ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » So 07 Jul, 2019 11:31

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Der Astronom und Musiker Wilhelm Herschel entdeckte im Jahr 1800 die Wärmestrahlung, indem er Sonnenlicht durch ein Prisma lenkte und den Bereich hinter dem roten Ende des sichtbaren Spektrums mit einem Thermometer untersuchte. Die Temperatur stieg in diesem Bereich, und Herschel schloss daraus, dass dort eine unsichtbare Form von Energie wirksam sein müsse. Seine Bezeichnung „Wärmestrahlung“ ist auch heute noch üblich und wurde etwa 100 Jahre später durch „Infrarot“ — im deutschen Sprachraum war einige Zeit auch der Begriff „Ultrarot“ geläufig — ersetzt.

Andere Forscher zweifelten seine Entdeckung zuerst an, weil noch nicht bekannt war, dass die Transparenz für IR stark von der Glassorte des Prismas abhängt. Auf der Suche nach einem besseren Material entdeckte 1830 der italienische Physiker Macedonio Melloni, dass Prismen aus kristallinem Steinsalz IR-Strahlung kaum dämpfen und dass sich Wärmestrahlung mit Linsen aus diesem Material bündeln lässt. Bereits ein Jahr vorher konnte Melloni die Messgenauigkeit erheblich steigern, indem er die relativ ungenauen Quecksilberthermometer durch die von ihm erfundene Thermosäule ersetzte. Beides – Linsen aus Steinsalz und Anordnungen von Thermosäulen – waren die wesentlichen Bauelemente der ersten Wärmekameras.

Die Temperaturverteilung auf Oberflächen (so genannte „Wärmebilder“) wurden 1840 von Herschel durch unterschiedliche Verdampfungsraten eines dünnen Ölfilms sichtbar gemacht. Später ermittelte man die Temperatur durch unmittelbaren Kontakt mit ausgedrücktem Thermopapier, das sich bei Berührung mit ausreichend warmen Oberflächen verfärbt. Alle diese Verfahren haben sehr an Bedeutung verloren, weil sie nur in einem eng begrenzten Temperaturbereich funktionieren, weder zeitliche Änderungen noch geringe Temperaturunterschiede anzeigen und bei gekrümmten Oberflächen schwierig zu handhaben sind. Im Vergleich zur heute allgemein verwendeten kontaktlosen Technik waren sie aber erheblich billiger.

Der Durchbruch in der Entwicklung der kontaktlosen Temperaturmessung gelang Samuel Pierpont Langley im Jahr 1880 mit der Erfindung des Bolometers. Einsatzbereiche waren unter anderem Aufspüren von Eisbergen und verborgener Personen. Die weitere Entwicklung vor allem auf dem Gebiet der Bildgebung erfolgte meist im Geheimen und Forschungsberichte durften wegen militärischer Geheimhaltungsvorschriften erst nach 1950 veröffentlicht werden. Seit etwa 1960 sind die Geräte auch für nichtmilitärische Zwecke erhältlich.
Warum also nur sichtbare Strahlen auf Polaroid?
Hier mein erster Testaufbau mit einem Panasonic Wärmebildsensor. Da ich die Firmware selber mache, können alle Parameter völlig geändert werden, Farbe, Formen etc......... keine Ahnung wo mich das hinführt. Einfach machen weil man es kann.

Gruss vom Ruessel

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Fr 06 Sep, 2019 13:14

Gerade reingekommen:
IFA 2019 Pressemitteilung: KODAK zeigt neue Sofortbildkamera KODAK SMILE Classic

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der KODAK SMILE Classic präsentiert die Fotomarke KODAK eine neue digitale Sofortbildkamera auf der diesjährigen Internationalen Funkausstellung in Berlin. Die Kamera ergänzt die bestehende SMILE Produktreihe und zeichnet sich durch ein trendiges Oldschool-Design gepaart mit innovativer Technologie aus. Mit einer Bildgröße von 8,9 cm x 10,9 cm druckt die Kamera die größten Fotos der KODAK Sofortbildproduktreihe aus und nutzt dafür das tintenlose ZINK-Papier mit Klebe-Rückseite. Außerdem lässt sich die Kamera per Bluetooth mit Smartphones oder Tablets verbinden, um Schnappschüsse vom Mobilgerät auszudrucken. Über die kostenfreie KODAK Instant Print App können die Fotos zuvor bearbeitet werden. Ein besonderes Highlight der App stellt die Augmented Reality Funktion dar. So können Videos mit einer Länge von bis zu 30 Sekunden über die App in Fotos eingebunden werden. Wird im Anschluss das Foto über die KODAK SMILE Classic ausgedruckt, sind die Videoinformationen im Bild enthalten. Sobald nun das Sofortbild durch ein Smartphone oder Tablet mit der Kodak SMILE App gescannt wird, ist das Video auf dem Endgerät sichtbar.

Die digitale Sofortbildkamera KODAK SMILE Classic ist für einen Preis von 179,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) ab sofort erhältlich. Kunden können die Kamera in vier verschiedenen Farben erwerben. Hergestellt wird die KODAK SMILE Classic Sofortbildkamera von C+A Global, einem autorisierten Lizenznehmer der Eastman Kodak Company.

Vom 6. bis zum 11. September 2019 können Besucher der IFA die neue KODAK SMILE Classic in Halle 3.2 an Stand 132 erstmalig erleben und ausprobieren. Neben der neuen Kamera werden weitere Sofortbildprodukte sowie mobile Projektoren, Film- und Diascanner und weiteres Fotozubehör dem Publikum präsentiert. Kurzfristige Pressetermine auf der IFA können nach Rücksprache realisiert werden.
Gruss vom Ruessel

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