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BMPCC 4K und 6k - Auflösung Objektive



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Frage von micha2305:


Hallo,

in einem anderen aktuellen Thread wird ja gerade u.a. über die Auflösung von Objektiven diskutiert.

Mal allgemein gefragt: Welche handelsüblichen Objektive (z.B. Festbrennweiten für MFT, Olympus, Panasonic, Leica etc.), also keine professionellen Cine-Optiken, lösen hoch genug auf, damit sie den 4k bzw. 6k Sensor sinnvoll ausnutzen ?

Ich meine jetzt nicht, welche Optiken in der Praxis am gefälligsten sind, sondern welche wirklich die Auflösung des Sensors ausreizen oder zumindest nutzen.

Ich denke mal, bei Zooms wird's schwieriger, aber wie sieht es mit den Festbrennweiten aus ? Zum Beispiel dem handelsüblichen Panasonic-Leica Summilux 25 mm für MFT oder dem Olympus 45mm sowie den zahlreichen anderen, erschwinglichen Foto - Festbrennweiten ?



Antwort von cantsin:


Mal allgemein gefragt: Welche handelsüblichen Objektive (z.B. Festbrennweiten für MFT, Olympus, Panasonic, Leica etc.), also keine professionellen Cine-Optiken, lösen hoch genug auf, damit sie den 4k bzw. 6k Sensor sinnvoll ausnutzen ?

Das kannst Du sehr einfach via DxOMark nachschlagen, wo es in Megapixel ausgedrückte Auflösungsmessungen für beinahe alle handelsüblichen Fotoobjektive gibt. Optimale Auflösung für 4K ist 12MP, für 6K 24MP, für 8K 48MP. - Wobei es vom Motiv, Einsatzzweck etc. abhängt, ob man diese Auflösungen wirklich (randscharf) braucht.



Antwort von rush:

Die wenigstens Nutzer werden den Objektivkauf allein an der Schärfeleistung festmachen...

Wenn du ab einer 40MP Cam fotografierst und große Ausschnitte (Crops) anfertigen musst stellt sich die Frage nach der Schärfe - im Videobereich ist dies dagegen tatsächlich häufig eher zweitrangig - zumal hier eher die Schärfeverteilung zum Rand hin spannender ist als das reine Bildzentrum... Insbesondere bei Verwendung von Adaptern (Telekonverter etc) machen sich dann Randunschärfen mehr als unschön bemerkbar.





Antwort von pillepalle:

Oh no.... die Lieblings-Anfängerfrage und catsin liefert gleich die Lieblings-Anfängerantwort dazu :)

Man sollte auch dazu sagen, dass die Werte bei DxO Mark äußerst umstritten sind und sie ihre Berechnungen auch nicht offen legen. Über die Messmethode und tatsächliche Auflösung der aufgelistetten Kamera-Objektiv Kombinationen erfährt man wenig konkretes. Die angegebene Schärfe mit dem dazugehörigen Phantasiewert P-MPix gibt einem zwar eine grobe Orientierung, scheint aber bei einigen Brennweitenbereichen recht ungenau zu sein. Es ist der Wunsch eines Rankings, so ähnlich wie ein Ranking der 10 besten Filme aller Zeiten. Aber es sagt einem natürlich wenig über die tatsächlichen optischen Eigenschaften, die in der Praxis viel relevanter wären und sich schlecht in einer Zahl/einem Score quantifizieren lassen. Und natürlich ist auch da zu berücksichtigen mit welchen Kamera/Objektivkonstruktionen im Gesamtsystem gemessen wurde. So hat z.B. das Sigma Art 1.4/50mm mit einer 12MP D3s eine Sharpness von 11-PMpix und mit einer 36MP D800 eine Sharpness von 28 P-Mpix. Heisst das nun das die Optik nicht mal die 12 MP auflöst, weil sie nur 11 P-Mpix hat? ;)

VG



Antwort von cantsin:


Die wenigstens Nutzer werden den Objektivkauf allein an der Schärfeleistung festmachen...

Aber die Frage ist schon legitim, warum alle Welt nun glaubt, 6K- und 8K-Kameras anschaffen zu müssen, wenn die letztlich nur den BlurBlur im Glossar erklärt der verwendeten Objektive höher auflösen...



Antwort von srone:



Die wenigstens Nutzer werden den Objektivkauf allein an der Schärfeleistung festmachen...

Aber die Frage ist schon legitim, warum alle Welt nun glaubt, 6K- und 8K-Kameras anschaffen zu müssen, wenn die letztlich nur den BlurBlur im Glossar erklärt der verwendeten Objektive höher auflösen...

lt user iasi scheint der bedarf hierfür sehr gross zu sein. :-)

lg

srone



Antwort von pillepalle:

Die Auflösung des Gesamtsystems nimmt immer zu, wenn sich die Auflösung des Sensors erhöht. Zwar je nach Objektiv in unterschiedlichem Maße, aber schlechter wird eine Optik an einem Hochauflösendem Sensor nicht. Sie holt nur nicht alles aus ihm heraus was theoretisch möglich wäre.

VG



Antwort von cantsin:


Man sollte auch dazu sagen, dass die Werte bei DxO Mark äußerst umstritten sind und sie ihre Berechnungen auch nicht offen legen.

Das ist, mit Verlaub, Quatsch: https://www.dxomark.com/dxomark-lens-ca ... -protocol/

Heisst das nun das die Optik nicht mal die 12 MP auflöst, weil sie nur 11 P-Mpix hat? ;)

Wenn Du die DxOMark-Website auch tatsächlich benutzt hättest, wüsstest Du, dass da die Objektiv-Auflösung nach verwendetem Kameratyp aufgeschlüsselt ist und es selbst ein Popup-Menü gibt, um einen der Kamerabodies auszuwählen, an dem das Objektiv getestet wurde:
https://www.dxomark.com/Lenses/Sigma/Si ... D500__1061

Die Auflösung des Gesamtsystems nimmt immer zu, wenn sich die Auflösung des Sensors erhöht. Zwar je nach Objektiv in unterschiedlichem Maße, aber schlechter wird eine Optik an einem Hochauflösendem Sensor nicht. Sie holt nur nicht alles aus ihm heraus was theoretisch möglich wäre.

Was anderes behauptet hier auch niemand.



Antwort von pillepalle:

@ catsin

Na dann rechne mir das mal bitte vor ;) Wie... geht nicht? Keine Formel? Hmmm... wohl doch nicht so transparent. Das ist nur Geschwurbel was da steht.

VG



Antwort von iasi:

Hier gibt"s die
MTF (resolution) on the EOS 5Ds R (at 50 megapixels)
und
MTF (resolution) on the EOS 5D II (at 21 megapixels)

https://www.opticallimits.com/canon_eos ... rt?start=1

Und ja: Wenn unscharfe Verläufe feiner aufgelöst sind, hat dies Vorteile.



Antwort von dienstag_01:

Und ja: Wenn unscharfe Verläufe feiner aufgelöst sind, hat dies Vorteile.
Welche?



Antwort von micha2305:


Oh no.... die Lieblings-Anfängerfrage und catsin liefert gleich die Lieblings-Anfängerantwort dazu :)

Wieso Anfänger-Frage ?

Die Frage ist doch durchaus berechtigt, wie man hier auch sieht .....

Natürlich liefern hochmoderne, hochprofessionelle Optiken im Wert von 5-stelligen Preisen hohe Auflösung. Aber diese Objektive sind ja jetzt hier nicht Thema.

Ich fragte, ob es auch normale "Amateur-Objektive" im Wert von unter z.B. 500,- gibt, die ebenfalls eine sehr hohe Auflösung bieten oder, besser gesagt, in der Praxis "die Qualität des Sensors einigermaßen ausnutzen" können.

Dass man in der Praxis oft Optiken nimmt, die gefallen, z. B. alte Cooke Objektiven oder z.B. Canon FD oder Zeiss Jena, ist ja bekannt. Mache ich selbst übrigens auch sehr oft.
War aber, wie gesagt, nicht die Frage......

Ich glaube, ich habe schon mehr Optiken probiert als manch anderer hier.

Also die Sache mit den sog. "Anfängern" halte ich für unpassend, wenngleich sie hier im Forum auch oft genommen wird.



Antwort von pillepalle:

@ micha2305

Aber wenn Du selber schon so viele Optiken probiert hast, wie Du sagst, was für eine Antwort erwartest Du Dir dann hier? Natürlich gibt es Objektive mit besserem Preis/Leistungs-Verhältnis als andere, z.B. bezüglich der Auflösung. Nur ist die Auflösung ist für Filmer in der Regel, wie hier ja schon ganz richtig erwähnt wurde eigentlich kein Thema. Fast alle modernen Optiken, auch die im Consumer-Segment sind auf Schärfe getrimmt, weil der Fotomarkt das plötzlich verlangte. Seit der digitalen Fotografie betrachten alle ihre Bilder bei 100% oder mehr und sehen dann natürlich auch jede Schwäche. Selbst diejenigen, die unter normalen Betrachtungsbedingungen eigentlich kaum eine Rolle spielen. Und es macht auch einen großen Unterschied welche Brennweiten Du suchst, denn die haben ganz andere Eigenschaften und Schwächen. Das weiß jemand der schon viel probiert hat eigentlich auch. Deshalb ist eine allgemeine Frage nach der best auflösenden Optik auch eine die nicht besonders zielführend ist.

In der Regel bekommst Du das was Du bereit bist zu zahlen. Günstige Optiken haben eine höhere Serienstreuung und da ist es eben wahrscheinlicher das Du auch mal eine Gurke erwischst, wo ein anderer ein ganz ordentliches Exemplar erwischt hat. Und wenn Du Abstriche bei der Lichtstärke machen kannst, dann findest Du auch im günstigeren Preissegment gut auflösende Optiken. Aber Rekordwerte wirst Du in dem Preisbereich natürlich kaum finden. Und besonders scharfe/überkorrigierte Optiken haben dann wieder andere Schwächen. Wie meist keine besonders schönen Unschärfen, oder Schärfeverläufe. Es geht immer darum mit welchen Kompromissen man am besten leben kann.

VG



Antwort von cantsin:

Die Frage ist völlig berechtigt, auch wenn @pillepalle sie hier (als "Anfängerfrage") lächerlich zu machen versucht. Bei professionellen Videoanwendungen - bei Broadcast-Objektiven, Cine-Objektiven, selbst bei CCTV-Objektiven - ist es Standard, dass das Auflösungsvermögen der Objektive vom Hersteller schon im Produktkatalog spezifiziert wird, i.d.R. in den Kategorien SD, HD/2K, 4K und neuerdings auch 8K.

Und selbst Fotohersteller wie Nikon und Canon spezifizieren, welche ihrer Objektive für die 36/40/45/50 Megapixel-Monsterkameras wie die Nikon D850 und die Canon 5Ds geeignet sind - und das sind nicht viele aus deren Produktkatalogen.

Bei Consumer-Geräten muss man sich an Tests von Dritten halten. Die sagen einem schon deutlich, dass z.B. die Kitzooms von Nikon, Canon und Sony schon lange nicht mehr adäquat sind für die Sensorauflösungen, die selbst die Einsteiger-DSLRs und -Spiegelloskameras dieser Hersteller haben.



Antwort von pillepalle:

@ catsin

Ich versuche sie nicht lächerlich zu machen, sondern habe lediglich drauf aufmerksam gemacht, das die Frage nach dem hochauflösenstem Objektiv unter 500,-€ eine Anfängerfrage ist, weil jeder der sich auch nur mal ein wenig mit Objektiven beschäftigt hat, so eine Frage in der Form nicht stellen würde. Was soll denn darauf kommen? Ein Ranking wie bei DxO? Eine willkurliche Auflistung irgendwelcher Optiken unter 500,-€? Das klingt eher nach Beschäftigungstherapie, als nach der Suche einer bestimmten Optik für einen bestimmten Zweck.

Objjektivhersteller liefern in der Regel MTF-Kurven die etwas über die Auflösung der Optiken sagen und das sogar über das gesamte Bildfeld. Wobei viele Hersteller (wie Sigma, oder Nikon) nur die rechnerischen Werte (also theoretisch bestmöglichen) angeben, die von der tatsächlichen Performance auch stärker abweichen können. Andere machen gar keine technischen Angaben. HD, oder 4K geeignet sind Marketingbezeichnungen die verhältnismäßig wenig über die tatsächliche Leistung oder Qualität sagen.

VG



Antwort von Jott:

Bedenken muss man, dass sich die meisten günstigen (System-)Objektive darauf verlassen, dass die Kamera sie erkennt und Verzeichnungen, Vignettierung und CA erfolgreich wegrechnet. Das ist super, weil's viel Geld spart, aber nicht an Kameras, die weder die Optik (er)kennen noch überhaupt korrigieren können, wie die Blackmagics. Dieser Falle muss man sich bewusst sein. Also bei Vergleichen und irgendwelchen Tests darauf achten, dass sie nicht am Systembody erfolgen, sondern unkorrigiert.



Antwort von micha2305:

@pillepalle

Die Frage, welche der sich auf dem Markt befindenden Foto-Objektive einer bestimmten Preisklasse eine vergleichsweise hohe Auflösung haben, halte ich für interessant und berechtigt. Sie hat mit einer Anfängerfrage rein gar nichts zu tun.

Ich erwartete vielleicht Antworten von Leuten, die eventuell mit solchen Objektiven schon einige Erfahrungen gemacht haben und evt. positive und negative Beispiele nennen könnten.

Und ja, ich habe mich schon mit Objektiven befasst, da mich das Thema sehr interessierte. Zum Beispiel besonders gerne mit älteren Objektiven, wie z.B. Cooke S2, Zeiss HS, Schneider etc. Und natürlich gibts es hierbei einen Unterschied zu moderneren keine-Optiken wie z.B. Zeiss Master-Primes oder Fuji Allura etc.
Das ist ja auch logisch.

Da ich persönlich mich jedoch nie wirklich für die aktuellen, normalen Consumer-Fotooptiken interessiert und demnach auch nicht ausprobiert habe, wollte ich hier einfach mal nach euren Erfahrungen fragen.

Zumal sie für manche Kameras, wie z.B. der neuen Pocket 4k, auch einige Vorteile bieten (als aktive MFT Linsen).

Natürlich hängt es vom Einsatzgebiet oder persönlichem Geschmack ("Look", "Bokeh" etc.) ab, aber es ging mir um den "Alles-in-einem-Auflösungs-Sensor-Ausnutze-Eindruck-in-der-Praxis" oder so. In etwa so: "Das Kit-Objektiv ist schade für den Sensor, aber mit der Fesbrennweite xyz habe ich bei einer Produktion schon gute Erfahrungen gemacht - und dabei hat sie nur 399,- gekostet und hat noch nen Stabi drin" oder so.

Im Prinzip hast Du recht, aber ich glaube, meine Frage ist nicht ganz angekommen oder ich habe mich falsch formuliert.



Antwort von pillepalle:

Na dann mal los mit die Vorschläge :) Wünsche euch viel Spaß beim zusammentragen...

VG



Antwort von fth:

Ich nähere mich dem Thema für MFT im Videoeinsatz mal ganz hemdsärmlig: Als das MFT-Fotosystem aus der Taufe gehoben wurde, waren 12-MP-Sensoren der Standard, den die zugehörigen Optiken bedienen mussten. Dann ging die Reise weiter über 16 MP zu 20 MP. Ein MFT-Objektiv im 4k-Einsatz muss ein 8-MP-Bild erzeugen. Geht es nur um die Auflösung, sollten selbst zahlreiche Objektive der 500-Euro-Klasse hier keine allzu großen Schwierigkeiten haben, dieses Ziel in sauberer Qualität zu erreichen. Linsen wie das Panasonic 1,7/42,5 mm, das Oly 1,8/17 mm oder das Oly 2/12 mm (okay, etwas teurer) geben sich jedenfalls für mein Empfinden in puncto Auflösung bei 4k keine Blöße. Ob sich 8k im MFT-Format überhaupt sinnvoll realisieren lässt, bleibt abzuwarten. Wenn ja, dann dürfte sich spätestens hier aufgrund der MP pro Einzelbild bei den Objektiven die Spreu vom Weizen scheiden. Ich denke, 8k - wie sinnvoll auch immer das für die Masse der Nutzer ist - wird eher den größeren Sensorformaten vorbehalten sein und entsprechend aufwändige, und damit teure Objektive erfordern, die weit jenseits der 500 Euro liegen.

Frank



Antwort von Sammy D:

Ich hab den Thread nur überflogen, aber bei den kleinen Festbrennweiten bis 500€ für MFT ist das Handling ebenfalls sehr wichtig, auch wenn die optische Leistung stimmt. Das vom TE genannte Olympus 45mm f1.8 ist für seinen Preis klasse, aber Schärfe damit zu ziehen ist kein Spaß. Wenn noch ein größerer Filter drauf ist (meist hat man ja nicht so kleine im Sortiment), wirds umso schwieriger. Beim Panasonic 20mm f1.8 Pancake (ein tolles Teil) ist es dann wirklich fummelig.



Antwort von cantsin:


Die Frage, welche der sich auf dem Markt befindenden Foto-Objektive einer bestimmten Preisklasse eine vergleichsweise hohe Auflösung haben, halte ich für interessant und berechtigt. Sie hat mit einer Anfängerfrage rein gar nichts zu tun.

Ich erwartete vielleicht Antworten von Leuten, die eventuell mit solchen Objektiven schon einige Erfahrungen gemacht haben und evt. positive und negative Beispiele nennen könnten.

Standardempfehlung ist die Sigma Art-Serie, vor allem in den DSLR (Nikon F- und Canon EF-) Mounts, die kompromisslos auf hohe Auflösung und hohe Abbildungsleistung getrimmt und dabei, im Gegensatz zu MFT- und anderen elektronischen Systemobjektiven, vollständig optisch korrigiert ist. (Also ohne extreme Randabschattungen und Verzeichnungen, die in der Kamera softwarekorrigiert werden, wie z.B. die hier weiter oben genannten Olympus-Objektive.) Die Sigma Art-Serie ist für ihre Leistung unglaublich preiswert und spielt in der Liga teurer Zeiss-Optiken (Batis/Otus-Serie). Nachteil: Diese Objektive sind komplex konstruiert und daher lang und schwer. Die Batis-/Otus-/Milvus-Serien könntest Du natürlich auch noch in Betracht ziehen, ausserdem die neueren Tamron SPs sowie in ihrer Klasse preiswerte, optisch gute Cinema Vista-Serie von Tokina.

Eine Standardempfehlung für s35 und auch MFT (dann adaptiert) ist das Sigma Art 18-35mm/f1.8 sowie 50-100mm/f1.8, die fantastische optische Leistungen haben (und auch in Cine-Mods erhältlich sind) und einem ggfs. ein ganzen Objektivkoffer ersetzen können.

Sigmas teure Cine-Objektive sind qua verbautem Glas/Optik AFAIK baugleich mit den preiswerteren Fotooptiken, haben nur eben andere Gehäuse, Zahnkränze, längere Fokuswege etc.

Für MFT und die Blackmagic Pocket 4K sind die Standard-Empfehlungen Voigtländer (manuelle f0.95-MFT-Serie, wobei die meisten der Objektive erst ab f1.4/f2.0 sauber abbilden) sowie die Veydra-Nachfolgeserie Meike Cine (z.Zt. mit 12mm, 16mm, 25mm und 35mm/t2.2-Objektiven).



Antwort von fth:


Ich hab den Thread nur überflogen, aber bei den kleinen Festbrennweiten bis 500€ für MFT ist das Handling ebenfalls sehr wichtig, auch wenn die optische Leistung stimmt. Das vom TE genannte Olympus 45mm f1.8 ist für seinen Preis klasse, aber Schärfe damit zu ziehen ist kein Spaß. Wenn noch ein größerer Filter drauf ist (meist hat man ja nicht so kleine im Sortiment), wirds umso schwieriger. Beim Panasonic 20mm f1.8 Pancake (ein tolles Teil) ist es dann wirklich fummelig.

Das stimmt natürlich, das Handling war aber nicht Bestandteil der Frage. Bei der Bedienung darf man sich keine Illusionen machen. Meine Erfahrung hierzu: Das Lumix 1,7/42,5 hat weder Anschläge beim Fokussierring noch einen AF/MF-Umschalter. Dennoch lässt es sich von Hand sehr, sehr feinfühlig und ohne (motorisch verursachte) Sprünge fokussieren. Hat mich wirklich erstaunt. Das Oly 2/12 mm hat zwar einen verschiebbaren Fokussierring (Focus Clutch) zum Umschalten von AF auf MF (dann mit Anschlägen), doch ruckelt bei der MF-Einstellung der Fokussiermotor. Geht's ums gefühlvolle Einstellen von Hand, ist auch hier der Dreh am Fokussierring im AF-Betrieb (!) die deutlich bessere Lösung. Der Drehweg ist dabei merklich kürzer als beim 1,7/42,5 mm. Allerdings glaube ich, dass Anwender, die mit derartigen Objektiven filmen, den AF nicht abschalten.



Antwort von fth:



Die Frage, welche der sich auf dem Markt befindenden Foto-Objektive einer bestimmten Preisklasse eine vergleichsweise hohe Auflösung haben, halte ich für interessant und berechtigt. Sie hat mit einer Anfängerfrage rein gar nichts zu tun.

Ich erwartete vielleicht Antworten von Leuten, die eventuell mit solchen Objektiven schon einige Erfahrungen gemacht haben und evt. positive und negative Beispiele nennen könnten.

Standardempfehlung ist die Sigma Art-Serie, vor allem in den DSLR (Nikon F- und Canon EF-) Mounts, die kompromisslos auf hohe Auflösung und hohe Abbildungsleistung getrimmt und dabei, im Gegensatz zu MFT- und anderen elektronischen Systemobjektiven, vollständig optisch korrigiert ist. (Also ohne extreme Randabschattungen und Verzeichnungen, die in der Kamera softwarekorrigiert werden, wie z.B. die hier weiter oben genannten Olympus-Objektive.) Die Sigma Art-Serie ist für ihre Leistung unglaublich preiswert und spielt in der Liga teurer Zeiss-Optiken (Batis/Otus-Serie). Nachteil: Diese Objektive sind komplex konstruiert und daher lang und schwer. Die Batis-/Otus-/Milvus-Serien könntest Du natürlich auch noch in Betracht ziehen, ausserdem die neueren Tamron SPs sowie die sehr preiswerten, aber optisch gute Cinema Vista-Serie von Tokina.

Eine Standardempfehlung für s35 und auch MFT (dann adaptiert) ist das Sigma Art 18-35mm/f1.8 sowie 50-100mm/f1.8, die fantastische optische Leistungen haben (und auch in Cine-Mods erhältlich sind) und einem ggfs. ein ganzen Objektivkoffer ersetzen können.

Sigmas teure Cine-Objektive sind qua verbautem Glas/Optik AFAIK baugleich mit den preiswerteren Fotooptiken, haben nur eben andere Gehäuse, Zahnkränze, längere Fokuswege etc.

Für MFT und die Blackmagic Pocket 4K sind die Standard-Empfehlungen Voigtländer (manuelle f0.95-MFT-Serie, wobei die meisten der Objektive erst ab f1.4/f2.0 sauber abbilden) sowie die Veydra-Nachfolgeserie Meike Cine (z.Zt. mit 12mm, 16mm, 25mm und 35mm/t2.2-Objektiven).

Deine Vorschläge liegen alle weit über dem vom TO genannte Budget von 500€, sieht man mal von den Meikes ab, bei denen es eher ein Glücksfall zu sein scheint, auf Anhieb ein funktionierendes Exemplar zu erwischen.



Antwort von Frank Glencairn:



Sigmas teure Cine-Objektive sind qua verbautem Glas/Optik AFAIK baugleich mit den preiswerteren Fotooptiken, haben nur eben andere Gehäuse, Zahnkränze, längere Fokuswege etc.

oder so:

https://youtu.be/no3Yj4kx1Lw?t=94



Antwort von cantsin:


Deine Vorschläge liegen alle weit über dem vom TO genannte Budget von 500€, sieht man mal von den Meikes ab, bei denen es eher ein Glücksfall zu sein scheint, auf Anhieb ein funktionierendes Exemplar zu erwischen.

Das stimmt, aber vielleicht muss man einfach seine Gleichung von entweder unter 500 EUR oder "fünfstellig" korrigieren, denn die meisten Sigma Art-Objektive (darunter auch die hervorragenden 18-35mm/1.8, 20mm/1.4, 24mm/1.4, 35mm/1.4, 50mm/1.4 und 85mm/1.4), kosten unter 1000 EUR.



Antwort von fth:



Sigmas teure Cine-Objektive sind qua verbautem Glas/Optik AFAIK baugleich mit den preiswerteren Fotooptiken, haben nur eben andere Gehäuse, Zahnkränze, längere Fokuswege etc.

oder so:

https://youtu.be/no3Yj4kx1Lw?t=94

Hmm, auch so ein Mysterium des Internets: Einige behaupten - wie in diesem Video - die beiden Cine-Sigmas seien parfokal, mindestens ebenso viele verneinen dies. Nachdem sich Sigma in dieser Frage bedeckt hält, glaube ich eher zweiteres - zumal die Linsensätze in beiden Zooms identisch sind mit denen der f.1,8-Foto-Versionen.



Antwort von iasi:

Es gibt durchaus auch Objektive unter 500€, die sich bei optimaler BlendeBlende im Glossar erklärt an einer 6k-Kamera ordentlich schlagen.

Lichtstarke Objektive - und hier gar Zooms - die auch offen selbst im extremsten Brennweitenbereich gute Ergebnisse liefern, kosten natürlich viel Geld.

Bei T2.8 sind die Unterschiede bei lichtstarken Objektiven aber z.B. schon nicht mehr von Bedeutung:
http://www.reduser.net/forum/forumdispl ... Lens-Tests



Antwort von rush:



oder so:

https://youtu.be/no3Yj4kx1Lw?t=94

Hmm, auch so ein Mysterium des Internets: Einige behaupten - wie in diesem Video - die beiden Cine-Sigmas seien parfokal, mindestens ebenso viele verneinen dies. Nachdem sich Sigma in dieser Frage bedeckt hält, glaube ich eher zweiteres - zumal die Linsensätze in beiden Zooms identisch sind mit denen der f.1,8-Foto-Versionen.

Bei den Sigmas kommt es auch auf den Mount an - zumindest ist das meine Erfahrung.

Ich hatte das 18-35er (non-cine) mit Nikon Anschluss... Adaptiert an Sony E oder auch MFT war das Glas nahezu parfokal - mit einem minimalen Shift der leicht abgeblendet kaum ins Gewicht fiel.

Dann kam ich auch den Trichter die EF Version anzuschaffen - aufgrund der besseren elektronischen Unterstützung... Die war aber völliger Murks - adaptiert ging da in Hinblick auf die Totalschärfe gar nichts mehr, ich musste bei jeder kleinsten Zoom-Veränderung komplett neu fokussieren was zwar machbar ist - aber total nervt wenn man es anders kennt.

Kurz gesagt: die EF Variante wurde direkt wieder abgestoßen - die Nikon Derivate habe ich heute noch immer voll manuell im Einsatz weil sie einfach viel besser adaptiert funktionieren.

Bei professionellen Videoanwendungen - bei Broadcast-Objektiven, Cine-Objektiven, selbst bei CCTV-Objektiven - ist es Standard, dass das Auflösungsvermögen der Objektive vom Hersteller schon im Produktkatalog spezifiziert wird, i.d.R. in den Kategorien SD, HD/2K, 4K und neuerdings auch 8K.

Viele Objektive der letzten Jahre oder auch Jahrzehnte haben noch nie was von 8k, 4k oder 2k gehört als sie entwickelt wurden, respektive auf den Markt kamen. Dennoch können viele davon diese Anforderungen auch heute noch spielend bedienen. Problematisch sind da eher andere Faktoren in Hinblick auf die Vergütung, die Anfälligkeit von Bildfehlern wie Flare/Ghosting aufgrund fortgeschrittener Technologien...



Antwort von micha2305:

Ok, die von mir genannten 500,- bitte nicht zu wörtlich nehmen - ich meinte vielmehr handelsübliche Foto-Objektive .

Ich habe z.B. das Olympus 45mm und das Summilux 25mm (beide MFT) verwendet; wie schon geschrieben wurde, Auflösung und Schärfe ok, Handhabung für Filmzwecke nicht optimal, eher nur für Fotografie geeignet



Antwort von Frank Glencairn:

Ihr macht euch viel zu sehr einen Kopf.

Selbst ne alte gebrauchte Linse für 20 Öcken kann ein ordentliches Bild liefern, das für das meiste gut genug ist.

https://youtu.be/MU_lKDqN970



Antwort von Jörg:

Selbst ne alte gebrauchte Linse für 20 Öcken kann ein ordentliches Bild liefern,
das für das meiste gut genug ist.

schon kurios, ich habe in Arhus genau die gleichen Motive, ebenfalls mit russischem Glas, hier Helios gefilmt, und ja, die sind sehr, sehr gut für allerhand Sachen nutzbar

A3.jpg

A1.jpg



Antwort von fth:

Klar, wer braucht schon mehr als einen 20-Euro-Scherben? Könner sowieso nicht. Die brauchen auch heute nicht mehr als die 12 PS ihres Citroen 2CV aus dem Jahr 1955, um ganz lässig zu ihrem Dreh mit dem 20-Euro-Scherben von Hamburg nach Florenz zu reisen.
Ich liebe solche Sprüche...



Antwort von Darth Schneider:

Es gibt doch aber günstige gute Objektive.
Hier, eine günstige Linse für die 4K und eine für die 6K.

https://www.digitec.ch/de/s1/product/pa ... iv-5620884

https://www.digitec.ch/de/s1/product/ca ... iv-4676251

Beide Linsen sind sehr günstig und wirklich knack scharf. Und nein ich denke nicht wirklich das fehlende Auflösung beim Glas heute noch ein Thema ist.
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:


Es gibt doch aber günstige gute Objektive.
Hier, eine günstige Linse für die 4K und eine für die 6K.


Ja, ich hab das 14er Pancake öfter auf der Pocket, wenn ich den Gimbal benutze - macht sich ganz gut..



Antwort von micha2305:


Klar, wer braucht schon mehr als einen 20-Euro-Scherben? Könner sowieso nicht. Die brauchen auch heute nicht mehr als die 12 PS ihres Citroen 2CV aus dem Jahr 1955, um ganz lässig zu ihrem Dreh mit dem 20-Euro-Scherben von Hamburg nach Florenz zu reisen.
Ich liebe solche Sprüche...

Und was hältst du von Leuten, die einen auslachen und als 'Anfänger' bezeichnen, wenn man eine alte, für 10,- gekaufte Canon FD-Linse oder ein altes Cooke Speed Panchro in ST-Anschluss mittels Adapter adaptiert, aber selber für vierstellige Beträge die gleichen Scherben in neuem Gehäuse "rehoused" als "Super-Profi-Old-School-Vintage-Look-Cine-Lenses" mieten oder kaufen ?

Ich finde dann dies etwas fragwürdig - zumindest, wenn man andere kurz davor dafür ausgelacht hat, weil die alten Linsen ja heute nur noch für "Anfänger" geeignet sind, wegen der schlechten, alten Qualität.



Antwort von pillepalle:

@ micha

Hatte doch niemand gesagt das preiswerte Optiken etwas für Anfänger sind. Die Fragen im Post sind es ;)

VG



Antwort von Jörg:

Und was hältst du von Leuten, die einen auslachen und als 'Anfänger' bezeichnen,

ach Leute.
wo ist euer Rückgrat?
Es ist mir sowas von egal, wie mich irgend jemand bezeichnet, oder einschätzt...
Ich lach mich kaputt über die Leute, die ernsthaft meinen, man könne nur mit modernstem Glas gute Ergebnisse abliefern...ein Mischlicht in einem alten Haus mit ner 24mm Scherbe von Canons FD gefilmt,
sieht einfach nur fantastisch aus, zum Beispiel.

Und ja, es macht unglaublich viel Spaß mit nem alten Auto zu reisen, weit jenseits von Servolenkung und LED Licht.
Wenn dann eine reizende Begletung die Streckenführung übernimmt, ist mir das allesamt lieber als
"wennmöglichbittewenden"

Einfach locker die Spontisprüche ertragen.



Antwort von Frank Glencairn:

Ja, zumal die Linse (egal welche) für die wenigsten hier einen Flaschenhals darstellt.



Antwort von MrMeeseeks:

Das liegt aber daran weil es noch dem alten "Look" zugute kommt. Mir gefallen die alten Canon FD Objektive auch, vor allem haptisch.

Bei einer Naturdoku oder Ähnlichem brauch man mit den alten Gurken aber nicht ankommen. Da fallen optische Mängel, von denen die alten Linsen jede Menge haben, sofort negativ auf.



Antwort von Frank Glencairn:

Also mein Altglas hat keine Mängel.



Antwort von micha2305:

Mal allgemein und etwas "anfängermäßig" gefragt:

Von den MFT-Foto-Objektiven, welche findet ihr da insgesamt von den optischen Eigenschaften besser:

Die von Panasonic oder die von Olympus ?

:)



Antwort von roki100:

also ich finde Olympus besser.



Antwort von Darth Schneider:

Olympus hat tolle Objektive und auch weniger gute, bei Panasonic finde ich das ist das genau so.
Gruss Boris



Antwort von Onkel Danny:

Ich finde Olympus hat ein paar interessantere Objektive im Portfolio.
Ist aber auch etwas Geschmackssache.

Die P4K, sollte man Dank MFT Mount, nicht mit der P6K gleichsetzen.
Da die Mounts völlig unterschiedlich sind.
Beim MFT ist das Hauptproblem die Verzeichnung und nicht die Auflösung.

Welche MFT Objektive sich lohnen haben cantsin und ich schon lange hier im Forum beantwortet.

Bei dxomark kann man auch die Liste nach Schärfe sortieren. Wobei das bei den Anwendung, die hier interessant sind, echt nicht so wichtig ist.

greetz



Antwort von roki100:

Olympus sitzen fester an (BMD) MFT Bajonett. Sind besser verarbeitet.... der AF (bei BMD nur Push AFPush AF im Glossar erklärt Button) reagiert schneller und präziser irgendwie. Praktisch in Kombination mit Gimbal und externe Steuerung (bei mir LANC) mit push AF Button.



Antwort von Sammy D:


Olympus sitzen fester an (BMD) MFT Bajonett. Sind besser verarbeitet.... ...

Das trifft beides nicht unbedingt zu. Mein 40-150mm f2.8 von Olympus ist sehr gut verarbeitet (bis auf den Zoom; der ruckelt), hat aber an "jeder" MFT-Kamera Spiel. Das fällt umso mehr auf, da der Tubus riesig ist. Besonders die PRO-Reihe von Olympus ist klasse; bei Panasonic einige der Leica-Collab.
M.E. die beste Optik für MFT ist das Olympus 75mm f1.8. Da stimmt alles. Einzig, einen manuellen Blendenring würde ich mir wünschen.



Antwort von roki100:

Das ist meine Erfahrung mit Olympus. Ich hatte bisher 2 getestet, Olympus M.Zuiko Digital 45mm f1.8 und Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40mm f2.8 PRO.
Dann habe ich noch Olympus M.Zuiko 12-50mm f3.5-6.3 EZ ED - diese hier: download/file.php?id=28039&mode=view
Es ist aber nicht so, dass Panasonic viel zu locker sitzt. Kann sein dass das mit BMPCC 4K/6K anders ist.

EDIT:
diese habe ich noch vergessen: Olympus M.Zuiko Digital 25mm f1.8 saß auch fester... hab mich dann aber doch für Panasonic 25mm f1.7 entschieden (war günstiger).



Antwort von micha2305:



diese habe ich noch vergessen: Olympus M.Zuiko Digital 25mm f1.8 saß auch fester... hab mich dann aber doch für Panasonic 25mm f1.7 entschieden (war günstiger).

Und optisch ? Welches hat dir von den optischen Abbildungseigenschaften besser gefallen?
Das Olympus oder Panasonic ?



Antwort von Darth Schneider:

Das günstige Panasonic 25mm sitzt bombenfest an der 4K Pocket, hat kein Spiel am MFT Mount im Gegensatz tu dem drei mal teureren 12mm Samjang..:)
Das 25mm Olympus finde ich ist überhaupt nicht besser verarbeitet als das 25mm von Panasonic.
Das Panasonic hat einen Metall Mount, beim Olympus ist der Mount aus Plastik.
Gruss Boris



Antwort von roki100:


Und optisch ? Welches hat dir von den optischen Abbildungseigenschaften besser gefallen?
Das Olympus oder Panasonic ?

Von den beiden 25mm, Panasonic.



Antwort von roki100:


Das günstige Panasonic 25mm sitzt bombenfest an der 4K Pocket, hat kein Spiel am MFT Mount im Gegensatz tu dem drei mal teureren 12mm Samjang..:)

Es ist nicht so, dass Panasonic zu locker sitzt, es geht - im vergleich aber, sitzen die Olympus wirklich fest. Das merkt man schon beim rein drehen...

Getestete Samyang MFT, war bei mir nicht locker... Manche Samyang MFT haben aber das Problem mit infinity Focus. Wenn man Pech beim Kauf hat, erwischt man so eine...

Am schlimmsten war Meike. Das haben die aber angeblich später verbessert? Auch hier, wenn man Pech hat erwischt man eine mit dem schlechteren Mount.

Du scheinst entweder eine verbesserte BMPCC4K Version zu haben (also nicht nur mit dem anderen Bildschirm), oder der Typ im Video und andere, haben einfach nur Pech... ;)

https://www.youtube.com/watch?v=I8DwdjoF1g4

My BMPCC4K's lens mount seems to be quite loose. Whatever lens I attach to it, there's always quite some play. (native panasonic, native olympus, Sigma with Viltrox adapter, native Meike 16mm cinema lens)
When I use my Tilta Nucleus M, you can clearly see the video moving up and down or left or right, depending on where I attach my focusing motor when changing focus direction, making focusing impossible...


beim Olympus ist der Mount aus Plastik.

nein, auch Metall.



Antwort von Darth Schneider:

Da habe ich was verwechselt, irgend ein günstiges Olympus hatte nen Plastik Mount...Was ja auch nicht weiter schlimm ist.
Kennst du zufällig das Olympus 17mm ? Sieht nett aus, stabil und so klein.
Gruss Boris



Antwort von roki100:


Kennst du zufällig das Olympus 17mm ? Sieht nett aus, stabil und so klein.

Ne leider nicht. Wenn licht stärke und schnelles Focusieren beim Push AFPush AF im Glossar erklärt Button, keine Rolle spielt, dann würde ich für den Preis stattdessen Viltrox EF-M2 + (ältere) Canon EF(s) 17-85mm mit Stabi empfehlen.



Antwort von micha2305:

Hat jemand Erfahrungen mit dem Leica Panasonic Macro 45mm ?



Antwort von cantsin:

Ich frage mich wirklich, warum hier im Thread hauptsächlich Autofokus-Objektive mit focus-by-wire (und ohne Blendenring - und teilweise auch mit bei der Pocket 4K nicht unterstützter Geometrieentzerrung) vorgeschlagen werden, die denkbar ungeeignet an der Kamera sind...

IMHO sollte man bei der Pocket 4K soweit es geht zu manuellen Objektiven greifen, die dank Meike & Co oder der Option Speedbooster + Spiegelreflex-Objektiv auch nicht mehr teuer sind.



Antwort von micha2305:


Ich frage mich wirklich, warum hier im Thread hauptsächlich Autofokus-Objektive mit focus-by-wire (und ohne Blendenring - und teilweise auch mit bei der Pocket 4K nicht unterstützter Geometrieentzerrung) vorgeschlagen werden, die denkbar ungeeignet an der Kamera sind...

IMHO sollte man bei der Pocket 4K soweit es geht zu manuellen Objektiven greifen, die dank Meike & Co oder der Option Speedbooster + Spiegelreflex-Objektiv auch nicht mehr teuer sind.

Ja natürlich, das mache ich ja auch sonst. Ich verwende sie überwiegend mit echten Cine-Objektiven, z.B. in PL oder auch älteren Arri-Mount (z.B. Zeiss HS).

Aber darum ging es ja in diesem Thread gerade eben nicht. Hier ging es ja eigentlich eher um die eigentlich weniger geeigneten, Fotoobjektive für Z.B. Fotokameras.



Antwort von cantsin:


Aber darum ging es ja in diesem Thread gerade eben nicht. Hier ging es ja eher um die eigentlich weniger geeigneten, Fotoobjektive für Z.B. Fotokameras.

Per Speedbooster adaptierte Nikon- oder Canon-Objektive sind i.d.R. auch Fotoobjektive... Das gleiche gilt für viele manuelle MFT-Objektive von Laowa, SLR Magic, Voigtländer und diversen kleineren chinesischen Anbietern wie z.B. 7artisans.

Das neue Laowa 17mm/1.8 z.B. ist an der Pocket 4K eine qua BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt perfekte Run-and-Gun-Festbrennweite, laut bisherigen Tests qualitativ gut und für ca. 150 Euro AFAIK ein echter Preis-/Leistungskracher.

https://www.youtube.com/watch?v=5H7BpA6hyGw



Antwort von Darth Schneider:

Danke für den Tip mit der Linse, von Sigma gibt es auch noch drei günstige Objektive die günstig sind. Ein 16mm, 30mm und ein 56mm laut Test sollen die ganz gut sein und ich kann mir vorstellen auch an der 4K Pocket.

Warum jetzt Fotolinsen nicht geeignet sein sollten für die Pocket kann ich immer noch nicht nachvollziehen. Nur weil jetzt auf der Verpackung Cinema Camera steht, sollen dazu Cinema Linsen passen.
Als die DSLRs für Filmer noch Angesagt waren haben 99% der Leute mit Foto Optiken gedreht, später beim Erscheinen der ersten paar BM Kamera Versionen genau so, auch Profis. Es gab gar noch keine günstigen Cinema Linsen...

Ausserdem, eine Frage an die Profis.
Ein Weitwinkel wie ein 16mm verzeichnet doch immer, und verändert die Proportionen vom Bildinhalt, oder ist das denn nicht so bei den teuren ?
Oder bin ich da falsch gewickelt ?
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:


Ausserdem, eine Frage an die Profis.
Ein Weitwinkel wie ein 16mm verzeichnet doch immer, und verändert die Proportionen vom Bildinhalt, oder ist das denn nicht so bei den teuren ?
Oder bin ich da falsch gewickelt ?
Gruss Boris

Nein, die Verzeichnung ist ein Bildfehler. Also das sich eigentlich gerade Linien krümmen (Kissen-, Tonnenförmig, oder auch komplexer). Das was Du damit verwechselst ist die Perspektive, die in der Natur der Projektionsart liegt (die der Zentralperspektive) und bei allen Objektiven einer BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt gleich ist. Also das z.B. Objekte am Bildrand in die Breite gezogen werden, oder runde Formen eirig werden, liegt an der Natur der zweidimensionalen Projektion. Das ist kein Bildfehler.

Hier findest Du das Ganze ausführlicher Behandelt:
https://lenspire.zeiss.com/photo/app/up ... 009-DE.pdf

VG



Antwort von Darth Schneider:

Das ist schon ein sehr komplexes, aber auch interessantes Thema.
Wobei wenn man wirklich darüber anfängt nach zu denken ist es auch etwas paradox, finde ich zumindest.
Weil wer sagt oder definiert denn wie unsere 3D Welt jetzt auf ner Flimmerkiste in 2D genau auszusehen hat ? Mr. Carl Zeiss ?
Gruss Boris



Antwort von pillepalle:


Wobei wenn man wirklich darüber anfängt nach zu denken ist es auch etwas paradox, finde ich zumindest.
Weil wer sagt oder definiert denn wie unsere 3D Welt jetzt auf ner Flimmerkiste in 2D genau auszusehen hat ? Mr. Carl Zeiss ?
Gruss Boris

Nein :) Die Gesetze der Optik. Die gelten für alle, nicht nur für Zeiss. Es gibt unterschiedliche Arten ein Bild zu Projezieren. Denk z.B. nur mal an ein Fisheye Objektiv, oder die unterschiedlichen Projektionsarten bei Panoramen.

VG



Antwort von cantsin:

Zur Klärung: Es geht nicht um Verzerrungen, die Objektive (vor allem im Weitwinkel) normalerweise haben.

Das MFT-System wurde von Panasonic und Olympus so konstruiert, dass Objektive mit (z.T. extremen) optischen Verzerrungen gebaut werden können, die durch die Kamerafirmware rausgerechnet bzw. weg-gephotoshopt werden.

Ohne diese Softwarekorrektur wären die Objektive gar nicht oder nur als Lomo-Gadget-Linsen verkaufbar. Sinn dieser Lösung ist, dass man sich dadurch optische Korrekturen der Objektive sparen kann, was weniger Linsen erfordert und kleinere Bauformen möglich macht. Nur deshalb ist es möglich, Winzobjektive wie z.B. das Panasonic 20mm/1.7 oder Pancake-Zooms zu bauen und selbst bei den "Pro"-Serien weitaus kompaktere Objektive zu produzieren als z.B. APS-C-Spiegelreflex oder selbst Super 16mm-Kinoobjektive. (Nebenbei spart man Geld und kann größere Margen einstreichen, wenn man solcherart konstruierte Objektive für dieselben Preise verkauft wie optisch korrigierte APS-C- oder Full Frame-Objektive.)

Übrigens ist dieses Konstruktionsprinzip von MFT in AFAIK alle anderen spiegellosen Kamerasysteme eingezogen, genau wie elektronische Blendensteuerung und focus-by-wire.

Umgekehrt ist das Angebot für optisch korrigierte, nicht-gephotoshoppte Objektive riesig und umfasst alle jemals gebauten Spiegelreflex-, Messsucher- und Cineobjektive sowie alle manual focus-Objektive für spiegellose Systeme.



Antwort von Frank Glencairn:



Das MFT-System wurde von Panasonic und Olympus so konstruiert, dass Objektive mit (z.T. extremen) optischen Verzerrungen gebaut werden können, die durch die Kamerafirmware rausgerechnet bzw. weg-gephotoshopt werden.

Ohne diese Softwarekorrektur wären die Objektive gar nicht oder nur als Lomo-Gadget-Linsen verkaufbar. Sinn dieser Lösung ist, dass man sich dadurch optische Korrekturen der Objektive sparen kann, was weniger Linsen erfordert und kleinere Bauformen möglich macht. Nur deshalb ist es möglich, Winzobjektive wie z.B. das Panasonic 20mm/1.7 oder Pancake-Zooms zu bauen ..

Und jetzt der Real World(TM) Check des oben gesagten, mit ner 14er Pany "Lomo-Gadget" Pancake auf der Pocket, ohne irgendwelche Post Korrekturen.

2020-01-28 09.22.08 www.instagram.com 7f23b78efedc.jpg



Antwort von Hans-Jürgen:

Es betrifft ja oftmals nur die neueren Serien.
Die älteren Olympus Objektive benötigen ja die Korrektur in der Kamera auch nicht.



Antwort von Darth Schneider:

Kann das neue Adobe Lightroom nicht zufällig ProResProRes im Glossar erklärt Daten lesen ?
Meine 5 Jahre alte Version kann nur die Consumer Video Formate lesen.
Dann könnte man mit der Pocket und einem z.b. mit einem Panasonic Kit ZoomZoom im Glossar erklärt filmen, in Lightroom importieren und mit einem Klick die Objektiv Korrektur anwenden und Resolve exportieren und schneiden....
Ironischerweise kann sogar Appels iMovie ProResProRes im Glossar erklärt Daten importieren und exportieren..;)
Gruss Boris



Antwort von Frank Glencairn:

Wie du an meinem Beispiel oben siehst ist das ganze nicht der Rede wert, und schon gar nicht der Mühe eines solchen Roundtripps.
Wenn wirklich mal was auffällig verzerrt sein sollte, würde ich erst mal die Objektivkorrektur in Resolve bemühen.



Antwort von cantsin:


Und jetzt der Real World(TM) Check des oben gesagten, mit ner 14er Pany "Lomo-Gadget" Pancake auf der Pocket, ohne irgendwelche Post Korrekturen.

2020-01-28 09.22.08 www.instagram.com 7f23b78efedc.jpg

Die Wölbungen sieht man sogar im Vorhang. Wäre da eine Backsteinmauer im Hintergrund, wäre das Bild entweder unbrauchbar oder ein special effect.



Antwort von Jörg:

Die Wölbungen sieht man sogar im Vorhang. Wäre da eine Backsteinmauer im Hintergrund, wäre das Bild entweder unbrauchbar oder ein special effect.

herrlich ;-))



Antwort von Darth Schneider:

Was denn genau ist an dem Bild unbrauchbar ?
Und ein Vorhang kann sich auch von selber wölben..;)
Das ist nix als Haarspalterei, die Wölbung im Vorhang sieht man höchstens wenn die Dame auf der Bühne nicht singen kann. Ansonsten, wer schaut denn hinten auf den hässlichen Vorhang ?

An Frank
Danke, ich habe nicht mal gewusst das Resolve eine Objektivkorrektur hat, ich muss mich wohl noch genauer durch das Handbuch kämpfen.
Was ist das gleich noch mal für eine Party Pancacke Linse, MFT Mount ?
Dann ist sie gekauft..;)

Die hier habe ich noch gefunden..;) das ist aber dann wirklich mehr eine Effekt Linse, aber vielleicht ja cool....

https://www.bhphotovideo.com/c/product/ ... 4_toy.html

Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Und ein Vorhang kann sich auch von selber wölben..;)

und der Blindenführhund knurrt ungehalten und zerrt am Haltegurt...
das ist keine Haarspalterei, das ist realistische Einschätzung , mal ohne die so gerne genutzte
Schönfärberei von selbst genutztem Equipment.
Gut, dass es Nutzer gibt, die ständig darauf hinweisen, dass manche Objektive schlicht
mies bis unbrauchbar sind...



Antwort von Darth Schneider:

Unbrauchbar sind die aber dann ja nicht, wenn auch Profis damit filmen und von der Filmerei leben, oder ?
Da gehen scheinbar die Meinungen auch von Profis heftig auseinander.
Gruss Boris



Antwort von Jörg:

Unbrauchbar sind die aber dann ja nicht, wenn auch Profis damit filmen

was für ein Argument...



Antwort von MrMeeseeks:


Unbrauchbar sind die aber dann ja nicht, wenn auch Profis damit filmen

was für ein Argument...

Was genau ist denn dein Argument? Du selbst nennst das Objektiv "mies bis unbrauchbar" ..was natürlich völliger Schwachsinn ist.
Scheinbar reicht es für Franks Ansprüche und er ist zumindest jemand er damit sein Geld verdient im Gegensatz zu euch Hobbyfilmern die meinen für irgendwelche gurkig schrägen Kellershows perfekt korrigierte Linsen nutzen zu müssen.



Antwort von Darth Schneider:

Das habe ich mich auch gefragt...Er schreibt öfters irgend einen nichts sagenden negativen Spruch gegen meine Kommentare, Hauptsache sticheln und selber aber doch keine besseren Argumente bringen.
Also ich vertraue auf das was Frank schreibt, er hat die selbe Kiste wie ich und mindestens ein LKW voll mehr Wissen als ich...
Was sind denn gurkig schräge Kellershows :-) ?
Gruss Boris



Antwort von cantsin:

Die Antwort ist doch ganz simpel. Unkorrigiert hat das 14mm/2.5 die folgende Verzeichnung:

zum Bild https://www.opticallimits.com/images/8R ... ortion.png

Bei Naturmotiven wird man da nichts sehen, bei Motiven wie Franks bei genauem Hinsehen, und sobald Architektur oder geometrische Strukturen im Bild sind, wird es unschön. Die Entscheidung für oder gegen das Objektiv kann man dann vom Einsatzzweck abhängig machen. In der gleichen Preisklasse gibt es auch das optisch korrigierte, lichtstärkere, aber an 4K DCI randunscharfe Samyang 12mm/f2, legt man noch einen Hunderter drauf, kann man auch zum Meike Cine 12mm oder 16mm greifen - oder man kommt auch mit 17mm BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt aus und spart sogar 100 Euro mit dem Laowa 17mm/1.8.

Diese Wahlmöglichkeiten gab es vor ein paar Jahren noch nicht, als das MFT System noch relativ neu und die erste Pocket frisch auf dem Markt war.

@Frank, hast Du das Motiv mit der Pocket4K oder der alten Pocket gedreht?



Antwort von iasi:

Interessant sind bei Weitwinkel auch Zoom-Objektive, die meist im mittleren Brennweitenbereich sehr geringe Verzeichung bieten.

Das Tokina 11-16 hat z.B. bei 14mm kaum Distortion und löst dabei ordentlich auf.
CAs sind leider extrem.

WW neigen nun einmal dazu unschön zu verzerren und/oder zu den Seiten und Ecken hin schlechte Auflösung zu liefern.

Ich kann eigentlich nicht verstehen, warum WW so häufig genutzt werden.
Um den "Raum" zu zeigen - OK - aber dies ist doch meist ein Establishing-Shot.
Um "Entfernung" zu erzeugen - OK.
Um bei Kamerabewegungen "Geschwindigkeit" zu erzeugen - OK.
Um Personen zu deformieren - auch dies kann ja mal notwendig sein.

Aber meist kann (und soll) man doch mit Normalbrennweite und Tele arbeiten. Wenn es dabei dann zu Verzeichnungen und Randproblemen kommt, ist"s eben wirklich nur eine Scherbe.



Antwort von cantsin:


Interessant sind bei Weitwinkel auch Zoom-Objektive, die meist im mittleren Brennweitenbereich sehr geringe Verzeichung bieten.

Das Tokina 11-16 hat z.B. bei 14mm kaum Distortion und löst dabei ordentlich auf.
CAs sind leider extrem.

Man kann auch ein stinknormales 18-50mm-APS-C-DSLR-Zoom per Speedbooster an die Pocket adaptieren und hat dann bei 20mm Weitwinkelstellung effektive 14mm an MFT...

Wenn man z.B. zum Viltrox-Speedbooster und einem Nikon-Kitzoom greift, ist das selbst bei Neuanschaffung nicht teurer als das Panasonic 14mm.



Antwort von Darth Schneider:

Roki hat glaube ich auch ein gutes, ein Olympus Weitwinkel ZoomZoom im Glossar erklärt, kostet aber neu auch um die 400 oder 500..
Gruss Boris



Antwort von cantsin:


Roki hat glaube ich auch ein gutes, ein Olympus Weitwinkel ZoomZoom im Glossar erklärt, k

Wie gesagt, selbe Baustelle, sofern es sich nicht um ein adaptiertes ZoomZoom im Glossar erklärt mit dem alten Four Thirds- (nicht MFT-)Spiegelreflexmount handelt.

Ich frage mich wirklich, warum wir das so oft wiederkäuen müssen.



Antwort von iasi:



Ich frage mich wirklich, warum wir das so oft wiederkäuen müssen.

weil"s wichtig ist



Antwort von roki100:

Also das mit Verzerrung usw. es muss m.M. nicht alles gerade und perfekt sein. Und vieles kann man auch nachträglich mit ein paar Klicks grade biegen.

Roki hat glaube ich auch ein gutes, ein Olympus Weitwinkel ZoomZoom im Glossar erklärt, kostet aber neu auch um die 400 oder 500..

Nein, so viel kotet das Ding nicht. Das "Olympus M.Zuiko 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ ED" Objektiv ist wirklich super. Bei eBay gibt es aktuell für 150 Euro.
Ich weiß aber nicht wie es mit dem größeren Sensor der BMPCC4K aussieht.

https://youtu.be/hsPFNgDb-E0?t=46



Antwort von cantsin:


Nein, so viel kotet das Ding nicht. Das "Olympus M.Zuiko 12-50mm 1:3.5-6.3 EZ ED" Objektiv ist wirklich super. Bei eBay gibt es aktuell für 150 Euro.
Ich weiß aber nicht wie es mit dem größeren Sensor der BMPCC4K aussieht.

Bei 12mm, so:
zum Bild https://www.opticallimits.com/images/8R ... 12mm_u.png

Deswegen auch meine Frage an Frank, ob seine geposteten Screenshots mit der Pocket 4K oder der alten Pocket aufgenommen wurden.

Der 1"/S16-Sensorcrop der alten Pocket vermindert eingebaute Objektivzerrungen (die vor allem am Rand sichtbar werden). Beim MFT-Sensor der Pocket 4K werden die viel sichtbarer, wenn man 4K-DCI mit praktisch überbreitem Sensor dreht, sogar noch mehr.



Antwort von roki100:

sieht überhaupt nicht so aus. Nichtmal mit der Olympus (0.8x) Vorsatzlinse.
Gut, kann sein dass das mit der BMPCC4K anders ist.

Deswegen auch meine Frage an Frank, ob seine geposteten Screenshots mit der Pocket 4K oder der alten Pocket aufgenommen wurden.
Mit der BMPCC4K. Hat er letztens irgendwo Bild davon gepostet.



Antwort von cantsin:

Es gibt jetzt einen ausführlichen Test des Laowa 17mm/1.8 auf der sehr gründlichen (polnischen, aber englischsprachigen) Website lenstip.com:

https://www.lenstip.com/575.11-Lens_rev ... mmary.html

"The Venus Optics LAOWA 17 mm f/1.8 MFT II is a shapely, compact, lightweight lens with sensible parameters; what's more, it's offered at a very affordable price, . When you analyse its performance from that perspective it would be difficult not to praise it, especially the fact that both in the frame centre and on its edge the lens provides sharp images up from the maximum relative aperture.

It's also worth noticing that the rival Olympus M.Zuiko Digital 17 mm f/1.8, even if two times more expensive, is hardly optically better. Quite the opposite is true. If I had to pick the winner in a duel between the Laowa and the Olympus, in my humble opinion it would be the Laowa. I think, such a statement is a solid purchase recommendation."



Antwort von Jörg:

der Schneider behauptet

Er schreibt öfters irgend einen nichts sagenden negativen Spruch gegen meine Kommentare,
Hauptsache sticheln

es ist lachhaft zu behaupten, nur weil jemand ein Objektiv beruflich nutzt, wird schon
alles in Ordnung sein...
Wie doll das in Ordnung ist, zeigen die Diagramme.
Wenn ein Filmemacher mit solchem Objektiv filmen will, soll er, er soll nur nicht als Präferenz für dieses Teil dienen, ala "Profi weiß was er tut""



Antwort von Frank Glencairn:



Deswegen auch meine Frage an Frank, ob seine geposteten Screenshots mit der Pocket 4K oder der alten Pocket aufgenommen wurden.

P4K - und ja, persönlich halte ich die Verzerrung der 14er Pany im laufenden Bild für ziemlich belanglos - ich filme ja keine Gitterdiagramme ab - aber wenn es jemanden wirklich stört, oder tatsächlich mal viele Kanten im Bild sind, leicht mit der Resolve Objetivkorrektur zu lösen.

Wenn ein Filmemacher mit solchem Objektiv filmen will, soll er, er soll nur nicht als Präferenz für dieses Teil dienen, ala "Profi weiß was er tut""

Schau dir mal die Verzerrung der sagenhaft teuren Anamorphics an, auf denen von Spitzen-DPs regelmäßig Oscarträchtige Spitzenfilme produziert werden (gilt auch für das breathing beim Schärfeziehen, das viele für ihre Hobbyfilme für ein unüberwindliches Hindernis zum Erfolg halten).
Das interessiert nicht nur in Hollywood keine Sau, sondern in der ganzen Industrie nicht.

Fincher geht sogar so weit, in der Post ne künstliche Verzerrung rein zu rechnen, wenn er nicht anamorph dreht - aber einige hier haben für ihre Clips natürlich viel höhere Ansprüche, und das eigene Werk würde natürliche an der geringsten Verzerrung scheitern - und nur daran... Ja nee, is klar.

Ich kann's nicht oft genug sagen - bei den meisten hier ist die Optik nicht der Flaschenhals.



Antwort von Funless:

Also mir persönlich gefällt anamorph sehr, ich oute mich dabei sogar gerne als anamorphic Fan.

Sorry, falls OT, aber wollte ich jetzt unbedingt loswerden.



Antwort von Jörg:

Fincher geht sogar so weit, in der Post ne künstliche Verzerrung rein zu rechnen,

ja, und im MoMa hangt ein teurer Schinken der ist ausschließlich grau...
das darf ja jeder machen wie er es künstlerisch "rechtfertigt", deshalb ist es trotzdem notwendig, wenn ein Nutzer andere auf die Verzerrungen hinweist, die diesen künstlerischen tick nicht haben, um sie vor teuren Investments zu bewahren.



Antwort von Frank Glencairn:

Hmmm.....

Was mag wahrscheinlicher sein

A - 100% aller Kinogänger die einen Blockbuster sehen, und sich nicht an der Verzerrung der anamorphen Linse stören haben einen "künstlerischen Tick"

B - 100% aller Kinogänger die einen Blockbuster sehen und sich nicht an der Verzerrung der anamorphen Linse stören, ist es einfach scheißegal, weil sie von der gar schrecklichen Verzerrung überhauptnix merken.

C - der eine Hobbyfilmer im Publikum wendet sich mit Grausen von dem amateurhaft produzierten Streifen ab, und verlässt nach 5 Minuten empört den Saal. Noch während des Hinausgehens verfaßt er einen Post in dem er andere vor "teueren Investitments" in Billiglinsen warnt.



Antwort von AndySeeon:

@Frank: nach der Lektüre dieses Threads würde ich sagen: B+C :)

Gruß, Andreas



Antwort von Darth Schneider:

Also dann waren die vielleicht knapp eine Handvoll Leute die ich bisher gesehen habe wie sie ein Kino empört verlassen ev. alles Hobbyfilmer die sich über die Linsen genervt haben, that is funny...Weil die drehen ja in Hollywood eigentlich fast nur mit sehr, sehr teuren Gläsern, oder sehe ich das falsch ?
Gruss Boris



Antwort von srone:

ganz klar und ausschliesslich "A", da wir ausschliesslich subjektiv wahrnehmen kann es nur das sein, ob man das nun einen künstlerischen tick nennen will, sei dahingestellt, ich würde da eher eine unterschwellige erwartungshaltung nach kino unterstellen, da darfs schon ein wenig schwubbern am bildrand bei einem schnellen ww-schwenk...;-)

lg

srone



Antwort von cantsin:


A - 100% aller Kinogänger die einen Blockbuster sehen, und sich nicht an der Verzerrung der anamorphen Linse stören haben einen "künstlerischen Tick"

Da bin ja bei Dir. Bin mir nur nicht so sicher, ob das Panasonic 14mm/2.5 mit seiner eher ordinären Tonnenverzerrung in derselben Liga spielt wie ein Anamorphot...

Und ob man fürs selbe oder sogar weniger Geld nicht bessere Linsen kriegen kann, gerade auch hinsichtlich Haptik & Handling, mit vernünftigen Fokus- und Blendenringen, und dann auch noch doppelt so lichtstark, dank der neuen chinesischen Firmen auf dem Markt.

Also, wenn jemand so ein 14mm/2.5 noch aus alten GH2-Zeiten 'rumliegen hat oder irgendwo auf einer Fotobörse für einen oder zwei Zwanziger abstaubt und vor seine Pocket 4K schraubt, prima. (Ich verwende Panasonics 12-32mm-Pancake-Zoom aus demselben Grund, und trotz derselben Einschränkungen, ganz gerne als Reiseobjektiv.)

Aber wenn ich heute ein Budget von 250 Euro habe, gehe ich doch nicht in den Laden und geb es für diese Linse aus, wenn ich fürs selbe (oder sogar weniger) Geld weiß Gott bessere Alternativen kriege. Und genau darauf bezog sich doch die Eingangsfrage des TO.



Antwort von acrossthewire:

@Verzeichnung da ist Fincher insbesondere mit Mindhunter ein gutes Beispiel wie extrem es sein kann.
Auch bei der 2ten Staffel von Sex Education ist der Eckenabfall und die CAs sehr offensichtlich.




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