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Ausschreibung: Paris - Kameramann / Kamerafrau




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Frage von Greg:


Tätigkeit: Kameramann / Kamerafrau - Paris 16.04.2010 - 18.04.2010

Projektbeschreibung:

Geplant ist, die Dokumentierung verschiedener Metropolen wie z.B. Paris, London, Venedig etc.
Diese werden dann als Wochenendkurztrips in verschiedenen Reiseangeboten präsentiert.
Je Reise verbleiben dem gesamten Team 36 Stunden um die interessantesten Schauplätze und Sehenswürdigkeiten zu entdecken und aufzuzeichnen.
Das gesammelte Filmmaterial wird anschließend zusammengeschnitten und in einen 3- 5 Min. Kurzfilm verpackt, sodass die Zuschauer einen kurzen aber dennoch exklusiven Eindruck über die Reise gewinnen.

Das Team:

Das Team besteht entsprechend aus:
Einem Filmteam (; 2 Kameramänner / Kamerafrauen)
einer Journalistin
einem Fotografen
einer Stylistin und
einer Stadtführerin

Qualifikationen:

Zuverlässigkeit
Flexibilität
Gute Sprachkenntnisse in Englisch (; Deutsch fließend )
Ehrlichkeit

Anreise und Unterbringung:

Transfer: Abreise und Ankunft in Stuttgart
Übernachtung: 15-stöckiges Mittelklasse-Hotel inkl. Frühstück (;ca. 5 Kilometer vom Louvre entfernt). 
Zusätzlich: Seinerundfahrt / Stadtrundfahrt mit dem Team. 
Die Kosten hierfür werden komplett übernommen. 


Mehr Infos und Bewerbung bitte ausschließlich per E-Mail oder Post an:


*** hat sich erledigt ***




Antwort von B.DeKid:

"schulze" wrote:
.....
Gute Sprachkenntnisse .... (; Deutsch fließend )
.....


Gehört da auch Rechtschreibung zu ;-)
................

Welche Kameras werden gestellt und sucht Ihr auch Fotografen ?


MfG
B.DeKid



Antwort von Jott:

Heißt "Ausschreibung" die billigsten Leute suchen? Wahrscheinlich, sonst wäre die Angabe des Budgets der korrekte Weg.

Dass man alle benötigten Aufnahmen auch für wenig Geld fix und fertig als Stock Footage-Sammlung kaufen kann, wisst Ihr aber schon, oder?



Antwort von Pianist:

"Jott" wrote:
Heißt "Ausschreibung" die billigsten Leute suchen?

Im Ergebnis wohl ja, aber gerade in der Medienbranche ist es ja wichtig, nicht den billigsten zu nehmen, sondern denjenigen, von dem zu erwarten ist, die gestellte Aufgabe am besten zu lösen. Schon seltsam, dass jemand in diesem Bereich tätig sein möchte, aber keine geeigneten Leute zu kennen scheint. Und dass er nur mit seinem Postfach auftritt, was im Impressum seiner Homepage schon abmahnfähig ist. Eben habe ich mal geschaut: "Shawn" kann offensichtlich sowohl ein Männer- als auch ein Frauenname sein. Wenn es sich um die abgebildete Frau handelt und sie zusagt, den Dreh in Paris vollumfassend zu begleiten, könnte das natürlich den einen oder anderen zum Mitmachen bewegen... :-)

Matthias



Antwort von Alf_300:

@Pianidst
Keine Ahnung wo Du schaust

*** Links von Admin entfernt (;nach Aufforderung) ***



Antwort von Pianist:

Naja, auf einer deutlich sichtbaren "Kontakt"-Seite steht nur das Postfach, dafür dann in einer gut versteckten "Impressum"-Seite die vollständige Adresse, das ist doch Mist. Rein nach Baugefühl würde ich bei der ganzen Aktion sagen: Vorsicht. Zumal man in 36 Stunden wohl kaum mehr gutes Material zusammenkriegt, als man überall einkaufen kann. Städte wie Paris dürften tausendfach abgearbeitet sein.

Matthias



Antwort von Alf_300:

Bauchgefühl hab ich auch, - ist Voll - Gut gefühstückt

*** Link von Admin entfernt (;nach Aufforderung) ***



Antwort von KrischanDO:

Moin,

kann man sich das etwa so vorstellen:
Die ganze Meute zieht hinter der Reiseführerin her, die zeigt hierhin und dahin, ein Kameramann hält auf die/den von der Stylistin immer frisch polierte(;n) Journalisten/in, der andere hält auf die Sehenswürdigkeiten und der Fotograf hält auf alles?

Bezahlt wird die Anreise und das Hotel mit Frühstück und sonst nichts?
Und das Equipment ist mitzubringen?

Und natürlich gehen alle Nutzungsrechte an den Auftraggeber?
(;falls man so etwas überhaupt "Auftrag" nennen kann...)

Diese Ausschreibung ist auf der einen Seite von gewisser Naivität geprägt:
An einem knappen Wochenende ein Stadtportrait machen? Das ist Unfug.
Amateur-Dreck.
Und auf der anderen Seite von gewisser Unverfrorenheit:
Immerhin wird die Unterkunft bezahlt und die Seine-Rundfahrt.
Den Rest zahlt man selbst. Halloo? Das ist der dumpfe Versuch, sogar die Microstock / Footage Preise zu unterlaufen.

Liebe Shawn, model mal lieber weiter.

Grüße
CS



Antwort von schellemedia:

Wir haben der Firma ein Angebot (;u.a. 250,00€ / 10h / Kameramann) erstellt und wurden sofort abgelehnt!

Die erste Mail der Firma an uns: "Eigentlich war dieser Job als ein eher als ein Studentenjob gedacht, da diese nicht unbedingt die Möglichkeiten haben in Städten wie Vendig London Barcelona Paris usw. zu arbeiten."

Was soll ich dazu noch sagen!?



Antwort von B.DeKid:

Na das vielleicht ein Student für 40 Euro mit Ryanair in diese Städte fliegen kann ;-)

Und wenn dieser nicht gerade dumm ist findet er sogar Jobs dort.

Also irgendwie erinnert das doch stark an den "Wer filmt unsern Live Auftritt " Thread;-)

..........................

Also Ich würde mich das als Firma nicht trauen, Ich glaub da hat man schnell seinen Ruf weg in der Szene wenn man sollche dubiosen Anfrage Threads veröffentlicht.

MfG
B.DeKid

THX 4 shareing this Info with us schellemedia;-)



Antwort von KrischanDO:

"schellemedia" wrote:

Was soll ich dazu noch sagen!?


Da kann man nur noch zitieren:

"Wir Deutschen haben vor 70 Jahren zwei Drittel unserer Intellektuellen umgebracht. Davon haben wir uns noch nicht wieder erholt." (;N.N.)

"98% sind Vollidioten." (;N.N.)

"Some Scientists claim that hydrogen, because it is
so plentiful, is the basic building block of the
universe. I dispute that. I say there is more
stupidity than hydrogen, and that is the basic
building block of the universe." (;Frank Zappa)

Grüße
Christian



Antwort von Blackeagle123:

Wie steht es denn nun mit der Beantwortung der Fragen?

- Welches Equipment?
- Was wird gezahlt? (;Komplette Verpflegung und darüber hinaus?)
- Wie lange wird gearbeitet pro Tag, wenn die Vergütung tageweise erfolgt?
- Wie ist sich der Ablauf vorzustellen?


Viele Grüße,


Constantin



Antwort von KrischanDO:

"Blackeagle123" wrote:
Wie steht es denn nun mit der Beantwortung der Fragen?


Steht doch in der Anfrage:
Quote:

- Welches Equipment?

Mitzubringen. Studenten leihen bitte an der Hochschule etwas dafür aus.
Oder glaubst Du, in Stuttgart waren zwei Portabraces mit Sony PWD 700 auf Dich?
Quote:

- Was wird gezahlt? (;Komplette Verpflegung und darüber hinaus?)

Zimmer mit Frühstück. Der Rest geht auf Dich.
Quote:

- Wie lange wird gearbeitet pro Tag, wenn die Vergütung tageweise erfolgt?

Solange das Licht reicht. Vergütung? Wo steht etwas von Vergütung?
Quote:

- Wie ist sich der Ablauf vorzustellen?

siehe mein erstes Posting.

Die gute Shawn hat sich quasi selbst ein Glückspiel aufgesetzt:
Ihr Einsatz: Nachtbusfahrt von Stuttgart - zwei Übernachtungen (;5 km vom Louvre - da bist Du in jeder Richtung ziemlich genau an der Périphérique, wo jeder gerne übernachtet. Stadtrundfahrt.
Also pro Nase keine 200 €.
Wenn sie gewinnt, bekommt sie dafür etwas, was sie normal 2.000.- € kosten würde. 3 x 400 € Honorar, Equipmentmiete, Flug, Hotel ohne Bettwanzen, Spesen.

Wenn sie verliert, liest ihr Kunde hier mit.

Über die zu erwartende Qualität und die Verkaufserlöse kann man nur spekulieren, da sich wohl jeder, bei dem nur ein Rest vom Großhirn aktiv ist, lieber selbst ein Wochenende in Paris bucht, ohne sich dummdreist ausbeuten zu lassen.

Da bleiben ja noch mehr Fragen:
Was ist mit dem Wetterrisiko? Schon der Gedanke, an einem Wochendende ein Stadtportrait zu drehen, ist entlarvend.
Was ist, wenn nicht gedreht werden kann?
Was ist mit den Nutzungsrechten?
Wer kümmert sich um Versicherungen?
Wer kümmert sich um Drehgenehmigungen?
Wenn es schon eine Stylistin gibt - gibt es dann auch einen Tonmann?

Also wird der "Journalist" ein Praktikant des Wochenkuriers Heumaden sein und die "Stylistin" die Freundin einer Nail-Designerin aus Bopser.

Existenzgründer sollten schon die Kosten klein halten, aber Geschäftsideen, die nur auf Schwächen anderer aufbauen, sind nicht sympathisch.

Grüße
Christian



Antwort von Blackeagle123:

Naja, wenn wir das ganze jetzt mal weniger negativ sehen und bedenken, dass es Studenten gibt, die einfach mal ein paar Tage Paris ganz schön finden, was sollte dann inklusive sein?

Natürlich Technik (;Angefangen bei einer Schulterkamera, sagen wir mal ein günstiges Modell, damit man in der Eile überhaupt wackelfreie Aufnahmen bekommen kann! Außerdem Ton: Mikrofon, Angel, kleiner Mischer & Tonmann) Sowas gibt es doch wirklich günstig zu mieten, geschätzt rund 600€ für 3 Tage, natürlich dann miniDV und eine Kamera wie die HVR-S270.

Außerdem sollte die Verpflegung inklusive sein, so dass gar keine Kosten anfallen. Natürlich sollte die Fahrt nicht gerade in einem "Bus" sein...

Stadtführung sollte natürlich heißen: Private Stadtführerin, oder der Redakteur reist früher an, um sich alle Motive anzuschauen und einen Plan auszuarbeiten, was wann gedreht wird. Wenn diese Arbeit vorab gut gemacht wird und der Plan ordentlich ausgearbeitet ist, die Redaktion ihren Job gut macht:

Dann könnte ich mir gut vorstellen, dass ich den Auftrag vermitteln könnte an jemanden, der Erfahrung sammeln möchte und wirklich kreative, gute Arbeit leistet, gerne in Paris!

Wenn man aber genau weiß, das ganze Ding wird mich viel Geld kosten, dann nicht...

Viele Grüße,


Constantin



Antwort von KrischanDO:

Hi Constantin,

der ganze Ansatz ist albern: Da sollen 6 Leute für ein Wochenende in eine Metropole reisen, um ein Stadtportrait zu drehen. Die Idee an sich ist mit wenigen Fragen zu versenken:
Was ist, wenn es regnet?
Was ist, wenn zwei der Muss-Locations gerade gesperrt / eingerüstet / nicht erreichbar sind? Paris kannst Du nicht in zwei Tagen abfeiern.
Was soll denn da rauskommen, außer einem Typen, der vor dem Eiffelturm steht und sagt: "Hinter uns sehen Sie den Eiffelturm, der anlässlich der Weltausstellung 1889 errichtet wurde."
Wer will das denn sehen?

Wenn Du mit einem 6-Mann Team im Zentrum von Paris auftrittst, könnte Dir schnell die Polizei Fragen stellen, die mit "gutem Englisch und fließendem Deutsch" nicht zu beantworten sind.

Nix gegen Risiko-Projekte, Prinzip Hoffnung und Ehrenamtliches.
2008 war ich als Assistent mit einem Kollegen eine Woche in Dallas, Washington DC und und ein paar Tage in Paris unterwegs. An den Tagen, an denen mein Kollege im Hotelzimmer seine Architektur-Fotos bearbeitet und verschickt hat, bin ich jeweils ca. 12 Stunden 10 bis 12 Kilometer durch die Städte gelaufen, vorher mit Reiseführer-Buch geplant, habe 1200 bis 1400 Belichtungen gemacht, von denen je rund 200 Bilder bei Agenturen online sind.
Von den Verkäufen hätte ich bisher nicht mal die Basecap und das Trinkwasser in WDC und das Crepe mit Käse in Paris bezahlen können. Aber ich hatte extrem viel Spaß dabei. Frage meines Kollegen, als ich in WDC abends ins Hotel gewankt bin: "Warst Du im Irak oder was?"

Da war aber klar: Ich arbeite für mich, zu meinem Bedingungen. Auf meine Rechnung.
Und es war klar, was herauskommt und dass ich Bilder mache, mit denen ich für mich werben kann.

Bei der Paris-Nummer hier besteht ja noch die Gefahr, dass etwas herauskommt, wo Du auf nackten Knien nach Stuttgart rutschst, um zu bitten, dass Dein Name nicht im Abspann auftaucht.

Wenn mich einer der großen Meister, die ich bewundere, fragen würde, ob ich für lau vier Wochen für sie drehen würde, käme ich ja schwer in Versuchung zu sagen"Ja, sofort, und beschimpfen darfst Du mich auch."
Aber die echten großen Meister zahlen anständig und behandeln ihre Leute höflich.

Kann ja durchaus sein, dass bei der Stuttgart-Paris-Connection Leute zusammenkommen, die mit viel Spaß, guter Laune. Kompetenz und Ambitionen in zwei Tagen ein sehenswertes Stadtportrait zusammenbauen. So ganz kann ich aber nicht daran glauben.

Grüße
Christian



Antwort von r.p.television:

Was soll man denn bitte binnen 36 Stunden in einer Metropole wie Paris für Aufnahmen machen?
Man braucht ja schon als Touri vier Tage um alle Highlights im Stechschritt abzulaufen.
Zwischen dem südlichsten Spot Versailles und sagen wir nördlichst Mont Matre ist soviel abzulichten. Da für braucht man um ordentliche Qualität abzuliefern inklusive ein zwei Regentagen eingerechnet mehr als eine gute Woche.
Und erfahrungsgemäss ist so eine Plaudertruppe inklusive Stylist & Co noch ein zusätzlicher Bremsklotz, weil jeder nochmal schnell pinkeln, kacken, telefonieren oder essen muss.
Und wenn man sich nicht frühzeitig im Hotel de Ville (;Rathaus, keine Bettenburg) Genehmigungen für Hotspots besorgt, muss man sobald ein Henkelmann mit externem Mikro oder einer Schulterkamera dabei ist mit Drehverbot oder einer einstündigen Verzögerung rechnen, weil man jedesmal einen Wisch ausfüllen muss.
Das ganze ist lächerlich. Sowohl für den Threadersteller als auch für mögliche Kandidaten. Dabei verliert jeder.




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