (die beide andere Ziele verfolgen als Master & Ultra Primes) oder einfach der Cooksche Mittelweg, die haben es mit S5 geschafft dass sich technische Perfektion und Charakter nicht ausschließen.

Da braucht wirklich niemand ein neues Canon Foto 1.2er, nicht wegen der BlendeBlende im Glossar erklärt und nicht wegen dem, wie das Glas aussieht. Der Vergleich von Frank mit dem Alten Russenglas (nur in polierter) ist da ziemlich treffend. Das ist, neben den ganzen technischen Parametern immer noch das Wichtigste - wie sieht es am Ende aus. Wir können uns sicher sein, bräuchte das Canon jemand gäbs in 12 Monaten ein Rehousing. In dem Fall schnappt sich der Markt, was er braucht. Wird er nicht, wollen wir wetten? Schauen wir mal, ob Joker 2 dann das RF 85er mit dabei hat ;)
Eine Cine-Optik ist auf Anforderungen des Bewegtbildes hin konstruiert, aber es verfügt eben leider (bis heute noch nicht) über AF-Technik.

Charakter? In Deutschland werden auch oft die besten Cine-Objektive genutzt und doch unterscheiden sich die Ergebnisse oft sehr von internationalen Produktionen.
Aber es ist schon richtig, dass sich Objektiv-Reihen unterscheiden.
Die Supreme Primes liefern jedenfalls recht ansehnliche Ergebnisse.
(Und diesen Effekt der Fokusverlagerung hier, muss ich mir merken. Wenn sie dann auch auf einer Person endet, ...)

https://youtu.be/jFAmdXjAojQ?t=168

Schon beeindruckend: Null Focus-Breathing








Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Eine Cine-Optik ist auf Anforderungen des Bewegtbildes hin konstruiert, aber es verfügt eben leider (bis heute noch nicht) über AF-Technik.

Schon beeindruckend: Null Focus-Breathing
Und jetzt frag dich mal warum das so ist ;) Ein für Fotografie optimiertes Objektiv ist immer mit Kompromissen behaftet (wie eben Breathing), die es für Filmer unattraktiv(er) macht. Wenn wirklich das letzte Quäntchen Qualität sein soll, der Aufwand in der Post minimiert werden soll (Stichwort homogenes Farbrendering), dann führt kein Weg an Cine-Objektiven vorbei.

Und da Fokusmotoren die intern verbaut werden auch nicht trivial am Set ausgetauscht werden können wie es bei externen Motoren der Fall ist (und die gehen tatsächlich auch mal kaputt!) sind sie bei vielen Szenarien unattraktiv, es sei denn dass man einen ganzen Fuhrpark redundant halten möchte. Das geht bei günstigen Fotoobjektiven vielleicht noch, aber bei Cineobjektiven für teuer Geld ist das nicht für jede Produktion eine Option. Das gleiche gilt im übrigen für Stabilisierung.



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Eine Cine-Optik ist auf Anforderungen des Bewegtbildes hin konstruiert, aber es verfügt eben leider (bis heute noch nicht) über AF-Technik.

Schon beeindruckend: Null Focus-Breathing
Und jetzt frag dich mal warum das so ist ;) Ein für Fotografie optimiertes Objektiv ist immer mit Kompromissen behaftet (wie eben Breathing), die es für Filmer unattraktiv(er) macht. Wenn wirklich das letzte Quäntchen Qualität sein soll, der Aufwand in der Post minimiert werden soll (Stichwort homogenes Farbrendering), dann führt kein Weg an Cine-Objektiven vorbei.
Das muss ich mich doch nicht fragen. :)
Ich hab"s doch oben schon selbst die Antwort gegeben. ;)
Breathing hast du übrigens auch bei vielen Cine-Objektiven. Schau dir mal den Salt-Test im reduser-Forum an. Umso beeindruckender finde ich ja deshalb dieses Supreme-Beispiel.
iasi hat geschrieben:
Und da Fokusmotoren die intern verbaut werden auch nicht trivial am Set ausgetauscht werden können wie es bei externen Motoren der Fall ist (und die gehen tatsächlich auch mal kaputt!) sind sie bei vielen Szenarien unattraktiv, es sei denn dass man einen ganzen Fuhrpark redundant halten möchte. Das geht bei günstigen Fotoobjektiven vielleicht noch, aber bei Cineobjektiven für teuer Geld ist das nicht für jede Produktion eine Option. Das gleiche gilt im übrigen für Stabilisierung.
Diese Argument mit Foto-Optiken die kaputt gehen, kann ich nicht nachvollziehen. Auch diese Optiken werden im Profi-Bereich und unter härtesten Bedingungen eingesetzt.
Redundant müsste ich zudem nach deiner Logik auch alle Anbauteile einer Kamera halten.

Ich muss auch sagen, dass ich in Mechanik und Elektronik, die in einem abgedichteten Gehäuse verbaut sind, mehr Vertrauen habe, als in Anbaulösungen.
Ich weiß nicht, wie es einer Red oder Arri und all den Anbauten bekommen würde, wenn sie in einen See fällt. :)
https://youtu.be/XFISZzKM7PI?t=1161

Aber natürlich will ich die Kirche im Dorf lassen.
Die wirklich sehr guten Cine-Objektiv-Reihen kosten nicht grundlos derart viel.
Wenn das, was sich vor der Kamera abspielt und generell die Produktion sehr viel Geld kosten, dann wird man versuchen, keinerlei Kompromisse einzugehen.
Ein Supreme 85 ist sicherlich besser als das RF85 - solange man eben nicht in Drehsituationen ist, bei denen Anbauten störend und/oder AF hilfreich sind.
Auch bei Objektiven gibt es eben nicht die eierlegende Wollmilchsau.



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Diese Argument mit Foto-Optiken die kaputt gehen, kann ich nicht nachvollziehen.
Tja...spricht Bände würde ich sagen. Passiert aber seit jeher v.a.D. im Profibereich. Die sind aber auch nicht so exotisch wie Cine Objektive, daher imho weniger problematisch.
iasi hat geschrieben:
Auch diese Optiken werden im Profi-Bereich und unter härtesten Bedingungen eingesetzt.
Redundant müsste ich zudem nach deiner Logik auch alle Anbauteile einer Kamera halten.
Es ist ein Unterschied, ob man ein Objektiv, das u.U. gar nicht mehr redundant im Verleih ist, zu verwenden, man aber genau den Look braucht. Klar betrifft jetzt nicht jede Objektivlinie. Aber die wahrscheinlichkeit dass Elektronik den Geist aufgibt ist erfahrungsgemäß deutlich höher als bei Objektiven. Und so ein Motor ist eben im Verhältnis zu Cine Objektiven 0815 und super easy ausgetauscht.
iasi hat geschrieben:
Ich weiß nicht, wie es einer Red oder Arri und all den Anbauten bekommen würde, wenn sie in einen See fällt. :)
Da würde ich mir grundsätzlich mal Gedanken über die Arbeitsweise und auch Arbeitssicherheit machen. Klar gibt es immer wieder schwarze Schafe.
iasi hat geschrieben:
Aber natürlich will ich die Kirche im Dorf lassen.
Ja wie gesagt - Kompromisse eben. Und ob man mit 3000€ da unbedingt die richtigen eingeht muss jeder selber wissen, hoffentlich. Ist ja nichtmal ein Stabilisator eingebaut, also leider auch für die Komodo oder C70 verhältnismäßig uninteressant (wenn man schon die Route gehen will). Und "nur" für die R5...ist schon ne Ansage. Und apropos Kirche im Dorf: klar, für Youtube oder TV mag das reichen. Es gibt aber Situationen da möchte man das letzte Quäntchen Qualität. Warum den Aufwand betreiben mit RAW, wenn man bei den Objektiven geizt? ;)



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Diese Argument mit Foto-Optiken die kaputt gehen, kann ich nicht nachvollziehen.
Tja...spricht Bände würde ich sagen. Passiert aber seit jeher v.a.D. im Profibereich. Die sind aber auch nicht so exotisch wie Cine Objektive, daher imho weniger problematisch.
iasi hat geschrieben:
Auch diese Optiken werden im Profi-Bereich und unter härtesten Bedingungen eingesetzt.
Redundant müsste ich zudem nach deiner Logik auch alle Anbauteile einer Kamera halten.
Es ist ein Unterschied, ob man ein Objektiv, das u.U. gar nicht mehr redundant im Verleih ist, zu verwenden, man aber genau den Look braucht. Klar betrifft jetzt nicht jede Objektivlinie. Aber die wahrscheinlichkeit dass Elektronik den Geist aufgibt ist erfahrungsgemäß deutlich höher als bei Objektiven. Und so ein Motor ist eben im Verhältnis zu Cine Objektiven 0815 und super easy ausgetauscht.
iasi hat geschrieben:
Ich weiß nicht, wie es einer Red oder Arri und all den Anbauten bekommen würde, wenn sie in einen See fällt. :)
Da würde ich mir grundsätzlich mal Gedanken über die Arbeitsweise und auch Arbeitssicherheit machen. Klar gibt es immer wieder schwarze Schafe.
iasi hat geschrieben:
Aber natürlich will ich die Kirche im Dorf lassen.
Ja wie gesagt - Kompromisse eben. Und ob man mit 3000€ da unbedingt die richtigen eingeht muss jeder selber wissen, hoffentlich. Ist ja nichtmal ein Stabilisator eingebaut, also leider auch für die Komodo oder C70 verhältnismäßig uninteressant (wenn man schon die Route gehen will). Und "nur" für die R5...ist schon ne Ansage. Und apropos Kirche im Dorf: klar, für Youtube oder TV mag das reichen. Es gibt aber Situationen da möchte man das letzte Quäntchen Qualität. Warum den Aufwand betreiben mit RAW, wenn man bei den Objektiven geizt? ;)
Der Kompromiss ist doch eher, dass man nicht ein Objektiv oder eben auch eine Kamera für alle Einsatzzwecke und Anforderungen nutzt.

Eine Kamera mit einem AF-Objektiv eröffnet eben auch Einsatzsituationen, die mit einer Cine-Cam mit Cine-Objektiv mit FollowFocus mit ... nicht oder nicht ohne enormen Aufwand umsetzbar sind.
Vor Jahren schon brachte Soderbergh so ein Beispiel: Aufnahmen aus dem Fußraum eines Autos von den Pedalen. Eine kleinere Kamera platziert man einfach mal kurz da unten. Eine dicke Cine-Cam würde es erforderlich machen, das Auto aufzubocken und den Fahrzeugboden zu öffnen.
Ein plakatives, aber schönes Beispiel.

Die R5 zusammen mit so einem AF-Objektiv wäre für einige Einstellungen sicherlich das richtige Werkzeug. Bedenkt man, wieviel eine Cine-Optik kostet, die die Kosten relativ gering. Es erweitert die kreative Möglichkeiten.

Es geht nicht ums Ersetzen, sondern ums Ergänzen.
Und Superlative - wie "beste" - sind eh uninteressant.

Die Einstellung mit dem wandernden Schärfebereich, hat es mir z.B. sehr angetan und angeregt. Dieser Effekt birgt interessante dramaturgische Möglichkeiten.
Sie erfordert aber eben ein Cine-Objektiv wie die Supreme-Primes.

https://youtu.be/jFAmdXjAojQ?t=170



Antwort von markusG:

iasi hat geschrieben:
Vor Jahren schon brachte Soderbergh so ein Beispiel: Aufnahmen aus dem Fußraum eines Autos von den Pedalen. Eine kleinere Kamera platziert man einfach mal kurz da unten. Eine dicke Cine-Cam würde es erforderlich machen, das Auto aufzubocken und den Fahrzeugboden zu öffnen.
Ein plakatives, aber schönes Beispiel.
Das war vielleicht zu 5Dmk2 Zeiten so, wo die GoPros das Maß der Dinge waren. Aber in die Nische ist ja z.B. ZCam gesprungen (ehemals für GoPro tätig). Da kann man dann eben auch Cine Objektive nutzen (heißt ja nicht automatisch fettes Master Prime...). Geht ja auch ein wenig um - wie du sagst - Ergänzung. Da möchte man möglichst nah an den A-Cams sein (daher waren u.a. die kleinen Blackmagics ja auch so beliebt).

Ich sehe den Vorteil des AFs eher in One Man Bands, V-Logger etc., wenn man möglichst kleines Besteck nehmen möchte (z.B. arbeiten in Krisengebieten, schwer zugänglichen* Gegenden usw.), bzw. die üblichen Hybridsituationen, wo man Photo+Video kombinieren muss/möchte. Da macht es imho am meisten Sinn, genau wie das Schwenkdisplay.



*interessanterweise nutzen die bei den Kletterpartien z.B. von Renan Ozturk ne RED usw.^^



Antwort von iasi:

markusG hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Vor Jahren schon brachte Soderbergh so ein Beispiel: Aufnahmen aus dem Fußraum eines Autos von den Pedalen. Eine kleinere Kamera platziert man einfach mal kurz da unten. Eine dicke Cine-Cam würde es erforderlich machen, das Auto aufzubocken und den Fahrzeugboden zu öffnen.
Ein plakatives, aber schönes Beispiel.
Das war vielleicht zu 5Dmk2 Zeiten so, wo die GoPros das Maß der Dinge waren. Aber in die Nische ist ja z.B. ZCam gesprungen (ehemals für GoPro tätig). Da kann man dann eben auch Cine Objektive nutzen (heißt ja nicht automatisch fettes Master Prime...). Geht ja auch ein wenig um - wie du sagst - Ergänzung. Da möchte man möglichst nah an den A-Cams sein (daher waren u.a. die kleinen Blackmagics ja auch so beliebt).

Ich sehe den Vorteil des AFs eher in One Man Bands, V-Logger etc., wenn man möglichst kleines Besteck nehmen möchte (z.B. arbeiten in Krisengebieten, schwer zugänglichen* Gegenden usw.), bzw. die üblichen Hybridsituationen, wo man Photo+Video kombinieren muss/möchte. Da macht es imho am meisten Sinn, genau wie das Schwenkdisplay.



*interessanterweise nutzen die bei den Kletterpartien z.B. von Renan Ozturk ne RED usw.^^
Ja - richtig. Soderbergh hatte diese Beispiel damals in Bezug auf eine Red-Cam gebracht. Mittlerweile hat ja auch Arri die Mini.




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