| 19" TFT-Flachbildschirm für Bild- und Videobearbeitung
Frage von Al Bogner:
Es scheint so, dass mein Eizo nicht mehr zu gebrauchen ist. Das Bild "pumpt" alle paar Sekunden, angefangen hat es, dass das alle paar Monate mal vorkam. Ich suche daher eine Ersatz und denke an einen 19" Monitor, vorzugsweise einen Flachbildschirm. Ich denke, ich will keinen CRT-Monitor mehr, obwohl diese vermutlich noch immer besser sind als TFT.
Der Bildschirm soll speziell für Video- und Bildbearbeitung verwendet werden.
Ich möchte daher eine Reaktionszeit von max. 4ms (;man möge mich korrigieren, wenn ich für meine Anwendung noch schnellere Reaktionszeiten benötige)
Das Kontrastverhältnis sollte 1:2000 sein.
Die Refresh-Rate soll möglichst hoch sein. Gibt es schon 85Hz?
KO-Kriterium ist die Verwendung von einem elektron. Monitor/Tastatur-Splitter, d.h. 4 PCs an 1 Monitor und damit ist auch ein Anschluß nicht per DVI vorgegeben.
Der LCD-Monitor sollte auch mehrere physikalische Auflösungen können, u.a. 1024x768 um Präsentationen per Beamer 1:1 testen zu können.
Die Tauglichkeit für Spiele hat keine Bedeutung. Ich denke aber, dass durch die Vorgabe Videobearbeitung sowieso schon ziemliche Einschränkungen gegeben sind.
Der Monitor wird nicht viel verwendet werden. Meistens sitze ich vor einem Sony Multiscan G420. Das Preis-/Leistungsverhältnis sollte daher sehr gut sein.
Al
F'up de.comp.hardware.monitor
Antwort von Wolfram Wahlich:
Am 27.01.2007, 21:51:33, schrieb Al Bogner
Nabend.
> Es scheint so, dass mein Eizo nicht mehr zu gebrauchen ist. > Das Bild "pumpt" alle paar Sekunden, angefangen hat es, > dass das alle paar Monate mal vorkam. Ich suche daher > einen Ersatz und denke an einen 19" Monitor, > vorzugsweise einen Flachbildschirm.
Röhre defekt, TFT soll es werden. Soweit ok.
> Ich denke, ich will keinen CRT-Monitor > mehr, obwohl diese vermutlich noch immer besser sind als TFT.
Kommt darauf an. Imho nein.
> Der Bildschirm soll speziell für Video- > und Bildbearbeitung verwendet werden.
OK.
> Ich möchte daher eine Reaktionszeit von max. > 4ms (;man möge mich korrigieren, wenn ich für > meine Anwendung noch schnellere Reaktionszeiten benötige)
Weniger. Mein alter Eizo L565 hat glaube ich 30ms Reaktionszeit und machte seine Arbeit bei der Bildbearbeitung nebenbei sehr gut.
> Das Kontrastverhältnis sollte 1:2000 sein. > Die Refresh-Rate soll möglichst hoch sein. > Gibt es schon 85Hz?
Sei Dir unbenommen.
Mit CRT- Vorausetzungen wirst Du bei TFT´s nicht glücklich.
> KO-Kriterium ist die Verwendung von einem elektron. > Monitor/Tastatur-Splitter, d.h. 4 PCs an 1 Monitor > und damit ist auch ein Anschluß nicht per DVI vorgegeben.
Na und?
Habe ich hier auch.
Allerdings einen so alten Umschalter, daß ich an diesen wegen des Stromverbrauchs keine optische Maus anschließen kann. Das Bild ist dann wesentlich besser.
Ergo wirst auch Du den Hauptrechner via DVI am Switch vorbei anschließen und Dich über das Bild freuen.
> Der LCD-Monitor sollte auch mehrere physikalische Auflösungen > können, u.a. 1024x768 um Präsentationen per Beamer 1:1 testen > zu können.
Auch das sollte jedes gute TFT hinbekommen.
> Die Tauglichkeit für Spiele hat keine Bedeutung. > Ich denke aber, dass durch die Vorgabe Videobearbeitung > sowieso schon ziemliche Einschränkungen gegeben sind.
Nein, imho überhaupt nicht.
> Der Monitor wird nicht viel verwendet werden. Meistens sitze > ich vor einem Sony Multiscan G420. > Das Preis-/Leistungsverhältnis sollte daher sehr gut sein.
Und damit schießt Du Dir ins Knie.
1. Hier schreibt einer, der nur vor dem TFT sitzt und CAD macht.
2. Du hast nur ein Paar Augen.
3. ich habe hier auch noch einen HP P1100 und einen P1120; . . Daß sind 21 Zoll Monitore.
4. mein erstes TFT war ein Eizo FlexScan L565 (;17Zoll) . . das hat nun wohl 7500 Stunden auf dem Buckel.
Das Bild wurde schlechter. Lag aber am analogen Anschluß via Switch, wenn eine optische Maus an diesem angeschlossen ist.
5. Dann habe ich mir gedacht, so wie Du gerade, daß die . . Hersteller der billigeren TFT´s es mittlerweile zu . . akzeptablen Modellen gebracht zu haben. Daher habe . . ich mir mal einige angesehen und auch einen Acer . . gekauft, weil das Bild im Laden ok aussah.
Was dann so kam erinnerte mich an die Anfänge der Monitorzeit. Das Ding war im Laden voll aufgetreht. Helligkeit und Kontrast bis Anschlag. Und dann konnte es so ein so einigermaßen gutes Bild anbieten. Für die Tägliche Arbeit ist das Teil nicht zu gebrauchen gewesen.
Und auch wenn andere nun aufschreien werden:
Die ganzen billig- TFT´s sind alle für die Tonne. Die Beleuchtung ist das entscheidende. Die LCD´s oder was davor ist ist bei vielen Modellen identisch.
Aber 80 bis 90% der TFT´s bekommt keine vernünftige Beleuchtung hin. Ergebnis sind Fabverläufe zum wegrennen.
Den Acer AL irgendwas habe ich drei mal getauscht und mir dann das Geld wieder geben lassen. Vergiß es einfach.
Andere in der 200 bis 300 Euro Klasse waren genau so scheiße. Diese Preisklasse ist jetzt aktuell wohl um / bis 250 Euro. Und die sind immer noch Schlichtweg Sondermüll.
Bei einem Turnier hatte ich letztes Jahr ein Gast- TFT dabei 19Zoll von Dell... das Teil war fast OK.
Ein Kumpel hat ein mittlerweile altes Siemens 19Zoll Display mit 30ms. Das Bild ist OK.
Dieses Jahr hatte ich ein neues 19“- Display (;Marke liefere ich gerne nach) an meinem Rechner und der Helligkeitsverlauf war Schlichtweg Scheiße.
Bei den billigen TFT´s hat sich nix geändert.
Vielleicht bin ich da zu kritisch. Aber wenn Du deine Forderungen so beschreibst, dann solltest Du in Deine Überlegungen einbeziehen:
Für wenig Geld kaufst Du Schrott, der nicht ansatzweise Deinen Anforderungen genügen wird.
Alle diese Vergleichsomnitore habe ich neben meinen alten 17Zoll Eizo gestellt. Beide analog angeschlossen. Und siehe da... der Eizo mit der langen Laufzeit bietet ein um Welten besseres Bild als die neuen schnellen supertollen Billigteile.
Nach meinem Horrortrip in das Billig-Lowend-Spiele-Dummuser-Prospektveraeppelungs-Segment habe ich mir einen Eizo FlexScan S1910 gekauft. Dieser wie auch andere Eizo´s sind ok, fangen aber eben bei 500 Euro an. Damals.
Mein Rat: Kaufe keinen billig Müll. Man muß keine Namen nennen.
Die wenigen Ausnahmen lohnen sich nicht zu nennen. Das ist meiner Meinung nach Glückssache. Die zwei doch ausreichend guten Modelle bekommst Du neu nicht mehr.
Von der computer- Zeitschtrift ct gibt es ein Monitor- Testprogramm. Besorge Dir das inkl. Java Runtime und lasse mal die Beispiel- Bilder im Laden durchlaufen. Nach dem Lachanfall/ Weinkrampf wirst Du dir viel Ärger ersparen.
Ich habe hier noch Fotos... die Billig- TFT Geräte und im Vergleich mein altes 17Zoll- Eizo TFT bei dem Test fotografiert. Auf den Bildern siehst Du das Elend dieser Billig- Geräte in ganzer Pracht.
> Al
> F'up de.comp.hardware.monitor Nö, nicht nur.
Sondern da, wo Du gefragt hast ;-)
Mit freundlichen Grüßen
wW
Antwort von Rolf:
Hi, seit 2 Jahren habe ich den 24" 1920x1200 Dell tft fuer bereits damals 999 €. Er gehoert zu den angebl. 4 besten tft's seiner Kategorie und ist pixelfehlerfrei. Damit ist auch hdtv/hddvd kein Problem. Was Kleineres wuerde ich mir nie mehr antun, auch keinen CRT. Jede Sekunde ist ein Genuss. Und man hat eben wirklich nur 2 Augen, denen man was goennen sollte. Groesseres Format macht beim Augenabstand von 45-55 cm (;schwache Lesebrille-Vollglaeser und nicht der Abstand zw. den Augen ;-) ) vermutl. kaum Sinn - man verliert dann den Ueberblick. So liegt der Bildschirm nirgendwo ausserhalb der Brillenfassung, was man ja leicht durch Zukneifen jeweils eines Auges feststellen kann ;-)
Per 5 m DVI-Kabel ist er rel. mobil.
Gut zu wissen, dass die Beleuchtung entscheidet.
Schoenen Gruss Rolf
Antwort von Norbert Müller:
Wolfram Wahlich schrieb: > Was dann so kam erinnerte mich an die Anfänge der Monitorzeit. > Das Ding war im Laden voll aufgetreht. Helligkeit und Kontrast > bis Anschlag. Und dann konnte es so ein so einigermaßen gutes > Bild anbieten. Für die Tägliche Arbeit ist das Teil nicht zu > gebrauchen gewesen. > > Und auch wenn andere nun aufschreien werden: > > Die ganzen billig- TFT´s sind alle für die Tonne. > Die Beleuchtung ist das entscheidende. Die LCD´s > oder was davor ist ist bei vielen Modellen identisch. > > Aber 80 bis 90% der TFT´s bekommt keine vernünftige > Beleuchtung hin. Ergebnis sind Fabverläufe zum wegrennen.
Hallo,
ich mache auch (;in letzter Zeit viel) Video und Fotos und Internet und Büroanwendungen. Bin vor 2 Jahren von Sony CRT auf einen Fujitsu-Siemens FSC P20-1 TFT Monitor umgestiegen, habe ihn auf 32% Helligkeit gestellt weil mir das vollkommen reicht. Also genug Reserven noch vorhanden, hätte damals noch um die 800.- gekostet, habe ihn als "Vorführmodell" eines online-Händlers um 500.- bekommen, ohne Pixelfehler, die 25ms Reaktionszeit reichen für Video allemal, 4ms braucht man nur für Spiele. Habe ihn auf 60Hz gestellt, TFTs flimmern ohnehin nicht. Merke keinen Unterschied zu höheren Bildwiederholfrequenzen.
mfg, NM
Antwort von Al Bogner:
Wolfram Wahlich wrote:
>> Das Preis-/Leistungsverhältnis sollte daher sehr gut sein. > > Und damit schießt Du Dir ins Knie.
Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich meine nicht billig !
Kannst du etwas zum ViewSonic VP930 sagen? Das ist die Preisklasse bis 400€.
http://www.viewsoniceurope.com/DE/Products/LCDProf/VP930.htm#specs http://www.prad.de/new/monitore/test-viewsonic-vp930.html http://www.tomshardware.com/2005/11/17/viewsonic vp930 lcd monitor/ http://www.testberichte.de/test/produkt tests viewsonic vp930 p60931.html
Kritik: http://www.prad.de/board/thread.php?threadid"062
Wie wird der VP930 im Vergleich zum Fujitsu-Siemens Scenicview P19-2 gesehen? Von den Features gefällt mir der VP930 besser. Siehe http://www.prad.de/guide/ergebniss vergleich.html?pradidÐ27d2f06ba7211c62ade7625e6f0367&7[]=0&8[]=0&10[]=0&12[]=0&13[]=0&14[]=0&15[]=0&16[]=0&17[]=0&18[]=0&19[]09&19[]#48&20[]=0&21[]=0&22[]=0&23[]=0&24[]=0&25[]=0&26[]=0&27[]=0&28[]=0&29[]=0&30[]=0&32[]=0&37[]=0&39[]=0&40[]=0&42[]=0&45[]=0&46[]=0&47[]=0&50[]=0&55[]=0&57[]=0&65[]=0&order by%price&order order%asc&Submit%vergleichen
Fujitsu-Siemens Scenicview P19-2: Bildaufbauzeit (;rise fall): 13 ms (;VP930: 20 ms) Lautsprecher sRGB
ViewSonic VP930: Helligkeit: 300 cd/qm (;P19-2: 280 cd/qm) Kontrast: 1300:1 (;P19-2: 1000:1) 2x D-Sub (;analog) (;P19-2: 1x D-Sub) Interpolationsverhalten wählbar Refreshrate: 85Hz (;(;P19-2: 76Hz)
Die Frage ist also, ob sich die Bildaufbauzeit von 20ms bei der Videobearbeitung bemerkbar machen. Berücksichtigen muss man ja auch noch, dass die Herstellerangaben in der Praxis meistens nicht gehalten werden.
2x D-Sub kann ich gebrauchen, dann spare ich mir einen 15"-Monitor am 5. Rechner (;Server), die anderen 4 Rechner sollen über den Switch gesteuert werden.
Ich kann es noch nicht sagen, aber "Interpolationsverhalten wählbar" könnte hier wichtig werden, wenn es um 1024x768-Darstellung geht, die ich verwende um Beamer-Präsentationen zu testen.
Bei der Refreshrate lasse ich mich überraschen. Wenn auch alle sagen, dass die vernachlässigbar ist, frage ich mich trotzdem, warum ich das Bild bei Notebooks unruhig fand. Irgendeinen Grund wird es schon geben, warum es mittlerweile einige Displays mit mehr als 75Hz gibt.
Die eingebauten Lautsprecher haben keine Bedeutung, sRGB könnte schon interessant sein.
Al
Antwort von Norbert Müller:
Al Bogner schrieb: > Wolfram Wahlich wrote: > >>> Das Preis-/Leistungsverhältnis sollte daher sehr gut sein. >> >> Und damit schießt Du Dir ins Knie. > > Ich glaube, du hast mich falsch verstanden. Ich meine nicht billig ! > > Kannst du etwas zum ViewSonic VP930 sagen? Das ist die Preisklasse > bis 400€.
Hast du schon ins Forum Prad geschaut? Dort bezog ich meine Informationen, vor 2 Jahren. In die engere Wahl kamen FSC, NEC und Eizo Flexscan, ich erinnere mich an verschiedene Farbsysteme, die ganz schnellen Monitore haben systembedingt nicht so gute Farben wie die langsameren, und 25ms sind vollauf genug - hast eh nur 25 bzw. 50 Bilder/sec. bei Video, und das entspricht genau 20ms bei 50 Bildern/s. 1s:500,02 also 20ms.
Ich wollte 19" und bekam schliesslich einen 20,1" um 500.- damals ein Super-Preis, heute sicher billiger. Analoganschluß ist nicht gut, unbedingt digital anschliessen!
mfg, Norbert
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