| Anamorph aus 4:3 mit Balken?
Frage von Peter Gruendler:
Hallo,
ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher 16:9 wiedergibt. Für dem HDMI-Eingang erlaubt der TV nur 16:9 oder 4:3 als Formate; die diversen vorgegebenen Zoomstufen, die analoge 4:3-Sendungen von Breitbandfilmen richtig bildfüllend aufzoomen, gehen hier nicht.
Ich möchte also gerne entsprechend recodieren und gleichzeitig / vorher die Balken wegschneiden.
Die tools, die ich habe, scheinen nicht anamorphes recodieren zu können oder ich weiß so wenig darüber, dass ich die nötigen Einstellungen nicht einmal erkenne (;durchaus nicht unwahrscheinlich).
Ich habe: AutoGK 1.96 MPEG Video Wizard (;Update vom Juni) ULead DVD Movie Factory Disc Creator 3 und 4 TPMGenc plus, TMPGenc 3 XPress VDub 1.6.9, VDubMod 1.5.10.1, PVAStrumento 2.1.0.15 CloneDVD2 (;2.8.5.1)
Wer hilft mir mit Tipps?
Gruß, Peter
Antwort von Alan Tiedemann:
Peter Gruendler schrieb: > ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, > dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher > 16:9 wiedergibt. Für dem HDMI-Eingang erlaubt der TV nur 16:9 oder 4:3 > als Formate; die diversen vorgegebenen Zoomstufen, die analoge > 4:3-Sendungen von Breitbandfilmen richtig bildfüllend aufzoomen, gehen > hier nicht.
Dann taugt offenbar der Fernseher nix :-)
> Ich möchte also gerne entsprechend recodieren und gleichzeitig / vorher > die Balken wegschneiden.
Du möchtest also das Bild künstlich von 432 auf 576 Zeilen hochrechnen?
> Wer hilft mir mit Tipps?
Laß es doch einfach 4:3 mit Balken und kauf Dir nen vernünftigen Fernseher ;-)
Oder Du steigst um auf DVB(;-S) und nimmst direkt 16:9 anamorph auf.
Gruß, Alan
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Antwort von Peter Gruendler:
Alan Tiedemann schrieb:
> Peter Gruendler schrieb: >> ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, >> dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher >> 16:9 wiedergibt. Für dem HDMI-Eingang erlaubt der TV nur 16:9 oder 4:3 >> als Formate; die diversen vorgegebenen Zoomstufen, die analoge >> 4:3-Sendungen von Breitbandfilmen richtig bildfüllend aufzoomen, gehen >> hier nicht. > > Dann taugt offenbar der Fernseher nix :-) > Laß es doch einfach 4:3 mit Balken und kauf Dir nen vernünftigen > Fernseher ;-)
Ich dachte eigentlich, dass der Samsung SP50L7H mit 720p/1080i nativ und 1280x7?0 um vor einem Jahr 4900 Liste vernünftig wäre...
Naja. lg Peter
Antwort von Thomas Beyer:
Peter Gruendler schrieb... > Hallo, > > ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, > dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher > 16:9 wiedergibt. Für dem HDMI-Eingang erlaubt der TV nur 16:9 oder 4:3 > als Formate; die diversen vorgegebenen Zoomstufen, die analoge > 4:3-Sendungen von Breitbandfilmen richtig bildfüllend aufzoomen, gehen > hier nicht.
Und das ist auch gut so. Ein 16:9 Display sollte 2.35:1 Kinoformat halt 16:9 mit schmalen Letterbox-Streifen darstellen, und nicht wegen Animositäten des Benutzers versuchen, das Bild formatfüllend zu verzerren. > Ich möchte also gerne entsprechend recodieren und gleichzeitig / vorher > die Balken wegschneiden.
Bei 16:9, welches 4:3 letterboxed ausgestrahlt wird, ist das legitim. Meinst Du solcherart Material?
> Die tools, die ich habe, scheinen nicht anamorphes recodieren zu können > oder ich weiß so wenig darüber, dass ich die nötigen Einstellungen nicht > einmal erkenne (;durchaus nicht unwahrscheinlich). > > AutoGK 1.96
Schnipselt alle Letterbox-Ränder weg, aber ist ja für DivX/Xvid gedacht, und der Player (;Standalone wie Softwareplayer) für die korrekte Aspect Ratio zu sorgen hat.
> MPEG Video Wizard (;Update vom Juni) > ULead DVD Movie Factory Disc Creator 3 und 4 > TPMGenc plus, TMPGenc 3 XPress
Kann definitiv anamorph enkodieren
> VDub 1.6.9, VDubMod 1.5.10.1, PVAStrumento 2.1.0.15
Wieder falsche Baustelle, da AVI.
> CloneDVD2 (;2.8.5.1)
Völlig falsche Baustelle. > Wer hilft mir mit Tipps?
MfG, Thomas
Antwort von Peter Gruendler:
Thomas Beyer schrieb:
> Peter Gruendler schrieb... >> ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, >> dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher >> 16:9 wiedergibt. Für dem HDMI-Eingang erlaubt der TV nur 16:9 oder 4:3 >> als Formate; die diversen vorgegebenen Zoomstufen, die analoge >> 4:3-Sendungen von Breitbandfilmen richtig bildfüllend aufzoomen, gehen >> hier nicht. > > Und das ist auch gut so. Ein 16:9 Display sollte 2.35:1 Kinoformat halt > 16:9 mit schmalen Letterbox-Streifen darstellen, und nicht wegen > Animositäten des Benutzers versuchen, das Bild formatfüllend zu > verzerren.
Genau. Drum hab ich Alens Antworten auch nicht so recht eingesehen.
>> Ich möchte also gerne entsprechend recodieren und gleichzeitig / vorher >> die Balken wegschneiden. > > Bei 16:9, welches 4:3 letterboxed ausgestrahlt wird, ist das legitim. > Meinst Du solcherart Material?
Ja richtig. Anders wird analog ja m.W. nicht ausgestrahlt.
>> Die tools, die ich habe, scheinen nicht anamorphes recodieren zu können >> oder ich weiß so wenig darüber, dass ich die nötigen Einstellungen nicht >> einmal erkenne (;durchaus nicht unwahrscheinlich). >> >> MPEG Video Wizard (;Update vom Juni) >> ULead DVD Movie Factory Disc Creator 3 und 4 >> TPMGenc plus, TMPGenc 3 XPress > > Kann definitiv anamorph enkodieren
Gut, dann werd ich mir das nochmals näher anschaun. Meintest du alle oder nur die TMPGenc?
>> CloneDVD2 (;2.8.5.1) > > Völlig falsche Baustelle.
Naja recodieren kan er schon. aber nicht gut...
lG P
Antwort von Thomas Beyer:
Peter Gruendler schrieb... > Thomas Beyer schrieb:
> > Bei 16:9, welches 4:3 letterboxed ausgestrahlt wird, ist das legitim. > > Meinst Du solcherart Material? > > Ja richtig. Anders wird analog ja m.W. nicht ausgestrahlt.
Wir spielen hier scheinbar schon zu lange mit DVB rum ;-). Aus Deiner Fragestellung war das Wichtigste nämlich nicht ersichtlich: In welchem Format liegt Dein Source vor? Wenn analog, dann wohl in Form irgendeines AVI-Containers? > > Kann definitiv anamorph enkodieren > > Gut, dann werd ich mir das nochmals näher anschaun. Meintest du alle > oder nur die TMPGenc?
TMPGEnc.
Grobe Vorgehensweise, um 4:3 Quellmaterial von Letterboxrändern zu befreien und anamorph zu enkodieren:
VirtualDub Frameserver TMPGenc ----------------------------------
- In VirtualDub das AVI laden - "Video" => "Filters" => "Add" => "Null Transform" - Im Filters-Fenster auf "Cropping klicken und per Maus (;oder per numerischer Eingabe) die Letterboxstreifen ausmaskieren - "Audio" => "Full processing mode" aktivieren - "File" => "Start Frame Server" - "Start" => Speichern als "xyz.vdr" (;sind nur ein paar Bytes)
- TMPGEnc starten
- Mittels "Load" => "DVD (;PAL)" Template laden - Unter "Video Source" die "xyz.vdr" laden (;unter "Dateityp" auf "all files" umstellen, damit man *.vdr Dateien auch sieht) - "Setting" => "Video" links auf den Schriftzug "Aspect Ratio" klicken und dann "unlock" bestätigen - "16:9 Display" im Auswahlbereich rechts daneben auswählen
Natürlich gehört noch ein wenig mehr dazu, wie zum Beispiel in TMPGEnc die korrekten Sourceparameter einzustellen. Dies war erst mal grob die Wegweisung, da unser TMPGEnc-Guru Ottfried leider nicht mehr hier postet.
MfG, Thomas
Antwort von Peter Gruendler:
Thomas Beyer schrieb:
> Peter Gruendler schrieb... >> Thomas Beyer schrieb: > >>> Bei 16:9, welches 4:3 letterboxed ausgestrahlt wird, ist das legitim. >>> Meinst Du solcherart Material? >> >> Ja richtig. Anders wird analog ja m.W. nicht ausgestrahlt. > > Wir spielen hier scheinbar schon zu lange mit DVB rum ;-). Aus Deiner > Fragestellung war das Wichtigste nämlich nicht ersichtlich: In welchem > Format liegt Dein Source vor? Wenn analog, dann wohl in Form irgendeines > AVI-Containers?
Naja, Laien entgeht oft das Wichtigste, weil sie um die Wichtigkeit nicht wissen ;-)
Analoges Kabelsignal vom DVD-Recorder oder vom Hauppauge-WinDVR-USB2 aufgezeichnet, immer im MPEG-2 Format.
> Grobe Vorgehensweise, um 4:3 Quellmaterial von Letterboxrändern zu > befreien und anamorph zu enkodieren:
Vielen Dank, hab den ersten Test laufen - da MPEG-Quelle, ist es ja noch einfacher und scheint direkt im TMPGenc zu gehen - wenn man die Parameter richtig deuten kann! Weiter werd ich wohl auch alleine kommen - wenn nicht, frag ich wieder nach.
lG Peter
Antwort von Axel Farr:
Hallo Peter,
"Peter Gruendler" schrieb im Newsbeitrag Anamorph aus 4:3 mit Balken?### > Hallo, > > ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, > dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher > 16:9 wiedergibt. Für dem HDMI-Eingang erlaubt der TV nur 16:9 oder 4:3 > als Formate; die diversen vorgegebenen Zoomstufen, die analoge > 4:3-Sendungen von Breitbandfilmen richtig bildfüllend aufzoomen, gehen > hier nicht.
{schnippel}
> Wer hilft mir mit Tipps?
Nimm' ein dummes Scart-Kabel und stöpsele das zwischen Fernseher und DVD-Player. Dann kannst Du das Bildformat bei Wahl dieser Verbindungsart auch völlig unkompliziert per Formatumschaltung ändern. Für "richtige" DVDs kannst Du ja weiterhin HDCP-verschlüsseltes DVI verwenden, Du kannst es aber eigentlich auch sein lassen, weil HDCP wie der Name schon sagt eigentlich für HD-Inhalte gestrickt wurde (;der einzige Sinn, den das Vorschreiben von HDCP-Verschlüsselung für den digitalen Bildausgang bei DVD-Playern macht ist der, daß das Volk schon mal darauf geeicht werden sollte, daß ein DVI-Eingang ohne HDCP nix für's Wohnzimmer ist, was aber nur teilweise gelungen scheint).
Die Bildqualität wird darunter auch nicht mehr leiden als das bei einer Reencodierung in anamorph der Fall ist. Du sparst Dir aber enormen Zeitaufwand.
Gruß, Axel -------------------------------------------------- Für Antworten bitte ohne Punkt im Namen!
Antwort von Peter Gruendler:
Axel Farr schrieb:
Hallo Axel,
> "Peter Gruendler" schrieb: >> ich nehme öfters analoges Fernsehen auf und möchte gerne so recodieren, >> dass mein HDMI-DVD-Player auch so damit zurechtkommt, dass der Fernseher >> 16:9 wiedergibt. > > {schnippel} > >> Wer hilft mir mit Tipps? > > kannst Du ja weiterhin HDCP-verschlüsseltes DVI verwenden, Du kannst es aber > eigentlich auch sein lassen, weil HDCP wie der Name schon sagt eigentlich > für HD-Inhalte gestrickt wurde (;der einzige Sinn, den das Vorschreiben von > HDCP-Verschlüsselung für den digitalen Bildausgang bei DVD-Playern macht ist > der, daß das Volk schon mal darauf geeicht werden sollte, daß ein > DVI-Eingang ohne HDCP nix für's Wohnzimmer ist, was aber nur teilweise > gelungen scheint).
Die Flankensteilheit scheint schon beim digitalen -Signal besser zu sein *ggg* ;-)
Mein Samsung SP50L7HX zeichnet da (;Original-DVD vorausgesetzt) noch etwas besser als bei allen analogen Signalmöglichkeiten. da er 1280x768(;?) Pixel hat und internes scaling macht (;bis 1020i) ist das beim verwendeten DVD-Player (;Panasonic DVD-S97) das beste hier erhältliche Bild.
Ich hab noch einen Toshiba Player (;wegen DivX) und einen DVD-Recorder dran hängen, weiters einen VCR und eine Playstation. Es sind also nicht mehr viele Eingänge frei *g*.
> Die Bildqualität wird darunter auch nicht mehr leiden als das bei einer > Reencodierung in anamorph der Fall ist. Du sparst Dir aber enormen > Zeitaufwand.
wäre für diesen Fall wohl wahr. Andererseits, jetzt, wo ich weiß wie's geht ist das paasende reencodieren ja nur eine CPU-Zeit-Frage. Geht über Nacht. Kostet ca. 1kwh Strom, aber nur theoretisch, da die Maschine aus anderen Gründen eh meist über Nacht läuft.
Danke, lG Peter
Antwort von Thomas Beyer:
Peter Gruendler schrieb...
> wäre für diesen Fall wohl wahr. Andererseits, jetzt, wo ich weiß wie's > geht ist das paasende reencodieren ja nur eine CPU-Zeit-Frage. Geht über > Nacht. Kostet ca. 1kwh Strom, aber nur theoretisch, da die Maschine aus > anderen Gründen eh meist über Nacht läuft.
Was hast Du für ein brutales Teil? ;-)
Meine Workstation begnügt sich mit ~240W im Vollastbereich:
Intel P4 3.2GHz, 2GB RAM, 3xHD, 2xDVD, Geforce 6800 (;passiv), DVB-T Karte, analoge Capturekarte, SB Audigy2 ZS, und einigen Kleinigkeiten, das Ganze stabil versorgt von einem FSP 300W-Netzteil mit aktivem PFC.
MfG, Thomas
Antwort von Peter Gruendler:
Thomas Beyer schrieb:
> Peter Gruendler schrieb... > >> wäre für diesen Fall wohl wahr. Andererseits, jetzt, wo ich weiß wie's >> geht ist das paasende reencodieren ja nur eine CPU-Zeit-Frage. Geht über >> Nacht. Kostet ca. 1kwh Strom, aber nur theoretisch, da die Maschine aus >> anderen Gründen eh meist über Nacht läuft. > > Was hast Du für ein brutales Teil? ;-) > > Meine Workstation begnügt sich mit ~240W im Vollastbereich:
und meiner ca. 110W.
1kWh in der Nacht.
lG P
Antwort von Thomas Beyer:
Peter Gruendler schrieb...
> > Was hast Du für ein brutales Teil? ;-) > > > > Meine Workstation begnügt sich mit ~240W im Vollastbereich: > > und meiner ca. 110W. > > 1kWh in der Nacht.
Ah, mich hatte Kilowatt*stunde* irritiert. Dein Rechner begnügt sich also mit 1KW über Nacht. Ok, genug Krümel gekackt ;-)
MfG, Thomas
Antwort von Peter Gruendler:
Thomas Beyer schrieb:
> Peter Gruendler schrieb... > >>> Was hast Du für ein brutales Teil? ;-) >>> >>> Meine Workstation begnügt sich mit ~240W im Vollastbereich: >> >> und meiner ca. 110W. >> >> 1kWh in der Nacht. > > Ah, mich hatte Kilowatt*stunde* irritiert. Dein Rechner begnügt sich > also mit 1KW über Nacht. Ok, genug Krümel gekackt ;-)
Nicht ganz: PU*I; Einheiten: WA*V
Die Zeit kommt erst in der Wattstunde (;Abkürzung: Wh)hinein. Sie ist eine Energieeinheit. Eine Wattstunde ist die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt, bzw. abgibt.
Daher: meine Maschine braucht 1kWh in der Nacht.
lG Peter
Antwort von Alan Tiedemann:
Thomas Beyer schrieb: > Peter Gruendler schrieb... >> 1kWh in der Nacht. > > Ah, mich hatte Kilowatt*stunde* irritiert. Dein Rechner begnügt sich > also mit 1KW über Nacht. Ok, genug Krümel gekackt ;-)
Nee, sein Rechner begnügt sich mit 1 kWh (;sic!), nicht mit 1 kW. Sein Rechner braucht wahrscheinlich nur 150 W (;0,15 kW).
Wenn schon getrocknete Weintrauben ausgeschieden werden, dann bitte richtig *g*
Gruß, Alan
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Antwort von Thomas Beyer:
Peter Gruendler schrieb...
> Eine > Wattstunde ist die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von > einem Watt in einer Stunde aufnimmt, bzw. abgibt.
Korrekt. > Daher: meine Maschine braucht 1kWh in der Nacht.
Wenn Deine Nacht nur eine Stunde dauert ;-)
MfG, Thomas
Antwort von Thomas Beyer:
Alan Tiedemann schrieb...
> > Ah, mich hatte Kilowatt*stunde* irritiert. Dein Rechner begnügt sich > > also mit 1KW über Nacht. Ok, genug Krümel gekackt ;-) > > Nee, sein Rechner begnügt sich mit 1 kWh (;sic!), nicht mit 1 kW. Sein > Rechner braucht wahrscheinlich nur 150 W (;0,15 kW). > > Wenn schon getrocknete Weintrauben ausgeschieden werden, dann bitte > richtig *g*
Hab ich nen Klops im Kopp? Energieaufnahme wird in Watt gemessen, nicht in Wattstunden. Unter (;Kilo)Watt*stunden* bezeichnet man die Energieaufnahme pro Stunde.
Gruß, Thomas
Antwort von Alan Tiedemann:
Thomas Beyer schrieb: > Alan Tiedemann schrieb... >>> Ah, mich hatte Kilowatt*stunde* irritiert. Dein Rechner begnügt sich >>> also mit 1KW über Nacht. Ok, genug Krümel gekackt ;-) >> >> Nee, sein Rechner begnügt sich mit 1 kWh (;sic!), nicht mit 1 kW. Sein >> Rechner braucht wahrscheinlich nur 150 W (;0,15 kW). >> >> Wenn schon getrocknete Weintrauben ausgeschieden werden, dann bitte >> richtig *g* > > Hab ich nen Klops im Kopp? Energieaufnahme wird in Watt gemessen, nicht > in Wattstunden.
Leistung wird in Watt gemessen. Sein Rechner verbrät wahrscheinlich 125 Watt = 0,125 kW. Mal 8 Stunden = 1 kWh.
Nochmal: 0,125 kW * 8 h = 1 kWh. Auch die Einheiten werden natürlich korrekt mitgerechnet ;-)
> Unter (;Kilo)Watt*stunden* bezeichnet man die Energieaufnahme pro Stunde.
Nein ;-) Das wären "kW/h", Kilowatt *PRO* Stunde, das wäre aber eine relativ sinnlose Einheit. Hier sind es "kWh" - Kilowatt *MAL* Stunde, das macht dann auch Sinn ;-)
Gruß, Alan
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Antwort von Thomas Beyer:
Alan Tiedemann schrieb...
> Leistung wird in Watt gemessen. Sein Rechner verbrät wahrscheinlich 125 > Watt = 0,125 kW. Mal 8 Stunden = 1 kWh. > > Nochmal: 0,125 kW * 8 h = 1 kWh. Auch die Einheiten werden natürlich > korrekt mitgerechnet ;-)
Ich hätte nach der Lehre weiterhin Rundfunk/Fernsehtechniker bleiben sollten. :-> Ich akzeptiere das erst mal, obwohl in den 80ern die Leistungsaufnahme in Watt und nicht in Wattstunden angegeben wurde.
> > Unter (;Kilo)Watt*stunden* bezeichnet man die Energieaufnahme pro Stunde. > > Nein ;-) Das wären "kW/h", Kilowatt *PRO* Stunde, das wäre aber eine > relativ sinnlose Einheit. Hier sind es "kWh" - Kilowatt *MAL* Stunde, > das macht dann auch Sinn ;-)
Aber ich protestiere dennoch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kilowattstunde
Zitat:
Wattstunde (;Abkürzung: Wh) ist eine Energieeinheit. Eine Wattstunde ist die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in einer Stunde aufnimmt, bzw. abgibt. Danke, Wikipedia. Ich bin nicht allein ;-)
Gruss, Thomas
Antwort von Peter Gruendler:
Thomas Beyer schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb... > >> Leistung wird in Watt gemessen. Sein Rechner verbrät wahrscheinlich 125 >> Watt = 0,125 kW. Mal 8 Stunden = 1 kWh. >> >> Nochmal: 0,125 kW * 8 h = 1 kWh. Auch die Einheiten werden natürlich >> korrekt mitgerechnet ;-) > > Ich hätte nach der Lehre weiterhin Rundfunk/Fernsehtechniker bleiben > sollten. :-> Ich akzeptiere das erst mal, obwohl in den 80ern die > Leistungsaufnahme in Watt und nicht in Wattstunden angegeben wurde. > >>> Unter (;Kilo)Watt*stunden* bezeichnet man die Energieaufnahme pro Stunde. >> >> Nein ;-) Das wären "kW/h", Kilowatt *PRO* Stunde, das wäre aber eine >> relativ sinnlose Einheit. Hier sind es "kWh" - Kilowatt *MAL* Stunde, >> das macht dann auch Sinn ;-) > > Aber ich protestiere dennoch:
vergebens ;-)
> > http://de.wikipedia.org/wiki/Kilowattstunde
Genau aus diesem Artikel stammte mein Zitat in <19k3fqm7wh4p0$.dlg@gruendler.org>.
> > Zitat: > > Wattstunde (;Abkürzung: Wh) ist eine Energieeinheit. Eine Wattstunde ist > die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in > einer Stunde aufnimmt, bzw. abgibt. > > Danke, Wikipedia. Ich bin nicht allein ;-)
Doch, doch. Du verstehts nämlich den Artikel falsch. Leistung = Watt elektrische Energie = Wattstunde.
Schau mal auf deine Stromabrechnung, dort findest du auch die Kilowattstunden wieder. Weil das die Form ist, in der EnergiMENGEN angegeben werden können.
lG Peter
Antwort von Thomas Beyer:
Peter Gruendler schrieb...
> Doch, doch. Du verstehts nämlich den Artikel falsch.
Nein, Du interpretierst ihn nur neu.
> Leistung = Watt > elektrische Energie = Wattstunde.
Du kannst die Leistungsaufnahme pro Nacht nicht mit einer Maßeinheit versehen, die eine Stunde beziffert. Das ist der Widerspruch. Statt die nächtliche Rechenorgie mit 1kWh zu benennen, wäre 1000W richtig gewesen.
Bevor ich jetzt aber meine alten Lehrbücher raus hole, widme ich mich lieber wieder Ontopic-Themen.
Gruss, Thomas
Antwort von Alan Tiedemann:
Thomas Beyer schrieb: > Aber ich protestiere dennoch: > > http://de.wikipedia.org/wiki/Kilowattstunde > > Zitat: > > Wattstunde (;Abkürzung: Wh) ist eine Energieeinheit. Eine Wattstunde ist > die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von einem Watt in > einer Stunde aufnimmt, bzw. abgibt. > > Danke, Wikipedia. Ich bin nicht allein ;-)
Richtig. Und eine Kilowattstunde ist die Energie, die eine Maschine mit einer Leistung von 125 Watt in acht Stunden aufnimmt bzw abgibt ;-)
Gruß, Alan
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Antwort von Alan Tiedemann:
Thomas Beyer schrieb: > Peter Gruendler schrieb... >> Leistung = Watt >> elektrische Energie = Wattstunde.
Ack.
> Du kannst die Leistungsaufnahme pro Nacht nicht mit einer Maßeinheit > versehen, die eine Stunde beziffert.
Tut er ja auch gar nicht.
Die Maßeinheit beziffert nicht eine Stunde, sondern eine Kilowattstunde.
Ein Newtonmeter beziffert ja auch nicht die Strecke von einem Meter.
> Das ist der Widerspruch. Statt die > nächtliche Rechenorgie mit 1kWh zu benennen, wäre 1000W richtig gewesen.
Nein. 125 Watt mal 8 Stunden = 1 kWh.
1 Newton mal 1 Meter = 1 Nm.
> Bevor ich jetzt aber meine alten Lehrbücher raus hole, widme ich mich > lieber wieder Ontopic-Themen.
Besser is das ;-)
Gruß, Alan
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Antwort von Lars Mueller:
Thomas Beyer wrote:
> nächtliche Rechenorgie mit 1kWh zu benennen, wäre 1000W richtig gewesen.
Falsch, 1000 Wh wäre identisch und genauso richtig gewesen. Egal wie viele Stunden seine Nacht hatte. Erst wenn man letzteres weiß, kann man die durchschnittliche Leistung errechnen.
Lars -- Bei M@il bitte re: in den Betreff (;Filter)
Antwort von Axel Farr:
Hallo Thomas,
"Thomas Beyer" schrieb im Newsbeitrag Re: Anamorph aus 4:3 mit Balken?### > Peter Gruendler schrieb... > > >> Doch, doch. Du verstehts nämlich den Artikel falsch. > > Nein, Du interpretierst ihn nur neu.
Du hast ein Verständnisproblem: Leistung und Arbeit sind zwei verschiedene physikalische Einheiten. Die Leistung gibt an, "wie schnell" eine Arbeit verrichtet wird, die Arbeit die insgesamt verbratene Energie.
Man kann ein bestimmtes Pensum an Energie in kurzer Zeit umsetzen (;%hohe Leistung) oder in langer Zeit (;%niedrige Leistung). Eigentlich ist Joule (;J) die Einheit der Arbeit/Energie, aber man kann die Einheiten halt anhand von Umrechnungsfaktoren ineinander überführen, physikalisch ist es dasselbe.
>> Leistung = Watt >> elektrische Energie = Wattstunde. > > Du kannst die Leistungsaufnahme pro Nacht nicht mit einer Maßeinheit > versehen, die eine Stunde beziffert.
Nein, eine Wattstunde ist keine Stunde. Es ist das Produkt aus den Einheiten "Watt" für Leistung und "Stunde" für Zeit. Es ist also eine Energieeinheit, die sich z.B. beschreiben läßt als die Energiemenge, die bei einem Watt Leistung innerhalb einer Stunde umgesetzt wird. Du kannst jetzt auch zwei oder drei Stunden damit zubringen, dann ist eben für die gleiche Energie die Leistung geringer.
> Das ist der Widerspruch. Statt die > nächtliche Rechenorgie mit 1kWh zu benennen, wäre 1000W richtig gewesen.
Nur wenn seine Nacht eine Stunde dauern würde. Rechnet man 8h Schlaf, dann sind 1kWh etwa 1000W*h/8h Leistung, ergo kommt man auf 125 W elektrische Leistung, die sein PC verbraucht, wenn er nach dem Anschmeißen des Rechenjobs Schlafen geht und den Rechner erst am nächst morgen ausschaltet.
> Bevor ich jetzt aber meine alten Lehrbücher raus hole, widme ich mich > lieber wieder Ontopic-Themen.
Ja, trotzdem ist es nicht verkehrt wenn man Ahnung hat von dem was man schreibt. Aber tröste Dich: Ich lasse auch genug Postings mit Halbwissen raus...
Gruß, Axel -------------------------------------------------- Für Antworten bitte ohne Punkt im Namen!
Antwort von Andre Beck:
Peter Gruendler writes: > > Analoges Kabelsignal vom DVD-Recorder oder vom Hauppauge-WinDVR-USB2 > aufgezeichnet, immer im MPEG-2 Format.
Würde für AVIsynth mit mpeg2dec oder für VirtualDubMod als Frontend sprechen.
> Vielen Dank, hab den ersten Test laufen - da MPEG-Quelle, ist es ja noch > einfacher und scheint direkt im TMPGenc zu gehen - wenn man die > Parameter richtig deuten kann!
Es wird allgemein nicht empfohlen, die Skalierungsroutinen von TMPGEnc zu benutzen. Ich würde das eher AVISynth oder VD mit Lancosz3-Resize überlassen. Beachte übrigens, dass das was Du da machst nicht gerade mit Interlace harmoniert, falls das Material also interlaced ist will man vor dem vertikalen Strecken field separation anwenden und hinterher wieder zusammenführen.
-- The S anta C laus O peration or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"
-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-
Antwort von Peter Gruendler:
Andre Beck schrieb:
> Peter Gruendler writes: >> >> Analoges Kabelsignal vom DVD-Recorder oder vom Hauppauge-WinDVR-USB2 >> aufgezeichnet, immer im MPEG-2 Format. >> ...scheint direkt im TMPGenc zu gehen - wenn man die >> Parameter richtig deuten kann! > > Es wird allgemein nicht empfohlen, die Skalierungsroutinen von TMPGEnc > zu benutzen. Ich würde das eher AVISynth oder VD mit Lancosz3-Resize > überlassen. Beachte übrigens, dass das was Du da machst nicht gerade > mit Interlace harmoniert, falls das Material also interlaced ist will > man vor dem vertikalen Strecken field separation anwenden und hinterher > wieder zusammenführen.
Bisher sind die Ergebnisse gut geworden, ich werde mir aber AVIsynth (;das ich bisher überhaupt nicht kannte) auch noch anschaun, danke! Wie ich schon vermutete, ist das ja tatsächlich eine Wissenschaft - gut, dass ich 10 Jahre in der Forschung war und daher nicht so schnell aufgebe ;-)
Und mit GK muss ich mich auch noch auseinandersetzen, da ich jetzt Zeichentrick von MPEG2 auf avi bringen will und da die Einstellungen von AutoGK nicht optimal zu sein scheinen, wenn man 20 Minuten in 55MB unterbringen will (;ich möchte die komplette Disney-Serie "Weekenders" - 78 Mal 10:04 - auf eine DVD bringen). Hast du da Tipps für Einstellungen oder einen Pointer?
lG Peter
Antwort von Andre Beck:
Peter Gruendler writes: > Andre Beck schrieb: > >> Es wird allgemein nicht empfohlen, die Skalierungsroutinen von TMPGEnc >> zu benutzen. Ich würde das eher AVISynth oder VD mit Lancosz3-Resize >> überlassen. Beachte übrigens, dass das was Du da machst nicht gerade >> mit Interlace harmoniert, falls das Material also interlaced ist will >> man vor dem vertikalen Strecken field separation anwenden und hinterher >> wieder zusammenführen. > > Bisher sind die Ergebnisse gut geworden, ich werde mir aber AVIsynth > (;das ich bisher überhaupt nicht kannte) auch noch anschaun, danke! > Wie ich schon vermutete, ist das ja tatsächlich eine Wissenschaft - gut, > dass ich 10 Jahre in der Forschung war und daher nicht so schnell > aufgebe ;-)
Wenn es hochwertig werden soll, ist es zumindest gutes Engineering. Wobei man beim Hochzoomen von 4:3 Letterbox auf 16:9 Anamorph nicht wirklich Qualität erwarten sollte, aber man will es ja auch nicht noch schlechter machen.
> Und mit GK muss ich mich auch noch auseinandersetzen, da ich jetzt > Zeichentrick von MPEG2 auf avi bringen will und da die Einstellungen von > AutoGK nicht optimal zu sein scheinen, wenn man 20 Minuten in 55MB > unterbringen will (;ich möchte die komplette Disney-Serie "Weekenders" - > 78 Mal 10:04 - auf eine DVD bringen). Hast du da Tipps für > Einstellungen oder einen Pointer?
Nee, AVI als Zielformat ist nicht mein Spielplatz. Ich würde wahrscheinlich VDubMod nutzen, um das MPEG zu lesen und nach AVI zu kriegen, wobei ich als Codec irgendwas aus der MPEG4-Ecke nutzen würde, wahrscheinlich XVid. Allerdings sträubt sich in mir alles dagegen, da man XVid nicht besonders gut interlaced bekommt und vor allem kaum wieder als solches abgespielt. Aber da bin ich Laie ;)
-- The S anta C laus O peration or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"
-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-
Antwort von Peter Gruendler:
Andre Beck schrieb:
> Peter Gruendler writes: >> Und mit GK muss ich mich auch noch auseinandersetzen, da ich jetzt >> Zeichentrick von MPEG2 auf avi bringen will und da die Einstellungen von >> AutoGK nicht optimal zu sein scheinen, wenn man 20 Minuten in 55MB >> unterbringen will (;ich möchte die komplette Disney-Serie "Weekenders" - >> 78 Mal 10:04 - auf eine DVD bringen). Hast du da Tipps für >> Einstellungen oder einen Pointer? > > Nee, AVI als Zielformat ist nicht mein Spielplatz. Ich würde wahrscheinlich > VDubMod nutzen, um das MPEG zu lesen und nach AVI zu kriegen, wobei ich > als Codec irgendwas aus der MPEG4-Ecke nutzen würde, wahrscheinlich XVid. > Allerdings sträubt sich in mir alles dagegen, da man XVid nicht besonders > gut interlaced bekommt und vor allem kaum wieder als solches abgespielt. > Aber da bin ich Laie ;)
Also für Realfilme demuxe ich jetzt, wandle den Ton mit lame nach mp3, mit VDubMod das m2v nach avi (;2-pass) und mit vdub-mp3-freeze muxe ich wieder. Geht ganz gut.
Aber um perfekte Ergebnisse zu erzielen, muss ich mich wohl jetzt erst mit der Theorie auseinandersetzen - es gibt zu viele Räder umd auf gut Glück dran zu drehen.
Danke allen noch mal, Peter
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