Im Zentrum der Spark arbeitet ein Super-35mm-Backside-Illuminated-CMOS-Sensor mit Global Shutter. Die Kamera erreicht bis zu 1.000 fps in 4K, bis zu 1.800 fps in 2K sowie 4.6K Open Gate mit bis zu 670 fps. Rolling-Shutter-Artefakte wie Verzerrungen oder »Jello«-Effekte werden vollständig vermieden – ein entscheidender Vorteil bei High-Speed-Aufnahmen mit kurzen Belichtungszeiten.
Dank BSI-Sensorarchitektur und Dual Native ISO liefert die Pixboom Spark über 13 Blendenstufen Dynamikumfang sowie ein stabiles Signal-Rausch-Verhältnis auch bei hohen Bildraten. Dies gewährleistet konsistente Ergebnisse in stark ausgeleuchteten Studios ebenso wie in kontrollierten Low-Light-Situationen.
Technische Eckdaten
• Super-35mm BSI CMOS Sensor mit Global Shutter
• 13 Blendenstufen Dynamikumfang, Dual Native ISO
• 4K bis 1.000 fps | 2K bis 1.800 fps | 4.6K Open Gate bis 670 fps
• Direkte NVMe-Aufzeichnung mit unbegrenzter Laufzeit
• Pre-Record-Funktion
• 12G-SDI, HDMI 2.0, Genlock, Timecode, USB-C
• 3,5″-Touchscreen (6,22 Mio. Bildpunkte) + physische Bedienelemente
• Wechselbare Mounts: PL, E, EF
• Gewicht ca. 1,1 kg, aktives Thermomanagement
Wäre dann nicht genau bei einer Highspeed Kamera ein wenig mehr DR als 13 Stops heute angebracht/sinnvoll ?
Gut wenn die Kamera nur 2000 oder 3000€ kosten würde, dann wäre das sicher noch legitim…..
Aber sonst…?
Gut 1000 FpS in 4K ist schon beeindruckend.:)
Eine Ursa Cine schafft zwar in 4K/8K „nur“ über 224 FpS, aber mit viel mehr DR, und ohne hässlichen Farbstich in den Skintones…Und bietet den besseren Body…
Re: Kompakte Highspeed-Kamera Pixboom Spark 4K
Verfasst: Sa 28 Mär, 2026 16:19
von Phil999
ich habe mir die frei verfügbaren DNG Sequenzen von Pixboom schon angeschaut vor einer Weile, und das sieht nicht schlecht aus.
1000fps ist recht gut. Das kenne ich von der Sony RX10m3, Jahrgang 2016. Gut belichtet im Studio, oder bei Sonnenschein, ist das Resultat einigermassen gut. Nicht brauchbar für Film, aber für Forschungszwecke durchaus relevant. Leider kann ich die RX10m3 nicht mehr verwenden, da sich ein Staubkorn eingeschlichen hat im optischen Weg, vermutlich auf dem Sensor. Die Kamera auseinandernehmen, den Sensor reinigen, und alles wieder zusammenzusetzen ist schon eine Herausforderung. Das Gute an der RX10m3 ist, dass sie auch Pre-Recording hat. Ich hatte praktisch alle 1000fps-Aufnahmen mit Pre-Recording gemacht. Handgehalten einem Insekt nachfahren, und wenn es weg ist den Record-Knopf drücken. Die zwei Sekunden Aufnahmezeit haben jeweils gereicht. Problem war jeweils, dass ich etwa zwei Minuten warten musste, bis die Frames auf die SD-Karte geschaufelt wurden. Da musste man einfach warten. Und vor Ort sehen, wie die noch besseren Aufnahmen gelungen wären, hätte man eine schnellere Kamera. Aber eben, das war vor 10 Jahren, mit einer Bridge-Kamera.
Was Pixboom anbietet ist schon recht attraktiv. Dass man Highspeed nicht mehr mieten muss, sondern kaufen kann. Und dann auch wiederum vermieten kann, um zumindest teilweise die Investition zu amortisieren.
Da ich zwar sehr interessiert bin in Slowmotion, aber keine Geldmittel bzw. Einkommen habe für diesen Bereich, warte ich einfach eine Weile. Im professionellen Bereich wird sich da wohl nicht viel ändern. 10bit oder 12bit in 4k hat einfach seinen Preis. Im Consumer-Bereich wird sich vielleicht etwas ergeben. 1000fps in h.265 10bit ist bei Tageslicht oder Studioumgebung ja auch gut brauchbar.
Als glücklicher Besitzer einer Panasonic S9m2 kann ich natürlich nicht klagen. Die kann 300fps mit 10bit in HD. Nicht ganz so schnell wie Highspeed, dafür in akzeptabler, verwendbarer Qualität. Inklusive Verwackelungsstabilisierung, die zwar bei Slowmotion nicht so eine Rolle spielt, aber stets willkommen ist zur Verminderung von Motion Blur.
Re: Kompakte Highspeed-Kamera Pixboom Spark 4K
Verfasst: Sa 28 Mär, 2026 17:03
von Darth Schneider
Schon beeindruckend.
Scheinbar um 8000€
Also ganz klar eine Kamera zum mieten wenn man 1000 FpS nicht sehr oft braucht.
Sonst, wenn nur für Bewegungs Analyse/HD ?
Kauf dir gleich noch eine (am besten gebrauchte) RX10 m3 oder m4.
Oder wenn es wirklich cinematic und zukunftssicher sein soll, gleich eine Ursa Cine mit um 220 FpS in 6K oder 8K, in 12 Bit RAW.
Immer noch 2000€ günstiger als die technisch und haptisch ziemlich dezimierte 1000 FPS Box Kamera.
und die Ursa bietet auch sonst viel mehr als die Spark und S9II zusammen…
Kostet aber halt dementsprechend völlig nackt auch um 6000€..;)