| "Renigungsband" für DV-Kameras?
Frage von Thomas Heier:
Hallo Freunde,
meine Kamera verlangt ein Reinigungsband (;JVC GR-VF10). Beim erstem Mal habe ich es ignoriert, weil nicht vorhanden. Beim zweitem Mal habe ich sie damit gefüttert. Laut Beipackzettel das dieses Band nur 1-2 Minuten laufen und darf nicht zurückgespult werden. Wozu diese letzte Einschränkung? Und warum will die Kamera so oft ein Reinigungsband haben? Es kommt öfter vor, das wenn diese Kamera ein Band einer anderen Kamera abspielen soll (;Übertragung zum Rechner), das sie wieder gereinigt werden will. Bei Bändern, die def. nur einmal bespielt wurden und wo das Anbspielen def. erst die zweite Nutzung darstellt. Irgendwie vermute ich da einen anderen (;D)effekt, aber ich weis nicht wo ich zu suchen anfangen soll.
-- Gruß aus Henstedt-Ulzburg, Deutschlands größtem Dorf (;Schleswig-Holstein, Kreis Segeberg).
Antwort von Andreas Pohlke:
Hi,
Thomas Heier wrote: > Hallo Freunde, > meine Kamera verlangt ein Reinigungsband (;JVC GR-VF10). Beim erstem Mal > habe ich es ignoriert, weil nicht vorhanden. Beim zweitem Mal habe ich > sie damit gefüttert. Laut Beipackzettel das dieses Band nur 1-2 Minuten > laufen und darf nicht zurückgespult werden. Wozu diese letzte > Einschränkung?
Damit der aufgenommene Dreck nicht wieder in das Gerät zurückgelangt.
> Und warum will die Kamera so oft ein Reinigungsband > haben?
Evtl. Probleme mit dem Schreib-/Lesekopf?
> Es kommt öfter vor, das wenn diese Kamera ein Band einer anderen > Kamera abspielen soll (;Übertragung zum Rechner), das sie wieder > gereinigt werden will.
Dreck auf den Bändern oder in der Kamera, mit der aufgenommen wurde, ist der Kopf anders justiert. Dadurch ist die Leserate schlechter, bzw. die Fehlerkorrektur mehr beschäftigt und die Firmware des Laufwerks vermutet Dreck auf dem Kopf.
> Bei Bändern, die def. nur einmal bespielt wurden > und wo das Anbspielen def. erst die zweite Nutzung darstellt.
...auch bei Bändern, die Du mit der Kamera selbst bespielt hast?
> Irgendwie > vermute ich da einen anderen (;D)effekt, aber ich weis nicht wo ich zu > suchen anfangen soll.
s.o.: Schreib-/Lesekopf. Abnutzung? Das gute: durch das Reinigen wird der Kopf zusätzlich abgenutzt. Das ist die Todesspirale vieler Bandlaufwerke. Das ist ein bekanntes Thema aus dem DAT-Bereich (;deshalb will ich immer "Tonkopf" schreiben...aber ihr zeichnet ja auch "Bilder" damit auf...)
Grüße, Andreas.
Antwort von Thomas Heier:
Andreas Pohlke wrote:
> ...auch bei Bändern, die Du mit der Kamera selbst bespielt hast?
Da dieser Kamera nur zum abspielen benutzt wird (;kostet nur 1/5 eines Tischgeräts) kann ich das nicht sagen. Ich werde es aber testweise am Wochenende machen.
Danke für die Tips.
-- Gruß aus Henstedt-Ulzburg, Deutschlands größtem Dorf (;Schleswig-Holstein, Kreis Segeberg).
Antwort von Norbert Müller:
Andreas Pohlke wrote: > durch das Reinigen wird > der Kopf zusätzlich abgenutzt. Das ist die Todesspirale vieler > Bandlaufwerke. Das ist ein bekanntes Thema aus dem DAT-Bereich > (;deshalb will ich immer "Tonkopf" schreiben...aber ihr zeichnet > ja auch "Bilder" damit auf...)
Im analogen Bersich (;VHS-Recorder, Compact-Cassetten-Laufwerke) habe ich mir mit Wattestäbchen Spiritus (;Aceton wäre vielleicht noch besser - aber nicht für Gummi- und Plastikteile) geholfen. Mein CamCorder ist allerdings erst 2 Bänder(;Kassetten) alt und ich weiß noch gar nicht, ob ich da mit meiner Methode zum Kopf komme.
mfg, Norbert
Antwort von Lutz Bojasch:
Norbert Müller wrote:
> Im analogen Bersich (;VHS-Recorder, Compact-Cassetten-Laufwerke) habe ic= h mir > mit Wattestäbchen Spiritus (;Aceton wäre vielleicht noch besser - ab= er nicht > für Gummi- und Plastikteile) geholfen. Mein CamCorder ist allerdings = erst 2 > Bänder(;Kassetten) alt und ich weiß noch gar nicht, ob ich da mit me= iner > Methode zum Kopf komme.
Hallo Auwei, mehr Glück als Verstand, sagt man in solchen Fällen gerne: Im Ernst, Du hast unwahrscheinlich großes Glück gehabt wenn Du wirkli= ch mit Wattestäbchen und Aceton in den Geräten rumgepfuscht hast und hoffentlich nimmt sich niemand ein Beispiel daran. Bei einem Cassettendeck, daß im Vergleich zu Camcordern ein unglaublich grobes Stück Technik ist, mags ja noch mit Wattestäbchen =
gehen, mit Aceton kannst Du aber selbst dort irreparable Schäden verursachen. Mit Wattestäbchen kannst Du bei Videorecordern und Camcordern nur noch die Bandführungen reinigen, keinesfalls die haarfeinen Videoköpfe die ausbrechen würden wenn Du mit der Watte da =
etwas hängen bleibst. Dort bitte nur Druckluftspray und Videospray anwenden, zum mechanischen putzen spezielle, lederüberzogene Holzstäbchen und alles mit großer Umsicht. Gruß Lutz
Antwort von Norbert Müller:
Lutz Bojasch wrote: > Norbert Müller wrote: > >> Im analogen Bersich (;VHS-Recorder, Compact-Cassetten-Laufwerke) habe >> ich mir mit Wattestäbchen Spiritus (;Aceton wäre vielleicht noch >> besser - aber nicht für Gummi- und Plastikteile) geholfen. Mein >> CamCorder ist allerdings erst 2 Bänder(;Kassetten) alt und ich weiß >> noch gar nicht, ob ich da mit meiner Methode zum Kopf komme. > > Hallo > Auwei, mehr Glück als Verstand, sagt man in solchen Fällen gerne: > Im Ernst, Du hast unwahrscheinlich großes Glück gehabt wenn Du > wirklich mit Wattestäbchen und Aceton in den Geräten rumgepfuscht > hast und hoffentlich nimmt sich niemand ein Beispiel daran.
Hallo! Ich habe geschrieben: "Aceton wäre vielleicht noch besser - aber nicht für Gummi- und Plastikteile." Daher verwende ich es auch nicht, sondern eben Spiritus aus der Apotheke. Die VHS-Reinigungskassetten haben mir nämlich früher einmal schon den Videokopf zerkratzt.
> Bei einem Cassettendeck, daß im Vergleich zu Camcordern ein > unglaublich grobes Stück Technik ist, mags ja noch mit Wattestäbchen > gehen, mit Aceton kannst Du aber selbst dort irreparable Schäden > verursachen. Mit Wattestäbchen kannst Du bei Videorecordern und > Camcordern nur noch die Bandführungen reinigen, keinesfalls die > haarfeinen Videoköpfe die ausbrechen würden wenn Du mit der Watte da > etwas hängen bleibst. Dort bitte nur Druckluftspray und Videospray > anwenden, zum mechanischen putzen spezielle, lederüberzogene > Holzstäbchen und alles mit großer Umsicht.
Na, also dann besser bzw. einfacher doch die Reinigungskassetten!
Vielen Dank!
mfg, Norbert
Antwort von Hans-Peter Falken:
Hallo Thomas,
> meine Kamera verlangt ein Reinigungsband. [..] > Es kommt öfter vor, das wenn diese Kamera ein Band einer anderen > Kamera abspielen soll (;Übertragung zum Rechner), das sie wieder > gereinigt werden will.
Generell gilt die Empfehlung, die Bandsorte nicht zu wechseln. Die Begründung habe ich vor längerer Zeit an unterschiedlichen Stellen in unterschiedlichen Formulierungen gelesen, und ich gebe hier mal wieder, wie ich das (;auf Lieschen-Müller-Niveau) verstanden habe: Jedes Band hinterlässt Ablagerungen, die für ein Band derselben Sorte nicht nur als Dreck, sondern auch als Schmiermittel verstanden werden können. Auf ein Band einer anderen Sorte wirkt das nur als Dreck und wird abgerieben - u.a. in den mikroskopisch engen Spalt des Lesekopfes. Wenn Du also oft fremde Bänder abspielst, musst Du damit rechnen, dass die Verschmutzung (;und im Resultat der Verschleiß) höher ist als bei konsequenter Verwendung nur einer Bandsorte. Kannst Du das nicht verhindern, dann musst Du eben damit leben.
Schöne Grüße Hans-Peter
Antwort von Heinz-Joachim Spott:
Moin,
Norbert Müller wrote: > Ich habe geschrieben: "Aceton wäre vielleicht noch besser - aber > nicht für Gummi- und Plastikteile." Daher verwende ich es auch nicht, > sondern eben Spiritus aus der Apotheke. Die VHS-Reinigungskassetten > haben mir nämlich früher einmal schon den Videokopf zerkratzt.
Spiritus hinterläßt auch Ablagerungen! Wenn schon dann bitte Isopropanol, oder doch Reinigungsband.
Ahoj >*))>><
| |
| |