| 16:9-Funktion bei Videorecorder?
Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen Zum Orginal-Thread / Zum Fernsehen-Forum
Frage von actaion:
Hallo, was genau tut eigentlch die 16:9-Funktion bei einem Videorecorder (;VHS)?
Habe grade einen neuen gebrauchten besorgt (;Sony SLV-SE720D), und man kann im Menü 16:9 "ein", "aus" oder "auto". In der Anleitung steht nur, dass 16:9 für Breitbild-TVs gedacht ist, was bei Einschalten der Funktion passieren müsste, steht dort nicht.
Ich sehe keinen Unterschiede, egal welche Einstellung ich wähle. Habe einen Röhren-TV (;4:3) und einen TFT (;16:10-PC-Monitor mit Videoanschlüssen) angeschlossen.
Antwort von tommyb:
Womöglich würde das nur mit passenden VHS-Kassetten funktionieren (;anamorphe Aufzeichnung lässt grüßen).
Bloß weiß ich, dass eigentlich fast JEDER Film auf VHS immer zu 4:3 gecroppt wurde. Dank der Automatisierung dieses Vorganges hatte man dann manchmal bei einem Cinemascope-Film (;21:9) einen Bildausschnitt in dem man niemanden gesehen hat, weil die Schauspieler sehr weit links oder sehr weit rechts standen.
Aber... moment... VHS und 16:9? Wayne! Wir haben 2010 :D
Antwort von actaion:
Bloß weiß ich, dass eigentlich fast JEDER Film auf VHS immer zu 4:3 gecroppt wurde.
Früher meistens ja, aber später (;mit aufkommen der Breitbild-TVs) nicht mehr. Ich hab auch ein paar hier in 16:9, udn eigen Aufnahemn uasm TV soweiso.
Womöglich würde das nur mit passenden VHS-Kassetten funktionieren (;anamorphe Aufzeichnung lässt grüßen).
Gibts bei VHS denn überhaupt anamorphe Aufzeichnung?
Mein Problem ist, dasss der 62cm-TFT keine zoomen beherscht, sondern nur 4:3 oder 16:9 (;auseinandergezogen) beherrscht, somit bekomme ich nur ein Bild mit Balken an allen vier seiten, oder ein verzerrtes Bild mit immer noch Balken oben und unten hin...
Antwort von JMS Productions:
Dank der Automatisierung dieses Vorganges hatte man dann manchmal bei einem Cinemascope-Film (;21:9) einen Bildausschnitt in dem man niemanden gesehen hat, weil die Schauspieler sehr weit links oder sehr weit rechts standen.
Pan & Scan lässt grüßen ?! :P
Antwort von beiti:
Gibts bei VHS denn überhaupt anamorphe Aufzeichnung? Es war vorgesehen, wurde in der Praxis aber so gut wie nie verwendet. Die Idee war, dass der Recorder ein anamorphes Signal aufnimmt, eine entsprechende Zusatzinfo aufs Band schreibt und dann bei der Wiedergabe automatisch ein Umschalt-Signal an der Fernseher schickt. In der Praxis hat sich das nie groß durchgesetzt, weil Kaufkassetten aus Kompatibilitätsgründen ausschließlich in 4:3 Letterbox gemacht wurden, und dann kam auch schon die DVD und machte den 16:9-VHS-Standard überflüssig.
Als Insellösung konnte man es in der VHS-DVD-Übergangszeit natürlich privat einsetzen, z. B. wenn man DVDs bestmöglich auf S-VHS kopieren wollte.
Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen Zum Orginal-Thread / Zum Fernsehen-Forum
| |