| AVHCD Intermediate
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Frage von NautilusIII:
Hi!
Welche Tools/Möglichkeiten nutzt Ihr denn um aus AVHCDs Intermediates zu generieren die Ihr dann zB in Adobe Premiere/Pinnacle Studio etc. weiterbearbeitet?
Danke!
Antwort von Bruno Peter:
Mache halt mit Studio eine MPEG2-HD-Datei mit 1920x1080 und 50MBit/s aus den AVCHDs, dann kannst Du das Ergebnis prima in Premiere CS3 schneiden. Wirst kaum einen Bildqualitätsverlust bemerken...
Antwort von NautilusIII:
Dann muss ich mir ja 2 Videoschnittprogramme kaufen nur weil Premiere kein AVHDC kann; dann kann ich auch gleich "nur" mit Pinnacle Studio arbeiten...
Antwort von NautilusIII:
Ja schau mal einer guck:
http://vasst.com/product.aspx?id=bf3e2d5a-7c2e-4969-a8dd-7cee2cefba30
Antwort von Bruno Peter:
Dann muss ich mir ja 2 Videoschnittprogramme kaufen nur weil Premiere kein AVHDC kann...
Ach Du möchtest es kostenlos?
Kann ich Dir helfen: Klick mich...
Ist es Dir zu kompliziert?
Dann nehme doch dieses Teil..., paßt prima zu Premiere Pro CS3...
Antwort von wolfgang:
Vorsicht mit AVCUpshift, da dürfte es zur Zeit (;noch?) ein Problem in CS3 im Zusammenhang mit SR11/12 sowie HF10/100 Material geben:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?postid=113259#post113259
Antwort von Zizi:
Es ist doch erstaunlich wie leicht es sich die industrie macht ! Man kauft sich einen neuen AVCHD Camcorder (;HF10) und muß damit leben die Videos nicht verarbeiten zu können (;keine Software, keine Tipps oder Player im Lieferumfang) ! Geschweige denn abspeichern und ansehen ! Welcher Otto-Normal Verbraucher soll sich bei em Wirwar zurecht finden ? ich bin kein Neuling aber wie ich jetzt im Urlaub auf meinem labtop die Videos abspeichern/ansehen kann weiß ich nach Stundenlangem Recherchieren immer noch nicht ! Einfach Schweinerei ! Gibts da keine Möglichkeiten AVCHD EINFACH umzuwandeln oder Abzuspielen ??
Antwort von domain:
Man kann nur hoffen, dass neben JVC auch andere Hersteller auf die Idee kommen die Jep2-Codierung als eine Speichervariante zuzulassen. Wegen der 10 Mbit/s weniger Datenfluss solch offensichtliche Nachteile von AVCHD hinzunehmen ist wirklich ein starkes Stück und zwar auch in qualitativer Hinsicht. Sie dir mal die Motorradstills in
http://www.camcorderinfo.com/content/JVC-Everio-GZ-HD40-Camcorder-Review-35331/Performance.htm
an und hier besonders das Blattgrün im Starbuck-Gebäude im Vergleich mpeg2 zu H.264. Bei AVCHD ist in vielen Bereichen nur mehr unstrukturierter Matsch bei den Blättern zu erkennen. Die Argumente von WoWu sind im Prinzip schon richtig, nur sind beide Bilder mit denselben Nachbearbeitungsmethoden behandelt worden und der unstrukturierte Farbbrei wohl kaum eine "Zutat" vom Bildbearbeitungsprogramm.
Antwort von wolfgang:
Es ist doch erstaunlich wie leicht es sich die industrie macht ! Man kauft sich einen neuen AVCHD Camcorder (;HF10) und muß damit leben die Videos nicht verarbeiten zu können (;keine Software, keine Tipps oder Player im Lieferumfang) ! Geschweige denn abspeichern und ansehen ! ... Gibts da keine Möglichkeiten AVCHD EINFACH umzuwandeln oder Abzuspielen ??
Also bei wenigen Camcordern wird gleich eine Schnittsoftware mit geliefert. Fallweise hat das Sony gemacht, indem etwa Pinnacle Studio oder sogar eine OEM-Version von Vegas Pro dabei war. Aber das ist unverändert eher unüblich.
Und natürlich kann man das AVCHD Material deiner HF10 verarbeiten - ich selbst schneide hier Mit Vegas 8 Pro und auf einem auf 3.3. Ghz (;!)übertakteten Q6600 das 1920er AVCHD bereits erträglich gut. Wobei "erträglich gut" stark davon abhängt, was man nun unter Schnitt versteht - daher konkreter: gegenwärtig schaffe ich auf meinem System die Echtzeitvorschau von 1920er FXP Material der HF10 - bei 25 fps mit fallweisen Einbrüchen, also zwar mit voller Vorschau, aber an der Grenze des Systems laufend. Vergleichsweise kannst du am gleichen System mit der gleichen Software so um die 4-6 HDV Spuren in Echtzeit abspielen.
Benötigst du mehr an Echtzeitvorschau beim Schnitt - was eigentlich empfehlenswert ist, weil man ja etwa auch mal Farbkorrekturen oder Compositing machen will, erreichst du mit nativem AVCHD zur Zeit unverändert die Grenzen der heutigen Systeme. Dann werden die Intermediates relevant - etwa für das hier genannte CS3 eben das Cineform Intermediate, oder unter Canopus Edius/Neo eben über den Canopus HQ codec. Oder es gäbe für CS3 noch das Mainconcept Plugin - oder wie Bruno sagte, die Wandlung in mpeg2-HD für den Schnitt.
Einfaches Abspielen von AVCHD: na das gibts schon, etwa mit Power DVD Ultra oder Nero. Und es gibt auch inzwischen einige andere Converter am Markt, wie gut deren Qualität ist läßt sich nicht generell sagen.
Ach ja, gerade ein WoWu hat nicht zum Rückzug zum mpeg2-codec aufgerufen - das würde mich sehr wundern. Die Vorzuge einer H.264 codierungs sind vorhanden, aber das Problem ist halt der Schnitt. Dabei müßte das eigentlich nicht sein, wenn wir AVC-I hätten - und nicht die heutigen AVCHD Dialekte, die sich in den Consumer Camcordern breit gemacht haben.
Antwort von domain:
Natürlich wird WoWu nie zum Rückzug auf mpeg2 raten und wir werden einen solchen in der Praxis im Consumersektor vermutlich auch nicht erleben. Aber die Sachlage scheint einfach so zu sein: Die Vorteile von derzeitigem H.264 sind aus meiner Sicht im wahrsten Sinne des Wortes einfach nicht zu sehen. Schon mit einer geringfügen Erhöhung der Datenrate scheint mpeg2 gegenüber AVCHD in der Qualität mindestens gleichzuziehen und da können sich div. Fachleute die Finger fusselig schreiben, so sehe ich es und ich vertraue ganz einfach nur meinen Augen. Dass dieser Codec so übel nicht sein kann sieht man ja auch in den mpeg2-Clips der EX1 von Ruessel und dieser Camcorder wird gerade von Profis derzeit recht häufig benutzt. Außerdem wird 50 Mbit/s mpeg2 sogar von einigen als ziemlich verlustarmes Intermediatematerial nach H.264 in Betracht gezogen und weiters sind die laufend anwachsenden Speichergrößen bei allen Speichermedien wohl kaum mehr als Flaschenhals zu betrachten.
Also scheint es derzeit sinnvoll zu sein, erst in 2 Jahren mal wieder über AVCHD nachzudenken und sich nicht von der Industrie heute und jetzt verschaukeln zu lassen
Antwort von WoWu:
@ domain
Im Grunde genommen kann ich Deinen Standpunkt wirklich verstehen und teile ihn auch bis zu einem gewissen Grad dahingehend, dass die Bearbeitung noch nicht befriedigend im Consumermarkt gelöst ist. Nur was unterscheidet die derzeitge Situation von der, damals bei der Einführung von DV ? Teure Schnittkarten (;Paare) mussten her, um das zeug überhaupt -auch nur sehen zu können. Das alles hat sich geändert. Die Industrie setzt derzeit in die Camcorder alles mögliche ein, um einen schnellen Absatz zu generieren. Bei DV habe wir uns damals die Frage gestellt ... was bringt es uns .. ebenso bei HD ... und wir waren beide male bereit, für das "extra" einwenig auf gute Lösungen zu warten. Das ist jetzt nicht anders. Wenn man sich die Vorzüge des AVC wirklich einmal ansieht, wird man ganz sicher auch zu dieser Bereitschaft kommen. Nur ein Beispiel herausgegriffen: Ich erinnere an die unsägliche Diskussion von Interlace und Progressive. AVC lässt es zu, Teile des Bildes im Halbbildmodus und andere Teile im Vollbilmodus zu kodieren. Auf Makroblockgröße kannst Du also Objekte interlaced und den Rest progressiv verarbeiten. Und die Reihe der wirklich echten Bildverbesserungen könnten hier fortgeschrieben werden. Statt dessen setzt die Industrie Level in die Kameras, die man eben so die 25 Mbit Qualität von MPEG2 erreichen, um mit akzeptablen Speicherzeiten aufwarten zu können. Dein Ruf nach 50 Mbit ist verständlich, nur stell Dir vor, was Du bei 50 Mbit AVC für eine fabelhafte Qualität bekommen würdest. Also, auch wenn ich die (;noch) Nachteile auch sehr genau sehe, denke ich dass das Verharren auf MPEG2 ein Fehler wäre. Eines der Hauptprobleme sehe ich darin, dass sich sehr viele an dem, was ihnen da derzeit vorgesetzt wird, orientieren und gar nicht wirklich darüber informiert sind, was H.264 eigentlich wirklich kann. Denn wäre das so und würde man auch noch das Einbinden weiterer MPEG4 Features in kommende Möglichkeiten in Betracht ziehen, sähe die Bereitschaft der Akzeptanz wahrscheinlich schon anders aus. Um jetzt keine falsche Meinung aufkommen zu lassen ... ich bin da völlig bei Euch, zu sagen, das, was es derzeit ist, kann es wirklich nicht sei ... und ich möchte auch nicht als ständig Aufrufender zu warten missverstanden werden, aber ich denke, auch im vergangenen Jahr konnte man sehen, dass die Firmen (;Software) auch an ihren Produkten arbeiten und vor einem Jahr war überhaupt noch kein Land in Sicht. Immerhin ein Fortschritt. Das Licht am Ede des Tunnels ist ja, dass es mit Software getan ist und nicht zwangsläufig in Hardware (;wie zu DV-Zeiten) investiert werden muss.
Antwort von domain:
Also die derzeitige H.264-Situation kann man mit dem Aufkommen von HDV überhaupt nicht vergleichen, weil es nämlich schon Jahre vorher kompatibles D-VHS und damit Capture- und Schnittlösungen gegeben hat und somit ein Bearbeiten von HDV-Material vom ersten Tag der FX1 an vor fast 4 Jahren möglich war.
Antwort von Bruno Peter:
Ich habe da auch hin-und her überlegt, im Grunde aber teile ich die Meinung von Domain.
Sollte mir meine derzeitige HDV-Kamera ernsthafte Schwierigkeiten machen, dann kommt mir wieder eine HDV-Kamera ins Haus. Man muß sich doch nur einmal die Mühe machen und die Canon HV30 genauer ansehen, nichts fehlt mir dort wirklich und das HDV-Editing ist mit meinem jetzigen Equipment ein Vergnügen.
Jemand gab neulich mit seinem Jaguar an. Mich rührte das überhaupt nicht, denn ein Bad, eine kompl. Küche und Betten für zwei Personen plus eine Solaranlage hat er in seinem Jaguar nicht, ich dagegen in meinem Hymer EXSIS schon...
Antwort von WoWu:
Na ja, so befriedigend war das auch nicht ... ich denke da an das 720p25 Debakel, bei dem man zum capturen auch alle möglichen Tools zusammensuchen musste und Apple es über den Zeitraum von fast zwei Jahren nicht hingekriegt hat, p25 zu unterstützen. Wir haben auch mit den ersten JVC GD1 angefangen und können nicht sagen, dass alles von Anfang an rund lief ... Vielleicht, als später dann die Canon kam, mag sein, aber der Start war ziemlich hoppelig. Vielleicht ist es nicht ganz so schlimm gewesen wie beim Übergang von analog nach DV, das sei eingeräumt, aber glatt ... keineswegs. Aber, wie gesagt, es ist immer auch eine Frage des Anspruchs und wer die vollen AVC Möglichkeiten in betracht zieht, der wartet gern.
@ Bruno Dafür setzt Du Dich in Hamburg in den Jaguar und steigst in München noch erholt aus und musst Dich im Innenraum nicht anbrüllen, um Dich mit dem Beifahrer zu unterhalten. (;Abhängig vom Tempo natürlich). Aber das sind selbstverständlich individuelle Entscheidungen und jede Einzelentscheidung ist zwangsläufig die richtige Entscheidung, weil jeder nur für sich selbst seine Anforderung definieren kann. Wenn ich aber solche Posts sehe, wie hier parallel nach "mit welchem Codec ist dieser Beitrag gemacht ?" und sich dann mal die Datenrate von bummeling 500 kBit/s im Internet ansieht, dann fehlt einem doch bei MPEG2 so manches Tool, um solche Qualitäten zu verwirklichen. Nur wer solche Qualitäten natürlich nicht braucht, der muss auch keine AVC Tools haben ... das ist wohl wahr.
Antwort von wolfgang:
Also bereits heutigen AVCHD Kameras zeigen, wie gut der codec ist - aus Sicht der Kompression. Und erreicht mit deutlich tieferen Datenraten als mpeg2 eine sehr gute Bildqualität.
Dass es beim Schnitt andes ist - wissen wir. Allerdings war auch HDV nicht von allem Anfang an so einfach zu schneiden, viele haben schon vergessen dass wir am Anfang über Proxys auch bei HDV gerabeitet haben. Und mpeg2 mal gerne als "Endformat" bezeichnet worden ist.
Und dass die AVC-Encoder noch weiter zu entwickeln sind, wissen wir auch.
Hat nur alles noch nichts mit der grundsätzlichen Überlegenheit eines moderneren codecs zu tun. Man muss ihn ja nicht einsetzen, wenn man nicht will.
Antwort von Bruno Peter:
Zurück zu AVCHD und Intermediate für Premiere Pro CS3:
Man kann in Premiere Pro CS3 Intermediate als HQ-AVI einsetzen die man mit dem Konverter AVCHD2HQ von Thomson GV (;Canopus) total simpel generieren kann. Die Lösung habe ich gerade in den Videotreffpunkt gepostet...
Antwort von domain:
Hat nur alles noch nichts mit der grundsätzlichen Überlegenheit eines moderneren codecs zu tun. Man muss ihn ja nicht einsetzen, wenn man nicht will.
Ja die grundsätzliche Überlegenheit von H.264 ist schon heute beeindruckend, das ist ja gar keine Frage. Aber mich würde mal eher die heutige praktische Überlegenheit interessieren. Eine Anschaffunng auch nur irgend eines Consumercamcorders mit dem Hintergedanken einer gewissen Zuklunftssicherheit ist ohnehin illusorisch, weil der Produktzyklus derzeit schon weniger als ein Jahr beträgt. Demgemäß kann ich all meine Entscheidungen immer nur für höchstens 6 Monate im voraus planen und danach hat man halt ein altes Eisen, was einem irgend wann einmal gestohlen wird oder zufällig hinunter fällt (;inkl. div. Vesicherungen) oder an unwissende Höchstzahler per Ebay verscherbelt wird .........
Antwort von wolfgang:
Zurück zu AVCHD und Intermediate für Premiere Pro CS3: Man kann in Premiere Pro CS3 Intermediate als HQ-AVI einsetzen die man mit dem Konverter AVCHD2HQ von Thomson GV (;Canopus) total simpel generieren kann. Die Lösung habe ich gerade in den Videotreffpunkt gepostet...
Also bisher ist die Lösung nicht reproduzierbar - da brauchts weitere Angaben, oder die Sache stimmt doch nicht.
Antwort von WoWu:
@ domain
Eine Anschaffunng auch nur irgend eines Consumercamcorders mit dem Hintergedanken einer gewissen Zuklunftssicherheit ist ohnehin illusorisch, weil der Produktzyklus derzeit schon weniger als ein Jahr beträgt. Demgemäß kann ich all meine Entscheidungen immer nur für höchstens 6 Monate im voraus planen und danach hat man halt ein altes Eisen,
Ich behaupte mal, das hat Methode .... und die "guten alten Zeiten", als die "braune Ware" noch 20 Jahre gehalten hat, sind wirklich vorbei. Allerdings haben wir eine gute Chance, das wir bei MPEG4 eine gewisse Sicherheit an Rückwärtskompatibilität haben, weil die Anwendung einfach durch die übergreifende Benutzung und den offenen Standard mehr Sicherheit bietet als jede proprietäre Lösung. Also von daher mögen sich vielleicht die Features und ggf auch die Qualität entwickeln, aber wenigstens werden die alten Files nicht obsolet. Das ist doch schon was in der heutigen Zeit.
Antwort von Zizi:
Eine Frage so am Rand: Was ist die einfachste und verlustfreieste Umwandlung von AVCHD in ein HDV ähnliches Format um die Videos in Premiere CS3 zu schneiden ? Es kann doch nicht sein das man sich eine teure Cam kauft und mit deren Videos nicht Arbeiten/ansehen kann ?
Antwort von wolfgang:
Da fehlt eine Kategorie in der Frage: "einfachste, verlustfreieste und preiswerteste" Wandlung.
Einfach und relativ verlustfrei sind tools wie die Produkte von Cineform - Aspect HD, die aber leider auch sehr teuer sind (;999 US$). Dann gibts das Mainconcept Plugin für Premiere, mit dem man AVCHD in CS3 bekommt (;auch einige hundert Euro). Und dann gibt es tools wie AVCUpshift (;deutlich billiger, bereitet aber unter CS3 zur Zeit offenbar Probleme).
Am allerbilligsten ist die Wandlung sicherlich über AVIscript-tools, das hat Bruno zur Genüge auf seiner Seite beschrieben. Ist halt nicht jedermanns Sache.
Die hier auch genannte Lösung - Verwendung des Canopus HQ codecs - macht m.E. noch immer Probleme, bzw. wir sind noch am Evalieren, wie die Sache wirklich aussieht. Brunos Meldung war gut gemeint, aber möglicherweise verfrüht - ich habe da auch eher Probleme gesehen. Aber sollte es mit dem Canopus HQ codec funktionieren, dann wäre das seine sehr gute und - über den Kauf von Canopus Neo - auch recht hochwertige Lösung. Aber noch ist das nicht klar.
Übrigens ist es nicht so, dass man dem Camcorder vorwerfen sollte, und dann das Material nicht bearbeiten kann. Das kann man sehr wohl, mit genügend anderen Lösungen ala Canopus Neo/Edius, Vegas Pro 8, Pinnacle Studio, Vegas Moviestudio 8/9 Platinum, oder auch dem Powerdirector. Nur CS3 mag da halt noch nicht.[/b]
Antwort von WoWu:
@ Zizi
Vielleicht noch einen Zusatz zu Deiner Anfrage: H.264 bietet eine ganze Reihe an Feinheiten, die insgesamt zu einer so hohen Bildqualität führen, die aber Intermediate Codecs sehr häufig nicht bieten. der Übergang in eine MPEG2 Umgebung ist nicht besonders empfehlenswert, weil gerade die Verbesserungen von H.264 gegenüber MPEG2 verloren gehen. Aber auch andere Intermediate Codecs benutzen Reduktionsmethoden, die nicht den Tools von H.264 genügen und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sich das Bild verschlechtert. Darauf solltest Du achten. Aber wenn Dir die verbleibende Qualität ausreicht ... prima.
@Wolfgang
MainConcept bietet derzeit eine Evaluation Version von Reference an, in der man in andere Codecs transcodieren kann und sich dann ggf nur den Codec freischalten kann, mit dem man die besten Ergebnisse erzielt. Hier der Link: http://www.mainconcept.com/site/prosumer-products-4/mainconcept-reference-20373/information-20393.html
Ich habe es bisher nur kurz ausprobieren können, aber von H.264 nach DVCProHD recht ordentliche Ergebnisse erzielt. Da die Auswahl der Zielcodecs riesig ist, ist dies vielleicht eine Zwischenlösung.
Vielleicht hast Du ja Lust auch mal zu probieren. Besten Gruss nach Wien
Antwort von hannes:
> .... ist dies vielleicht eine Zwischenlösung.
Aber die "Endlösung" sollte doch sein, durchgehend 720P50, Kamera-> NLE-> DVD-> Player-> Monitor. Oder Kamera-> HDMI-> Monitor
Habe ich AVC/H.264 und die Entscheidung von ARD/ZDF evtl. falsch verstanden?
Die Argumente waren doch: 1. 50i ist tot, ob als HD oder FullHD 2. 720P50 ist der beste Kompromiss was Qualität und Datenrate angeht.
Ein bisschen Nachhilfe wäre nicht schlecht ;-) DANKE
Antwort von Bruno Peter:
Adobe verweist immer auf den Zukauf der Blackmagic-Videoschnittkarte um das Problem mit AVCHD zu lösen. damit bekommt man HDMI-Capturing von HDV- und AVCHD-Kamera sowie die HDMI-Wiedergabe auf einen HDTV ohne auf eine geeignete Grafikkarte bauen zu müssen.
Warum sollte dann Adobe in die Sache investieren, ist doch schon alles da und kostengünstig zu haben... ;)
Antwort von hannes:
> Warum sollte dann Adobe in die Sache investieren, ist doch schon alles da und kostengünstig zu haben... ;)
Weiß ich auch nicht, zu mal es mit dem, was ich geschrieben habe, nix zu tun hat.
Ich warte einzig auf bezahlbare Kameras, die 720P50 können. Die Bearbeitung sollte heute schon kein Problem mehr sein und der Rest folgt dann von allein. Was hat also "äädobiii" damit zu tun?
Antwort von Bruno Peter:
Habe Dich nicht angesprochen Hannes... Und Ausgangsthema war ja die Frage...? Na guck mal nach oben lieber Hannes...
Was haben Deine 720p-Wünsche hier mit dem Thread zu tun?
Antwort von wolfgang:
@Wolfgang MainConcept bietet derzeit eine Evaluation Version von Reference an, in der man in andere Codecs transcodieren kann und sich dann ggf nur den Codec freischalten kann, mit dem man die besten Ergebnisse erzielt. Hier der Link: http://www.mainconcept.com/site/prosumer-products-4/mainconcept-reference-20373/information-20393.html Ich habe es bisher nur kurz ausprobieren können, aber von H.264 nach DVCProHD recht ordentliche Ergebnisse erzielt. Da die Auswahl der Zielcodecs riesig ist, ist dies vielleicht eine Zwischenlösung. Vielleicht hast Du ja Lust auch mal zu probieren.
Ehrlich gesagt, nein - mir fehlt die Lust das zu probieren. Aus einigen Gründen - eine Reihe von Leuten haben den MC-Plugin für die AVC-Bearbeitung in CS3 probiert, und warene nicht begeistert; sowohl der Plugin wie auch der MC-Wandler sind relativ teuer. Und persönlich habe ich halt an dem keinen Bedarf, ich schneide entweder AVC nativ in Vegas, oder über den Canopus HQ codec in Edius. Außerdem teste ich eh zu viel herum... mal wieder was zu schneiden ist auch nicht schlecht! :)
Antwort von WoWu:
@ Wolfgang
Das kann ich sogar verstehen, aber bevor man irgendwelche obskuren Intermedaites nimmt, die einem nichts weiter als die Vorzüge von H.264 in die Tonne treten, sollte man vielleicht zu einem Qualitätsprodukt greifen .... das gilt für alle, die AVC nicht direkt schneiden oder bearbeiten (;wollen, können, möchten o.ä.)
@ hannes
Das ist wohl wahr, das Ziel ist eigentlich 1080p und ob man es nun glaubt oder nicht, DIRECT TV stellt bereits auf 1080p um. In Deutschland wird wohl noch eine ganze Weile (;geschätzt 10 Jahre) noch 720p50 das Ziel bleiben. Die, die noch Equipment abzuschreiben haben, werden wohl auch noch für den Rest des Abschreibungszeitraumes 1080i machen, denn beim Einsatz von H.264 besteht auch keine Notwendigkeit mehr für i, denn innerhalb des Signales kann man selbst einzelne Objekte innerhalb eines progressiven Bildes codieren .... wozu also noch das gesamte Bild interlacen ?
Dieser Thread geht aber in der Tat um Intermediates, weil AVC noch nicht auf allen Rechnern läuft bzw. die Software noch nicht ausreichend optimiert ist. Daher mein Ansatz, bevor ich mir irgend einen obskuren Intermediate antue, transcodiere ich lieber in DVCProHd oder einen angemessenen guten Codec und da ist die Wahl bei MainConcept wirklich riesig ... und man hat mit dem Trial die Möglichkeit quasi alle Codecs auszuprobieren und sich dann für den, der einem am besten gefällt, entscheiden.
Den Hinweis von Adobe auf die Blackmagic Karten, finde ich nicht mehr als konsequent .... erinnert Ihr Euch noch an die Diskussion hier um Hardware-Sidecards, vor ziemlich genau einem Jahr ... das war genau meine Rede ... nun, ein Jahr später kommt"s halt von Adobe ... und ein paar andere Karten gibt es ja mittlerweile auch schon.
Und der Grund @ Bruno, besteht genau darin, dass H.264 einen Haufen hochqualitativer Tools bietet, die Du alle in die Tonne trittst, wenn Du auf irgendwelche Intermediate gehst, die all diese Features nicht unterstützen, und da könnte ich Dir aus dem Stehgreif eine ganze Handvoll nennen. Deswegen dei Adobe Empfehlung.
Antwort von Bruno Peter:
Deine Begeisterung kann ich nicht teilen, weil ich keinen "Scheinewerfer" habe um MC mal schnell 400 €uro für ein Plug-in zu überweisen...
Praxis ist z.B. mit den 24Mbit/s-Clips von Canons HF11, daß man mit einem Q6600 bei 4x3GHz und zwei Videospuren, Titel, HFX-Überblendung im Nativediting sehr störendes Vorschauruckeln in Studio 12 bekommt. Man muß Hintergrundrendering zuschalten, was dann Wartezeit bedeutet, um eine flüssige Timeline-Vorschau zu bekommen. Nicht das gelbe vom Ei also...
Mit HQ-Intermediate geht das dagegen traumhaft flüssig in Edius Neo. Von irgendwelchen auffälligen Qualitätsabstrichen ist auf dem HDTV nichts zu sehen!
bevor ich mir irgend einen obskuren Intermediate antue...
Dir fehlt vermutlich gegliche Erfahrung zum Editing mit Intermediates, insbesondere Wohl zu dem Canopus HQ-Codec...
Bleibe ruhig auf Deinem Prosumer-Level sitzen, ich arbeite auf dem Hobby-Level und das ist ein gewaltiger Unterschied...
Hirnrissiger gehts doch aus meiner Sicht garnicht mehr, die CPU muß sich aufs höchste herumplagen um diese AVCHD-Clips zu decodieren für den framegenauen Schnitt. Jetzt ist das eine Plage und nur darum geht es jetzt. Es ist sinnlos darüber zu diskutieren wie flüssig AVCHD möglicherweise nativ editiert werden kann. Die Maschinen dafür sind noch nicht da!
Wie dumm müssen die Verbraucher eigentlich sein, die sich mit Reklamedruck eine AVCHD-Kamera mit der Aufnahmebitrate von 24Mbit/s reindrücken lassen und dann hier und in anderen Foren heulend auftauchen mit der Frage womit man diesen "Krampf" eigentlich zusammenschneiden kann?
Antwort von wolfgang:
Na wobei man ja schneiden kann - mit Vegas oder Edius gehts durchaus!
Und der Canopus HQ ist auch in der Broadcast Version von Edius enhalten - der ist nicht nur ein Hobby oder Prosumer Produkt, auch wenn es den schon sehr günstig über Canopus Neo gibt.
:)
Antwort von WoWu:
@ Bruno
reg"Dich doch nicht so auf ... wir sind doch einer Meinung, dass sich jede neue Technik erst entwickeln muss .... bei DV hat es gedauert und ging nur über Zusatzkarte, bei HDV war es für den Consumer anfangs auch eine ziemliche Plage ... warum sollte es bei AVC, der nun wirklich sehr viel mehr kann, unbedingt sofort rund laufen ? Und solange die Kameras noch nicht mal echte 1920 machen, besteht doch auch gar kein Anlass für den Consumer sich so viel Mühe zu geben ... Wahrscheinlich ist der Unterschied für viele wirklich nicht sichtbar, geschweige denn, der zum Intermediate ... Ich bin doch völlig Deiner Meinung, jeder soll das benutzen, was für ihn reicht ... ist doch absolut legitim ... nur muss man eben wissen, dass aus H.264 sehr viel mehr raus zu holen ist, als aus den bisherigen Codecs. Wenn man das weiss und es dennoch nicht tut ... auch prima, nur darf man dann hinterher auch nicht heulen, dass die Bilder vom Nachbarn besser aussehen. Den Unterschied hat derjenige dann für seine vereinfachten Intermediat gesteckt..... und die viele Arbeit fürs editieren auch noch .... dann doch lieber beim Editing etas langsamer und dafür hinterher auf der BluRay zum Vorführen in super Qualität.
Antwort von domain:
Zitat Sony:
"Some say that AVC-Intra is twice as efficient as interframe-based MPEG-2 long-GOP compression, used by Sony in its tape and optical-disc-based cameras. Others say AVC-Intra does this by throwing away half the original picture information during recording, so it’s really only "half-def" quality.
"If AVC is used with all of its compression tools, such as multi-frame and intra-picture prediction capabilities, then AVC can be twice as efficient as MPEG-2 long-GOP," says Bob Ott, vice president of optical and network systems at Sony. "But this efficiency has to be qualified by the data rate that the algorithm is working at: sub-megabit per second for SD signals or under 10 Mbps for HD signals, approximately. So, yes, AVC long-GOP is about twice as efficient as MPEG-2 long-GOP— but not necessarily at higher data rates."
He adds that when AVC Intraframe is used, especially at 50 Mbps and 100 Mbps for HD signals, the algorithm is not more efficient than MPEG-2 long-GOP at lower data rates. "
Bruno hat zu Recht Zweifel, genau so wie ich und das insbesondere im simplen und sicher nicht so bedeutungsvollem Vergleich der GZ-HD40 mit ihren mpeg2-ts -Files im Vergleich zu den AVCHD-Files. Aber die Sache wird noch viel interessanter werden in den nächsten Jahren vor allem auf dem Prosumersektor........
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Antwort von WoWu:
@ Domain
geflissentlich nicht erwähnt in dem Zitat wurde natürlich, dass in einem Bereich oberhalb von 50 Mbit wahrscheinlich kein Mensch mehr long GOPs benutzen wird, denn Class50 und Class100 sehen nur noch I-Frames vor. Da wo ich also in MPEG2 noch long GoPs benutzen muss, um auf eine entsprechende Datenrate zu kommen, bin ich in AVC schon lange im I-Frame only gelandet. Auch den Unterschied in den Bildqualitäten zwischen DCT und DWT besteht nach wie vor. Ganz von den Tools abgesehen, die es in MPEG2 gar nicht erst gibt (;feste Blockgrößen bei MPEG2 - variable Blockgröße bis 4x4 in MPEG4). Dabei ist die variable Blockgrösse durchaus kontraproduktiv für das Reduzieren der Datenrate weil erheblich mehr Vektoren anfallen, aber eben besser für das Verflogen bewegter Objekte. Dadurch ist die Genauigkeit der Bewegungsvektoren bis zu 1/4 Pixel. In MPEG 2 besteht nur die Möglichkeit bildbasiert das adaptive Halb– oder Vollbildcodierverfahren einzusetzen, wohingegen es in AVC auf Makroblockgröße einsetzbar ist. Ich kann also interlaced auf das Objekt beschränken, das es benötigt. Mit den entsprechenden Vorteilen in der Darstellung der Mäusezähne ... In-Loop-Filter gehören in H.264 ebenso zum Toolkit wie die Möglichkeit, im Codec sowohl Helligkeitswerte (;Fade), als auch Chromacorrekturen durchzuführen. Das sind nur die wesentlichen Veränderungen, die es in MPEG2 erst gar nicht gibt. Spricht man also von einem gleichwertigen Bild, so muss man feststellen, dass MPEG2 solche Qualitäten erst gar nicht erreichen kann, weil sie im Codingverfahren überhaupt nicht vorkommen. Insofern hinkt eine solche Aussage schon im Ansatz. Wenn also die Differenz in der benötigten Datenrate nach oben hin geringer wird, so wird die Differenz in der Bildqualität immer größer.
Aber letztlich ist ja Jedem die Systemwahl unbenommen. Wer also weiter seine Mäusezähne über das ganze Bild haben will, der soll doch ruhig auf Tools verzichten, die das vermeiden könnten. Und wem die Genauigkeit der Bewegungsauflösung reicht .... kein Problem. Auch kann man natürlich mit den Blockbildungen weiter leben ... schliesslich ist man ja nichts anderes gewohnt ... Jede Entscheidung ist zwangsläufig die Richtige, für den, der sie trifft.
Antwort von domain:
Der eine Fachmann sagt dieses, der andere jenes. Ist wie bei Gericht bei den Sachverständigengutachten, kompett konträre Meinungen zu ein und der selben Sache. In dem Sinne ist mir deine Meinung genau so viel wert, wie die von Bob Ott. Jedoch, wir haben noch nie den direkten Vergleich eines Hybridcamcorders mit beiden Codecs, nämlich mpeg2 und AVCHD wie beim GZ-HD40 gehabt und der ist für mich schon ziemlich relevant, weil nicht nur die Tester von CamcorderINFO sondern auch ich den Unterschied zugunsten von mpeg2 sehen und das bei zivilen Datenraten. So sieht die Sache jedenfalls heute aus, was in einigen Jahren ist kann niemand mit Gewissheit sagen .......
Die 24 Mbs bei AVCHD in den neueren Canons werden kaum etwas bringen, das klang ja sogar schon in den Werbeaussagen an und wenn das dort schon ausdrücklich und einschränkend erwähnt wird, na ja, dann kann man sich ausmalen was es in Wirklichkeit bei den heutigen Systemgrenzen der Consumercamcorder bedeutet. Alles Schall und Rauch und Marketing........
Antwort von WoWu:
Man darf nie vergessen, dass AVC im Gegensatz zu MPEG2 ein erheblich höheres Mass an Skalierung zulässt und damit verbunden natürlich auch bessere Tools. Für die Industrie sicher eine Möglichkeit, mit immer nereuen und besseren Bildqualitäten aufzuwarten. Mag man eine solche Möglichkeit nun begrüßen- oder nicht. Sicher ist dies attraktiver für die Industrie als für den Verbraucher, dem natürlich aus Gründen der Halbwertzeit mit einer fixen Qualität mehr gedient wäre. Nur wenn Deine Hypothese so stimmen würde ... warum hätten sich dann Fernsehanstalten weltweit für ein anderes Codiersystem entscheiden sollen ? warum hat die BluRay-A festgestellt, dass 16MBit Filme erst bei 24 Mbit in MPEG2 eine fast identische Qualität haben .... und sind solche Vergleiche in zeitschriften bei identischen Datenraten vorgenommen, oder vergleicht man hier wieder Äpfel mit Birnen ? Und warum sollte Canon eine 24 Mbit/s Kamera auf den Markt bringen, wenn sie selbst angeblich gesagt haben, es bringe keine Verbesserung ? Von wem stammt also diese Aussage ? Von wem stammt die Aussage, das MPEG2 nicht schlechter sei als MPEG4 ?.... von einem Sony Angestellten, dessen Firma im oberen Segment über keine AVC Technologien verfügen .... Da gilt es auch Firmeninteressen zu vermitteln ... als ob das alles so uneigennützig ist ? Du siehst, jeder Antwort muss eine Frage nachgeschoben werden, um die Antwort einordnen zu können.
Ich arbeite jetzt seit einem Jahr mit AVC-I (;und vertrete keine Firma) und jedes Mal, wenn ein Insert eingeschnitten werden soll, das aus der MPEG2 Domain kommt, (;entweder aus älteren oder aus Fremdproduktionen) fällt das Bild derartig ab, dass wir es so manches mal weglassen oder eine Menge Nachbearbeitung reinstecken mussten. Auch das sind Beobachtungen aus der Praxis. Ich weiss nun nicht, wie sich das bei den Camcordern im Consumersegment verhält, aber so ganz ohne Grund hat sich ja wohl keine Firma zum Wechsel des Codecs entschieden ... auch Sony nicht. Wenn MPEG2 ebenso gut ist .. warum machen sie dann überhaupt AVCHD ... speziell vor dem Hintergrund, dass höhere Dateraten, als 24 Mbit/s ohnehin nichts bringen .... das hätten sie dann auch auf HDV und auf Tape lassen können ? Warum also der Wandel nach Deiner Theorie ..?
Antwort von Bruno Peter:
und jedes Mal, wenn ein Insert eingeschnitten werden soll, das aus der MPEG2 Domain kommt, (;entweder aus älteren oder aus Fremdproduktionen) fällt das Bild derartig ab
Im Consumer-Bereich ist das nicht unbedingt so, abgesehen von Unterschieden die aus den Kameraeigenschaften selbst her rühren. Canon hat bei der HF100 z.B. kräftig am Kontrast (;dadurch geht Dynamik etwas verloren) gedreht was nicht unbedingt das schönere Bild bringt im Vergleich zu Canons HV30. Bildqualitätsunterschiede in Farbe, Zeichnung, Bildschärfe aus nicht aufeinander abgestimten (;nicht kalibrierten) Kameras sind da viel größer als durch in der Kamera eingesetzten Codec.
aber so ganz ohne Grund hat sich ja wohl keine Firma zum Wechsel des Codecs entschieden...
Liegt doch klar auf der Hand, AVCHD-Dateien sind kleiner und davon bringt man mehr auf einer Speicherkarte, Kleinere Kameras können damit gebaut worden und der Verbrauher fährt auf der neuen Technologie ab. Jeden Tag kommen heulende AVCHD-Kamera-Eigner in die Foren weil sie keine Möglichkeit sehen ihre h.1264-AVC-Clips zu bearbeiten..., die AVCHD-Kamerahersteller helfen Ihnen kaum... Mit dem Argument AVCHD ist jedenfalls der stagnierende Kameverkauf weltweit kräftig angeschoben worden.
Das AVCHD von der technischen Seite her auch Vorteile bietet steht doch außer Frage, die Frage ist doch eher ob man dieses Format derzeit überhaupt schon braucht. Ich habe von AVCHD schon genug gesehen, habe hier Clips praktisch von allen besseren AVCHD-Kameras und ich muß sagen, MPEG2-HD (;HDV) befriedigt mich persönlich durchaus.
Sicher wird es irgendwann auch bei mir einen Schlag geben und dann steht eine AVCHD-Kamera bei mir und ich werde kein weiteres Wort darüber mehr verlieren. Ich bin aber vorbereitet darauf, ich kann diese Files editieren, egal ob nativ oder per Intermediate.
Mir tun nur die Leute Leid die nichtsahnend eine AVCHD-Kamera kaufen und erst nachträglich merken welche Zusatzinvestition noch draufkommen muß! Werft doch den Leuten nicht einfach so hin: "kaufe Dir ein 400 €uro Plug-in und das AVCHD-Editing läuft wie geschmiert". Für Consumer-NLEs gibt es diese Plug-in noch nicht!
Antwort von domain:
Liegt doch klar auf der Hand, AVCHD-Dateien sind kleiner und davon bringt man mehr auf eine Speicherkarte...
Und auch mehr Kanäle auf einen Transpondersatelliten, wodurch die Werbeeinahmen der TV-Industrie insgesamt gesteigert werden können. Auf diesem Gebiet liegen die Vorteile schon mal jetzt klar auf der Hand. Ob das für Proficamcorder aber auch so relevant ist? Aus meiner bescheidenen Sicht bezweifle ich das etwas, sonst hätte es wohl auch kaum die Entwicklung der RED mit ihren komprimierten RAW-Files als Ausgangsbasis gegeben.
Antwort von Zizi:
AVCHD wird ja nur verwendet um den Verkauf zu Steigern ! "Welcher Otto-Normal verbraucher will noch gerne auf Tape Filmen wenns wie bei den Fotokameras auch schon geht ? Es stellt sich schließlich fast keiner die Frage wie verarbeite ich die Dateien nachher .. vielmehr lassen sie sich von FullHD AVCHD Sticker und Mini Cams zum verkauf verleiten obwohl niemand wirklich weiß was dieses Format für tücken mit sich bringt ! Die Frage ist nur wann wird es Tatsächlich ein Format geben was der 0815 verbraucher auch verwenden kann ohne Probeme ? Auf der Art Einstecken rüberladen ansehen.. so wies die Digi Fotocams vormachen ! Das Mpeg2 der JVCs is doch auch kaum viel besser .. Aber da wirt eben viel korrupter Geldhandel zwischen Softwarschmieden und Cam Hersteller betrieben unm "uns" das geld aus der Tasche zu saugen. Mal schaun ob AVCHD jemals altagstauglich sein wird ??
Antwort von domain:
Naja, das ist aber natürlich schon wieder eine ganz andere Klasse. Der Speicheraufwand für ein einziges Jpeg-Bild in digitalen Fotoapparaten der 2 K-Klasse beträgt heute fast 1 MB. Rechnet man das auf 25 Bilder 4:4:2 und auf den Bitstream (;10 Bit) um, dann müsste der Datenstrom bei dieser Qualität also ca. 250 Mbit/sec betragen. Aber das wäre dann schon eine Qualität, vor der man den Hut ziehen könnte, jedoch wird dies wohl nicht so schnell der Fall sein.
Umgekehrt kann man sich ca. ausrechnen, wie stark die Kompression bei AVCHD-I (;jedes Bild wird für sich komprimiert) bei 50 oder 100 Mbs sein muss, selbst wenn alle Bits dem Bild zur Verfügung stehen würden. Beim Long-GOP-Verfahren funktioniert das in meiner Vorstellung ja etwas anders: das erste Bild kann weniger stark komprimiert aufgezeichnet werden und bei die weiteren z.B. 15 werden, etwas vereinfacht gesagt, nur mehr die Differenzen zum vorigen und nachfolgenden I-Frame aufgezeichnet.
Antwort von wolfgang:
Mir tun nur die Leute Leid die nichtsahnend eine AVCHD-Kamera kaufen und erst nachträglich merken welche Zusatzinvestition noch draufkommen muß! Werft doch den Leuten nicht einfach so hin: "kaufe Dir ein 400 €uro Plug-in und das AVCHD-Editing läuft wie geschmiert". Für Consumer-NLEs gibt es diese Plug-in noch nicht!
Der Personenkreis ist zur Zeit sicherlich gefährdet, auf etwas rein zu fallen, was er nicht abschätzen kann. Wenige Leute verirren sich in die Foren und lassen sich beraten.
Plugins halte ich allerdings fast immer für "Notlösungen" - mal abgesehen vom Preis. Wer ist den der Schuldige, wenn was nicht funktioniert?
Lösungen haben wir glücklicherweise auch ohne 400 Euro Plugins - Canopus Neo, Pinnacle Studio, Powerproducer, demnächst Vegas Moviestudio 9 Platinum. Um mal bewußt die Preiswerten zu nennen.
Antwort von Bruno Peter:
Wobei DVcut z.B. auf der letzten Umschlagseite von VAD das Edius Neo für unschlagbare 49 €uro bewirbt. Dieses Programm kann per HQ-Intermediate auch die neuen Clips mit 24Mbit/s flitzeflink bearbeiten. Pinnacle Studio 12 kann nur den AVCHD-Nativschnitt und 24Mbit/s-Clips dort zu editieren macht nicht wirklich Spaß. Der Powerproducer ist eher was für wenig anspruchsvolle Videofilmer und Vegas Moviestudio 9 Platinum gibt es noch nicht.
Antwort von Marco:
"Vegas Moviestudio 9 Platinum gibt es noch nicht."
Doch gibt es schon: Movie Studio 9, Movie Studio 9 Platinum und Movie Studio 9 Platinum Pro Pack stehen zur Auswahl. Für HD passen Platinum und Platinum Pro Pack.
Siehe auch -> hier.
Marco
Antwort von Bruno Peter:
Schön, aber..., HD-Videobearbeitung: HDV und Sony AVCHD...
Antwort von Marco:
Die Information der SCS-Website ist tatsächlich missverständlich. Die alleinige Erwähnung von Sony AVCHD schließt andere solcher Formate nicht aus.
Auch Canon AVCHD wird unterstützt, beispielsweise auch das Full-HD-Material der HF100 (;und zwar auch ganz ohne Umbenennung der Dateien), ebenso Panasonic AVCHD (;beispielsweise der DX1) und sogar auch diverse H.264-Formate wie das der Praktica DVC 5.1 HD. Auf MPEG-Seite auch die HD .tod-Files der JVCs (;auch ohne sie umbenennen zu müssen).
Also im Grunde unterstützt Movie Studio Platinum so ziemlich jedes Konsumer HD-Format. Zumindest ist mir noch keines untergekommen, das nicht importierbar und (;nativ) bearbeitbar wäre (;nur die H.264 schreien erstmal nach Wandlung, wie auch auf anderen Windows-Systemen).
Die Bearbeitungsmöglichkeit von AVCHD ist dort übrigens auch nichts Neues, das ging schon in der Vorgängerversion 8. Neu sind dabei die HD Ausgabemöglichkeiten, inklusive des Blu-ray Disc-Brennes direkt aus der Timeline.
Marco
Antwort von Bruno Peter:
Auf der Angebots-Seite steht das aber nicht so... Schaun'mer mal.
Antwort von Marco:
Deswegen schrieb ich oben ja, dass es dort missverständlich beschrieben ist. Es funktioniert aber definitiv auch mit den AVCHD-Formaten (;und anderen HD-Formaten) anderer Hersteller.
Marco
Antwort von Bruno Peter:
Und ich habe geschrieben, dass es so im Angebot so steht...
Antwort von kowi:
... Also scheint es derzeit sinnvoll zu sein, erst in 2 Jahren mal wieder über AVCHD nachzudenken und sich nicht von der Industrie heute und jetzt verschaukeln zu lassen Nach der ganzen Diskussion kann ich nur sagen, ich bin froh, dass ich mich kürzlich für HDV entschieden habe. Was AVCHD respektive H.264 alles noch zusätzlich können wird, wenn man es auch praktisch "nutzen" kann werde ich dann ja hoffentlich sehen können. In 2-4 Jahren sieht die Welt sicher anderst aus - dann werde ich neu entscheiden können oder auch müssen. Aber jetzt: VIVA HDV!
Antwort von Bruno Peter:
Na und wenn Du siehst wie es Wolfgang vom Videotreffpunkt mit dem neuen Movie-Studio eben ergangen ist, dann sei auch froh über Dein Studio 12 Ultimate!
Antwort von robbie:
Warum aber verwenden wir für die Produktion schon solche Formate, die diverseste Schwierigkeiten mit sich bringen?
Mpeg2 und alle möglichen AVC-Derivate kann man einfach nicht vergleichen. Mpeg2 ist und war immer als Distributionsformat gedacht. (;IMX nehme ich aus, das ist eine andere Geschichte).
AVC wäre ja wunderbar und perfekt, wenn man es auch nur für den letzten Verbreitungsweg verwenden würde.
An dieser Stelle würde jetzt von WoWu der Einwand bezüglich der vielen weiteren, uns noch großteils unbekannten Zusatzfunktionen, erreichen. Schon klar und auch berechtigt, genau diese wären ja auch der eigentliche Vorteil in der Produktion.
ABER... wieso stopfe ich solche Funktionen in ein Format , das höchste Anforderungen an die Hard und Software stellt. Speicherplatz sollte nicht das Problem sein, der ist so günstig wie noch nie, und wird noch billiger. Warum wird der Großteil der erforderten Rechenleistung in eine mir sinnlos erscheinende Komprimierung gesteckt, statt sich auf das Wesentlich zu konzentrieren und mit Datenreduktionen von vielleicht 5:1 zu arbeiten. Ich hab lieber 3 Festplatten mit wenig komprimiertem Material, als eine mit stark komprimiertem, auch wenn die Qualität die selbe bleibt.
Speicher ist billiger als Rechenpower. Durch die erhöhte Anforderung auch an das Aufzeichnungsgerät braucht das schon viel mehr Strom, auch die Abwärme ist ein Problem.
Just my 2 cents...
Antwort von WoWu:
@ Robbie
Ich versteh Deine Einwände ja aber die Antwort darauf ist eben ... weil sowohl MPEG2 als auch MPEG4 Standards sind und MPEG 2 mit Tools von gestern herumhantiert. Aber gerade weil es ein Standard ist, kann man nicht einfach neue Tools "einstöpseln". Das geht mit proprietären Formaten, bei denen man dann alle 7 Monate eine neue Version kaufen muss. Darüber hinaus will offenbar sowohl die Industrie, als auch die Broadcaster von der Formatvielfalt weg und den damit verbundenen unnötigen Kaskadierungen und den damit wiederum verbundenen weiteren Qualitätsverlusten. Im übrigen sind all die Vorteile und Tools nachlesbar .... es gibt da keine Geheimnisse und wer einmal mit den Tools aus FRExt gearbeitet hat, fasst danach kein MPEG2 mehr an. Du hast völlig Recht, es ist nicht die geringere Datenrate ... das ist ein Zugeständnis an die Broadcaster und die Speicherkarten ... es sind die neuen Werkzeuge, die die Bilder überzeugen lassen.... und die gibt es eben nicht für MPEG2 .... es sind eben die Entwicklungen der letzten 10 Jahre, die den Unterschied machen.
Antwort von wolfgang:
Na und wenn Du siehst wie es Wolfgang vom Videotreffpunkt mit dem neuen Movie-Studio eben ergangen ist, dann sei auch froh über Dein Studio 12 Ultimate!
Na das ist jetzt aber arg übertrieben - das Teil kann jetzt am Eck der Blu Ray Erstellung annähernd das, was bisher Vegas Pro 8b kann, ohne natürlich einen DVDA5 dabei zu haben. Der AC3-Pro encoder fehlt (;den man in Vegas Pro 8 halt dabei hat).
Antwort von Zizi:
So am rande .. Wenn ich jetzt die AVCHD Files schneide (;mit Pinnacle, Magix etc.) Wie soll ich dann das geschnittene abspeichern ? Mit AVCHD kann man es ja nach dem Schnitt nicht mehr abspeichern und egal welchen Codec ich nehme (;Mpeg2, Divx, AVI Unkomprimiert) bei jeden geht die Schärfe verloren .. Es wird doch irgendeine möglichkeit geben in einem Program AVCHD zu schneiden und ohne verlust abzuspeichern ? Was macht ihr mit eurem AVCHD material ? Ich würde es gerne so abspeichern das ich es am PC ansehen/gespeichert lassen kann so wie es vorher auch mit HDV ging.
Antwort von wolfgang:
Lies mal die überarbeitete Kaufberatung:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=7112
Antwort von Zizi:
Hab mir jetzt das ganze durchgelesen.. Respekt ! Irgentwie ist mir aber immer noch nicht klar wie ich das fertig geschnittene AVCHD oder auch in (;Panasonic konverter) gewandelte Material und CS3 ohne verluste abspeichern kann... Ich hab auch noch MAGIX Video deluxe 2008 PLUS .. wie Speichere ich das Material ohne verlust ab ? AVI ? Mpeg ? ich verliehr da voll den Überblick .. Wär ich nur bei HDV geblieben ! ;-/
Antwort von Bruno Peter:
...ohne verlust
Das bleibt ein fromer Wunsch, egal um welches Programm es sich handelt!
Antwort von Zizi:
Das gibts doch nicht ?? Was bringt dann der leichte Schärfevorteil einer HF100 gegenüber HV30 wenn mans nach dem Schnitt nicht Archivieren kann ?
Antwort von wolfgang:
Kannst du ja - aber völlig verlustfrei ist eine Illusion. Wobei man diese Verluste messen kann, aber nicht unbedingt sehen wird. Keine Panik, Bruno sagt mal wieder nicht Alles!
Derzeit ist für HF100 Ausgangsmaterial sicherlich das Abspeichern als mpeg2-HD in 1920x1080, UFF, Datenrate 35 mbps, eine Option. Wobei ich das Material gleich zu den Blu Ray Vorlagen aus der Timeline heraus rendere.
Wenn du eine Schnittprogramm hast, welches auch 1920er AVC unterstützt, kannst du das natürlich auch probieren - aber nach der bisherigen Erfahrung sind die Verluste bei mpeg-HD geringer.
Antwort von domain:
Vielleicht sollte man auch nicht übersehen, dass Profi-NL-Editoren wie MC oder FinalCut immer mit Intermediates arbeiten und dass dies in der Branche auch völlig selbstverständlich und akzeptiert ist. Ein unkomprimierter Full-HD-Bitstream benötigt ca. 950 Mbs, aber schon DNxHD von Avid verwendet nur mehr 145 bis 220 Mbs für 4:2:2 und ProRes 422 von FinalCut gar nur ca. 130 Mbs und beide sind selbstverständlich verlustbehaftet. Beim Rausrendern in ein beliebiges anderes Format gibt es natürlich weitere Verluste. Jedoch verwenden Profis auch andere Camcorder, die schon von Haus viel bessere Optiken, größere Sensoren und weniger komprimierte Aufzeichnungsformate verwenden. Und darauf kommt es offensichtlich viel mehr an als auf ein möglichst ungestörtes Durchreichen unserer Consumerformate wie mpeg2 oder AVCHD
Antwort von Zizi:
Wenn du eine Schnittprogramm hast, welches auch 1920er AVC unterstützt, kannst du das natürlich auch probieren - aber nach der bisherigen Erfahrung sind die Verluste bei mpeg-HD geringer.
Was verstehst du unter mpeg-HD ? Mpeg2 1440x1080 ? Dann ist ja der ganze auflösungsvorsprung meiner HF10 zu der HV30 davon ?!
Antwort von domain:
Es ist natürlich schon hd-mpeg2 mit 1920 Pixeln horizontal gemeint
Antwort von Zizi:
Ja aber wie mach ich das .. mein MAGIX Video deluxe 2008 PLUS kann das nicht .. oder ?! Wenn ich auf Exportieren-Mpeg gehe kann ich da nur aus HDV 1440 wählen .. kann man das mit freewaretools machen =?
Antwort von domain:
Die (;Markt-)Entwicklung geht sehr rasch voran. Dass es Magix derzeit noch nicht kann sagt nicht viel, Vegas kann es angeblich auch noch nicht, wird aber bald kommen. Sicher ist nur eines, dass man mit 1440 HDV ziemlich bald ziemlich alt aussehen wird, wobei noch nicht mal so sicher ist, ob es wirkliche Nachteile bietet
Antwort von wolfgang:
Was verstehst du unter mpeg-HD ? Mpeg2 1440x1080 ?
Hatte ich doch hier geschrieben:
... als mpeg2-HD in 1920x1080, UFF, Datenrate 35 mbps, eine Option.
und gemeint ist 1920x1080. Du wirst doch nicht Horizontalauflösung verschenken, indem du das 1920er Bild erst wieder auf 1440 umskalierst (;auch wennd die optische Auflösung nicht über 1440 hinausreicht).
Wenn deine aktuelle Schnittsoftware das nicht kann, mußt du entweder warten, bis neuere Versionen das können - oder aber das Programm wechseln. Oder du skalierst halt doch auf 1440x1080 um.
Freeware? Das können offenbar noch kaum einige Kauftools, wie du gerade festgestellt hast.
Antwort von Zizi:
Ah ok .. Was verstehst du unter UFF ? Also Magix is sowieso kake im Schnitt ... also ich hätte da noch PP CS3 und hab dies gerade mit dem Panasonic Konverter probiert. Also funtionieren tut dies schon ..aber sobald ich das abspeichere unter Mpeg2 1920x1080 35Mbits, dann kann ich dennoch viele Feine Strukturen nicht mehr erkennen .. ;-(; Mit welchem Programm macht ihr das =? Wolfgang: du hast doch auch eine HF100 und wandelst deine Files in Mpeg2 um .. wie und mitwas machst du das ?
Antwort von Bruno Peter:
UFF = Upper field first = Top field first = Oberes Halbbild zuerst = Ungerade Zeilen zuerst...
Antwort von Zizi:
Naja ich filme meistens mit 30p da macht das doch wenig sinn ?
Antwort von Bruno Peter:
30p macht für mich keinen Sinn, wenn schon "p", dann aber 50!
Antwort von wolfgang:
A Mit welchem Programm macht ihr das =? Wolfgang: du hast doch auch eine HF100 und wandelst deine Files in Mpeg2 um .. wie und mitwas machst du das ?
Ich schneide das HF100 Material nativ in Vegas Pro 8, und erst bei der Ausgabe wird zu 1920x1080 mpeg2 ausgegeben. Derzeit zumindest.
Antwort von domain:
Soweit sind wir also schon, dass das minderwertige mpeg2 als "Intermediate" aber insbesondere auch als Endformat benutzt wird.
Ich erwarte mir von AVCHD sehr viel, aber solange es mit den vielen möglichen Werkzeugebenen in der derzeitigen Verfassung und mit den derzeitigen NL-Editoren schlechter funktioniert als ein primitives Mpeg2 ohne gefinkelte Werkzeuge (;siehe Qualität von der EX1) kann ich wohl noch einige Zeit darauf verzichten und die Entwicklung von AVCHD in entspannter Ruhe über die nächsten Monate beobachten
Antwort von wolfgang:
Soweit sind wir also schon, dass das minderwertige mpeg2 als "Intermediate" aber insbesondere auch als Endformat benutzt wird.
Keine Ahnung, was du damit eigentlich sagen willst - und ich weiß auch nicht, was ein "minderwertiges" mpeg2 sein soll. Jeder Standard Definition DVD verwendet "minderwertiges" mpeg2 als Endformat, und natürlich ist das auch ein sehr gutes Endformat für HD-Inhalte. Gute Encoder vorrausgesetzt...
Antwort von Zizi:
30p macht für mich keinen Sinn, wenn schon "p", dann aber 50!
Wie begründest du das ? Also ich muß sagen das die 30p optisch mit abstand weniger ruckeln als 25p ! Zumindest ists mir viel lieber als die beschissenen Halbbilder die im Flatscreen zeitalter echt nichts mehr verloren haben ! Natürlich haben sie Vorteile .. aber mal ehrlich warum Interpoliert wenns ohne auch geht ? Die 50p sollten doch für die Camcorder Prozessoren kein Problem mehr sein oder warum bringt kein hersteller eine Cam mit vollen 50 bildern ?
Ich schneide das HF100 Material nativ in Vegas Pro 8, und erst bei der Ausgabe wird zu 1920x1080 mpeg2 ausgegeben. Derzeit zumindest.
Und da merkt man keinen verlust ?
Antwort von wolfgang:
Ich schneide das HF100 Material nativ in Vegas Pro 8, und erst bei der Ausgabe wird zu 1920x1080 mpeg2 ausgegeben. Derzeit zumindest.
Und da merkt man keinen verlust ?
Also ich merke keinen - und die Encoder in Vegas sind im Regelfall auch sehr gut implementiert, der mpeg2-Encoder ist ein ausgereiftes Produkt. Was auch noch für diese Arbeitsweise spricht: nun, es wird ein einziges Mal neu encoded, nämlich erst bei der Ausgabe!
Was vielleicht noch besser sein könnte - das wäre ein AVC-Encoder in 1920x1080. Wenn das verfügbar sein wird, wirds ein spannendes Duell.
Antwort von Zizi:
Also wieviel und wo hast du das Vegas gekauft ? Evtl. check ich das auch mal .. , gibts da eine Testversion im Netz ? Also mit Magix, CS3 bin ich beim AVCHD Schnitt schon zuviele Stunden gesessen .. hab echt keinen nerv mehr dafür ! Könnte man nach dem Rohschnitt in vegas ausgegebenen Mpeg2 Material in Cs3 importieren und dann da den Feinschnitt machen ?nebenbei ohne verluste beim archivieren ? Danke für eure Hilfe .
Antwort von domain:
.......keine Ahnung, was du damit eigentlich sagen willst - und ich weiß auch nicht, was ein "minderwertiges" mpeg2 sein soll. Jeder Standard Definition DVD verwendet "minderwertiges" mpeg2 als Endformat, und natürlich ist das auch ein sehr gutes Endformat ...
Damit wäre ja wohl einiges auch aus deiner Sicht her abgeklärt: Mpeg2 als Krücke ist nach wie vor dominant im Endformat und außerdem noch bei einigen Camcordern im Aufnahmeformat. Bitte keine Missverständnisse, aber das, was wir derzeit mit AVCHD erleben gehört wirklich ordentlich publik gemacht und zwar im voll negativen Sinn. Was wir aber in 6 Monaten reden werden, kann schon wieder was ganz anderes sein ..............
Antwort von wolfgang:
Was soll abgeklärt sein? In welchem Kontext? Und was erleben wir bei AVCHD , was im negativen Sinn "ordentlich" publik gemacht gehört?
Wir erleben höchstens gerade, dass kleine, unscheinbare Consumercamcorder bessere Auflösungswerte schaffen, als alle mpeg2-HD basierenden Kameras unter 10.000 Euro, egal obs nun die FX1, A1 oder EX1/EX3 ist. DAS erleben wir. Und wir erleben, dass die AVC-Hardwareencoder so gut geworden sind, dass nun auch JVC bei der HD40 auf sie erstmals anfängt umzusteigen. Und wir sehen, dass die AVCHD-Consumergeräte die mpeg2-HD Geräte langsam aber sicher zu übertrumpfen beginnen, zumindest in vergleichbaren Preisbereichen.
Und wir haben unverändert die Situation, dass in den Schnittprogrammen die AVC-Encoder, soferne sie überhaupt schon vorhanden sind, noch immer nicht den Reifegrad besitzen, den wir bei den älteren und ausgereifteren mpeg2-Encodern vorfinden. DESHALB der Hinweis, auf mpeg2-HD als Ausgabeformat zu gehen.
Und wir wissen unverändert, dass der AVCHD Schnitt schwer ist, und enorme Anforderungen an die Hardware stellt - aber auch das ist nicht mehr neu.
Nur: das sind alles Dinge, die sich sachlich darstellen lassen - und die nicht den Charakter von emotionalen Verschwörungstheorien haben. Den wir reden von Codecs, die man dort anwendet, wo es Sinn macht - während es bei DEINER Wortwahl "minderwertig" und "Krücke" sich ja beinahe so anhört, als würden wir von einer kleinen Weltverschwörungen reden. Wir verwenden codecs dort, wo sie Sinn machen - und wenn bessere kommen, verwenden wir halt die.
@ Zizi, sorry, aber da kann einem der Hutfaden reißen - ist ja eigentlich eine Beratung für dich.
Vegas gibts in einer Profi-Version, und Consumer-Versionen, von denen du die Platinum-Version brauchst. Infos und Trials hier:
http://www.sonycreativesoftware.com/moviestudiope
http://www.sonycreativesoftware.com/download/trials/moviestudiope
Und die Pro Version, die auch das Blu Ray Authoringtool DVDA5 umfaßt, wenn man beide Lizenzen kauft:
http://www.sonycreativesoftware.com/vegaspro?lang=DEU
Die Pro Version ist nicht billig, vermutlich machts Sinn, mal mit der Consumer-Platinum Version anzufangen, wenn dich das reizt. Image zur Sicherung der Festplatte machen und mal mit dem Trial spielen.
Antwort von Zizi:
Was soll abgeklärt sein? In welchem Kontext? Und was erleben wir bei AVCHD , was im negativen Sinn "ordentlich" publik gemacht gehört? Wir erleben höchstens gerade, dass kleine, unscheinbare Consumercamcorder bessere Auflösungswerte schaffen, als alle mpeg2-HD basierenden Kameras unter 10.000 Euro, egal obs nun die FX1, A1 oder EX1/EX3 ist. DAS erleben wir. Und wir erleben, dass die AVC-Hardwareencoder so gut geworden sind, dass nun auch JVC bei der HD40 auf sie erstmals anfängt umzusteigen. Und wir sehen, dass die AVCHD-Consumergeräte die mpeg2-HD Geräte langsam aber sicher zu übertrumpfen beginnen, zumindest in vergleichbaren Preisbereichen. Und wir haben unverändert die Situation, dass in den Schnittprogrammen die AVC-Encoder, soferne sie überhaupt schon vorhanden sind, noch immer nicht den Reifegrad besitzen, den wir bei den älteren und ausgereifteren mpeg2-Encodern vorfinden. DESHALB der Hinweis, auf mpeg2-HD als Ausgabeformat zu gehen. Und wir wissen unverändert, dass der AVCHD Schnitt schwer ist, und enorme Anforderungen an die Hardware stellt - aber auch das ist nicht mehr neu. Nur: das sind alles Dinge, die sich sachlich darstellen lassen - und die nicht den Charakter von emotionalen Verschwörungstheorien haben. Den wir reden von Codecs, die man dort anwendet, wo es Sinn macht - während es bei DEINER Wortwahl "minderwertig" und "Krücke" sich ja beinahe so anhört, als würden wir von einer kleinen Weltverschwörungen reden. Wir verwenden codecs dort, wo sie Sinn machen - und wenn bessere kommen, verwenden wir halt die. @ Zizi, sorry, aber da kann einem der Hutfaden reißen - ist ja eigentlich eine Beratung für dich. Vegas gibts in einer Profi-Version, und Consumer-Versionen, von denen du die Platinum-Version brauchst. Infos und Trials hier: http://www.sonycreativesoftware.com/moviestudiope http://www.sonycreativesoftware.com/download/trials/moviestudiope Und die Pro Version, die auch das Blu Ray Authoringtool DVDA5 umfaßt, wenn man beide Lizenzen kauft: http://www.sonycreativesoftware.com/vegaspro?lang=DEU Die Pro Version ist nicht billig, vermutlich machts Sinn, mal mit der Consumer-Platinum Version anzufangen, wenn dich das reizt. Image zur Sicherung der Festplatte machen und mal mit dem Trial spielen.
genau so isses.. also ich probier jetzt mal das Vegas aus ... bei fragen wend ich mich dan hier nochmals.. hab grad gesehen das du auch aus Wien bist ? Wo kaufst du eigentlich deine Camcorder ?
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Antwort von Zizi:
Hab jetzt die Testversion von Vegas 8 Pro . Ich importiere das AVCHD Material rein, schneide es gehe auf -> rendern als...->Mpeg2-> BlueRay 1920x1080 50i-> Speichern .. Also da hab ich noch immer viele Probleme: Schärfeverlust, kein Player (;VLC, WMP) kann es richtig abspielen ?? Was mach ich falsch ?
Antwort von wolfgang:
Wenns kein Player richtig abspielen kann, woher weißt du dann, dass es einen Schärfeverlust gibt?
Und die von dir verwendete Vorlage ist für Blu Ray - und sollte auch zum Authoren des Materials für Blu Ray Scheiben verwendet werden, und zwar im DVDA5.
Genau dafür gibts ein eigenes Tutorial:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=6720
Antwort von Zizi:
Und was genau muß ich machen um es in AVI oder Mpeg ohne großen verluste abzuspeichern zu können ? Wenn ich mpeg2 mit dem SONY YUV Codec abspeichere haben 10 Minuten 160Gb .. mit der selben AVCHD Quali. da muß es doch eine andere lösung geben ?
Antwort von Jörg:
Wenn ich mpeg2 mit dem SONY YUV Codec abspeichere da sind wohl noch größere "Einlesearbeiten" zum Thema fällig....
Antwort von wolfgang:
Stimmt, da fehlt noch was. Na selbst mepg2 kannst als mpeg2 abspeichern, und wirst keine drastischen Verluste sehen - noch dazu, wenn die Sache über smartrendern läuft. Den YUV-Codec brauchst du dazu wohl kaum.
Antwort von domain:
Ich habe jetzt mal testweise AVCHD-Files der GZ-HD40 über Power Director importiert. Kann so auf Anhieb eigentlich keine Qualitätsunterschiede zu mpeg2 feststellen. Die Sourcefiles laufen im Vorschaufenster in sehr guter Qualität mit 25 fps ab (;Core2), aus der Timeline heraus abgespielt zwar auch noch mit 25 fps, aber in schon sehr verminderter Qualität. Was mich aber mehr stört ist, dass zwischen jedem Clip eine merkliche Pause eingelegt wird bis es weiter geht und auch ein Scrubben so gut wie unmöglich ist, dauert bis zu 3 Sekunden bis das Bild an einer neuen Scrubberposition angezeigt wird. Würde das in PS oder im Vegas Movie Studio deutlich besser ablaufen? Andernfalls sehe ich einen komfortablen Schnitt eigentlich nur über Intermediates gewährleistet
Antwort von wolfgang:
Wenn du in Vegas Pro 8 oder Vegas Moviestudio 9a die AVCHD clips hart aneinander legst, bekommst du am Clipübergang keinerlei Wartezeit, schon gar nicht von 3 Sekunden. Maximal ist an der Grenze ein leichter Einbruch in den abgespielten fps sichtbar (;aber auch nur deshalb, weil es eine Anzeigt gibt, wo man sieht dass man von den 25 fps kurz leicht abfällt).
Antwort von domain:
Die maximal 3 Sekunden bezogen sich auf den Scrubber, aber jedenfalls klingt das schon mal gut, was du geschrieben hast. Kann mir schon vorstellen, dass man mit Quadcore und Moviestudio9a so halbwegs passabel schneiden kann, wenn man keine allzugroßen Ansprüche hat. Der PowerDirector ist extrem simpel, gefällt mir nicht sonderlich, war aber bei der JVC GRZ-HD40 dabei und das wollte ich mir mal ansehen. Wichtig ist, dass man mit ihm Snapshots machen kann, bei Gelegenheit werde ich mal eigene Vergleiche zwischen Full-HD-mpeg2 und Full-AVCHD anstellen.
Antwort von wolfgang:
Das ist recht einfach, wie dieser Vergleich ausgeht: mpeg2 bleibt unverändert leichter bearbeitbar als AVC.
Und gegenüber HDV mit 1440x1080 fällt die Bearbeitbarkeit von mpeg2-HD mit 1920x1080 natürlich etwas ab, trotzdem hat das System noch mehr Echtzeitreserven als mit AVC. Ist so...
Antwort von domain:
Das ist vorhersehbar, aber ich möchte speziell die vorausgesagte bessere Bewegungauflösung mal vergleichen. Also weniger Artefakte , weniger Klötzchenbildung bei stark bewegten und detailreichen Bildern in AVCHD. Standbilder bringen diesbezüglich keine Erkenntnis.
Werde mir mal ein Vorrichtung basteln, die konstant schnelle und reproduzierbare Schwenks ermöglicht und dann mit konstanter Verschlussgeschwindigkeit in beiden Formaten die unterschiedliche Bewegungauflösung analysieren. Die soll ja in AVCHD lt. WoWu bedeutend besser sein als bei mpeg2, oder habe ich das missverstanden? Bin auf die Ergebnisse schon gespannt.
Antwort von wolfgang:
Zu dem Zweck dürfte die Beurteilung aus einer NLE heraus, die Bilder für die Vorschau rekomprimiert, möglicherweise der falsche Weg sein. Und zwar, weil die NLE eigene Rekompression verfälschend wirken könnte.
Standbilder aus Schwenks mit konstanter Szenen gehen wohl noch eher, weil die nicht für die Vorschau rekomprimiert werden - und das Ausmaß der gezielten Verwischung wohl auch leicher gegenübestellbar sein dürfte.
Aber auch hier erwarte ich keine Überraschungen: AVC ist hier theoretisch besser, und auch nach recht kurzer AVC-Praxis sieht man, dass AVC hier tatsächlich besser ist als HDV - der Schärfeabfall ist einfach weniger stark als bei HDV. Aber natürllich kann man dass genauer vermessen, abwägen, quantifizieren... und so erhärten.
Antwort von domain:
Mag sein, dass die aus einem Video geschossenen Einzelbilder auch ein ziemlicher Mist sind und die Originalqualität keineswegs widerspiegeln (;sehr aufbauend übrigens für viele, die auch mal Fotos aus den Videos gewinnen wollen) aber es kommt nur auf die gleichbleibende Qualität bei Vergleichen an, nicht mehr und nicht weniger. Dann nämlich ist ein Vergleich wieder zulässig. Und außerdem und das wirst du scheinbar nie verstehen Wolfgang es geht nicht um Schärfe oder Unschärfe sondern um Spezifika bei den Kompressionsverfahren
Antwort von wolfgang:
Nein, der Punkt ist dass Standbilder hier möglicherweise die bessere Erkenntnis bringen als rekomprimierte Vorschaubilder.
Moment, du hast von Bewegungsauflösung gesprochen, nicht ich - und davon gesprochen, die vermessen zu wollen. Und die Begungsauflösung ist nicht vom interlaced flicker/Kell Faktor und nicht von der negativen Beeinflussung durch die GOPs und die Kompression abtrennbar - weil die Bewegung über beide Faktoren auf die gesamte Unschärfe sichtbar wird. Die Frage ist nur, wie stark diese gesamte Unschärfe ist - und der ist AVC heute schon besser als HDV , weil der codec damit besser umgehen kann.
Also ich weiß schon, dass wir hier zumindest diese zwei Faktoren haben - bei konstanter Blende - was bei dir begrifflich nicht so klar war.
Antwort von domain:
Sebstverständlich ginge es bei jeder Analyse immer noch um Einzelbilder, allerdings herausgelöst aus einem bewegten Stream, sonst könnte man in der Geschwindigkeit ja nichts beurteilen. Und natürlich haben nicht alle Bewegungseffekte im Video selbst was mit dem Kompressionsverfahren an sich zu tun, aber ein Vergleich wäre doch mal interessant. Viele Filmer in div. Foren sind Schärfefanatiker und Pixelzähler. Es gibt aber auch einige, die andere Aspekte zu würdigen wissen, z.B. Ruessel mit folgenden Aussagen über die EX1:
"Das Bild ist im FullHD 35 Mbit Modus mit ein wenig Übung das Beste selbst gedrehte Material was ich je auf meinem FullHD Bildschirm gesehen habe, nicht unbedingt die 1920er Auflösung ist das Qualitätsmerkmal (;gekaufte Blurayfilme zeigen hier doch mehr Detailauflösung), sondern die Bildruhe vom MPG2 Codec , kein rhythmisches Zucken oder kräftiges kräuseln an Farbkanten ist zu bemerken . Auch die verbauten Bildwandler sind Klasse und zeigen einen großen Blendenumfang bei wenig Bildrauschen an. Diese Wandler in einer anderen Verarbeitung wäre mein Traum einer guten Kamera schon sehr Nahe. "
Es kommt also nicht nur auf die absolute Schärfe eines Bildes an, sondern auch noch auf viele andere Bildelemente, wie Bildruhe, kein Grieseln, ausgeglichene Gradation (;Hauttöne), kein Kantenflimmern, keine sichtbare Schärfung durch Kantenaufsteilung, allgemeine Farbgebung usw.
Die Bildruhe aber z.B. wird durch wenig Artefakte und Klötzchenbildung maßgeblich beeinfusst, die Bildschärfe im laufenden Bild hingegen sehr wenig und das könnte schon ziemlich vom Kompressionsverfahren an sich beeinfusst werden.
Deshalb ist der derzeitige Stand der Video-Bild-Tests in div. Medien eigentlich sehr dürftig. Es wird hauptsächlich nur die statische Auflösung, die Bildschärfe und die Lowlightfähigkeit des jeweiligen Camcorders getestet, also diesbezüglich eher ziemlich dürre Testverfahren. Dynamische Beurteilungen fehlen aus meiner Sicht fast vollständig.
Antwort von wolfgang:
Es soll jeder testen, was und wieviel er will. Ruessel ist übrigens einer derjenigen, der sich massiv darüber ärgert, dass zwar auf den Geräten überall full-HD drauf steht, aber wir maximal 75% der Systemgrenzen optisch tatsächlich bekommen.
Das Eine schließt das Andere nicht aus - nur hat das Alles nichts mehr mit Intermediates zu tun.
Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen Zum Orginal-Thread / Zum Videobearbeitung / Postproduktion allgemein-Forum
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