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Basiswissen Videoproduktion: Übergänge




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Newsmeldung von slashCAM:


Basiswissen-Videoproduktion: Basiswissen Videoproduktion: Übergänge von rudi - 25 Jan 2010 06:55:00

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Antwort von Axel:

> Überblendung: Anderer Ort und/oder andere Zeit, nimmt aber deutlich Bezug auf das bisher Gesehene.

> Ab- und Aufblende: Hier endet dieser Strang der Erzählung, und ein neuer beginnt. Wäre in einem Roman kein Kapitel, sondern ein Teil 2 ...

> Effekt "Umblättern" (;u.ä.): Dieses Feature präsentiert nur nette Aufnahmen, wie in einem Bilderbuch, sogar das Umblättern übernehmen wir für Sie.

> Szenenübergänge in Star Wars: Meistens Kombinationen der oben genannten, oft verdrängt eine Szene die nächste, das wäre dann die

> Wischblende: Das, was in einem Comic ein Kästchen "Inzwischen" wäre.

Wenn man Übergänge in der Funktion sieht, die sie normalerweise haben, wird man sie nicht inflationär oder selbstzweckhaft einsetzen. Eine angreifbare, traditionelle Auffassung von Filmschnitt, die ich für diesen Fall teile, sagt, dass Übergänge Reste von verbaler Interpunktion sind, und ein Film umso wirkungsvoller ist, je mehr er sich ohne "hm" und "äh" erzählt. Denn dreier Tatsachen muss man sich auf jeden Fall bewusst sein:

> Ein Übergang fordert den Zuschauer, wenn auch im besten Falle sehr unaufdringlich, auf, den Film als willkürliche Konstruktion wahrzunehmen. Der Übergang ist die Stelle, an der das Konzept durchscheint, ein Bruch, der gekittet werden musste. Die Art des Übergangs (;s.o.) legt nahe, auf welche Weise der Cutter die Verbindung der Enden verstanden wissen möchte.

> Die exklusiv filmische Errungenschaft, etwas (;nicht notwendigerweise eine "Geschichte") ausschließlich in Bilderfolgen auszudrücken, wird eingeschränkt. Übergänge sind um eine hierarchische Ebene abstrakter und damit unfilmischer.

> Andererseits sind Geschichten oft nicht aus einem Guss. Selbst der Klassiker aller nicht langweiligen, sondern packenden Filme, Hitchcocks Psycho, besteht aus mehreren, (;alp)traumartigen Sequenzen. Kein Spannungsbogen überschreitet hier die attention span des Zuschauers. Es sind emotional begründete, motivierte Fragmente. Der Moment, wenn ein Übergang kommt, reißt den Zuschauer aus der Trance. Die Plattform erhöhter Erwartung und Aufmerksamkeit, die bis dato erreicht ist, wird von einem neuen Fragment aufgegriffen und weitergeführt. Die längste aller - erzählerischen - Überblendungen in diesem Film ist die der Komplizenschaft mit der Diebin (;wir fiebern mit) zu der Komplizenschaft mit dem Motelbesitzer. Auch nachdem die Hauptfigur weg ist, lässt unser Interesse nicht nach. Wird der Arme alle Spuren beseitigen können?




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