otaku hat geschrieben: kleinerer sensor bedeutet nunmal das es einfacher ist etwas im focus zu halten, weil bei gleicher blende die schärfentiefe (nicht tiefenschärfe wie ich gelernt habe ;-) grösser ist. das ist bei einigen sachen von vorteil, bei anderen von nachteil.
wieso flippen hier einige aus wenn man das sagt? verstehe ich nicht.
Das Problem in Deinen Äußerungen, das hier zu Widerspruch führt, ist die sture Einteilung. Du rechnest mFT immer zu den Kleinsensor-Kameras, mit denen alles von vorn bis hinten scharf wird. Da gehört es aber nicht hin - und zwar nicht erst seit Erfindung des Speedboosters. Wenn ein interessierter, mitlesender Anfänger Deine Beiträge ernst nimmt und sich denkt "Super, kauf ich mir für Reportagen eine mFT-Kamera, dann brauche ich beim Scharfstellen nicht mehr so aufpassen.", dann wird er in der Praxis ganz schön blöd aus der Wäsche schauen.
Man kann ganz grob sagen: Zwischen KB und APS-C halbiert sich die Sensorfläche, und zwischen APS-C und mFT halbiert sie sich nochmal. Das bringt bei gleicher Objektiv-Lichtstärke klare Unterschiede in Sachen möglicher Lichtempfindlichkeit (pro Schritt etwa 1 Blendenstufe) und natürlich Unterschiede in Sachen Schärfentiefe.
Der wirklich große Sprung, und somit der wirklich große Unterschied in Sachen Schärfentiefe-Verhalten liegt allerdings nicht zwischen KB und mFT (Flächenfaktor 4), sondern erst zwischen mFT und den typischen 1/3"-Sensoren von Camcordern (Flächenfaktor 16). Man kann mFT als einen Kompromiss zwischen beiden Welten beschreiben - der aber immer noch viel näher an KB liegt als an den wirklich kleinen Sensoren.