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Audiostudio erweitert auf Video




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Frage von Wasti:


Hallo liebe Leute!
Eine kleine Einführung in die aktuelle Situation:
Ich besitze ein Tonstudio welches seit einigen Jahren eine erfolgreiche Kooperation mit einem befreundeten Videostudio betreibt. Aus persönlichen Gründen bricht der Videostudio-Betreiber aber nun seine Zelte ab und zieht weg. Da mich Video und Film aber immer neben Audio schon interessiert haben und ich aus diesem Grund bei ihm im Studio oft freiwillig den Assistenten gespielt habe, reifte der Gedanke die Abteilung Video ebenfalls in mein Studio zu integrieren. Nachdem ich ihm diesen Entschluss mitgeteilt hatte, verstärkte er quasi meine Video-Einschulung und ich im Gegenzug, bei mir im Tonstudio, seine Audio-Schulung.
Nun kommt schön langsam die Zeit wo sein Aufbruch in die USA näher rückt und ich den Videobereich ins Tonstudio integrieren möchte.

Was sind die Anforderungen?
Da bei mir im Tonstudio viele Bands ihre Aufnahmen machen und durch meine Kooperation mit dem Videostudio hier ein idealer Produktionsbogen geschaffen wird, werden hauptsächlich Musikvideos gedreht und geschnitten.
Die Kameras hierfür sind:
Sony HVR Z5
Canon XH A1
Sony PMW EX3

Nun zu meinen aktuellen Fragen an kundige Forumsmitglieder:
Da mein Geschäftspartner auf MAC gearbeitet hat und ich im Tonstudio PC nutze (;bin vor 6 Jahren von MAC auf PC umgestiegen und glücklich) ist er bei der Hardwarekonfiguration keine große Hilfe.
Ich habe zwar schon einiges bezüglich der Hardware auch hier im Forum gelesen, aber man weiß ja nie die tatsächlichen Anforderungen der jeweiligen Personen dahinter.
In meinem Fall komme ich maximal auf bis zu 6 Video-Streams (;HDTV-Format 1920x1080 25p) die in Echtzeit bearbeitet werden sollen und die Vorschau ebenfalls in Echtzeit gewährleistet werden soll. Bei den einzelnen Streams kann man mit bis zu 4 Effekten unterschiedlicher Art rechnen.
Ging auf dem MAC-System mit Quadro FX4800 und Raid.
So, ich plane ein Intel-System mit folgenden Spezifikationen:

Prozessor: http://www.ditech.at/artikel/IC72600/Prozessor_INTEL_Core_i7_-_2600_340GHz_LGA1155_Quad-Core_Boxed.html

RAM: http://www.ditech.at/artikel/D3YK16A/DDR3-RAM_KIT_16_GB_1600_MHz_CL9_KINGSTON_HyperX_Genesis.html

Mainboard: http://www.ditech.at/artikel/MGI805/Mainboard_S-1155_GIGABYTE_GA-H67A-UD3H_ATX.html

Systemplatte: http://www.ditech.at/artikel/H2D00IB/Solid_State_Disk_25Zoll_SATA_II_INTEL_Mainstream_X25-M_G2_Postville_80_GB.html

Arbeitsplatten: 4 Stück im RAIDRAID im Glossar erklärt 10 Verbund. http://www.ditech.at/artikel/H3T03WD/Festplatte_SATA_II_Western_Digital_VelociRaptor_300_GB_16MB_Cache.html

Speicherplatten werden günstige 7.200 Platten im RAIDRAID im Glossar erklärt 1.

Bei der Grafikkarte würde ich zu einer GTX570 oder GTX580 tendieren. Warum? Weil die genannten Karten in Sachen CUDA-Cores und Speicherbandbreite die Quadro 5000/6000 ja bereits überholt haben und ich für ein Mehr an Speicher und die Garantieerweiterung die exorbitanten Mehrkosten dieser Karten nicht tragen möchte.
http://www.ditech.at/artikel/GPVG40/Grafikkarte_PCI-E_2.0_POINT_OF_VIEW_GeForce_GTX570_retail_1280MB.html

Mir ist bewusst dass der Speicher auf der Grafikkarte ein wichtiger Punkt ist. Die Frage lautet also dahingehend, ob der Technische Vorteil, mehr CUDA-Cores und Speicherbandbreite, die fehlende Speichergröße kompensieren oder mir dadurch trotz Mehrleistung Performance verloren geht. Auch ob SLI sinnvoll ist wäre zu klären.

Gearbeitet wird mit AVID Media Composer und hauptsächlich Adobe CS5.

Die restlichen Komponenten erspare ich mir, da sie auf die Leistung des Systems wohl keinen Einfluss haben.

Danke im Voraus für konstruktive Beiträge.




Antwort von Jake the rake:

[code:1:89978a2cfe][url=www.thinkaboutit.de]na klingelts?[/url][/code:1:89978a2cfe]



Antwort von thos-berlin:

Kannst Du nicht auch Sachen aus dem aufgelösten Studio übernehmen ? Die laufen doch offensichtlich und Du kommst damit doch zurecht. (;Oder rnimmt del Video-Kollege allse mit nach USA ? )



Antwort von Wasti:

Nun, die Kameras samt Zubehör, Licht, Dolly, Kran etc. übernehme ich ja.

Aber da ich auf PC arbeite und in seinem Video-Studio der Mac zu Hause ist läuft es auf eine Neuanschaffung hinaus.
Insbesondere, da ich die Audio- und Video-Workstation in einem Rechner vereinen möchte.
Die "alte" DAW (;Digital Audio Workstation) lasse ich als Backup im Studiosystem eingebunden.
Ich verspreche mir auch einen sehr angenehmen Workflow innerhalb des Systems, da Cubase/Wavelab/CS5/MC/Nuendo plus die Audio-Interfaces samt der ganzen externen Audio-Hardware die angebunden ist vereint sind.



Antwort von marwie:

Bei Avid ist zu überlegen, ob nicht eine Avid zertifizierte Workstation sinnvoller wäre, unter Umständen kann das einges an Ärger ersparen. (;Avid Media Composer ist ja bekanntlich heikel was die Hardware betrifft).



Antwort von Wasti:

Ich sehe halt in den zertifizierten Workstations kein Innenleben was man nicht selbst konfigurieren könnte, bzw. ist selbiges oft um einiges schwächer oder von der vorherigen Generation, jedoch die Preise in mehr als stolzen Höhen angesiedelt.
Ich hab bei Video-Workstations nicht die Ahnung wie bei Audio-Workstations, aber im Audiobereich werden diese vorkonfigurierten Rechner meist für überteuertes Geld an den nicht ganz so Hardware versierten Kunden gebracht.
Erfahrungsgemäß ist der größte Unterschied zwischen Workstation und Selbstkonfiguration die Funktionsgarantie im Zusammenhang mit der Software. Wenn man sich an ein paar entscheidende Parameter wie z.B. den Chipsatz hält, sollte es wenig bis keine Probleme geben.
Die eingefleischte Videogemeinde möge mir hier wiedersprechen wenn ich falsch liege.
Zumindest bei Audio ist es definitiv so.

Bei den Grafikkarten ist es ja ähnlich. Bestimmte Quadrokarten sind für bestimmte Software zertifiziert. Aber es gehen auch andere, teils sogar wesentlich günstigere und performantere Karten. (;Karten aus der GeForce-Reihe.)
Bei Quadro-Karten zahlt man ja größtenteils auch eine Grantieerweiterung, ECC-Ram bei den beiden Großen (;was bei Videobearbeitung eigentlich nichts bringt sondern eher für CAD von Vorteil ist) und natürlich und das ist wohl der signifikante Unterschied, die RAM-Größe auf der GraKa, welche sich ja doch auf die Performance in der Vorschau auswirkt.
Wie gesagt, bitte um Berichtigung wenn ich hier falsch liege.
Ich lerne gerne dazu.

Also nochmal zusammengefasst meine Fragen:

MC und CS5 Rechner: Auf was sollte besonders geachtet werden?
Die Audioprogramme (;Cubase/Wavelab/Nuendo) laufen darauf wie geschmiert.
Reicht die oben angeführte Konfiguration für mein eingangs beschriebenes Szenario?
6 Videostreams (;1920x1080 25p) Vorschau in Echtzeit samt Effekte?
Oder sollte wo nachgebessert werden, bzw. könnte man es vielleicht sogar etwas schwächer angehen?
Besten Dank.



Antwort von Britta Leuchner:

haha, Wasti da haben wir ja eine ziemliche Parallelposting-Debatte gestartet, hm?

Also vieles was du dir überlegt hast, sieht meiner Meinung nach gut aus. Bis auf die Sache mit dem Raid, die finde ich halt erst ab einer bestimmten Preiskategorie interessant, vorher zu anfällig.

Dein 2600-er Chip, ist das ein Sandy-Bridge? Wenn ja, dann nimm die RipJaws-X RAM, die sind extra für Sandy-Bridge gebaut worden.

Wie siehts mit Lüfter, Netzteil, Gehäuse etc aus?

Das Gigabyte MB mal mit den Asus verglichen? --> http://gh.de/eu/?cmp=591087&cmp=591081&cat=WL-133066

Habe ich was überlesen? Ich sehe keinen Monitor in deinem Setup. Der ist mit das wichtigste ...

@Jake the rake: Drogen??



Antwort von Wasti:

Ja, es scheint als kämpften wir momentan an derselben Front. ;-)

Raid:
Ich möchte ja herausfinden ob das bei meinen Anforderungen nötig ist oder nicht. Möglicherweise hat jemand ein fachkundiges Wort dazu zu sagen.

Monitor:
Dieser ist geplant http://www.eizo.de/monitore/colorgraphic/24-zoll/CG241W.html

Bridge:
Ja, es ist die Sandy-Bridge. Habe aber bis Dato noch keinen signifikanten Vorteil der Speicher herauslesen können. Theoretisch ja, aber in der Praxis wohl nicht ausschlaggebend. Bitte berichtigen wenn ich falsch liege.

Netzteil: http://www.ditech.at/artikel/N75CH3/Netzteil_ATX_750_Watt_CHIEFTEC_Nitro_BPS-750C_80Plus_Bronze.html

Gehäuse: http://www.ditech.at/artikel/GMAN26/Gehaeuse_Midi_ANTEC_P183_V3_ohne_Netzteil.html

Mainboard-Vergleich muss ich noch machen. Mir ist aber schon aufgefallen, dass das Asus weniger PCI Steckplätze hat als das Gigabyte. Drei Steckplätze für Grafikkarten benötige ich nicht. Da hab ich lieber einen PCI Steckplatz mehr. Aber ich schau es mir noch genauer an.



Antwort von Britta Leuchner:

Ja außerdem - was man nicht gleich auf ersten Blick bei Googel findet - die neuen Asus Sockell 1155 Boards (;auch das Pro) sind wohl alle noch etwas sehr buggy! Schau mal ein bisschen tiefer in die Asus Threads rein. Mir wurde auch von mehreren Seite eher zu Gigabyte geraten, auch wenn das ein kleiner Bruch mit Gewhnheiten ist (;Asus galt ja mal als relativ sichere Wahl)


Zum Monitor Eizo CG241
: Jepp genau der selbe ist bei mir auch im Gespräch. Zumal ich S-PVA immernoch eher Vertrauen schenke als IPS - im Moment zumindest noch. Hab zu oft jetzt gelesen das Nutzer enttäuscht waren über den ersten qualitativen Eindruck ihrer ach so teuren neuen IPS Panels. Der CG241 ist auf jedenfall ein Klassiker bei Filmleuten und von daher ist er sicherlich nicht schlecht. Ob man für das gleiche Geld aber etwas Besseres bekommt, konnte ich auch nicht herausfinden. Schließlich ist die S-PVA Technik in der Herstellung teurer als IPS. Von daher weiß ich im Vergleich nicht ob es nicht bereits gute IPS Panels mit mehr erfüllten Wünschen zum selben Preis gibt. Es wurden immer die NEC PA Panels im gleichen Atemzug mit den CG Panels von Eizo genannt, aber die sind auch nicht Mackenfrei und auch billiger. Da bin ich zu misstrauisch.

EDIT: Ach so und wenn du schon ein CG241 holst, lohnt sich das nur mit der richtigen Kalibrierung, die gibt auch im Bundle für um die 1400 mit DTP94

Bei Gehäuse kann ich noch ein Überraschungshersteller empfehlen der in letzter Zeit oft als Lian Li Kongkurrent gehandelt wird, aber um Längen günstiger ist. Lancool.



Antwort von Britta Leuchner:

Zum Thema Chip und Grafikarte für neuen Filmschnitt PC gibts hier zu Sandy *Bitch* :) Neuigkeiten und neue Diskussionen. Sehr interessant!

--> http://www.slashcam.de/artikel/Erfahrungsberichte/Sandy-Bridge---Gedanken-zur-Grafik-und-Mainboardwahl.html

Und hier zur Diskussion darüber und meinem Kommentar:

--> http://forum.slashcam.de/hier-klicken-vp469258.html#469258



Antwort von Wasti:

Ich habe mir nun folgende Festplattenkonfiguration überlegt:

01 1 Stk. SSD 80GB Systemplatte (;Betriebssystem plus Programme)

02 1 Stk. SSD 120GB Projektplatte (;Footage)

03 1 Stk. SSD 120GB Auslagerungsdateien, Vorschau, Rendering

04 2 Stk. HDD 1TB RAID1 Datensilo

Ist diese Aufteilung gut oder wäre eine Änderung der Konfiguration von Vorteil?



Antwort von Alf_300:

Meine persönliche Meinung ist, dass ich die Geräte gerne als Master habe, damit sie sich nicht gegenseitig ausbremsen. 5 Platten und ggf Brenner -geht das ?



Antwort von Wasti:

@Alf_300:
Wie meinst du das genau?
Die Plattenanzahl ist ja eine Frage der Controller. Also ist hier großzügiger Spielraum gegeben.
Das mit dem "Master" ist mir nicht klar was du meinst?

@Allgemein:
Meiner Erfahrung nach macht es Sinn nicht alles über eine Platte laufen zu lassen. Da sie mit Betriebssystem, Programm, Projekt-lesen, Projekt-schreiben, Auslagerungsdateien, Vorschau und RendernRendern im Glossar erklärt recht schnell überfordert ist. Zumal ich mehrere AVCHDAVCHD im Glossar erklärt Streams laufen habe.
Ich dachte, mit einer möglichst sinnvollen Aufteilung zwischen 3 SSD Platten kann man einen guten Performance-Schub erreichen.
Sollte es so sein, dann wäre zu klären ob die Aufteilung, wie ich sie geplant habe, gut ist oder ob es einer Änderung bedarf.

Bitte schreibt wenn ich falsch liege.
Oder es ist alles egal und ich mach einfach ein RAID-SystemRAID-System im Glossar erklärt und lasse alles darüber laufen.
Oder eine SSD für System und EIN Raid für den Rest mit normalen Platten?



Antwort von toxitobi:

Also Master und Slave das war mal zu IDE Zeiten ne Sache, heute mit SATA wo jedes Laufwerk sein eigenes Kabel hat, ist es nicht mehr das Problem.

Ich habe nen Dell/LSI Perc 5/i in meinem Rechner. Das ist nen an PCi express 8x angebundener Hardwareraidcontroller mit eigener Batterybackupunit (;für Stromausfall) und 256MB Arbeitsspeicher für Maximal 8 Platten. Wenn man mal das Mainboard wechselt ist es einfach herrlich, das Teil bei dem einen PC raus und in den nächsten rein. Schon steht das volume zur verfügung und wird als normales Festplatte erkannt.

Das Beste an der Sache ist, dass es relativ güntig ist für 150 bis 200 Euro ist man in der Bucht dabei. Im Hardwareluxx-Forum gibts nen Monsterthread zu dem Controller wo die wichtigesten Sachen drin stehen. Sollte man sich umbedingt vorher angucken, weil der Controller ein bisschen zickig mit manchem Mainboards ist. Vom Speed her bin ich zufrieden.

gruß Toxitobi



Antwort von Wasti:

Ah, du denkst das Alf_300 die Master und Slave-Geschichte aus der IDE-Zeit meint?
Aber das gehört doch schon seit vielen Jahren der Vergangenheit an.

Hat sonst niemand eine Idee oder einen kreativen Senf den er über meine Gedanken zur Festplatten-Konstellation gießen möchte, könnte, würde?




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