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Apple Intermediate Codec




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Frage von PhilippPhilippPhilipp:


Hallo!

Ich möchte meinen Film in bestmöglicher Qualität ausspielen. Danach soll er mit DVD Studio Pro auf eine DVD mit Menü gepackt werden.
Mir wurde empfohlen, nicht gleich mit Compressor eine MPEG2-Datei (;wg. schlechter Bildqualität) für die DVD zu machen, sondern erst mit dem Apple Intermediate CodecCodec im Glossar erklärt zu exportieren, und diese Datei in DVD Studio zu ziehen. Macht das Sinn? Geht das überhaupt?
Und welchen der Intermediate CodecsIntermediate Codecs im Glossar erklärt (;1080i50, 1080i60, 720p30) sollte ich nehmen, dass mein Bild de-interlaced ist - oder hat das damit nichts zu tun?

Die technischen Daten meiner Sequenz:
Videorate 25 fps
Bildgröße 1440 x 1080
Kompressor HDV 1080i50
Pixelformat HD (;1440 x 1080)
Halbbilddominanz Ungerade Zeilen

Danke vorweg!
Philipp




Antwort von Axel:

Man hat dir was Falsches erzählt. HDVHDV im Glossar erklärt ist das beste Ausgangsformat für DVD, direkt.



Antwort von PhilippPhilippPhilipp:

Danke, dann werd ich mich wohl dafür entscheiden. Aber auch hier werden mir wieder sämtliche Codecs angeboten. Welchen nehme ich für de-interlaced, und kann ich die HDV-Datei direkt in DVD-Studio Pro ziehen?



Antwort von Axel:

Deinterlaced oder nicht, ist völlig schnuppe. Exportieren >mit Compressor >DVD >Mpeg2 für DVD (;mehrere Optionen, auch editierbar, empfehle 8,5 Mbit CBRCBR im Glossar erklärt, d.h. 1-Pass) sowie für den Ton >DolbyDigital 2.0.

Dass du die Halbbildreihenfolge beachtest, deutet evtl. darauf hin, dass du den "einfachen Konfigurationen" nicht vertraust, was du aber tun solltest.

Den Workflow, im Anschluss an DVD Studio Pro zu konvertieren, gibt es wohl auch, aber ich kenne ihn nicht und kann ihn darum nicht empfehlen.

Empfehlen kann ich (;in FCS 3) ein "Droplet" für die o.g. Compressor-Einstellungen auf dem Schreibtisch zu sichern, etwa mit dem Namen "DVD". Zukünftig ist dann das Codieren nur noch ein Hintergrundprozess, den du mit drag&drop einleitest.



Antwort von PhilippPhilippPhilipp:

Dann stell ich de-interlaced (;ich weiß, ein unbeliebter Begriff) eben bei Compressor ein. Ich mag diese Chaosstreifen bei Bewegungen eben nicht. Bei 5 Minuten Laufzeit hab ich enorm viel Platz auf der DVD. Was wäre die beste Einstellung? 8,5 Mbit oder geht da mehr?

Danke, Axel!



Antwort von Axel:

8,5 ist im Sinne der Kompatibilität mit allen möglichen Stand-alone Playern zugleich sicher und optimal. Mit DD bedeutet das etwas über eine Stunde auf "ne Single-Layer.

Ich kann nachvollziehen, was du über "i" denkst, aber ob es besser ist, in FC quick&dirty zu deinterlacen (;eigentlich ja wohl kein Problem, die Auflösung wird ja ohnehin mehr als halbiert) oder in Compressor (;hier Tab "Framesteuerung", qualitativ wohl gut, aber dauert), weiß ich nicht, da ich seit HD nur noch "p" mache. Test von einem Miniclip ist das Beste.



Antwort von carstenkurz:

Schon wieder dieser Interlaced-Mischmasch. WENN dein Quellmaterial oder dein Projekt InterlacedInterlaced im Glossar erklärt ist, dann solltest Du auch eine Interlaced-DVD erstellen. Aus deinen Infos geht das aber leider nicht hervor. 25fps/1080i50 - was soll das sein?

Wer ein übliches Progressiv-Display als Vorschau Monitor benutzt, wird während des Arbeitens immer Interlacing-Kämme darauf sehen (;je nach Konfiguration der Vorschau bzw. der diesbezüglichen Möglichkeiten).
Aber der Vorschaumonitor sollte nicht das Zielformat bestimmen. In den meisten Fällen werden DVDs auf Displays mit Interlacing-Fähigkeiten abgespielt werden, nicht auf Computermonitoren. Und selbst wenn Letzteres, dann beherrschen die Softwareplayer alle DeInterlacing.

- Carsten



Antwort von PhilippPhilippPhilipp:

Du meinst also, wenn ich meine DVD dann in den Mac schiebe, beseitigt "DVD-Player" (;o. ä.) selbst (;und automatisch!) diese beschissenen Streifen? Alles andere wäre für meinen Geschmack nicht zu ertragen, dann lieber ein heftiger Qualitätsverlust.



Antwort von Axel:

"PhilippPhilippPhilipp" wrote:
Du meinst also, wenn ich meine DVD dann in den Mac schiebe, beseitigt "DVD-Player" (;o. ä.) selbst (;und automatisch!) diese beschissenen Streifen? Alles andere wäre für meinen Geschmack nicht zu ertragen, dann lieber ein heftiger Qualitätsverlust.


Der Apple DVD Player beseitigt das. VLC, mit dem man ja auch DVDs abspielen kann, tut es nur nach Aufforderung. Den VLC benutzen viele für alles - und eben auch für DVDs, weil der nämlich nach cmd+d > return direkt ins Menu springt und man sich den Raubkopierer sind Verbrecher Schmu schenken kann. Aber auch dann ist der VLC (;und andere) okay, solange das Fenster eine Standardgröße hat. Wird es - durch "Ziehen" - von Hand skaliert, gibt es Kämme. Auch das tun viele, und du kannst es ihnen nicht verbieten.
Die progressiven TVs selbst haben unterschiedlich gute Hardware-Deinterlacer. Am besten testest du selbst beide Varianten auf einer DVD, mit der du rasch zwischen "i" und "p" (;derselbe kurze Bewegungs-Clip, nur deinterlaced) switchen kannst.




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