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3,4 Mio verkaufte 3D TVs in 2010 ?




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Newsmeldung von slashCAM:


Hier geht es zur Newsmeldung: 3,4 Mio verkaufte 3D TVs in 2010 ?





Antwort von ddiethelm:

Na super... dann fehlen nur noch die 3D Leuchtreklamen, 3D Zeitschrift und einen 2D zu 3D Konverter für den Rest. So könnt ihr die Brille immer aufbehalten... was für ein Fortschritt! ;)

Ich kenne da ein paar Leute die froh sind dass sie keine Brillen tragen müssen ;) ...und welche die auf eine angewiesen sind, sind froh dass es Kontaktlinsen gibt. 3D Kontaktlinsen! ...das ist es! ...sofort patentieren lassen ;)

Ne im Ernst, ich mag A keine Brillen, B wird mir durch den 3D-Effekt gesagt wo ich im Bild Fokussieren soll was ich aber selber entscheiden möchte und C ist mir nach zwei 3D-Filmen im Kino schon zur Halbzeit so Übel gewesen dass die Lust auf's Popkorn wahrlich vergangen ist.



Antwort von Jörg:

[code:1:556b87218f]dass die Lust auf's Popkorn wahrlich vergangen ist.[/code:1:556b87218f]

muss dann auch 3d popcorn sein...

das ist halt eine weitere, quiekende Sau, die durchs Dorf getrieben wird.



Antwort von Jan:

Hallo,

man sollte da aber unterscheiden, ob die Kunden nur das Modell gekauft haben, weil es 3 D Fähig ist, oder weil es in dieser Preisklasse eh fast jedes Modell die 3 D fähigkeit zulässt ?



VG
Jan



Antwort von Rolf Hankel:

Hallo

Natürlich kommt 3D auch bei uns; ich sehe jetzt schon wie zu Weihnachten
in den El.-Märkten auf Teufel komm raus gekauft wird.
Ich habe mir erst letztes Jahr einen Full HD Fernseher gekauft und bin nicht willens und auch finanziell nicht in der Lage laufend auf einen neuen Zug
aufzuspringen. Aber die Euros müssen bei vielen, ob sie sie haben oder nicht, ausgegeben werden.
Bin gespannt was uns die Industrie nach 3D anbietet.

Grüsse...Rolf

http://www.youtube.com/user/sonnenscheinfilm#p/u



Antwort von Jan:

Hallo,


ich persönlich kann die Shutterbrille maximal 30 min auflassen, dann dreht mein Kopf durch vor Effekten....


Ich bin mir auch nicht sicher, ob das für Jedermann & frau keine medizinischen Schäden beim Langzeiteinsatz mit sich bringt.

Naja - wird kommen Rolf. Die Firmen drehen da auch richtig am Rad und versuchen mehrere 3 D Präsentationsplattformen in die Geschäfte zu bekommen.
Sony ist da besonders eifrig.


VG
Jan



Antwort von handiro:

diese Zahlen sind doch Wunschträume! Von wegen Millionen verkaufter 3D TV"s.....absurd!

Für die paar 3D Filmchen die es gibt? Und dann noch die Brille? Ein Wunschtraum der Industrie jaja....als nächstes "erfinden" die noch eine Saftwähr mit der man alle alten Filme in 3D umrechnen kann oder was ???

Ich hab mir diesen Avatar im Kino reingezogen und hab mich köstlich über das Bokeh Problem bei 3D amüsiert.....wenn 3D wirklich die Zukunft ist, dann ade bokeh und Tiefenunschärfe .....

Ich sehe das ganze 3D Thema als einen letzen verzweifelten Strampler einer Industrie, die wegen Digitalisierung und Internet genauso am Abkratzen ist wie die Musikbranche.



Antwort von Axel:

"handiro" wrote:
Ich sehe das ganze 3D Thema als einen letzen verzweifelten Strampler einer Industrie, die wegen Digitalisierung und Internet genauso am Abkratzen ist wie die Musikbranche.


Die kurzfristigen Gewinne aus einer wahrscheinlich kurzlebigen technischen Neuerung können sich - rückblickend - als lebensnotwendig erweisen. Obwohl die 3D-Besucherzahlen bereits etwas einbrechen, ist Kino insgesamt aus der Krise raus - vorerst. Tonfilm, Farbe, Breitwand, digitaler Ton, Multiplexe zum schnelleren Verwursten neuer Filme (;20 Wochen Laufzeit auf zig kleine Klitschen verteilt, das schafft in Internet-Zeiten kein Film mehr), jetzt digitales Kino und 3D, alles aus verzweifelter Gewinnsucht, und alles Neue ließ das Alte sterben. Und: Nicht die Musikindustrie als solche ist am Abkratzen, CDs laufen bloß nicht gut, und auch von Schellack hört man das.



Antwort von wolfgang:

Tja, das ist der Zahn der Zeit. Wenn man alleine der Vorschau in den Kinos glaubt, werden wir dieses Jahr noch einige 3D Filme sehen. Und über kurz oder lang gibts dann die 3D Blu Rays immer zahlreicher. Auch wenn zirka 10% der Bevölkerung nach Studien angeblich gar nicht in der Lage sind, 3-dimensional zu sehen - die restlichen 90% reichen offenbar.

Wobei ich selbst 3D Filme durchaus als ok finde, für mich persönlich. Ich warte mal viel mehr darauf, was die angekündigte Pansonic 750 so wirklich können wird.



Antwort von domain:

Nur total Blinde können nicht räumlich i.w.S. sehen, daher sind 10% Unfähige wohl ziemlich unrealistisch.
Wurde hier ja schon mehrfach besprochen: der Computer Hirn verarbeitet, wenn ich mich recht erinnere, insgesamt 5 verschiedene Information zu einem Stereoeindruck, wobei 3 davon auch bei Einäugigen noch vorhanden sind:

1. Paralaxe durch zwei separate Bilder
2. Augenstellung
3. Akkomodationsgrad der Augenlinse
4. verschiede Winkelgeschwindigkeiten von bewegten Objekten in Abhängigkeit von der Entfernung (;durch bewegte Kamera z.B.)
5. Relation der Größe von bekannten Objekten in Abhängigkeit von der Entfernung.

Bei 3-D-Filmen fallen Punkt 2 und 3 allerdings weg, sodass der Stereo-Decoder im Hirn zunächst etwas irritiert ist.
Jedenfalls aber stimmt es nicht, dass ein räumliches Sehen nur von Punkt 1 abhängt.

Bei den jetzt auf dem Markt erscheinenden Amateur 3-D Kameras mit ihrer sehr geringen StereobasisStereobasis im Glossar erklärt und ihren unbeweglichen auf ca. 3 m ausgerichteten Objektiven tippe ich mal darauf, dass eine Stereowirkung überhaupt nur bis zu dieser Entfernung bemerkbar sein und daher den Stil des Filmens wesentlich beeinflussen wird: ziemlich viel gestaffeltes Zeug bis 3 m ins Bild nehmen, nur des Effektes wegen :-)



Antwort von Axel:

"domain" wrote:
1. Paralaxe durch zwei separate Bilder
2. Augenstellung
3. Akkomodationsgrad der Augenlinse
4. verschiede Winkelgeschwindigkeiten von bewegten Objekten in Abhängigkeit von der Entfernung (;durch bewegte Kamera z.B.)
5. Relation der Größe von bekannten Objekten in Abhängigkeit von der Entfernung.


Mein Kumpel schielt, und ärztlich verbrieft fällt Punkt 1 bei ihm aus. Dennoch ist er sehr gut beim Tischtennis, ein Sport, bei dem es um die perfekte Ortung eines Bällchens geht, das mit hoher Geschwindigkeit eine kurze Distanz zurücklegt. Für diese erstklassige kybernetische Leistung stehen ihm nur Punkte 3-5 zur Verfügung (;evtl. noch Punkt 2, da müsste man einen Augenarzt fragen).

Ob eine Amateurkamera ansehbare 3D-Bilder machen kann? Rein von der Logik her müsste sie eine integrierte Software haben, durch die alle Bildteile, die nicht im Fokus liegen, "parallaxenkorrigiert" werden: Wenn die "Augen" der Kamera auf ein Kätzchen in einem Meter Entfernung schielen, sähe ich sonst am Horizont zwei Godzillas langstapfen. Vor der Komprimierung müsste die Kamera on-the-fly diese Teilbilder entweder verschmelzen oder aber ein Teilbild verwerfen.



Antwort von domain:

"Axel" wrote:

Rein von der Logik her müsste sie eine integrierte Software haben, durch die alle Bildteile, die nicht im Fokus liegen, "parallaxenkorrigiert" werden: Wenn die "Augen" der Kamera auf ein Kätzchen in einem Meter Entfernung schielen, sähe ich sonst am Horizont zwei Godzillas langstapfen. Vor der Komprimierung müsste die Kamera on-the-fly diese Teilbilder entweder verschmelzen oder aber ein Teilbild verwerfen.


Ich glaube, dass dies nicht nötig ist. Im Gegenteil. Wenn die beiden Objektive auf ein nahes Objekt "schielen", dann wird und muss der weit entfernte Hintergrund sogar sehr unterschiedliche Bildausschnitte aufweisen und sich nur in einem gewissen mittleren Bereich überdecken. Das Hirn ersetzt die jeweils fehlenden Teile rechts und links zu einem Gesamtbild, das kann man leicht selbst testen.
Bei einfachen Stereokameras werden die Objektive allerdings nicht gezielt auf das zu fokussierende Objekt gerichtet, sondern sind auf Unendlich oder eine brauchbare Distanz knapp davor gerichtet, was im Weitwinkelbereich ohnehin ca. 3 m entspricht.



Antwort von Axel:

"domain" wrote:
Wenn die beiden Objektive auf ein nahes Objekt "schielen", dann wird und muss der weit entfernte Hintergrund sogar sehr unterschiedliche Bildausschnitte aufweisen und sich nur in einem gewissen mittleren Bereich überdecken. Das Hirn ersetzt die jeweils fehlenden Teile rechts und links zu einem Gesamtbild, das kann man leicht selbst testen.


Bei deinem Test übersiehst du, dass der Betrachter eines 3D-Bildes nicht schielt. Das Hirn kompensiert weder fehlende Bildteile noch blendet es außerhalb des Motivs liegende Doppelbilder im fertigen Videobild aus. Betrachtet man einen 3D-Film ohne Brille, ist meistens das Hauptmotiv deutlich verdoppelt, während der Horizont, wenn nicht überhaupt unscharf, eine schwache oder gar keine Doppelkontur hat, von zwei völlig unterschiedlichen Bildern, wie bei Nah-Schielen, ganz zu schweigen.

Du hast wahrscheinlich Recht, dass die Kameras letzten Endes einen fixen Fokus und eine fixe BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt haben, einen genormten Augenabstand und nur einen sehr leichten Versatz. Schon High-Tech-3D ist ein Bündel von Kompromissen, aber das ...



Antwort von domain:

zum Bild

Auf diesem Stereobild siehst du, wovon ich rede. Der Fokus, auf den eingestellt wurde, liegt sogar noch vor Snoopys Nase. Aber die parallaktische Distanz der Monitore im Hintergrund ist noch viel größer als bei Snoopys Nase. Auf dem roten Teilbild sieht man sogar noch den gesamten Monitor, was im blauen überhaupt nicht mehr der Fall ist. Und genau so muss der entfernte Hintergrund bei guten Stereokameras und Nahaufnahmen auch aussehen: stark verschoben und vom Bildausschnitt her keineswegs deckungsgleich.
Idealfall: beim fokussierten Objekt gibt es überhaupt keine parallaktische Distanz, aber davor oder dahinter sehr wohl.



Antwort von Axel:

"domain" wrote:
Idealfall: beim fokussierten Objekt gibt es überhaupt keine parallaktische Distanz, aber davor oder dahinter sehr wohl.


Du hast Recht, da habe ich etwas falsch beobachtet und ein Denkfehler hat sich eingeschlichen. Im wirklichen Leben würden meine Augen sich so zueinander drehen - also schielen - dass sich die Achsen kreuzen - beim P+S-Rig heißt das großkotzig interaxiale Andangulation-, sodass das Kätzchen größte Deckung aufweisen würde, während Godzilla sich entweder verdoppeln würde oder überhaupt nur noch in einem Bild auftauchen. Durch das getrennte Betrachten der Bilder würde das als Raum-Gefühl wahrgenommen und würde natürlich wirken. Voraussetzung dafür, dass es natürlich wirkt, wäre aber, dass die Blickrichtungen der Optiken zusammenarbeiten. Wenn sie fixiert sind, wie bei einem starren Vorsatz, muss es bei der falschen Entfernung zum Motiv Doppelbilder geben, so, als würde man auswärts schielen.



Antwort von domain:

Aus diesem Grund halte ich das Ansinnen, mit den derzeitig angeboteten oder angekündigten 3D-Amateucamcordern private Stereovideos machen zu wollen, ziemlich für die Katz. Entweder die Objektive lernen das "Schielen" oder man lässt es lieber gleich sein. Der Grad des Schielens aber hängt wiederum stark von der verwendeten BrennweiteBrennweite im Glossar erklärt ab. Aus 3 m Abstand muss auf das gewünschte Objekt halt weniger geschielt werden als aus 30 cm. Man kann sich vorstellen, welch aufwendige Firm- vor allem aber präzise Hardware für die Lösung dieses Problems notwendig sein werden.
Was die Stereo-TVs angeht glaube ich zwar auch an einen möglichen Erfolg bei den Verkaufszahlen, aber die werden wahrscheinlich eher aus Prästigegründen gekauft, speziell wenn sie nicht viel teurer als die normalen sein sollten. Marketingmäßig wird diese Eigenschaft natürlich ausgeschlachtet werden, das ist abzusehen.
Viele Menschen lassen den Fernseher aber so nebenbei beim Kochen etc. laufen und denken ja nicht mal daran, dauernd eine Stereobrille zu tragen. Andernfalls hätten sie aber Doppelbilder auf dem TV, die erst über eine eigene Taste auf der Fernbedienung deaktiviert werden müssten, mit wahrscheinlicher Halbierung der Auflösung.
Aus meiner Sicht wird der Verkauf zwar recht gut laufen, weil die zeilenweise Polarisierung des Lichtes am Flatsreen ja kaum ein technisches Problem sein dürfte, aber der praktische Wert und Gebrauch dieses Features wird vermutlich ein Megaflop werden, für den die Consumerelectronic-Industrie ohnehin schon immer federführend war.




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