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Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?



Filmen als Beruf: Hier geht´s um Themen wie: Tarifliches, Kundenkommunikation, Abnahmen und wieviel man für bestimmte Aufträge verlangen kann
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bewegte_bilder
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Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von bewegte_bilder » Mo 09 Dez, 2019 10:52

Guten Tag!

Ich lese hier schon lange mit und habe schon viele tolle Tipps mitnehmen können, aber folgendes Thema wurde wohl noch nicht besprochen:

Für uns Filmer ist es ja ganz wichtig, immer total zuverlässig zu sein. Unsere Kunden treiben ganz viel Aufwand, organisieren etwas, vielleicht müssen Mitwirkende extra anreisen und so weiter. Da wäre es ganz schlimm, wenn wir nicht erscheinen.

In diesem Jahr sind mehrere Leute, die ich lange kannte, ganz plötzlich und unerwartet gestorben. Nicht mit 80, sondern mitten im Leben. Einfach morgens nicht mehr aufgewacht. Das wurde schnell bemerkt, weil die in Partnerschaft lebten. Ich aber habe privat gar kein soziales Umfeld. In meinem Fall kann es bis zu einer Woche dauern, bis ich aufgefunden werde, weil meine Putzfrau nur einmal pro Woche erscheint. Ich bin Anfang 40 und lebe gesund, aber trotzdem will ich vorbereitet sein, falls mir sowas passiert. Ich arbeite auch nicht in einem Netzwerk mit anderen, sondern mache alles alleine.

Wie kann man das lösen? Könnte man zum Beispiel mit einem Büroservice vereinbaren, dass man sich jeden Morgen um 8.00 Uhr meldet und dass er die jeweiligen Leute informiert, wenn morgens die Meldung ausbleibt, damit die versuchen können, noch schnell für Ersatz zu sorgen? Oder kann man das automatisieren, zum Beispiel über eine Apple Watch, die die Vitalfunktionen misst? Oder eine Art "Totmanntaster" wie bei der Eisenbahn, wo man regelmäßig was bestätigen muss?

Nun könnte ich zwar sagen, mir ist das alles egal, weil ich ja eh tot bin, aber ich bin nun mal so zuverlässig, dass ich auch für diesen Fall eine Lösung haben möchte.

Ist hier jemand in einer ähnlichen Situation?

Sebastian




Jott
Beiträge: 17002

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Jott » Mo 09 Dez, 2019 11:07

Ich lebe mit meinem Team ja auch von absoluter Zuverlässigkeit, aber in diesem Fall übertreibst du's aus meiner Sicht. Erstens kriegst du die Folgen nicht mehr mit auf deiner Wolke. Dann ist plötzlicher Tod ist eine sehr gute Entschuldigung, wenn man nicht aufkreuzt. Und zuletzt sollte die Erkenntnis trösten, dass jeder viel, viel schneller ersetzbar ist, als er meint.

Realistischer als Problem ist ein Unfall oder eine plötzliche Krankheit mit ein paar Wochen Ausfall als Folge. Hast du für solche Fälle auch kein Back up? Ui.

Die Lösung sind gut bekannte Freelancer/Kollegen, die du kennst, die dich nicht verarschen und die für dich einspringen können. Die brauchst du, sonst kannst du nie krank werden, nie Urlaub machen, nie mit Doppelbuchungen umgehen. Roulette.


Aber geile Idee für eine Apple Watch-App: nach Herzstillstand (erkennt sie ja) automatisch eine Nachricht an alle hinterlegten Kunden absetzen: "Sorry, bin gerade verstorben.*




Mediamind
Beiträge: 510

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Mediamind » Mo 09 Dez, 2019 12:10

Das klingt traurig und ist es wohl auch.
Ich würde darüber nachdenken, was ich im Leben erreichen will. Ohne Kontakte fehlt dem Menschen etwas ganz wesentliches.
Die "Lösung" Deines Problems kann man aber auch technisch angehen. Dafür bietet sich eine Smarthomelösung an. Du kannst gescripptete Ereignisse auslösen lassen, die an der Bedienung oder eben Nichtbedienung eines Todmannschalters hängen.Du kannst es so programmieren, dass Du jeden Tag einen Button drücken musst. Unterbleibt das, können unterschiedliche Dinge passieren. Entweder Du lässt Dir eine Erinnerungsmail schreiben, eine SMS senden oder ein Licht blinkt. Bei 2 Mal nicht gedrückt, informierst Du eine Person Deiner Wahl. Zum Beispiel Deine Nachbarn oder wen auch immer.
Schau mal unter Fibaro nach. Das ist ein tolles Produkt mit endlosen Optionen für die Hausautomatisation.
Besser ist es aber, raus zu gehen und Menschen zu finden.




-paleface-
Beiträge: 2742

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von -paleface- » Mo 09 Dez, 2019 12:34

Du könntest mir jeden Tag einen Euro überweisen. Bleibt dieser aus...ruf ich an! :-D

Ich finde auch du übertreibst. Man sollte keine Angst vor dem Tod haben. Das versaut einem nur das Leben.

Wie oben schon gesagt...finde Freunde. Ich hab mit meinen Kumpels eine Whatsapp Gruppe wo jeder den ganzen Blödsinn reinpostet den er so den Tag macht.
Wenn da einer mal einen Tag nicht schreibt merken das die anderen relativ schnell und es wird nachgefragt.
Was als Lebender aber auch manchmal nervig sein kann.
www.mse-film.de | Kurzfilme & Videoclips

www.daszeichen.de | Filmproduktion & Postproduktion




roki100
Beiträge: 2790

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von roki100 » Mo 09 Dez, 2019 12:39

-paleface- hat geschrieben:
Mo 09 Dez, 2019 12:34
Ich hab mit meinen Kumpels eine Whatsapp
Das stirbt bald auch aus! https://www.focus.de/digital/internet/k ... 32652.html
Und was machste dann ?

Ansonsten, es ist einfacher damit umzugehen, wenn man sich dem bewusst ist, dass auch der Tod zum Leben dazu gehört....

Schon traurig was man so hört. Letztens, über mehrere Jahren lag ein Toter mit seinem Hund (ebenso tot) in seiner Wohnung, keiner hat gemerkt.. dann nach mehrere Jahre (11 Jahre oderso), wurden die beiden (wahrscheinlich als Skelette) aufgefunden. :/

Das System ist einfach scheiße! Die Familie besucht sich kaum... Freunde etc. heiraten, oder werden älter und man hört nichts mehr von denen. Kinder, Enkelkinder kommen nur zum Weihnachten besuch... Irgendwann bleibt jeder allein, und weil zu allein, holt man sich ein Hund, Katze, als freund, weil niemand da ist...(keine Verallgemeinerung, aber auch keine Seltenheit) Und die andere wundern sich wenn ältere vorm Fenster stehen und gucken... und die die das sehen, ärgern sich weil sie beobachtet werden, die fragen sich nicht "warum guckt sie/er", eben, weil sie vll. etwas anderes sehen müssen statt immer die selbe Wand...? und in Altersheim wollen die meisten nicht...den Luxus, wo sie gut behandelt werden (was eigentlich normal sein sollte), kann sich auch nicht jeder leisten, weil zu teuer... die werden auch abgezockt ohne ende, Essen auf Räder... Stückchen Marmelade, Butter und Brot...kostet so viel dass man gleich zwei Döner bestellen kann.

scheiß System!




didah
Beiträge: 939

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von didah » Mo 09 Dez, 2019 15:44

also wenn ich mir gedanken darüber mach, dass mich keiner findet, wenn mich ein herzpatschn dahinrafft und ich angst habe, wochenlang in der wohnung zu liegen, zu vergammeln und niemandem anzugehen - dann würd ich mir weniger gedanken um smarte lösungen etc machen als um mein soziales leben.... just saying...
mean people suck




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Mo 09 Dez, 2019 16:49

Es war eigentlich bisher immer so, dass man nach seinem Ableben plötzlich nicht mehr auf Arbeit erschienen ist. Da hat bestimmt schon so mancher Chef und Kollege händeringend gewartet. Wäre jetzt nach meinem Empfinden kein Problem, wenn es bei dir auch mal so wäre. Die anderen machen es auch nicht anders.




rainermann
Beiträge: 1627

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von rainermann » Mo 09 Dez, 2019 17:06

Frank B. hat geschrieben:
Mo 09 Dez, 2019 16:49
Es war eigentlich bisher immer so, dass man nach seinem Ableben plötzlich nicht mehr auf Arbeit erschienen ist. Da hat bestimmt schon so mancher Chef und Kollege händeringend gewartet. Wäre jetzt nach meinem Empfinden kein Problem, wenn es bei dir auch mal so wäre. Die anderen machen es auch nicht anders.
Das dürfte dann selbst ohne Attest durchgehen.
Im Ernst - ich schneide auch mal Wochenende, trotz Familie, wenn's sein muss, auch Nachts durch und den Tag gleich weiter... aber beim Tod hört der Spaß auf. Daß man sich da überhaupt solche Gedanken macht, ist vom Pflichtbewusstsein evtl. lobenswert, aber dadurch bekommt man danach sicher auch keine weiteren Jobs mehr.
Interessantes Gedankenspiel, aber mein Rat trotzdem: vergiss es, zieh ne Grenze.
Das mit dem sozialen Umfeld, unentdeckt etc. kann ich dann noch eher nachvollziehen.




bewegte_bilder
Beiträge: 8

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von bewegte_bilder » Di 10 Dez, 2019 08:46

Erst mal vielen Dank! Aber wie gelangt man zu einem sozialen Umfeld? Ich komme beruflich mit allen Leuten wirklich sehr gut aus, das klappt alles toll. Aber im Privatleben kenne ich schlichtweg niemanden. Das war aber schon immer so. Ich hätte ja auch gerne eine Beziehung mit einer tollen Frau, würde gerne eine Familie gründen, aber alle Versuche, Frauen kennenzulernen, schlugen bisher fehl. Ich habe alle möglichen Singlebörsen im Internet ausprobiert, aber die Rückmeldungen, die ich bisher dort und auch auf Singlepartys bekam, waren einfach so negativ, dass ich da keine weiteren Potenziale sehe.

Beruflich komme ich auch nicht mit Frauen ins Gespräch. Ich drehe vor allem Filme über große Bauprojekte in ganz Europa, und auf Baustellen arbeiten nun mal ausschließlich Männer. Auch die Projektleiter, Geschäftsführer und Vorstände sind alles Männer. Mag sein, dass da irgendwo auch Zeichnerinnen und Sekretärinnen arbeiten, aber das ist dann irgendwo im Büro, wo ich nie hinkomme. Wenn ich mal mit Frauen rede, dann höchstens mit der Kassiererin im Supermarkt oder in der Autobahnraststätte.

Früher habe ich auch mal Tanzkurse mitgemacht, aber da waren letztendlich auch keine Solo-Frauen, sondern die haben nur einen Tanzpartner gesucht. Meine Vermutung: Wenn man es mit Ende 20 oder Anfang 30 nicht mit der Beziehung hinbekommen hat, dann ist der Zug abgefahren.

Und im Internet bekomme ich eben zu 99 Prozent die FStA 1a...




Darth Schneider
Beiträge: 4120

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Darth Schneider » Di 10 Dez, 2019 09:00

Nicht den Kopf hängen lassen und weiter probieren. Besuche einen Kochkurs, einen Schwimmkurs, (noch) einen Tanzkurs oder gehe ins Joga...Da gibt es immer Single Frauen...
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams

Zuletzt geändert von Darth Schneider am Di 10 Dez, 2019 09:06, insgesamt 2-mal geändert.




nic
Beiträge: 2000

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von nic » Di 10 Dez, 2019 09:00

Such‘ dir ein Hobby, trete einem Interessen- oder Berufsverband bei oder setze dich jeden Abend ins selbe Café.

Zuletzt geändert von nic am Di 10 Dez, 2019 09:20, insgesamt 1-mal geändert.




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Di 10 Dez, 2019 09:06

Das ist dann auch dein eigentliches Problem. Es hat also vorrangig gar nichts mit Zuverlässigkeit über den Tod hinaus zu tun. Du steckst einfach in einer Sinnkrise. Alles, was für dich jetzt wichtig ist, liegt in dir selbst verborgen. Ein Partner im Leben gibt dir keinen Sinn. Den musst du unabhängig von einem Partner finden. Und wenn du ihn gefunden hast, kann ein Partner kommen oder auch nicht. Es gibt viele, die sind in einer Partnerschaft un-/glücklich und viele, die sind allein un-/glücklich. Für mich war immer mein Glaube wichtig und mein Hobby.
Der Tod ist für mich eine Grenze aber nicht das Ende. Wobei ich natürlich auch damit leben kann, wenn er das Ende wäre. Das, worauf ich Einfluss habe, vollzieht sich vor ihm, also jetzt im Moment.




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Di 10 Dez, 2019 09:13

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 09:00
Nicht den Kopf hängen lassen und weiter probieren. Besuche einen Kochkurs, einen Schwimmkurs, (noch) einen Tanzkurs oder gehe ins Joga...Da gibt es immer Single Frauen...
Gruss Boris
nic hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 09:00
Such‘ dir ein Hobby, trete einem Interessen- oder Berufsverband ein oder setze dich jeden Abend ins selbe Café.
Gute Vorschläge, aber du solltest dich dabei trotzdem nicht unter Druck setzen. Das passiert dir nämlich schnell und es ist dir ja bereits passiert. Du siehst umher und suchst nach der Frau deines Lebens, dabei liegt der Sinn deines Lebens vielleicht unter dem Kaffeelöffel oder dem Fußabtreter des Cafes, das du gerade betrittst. ;)




rainermann
Beiträge: 1627

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von rainermann » Di 10 Dez, 2019 09:50

bewegte_bilder hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 08:46
Meine Vermutung: Wenn man es mit Ende 20 oder Anfang 30 nicht mit der Beziehung hinbekommen hat, dann ist der Zug abgefahren.
Nein. Das Thema ist relativ unabhängig vom Alter. Familiengründung mal ausgenommen. Ich hatte viele Beziehungen, längste Ex-Beziehung war 4 Jahre inkl. zusammen wohnen. Meine Frau lernte ich vor 10 Jahren mit Ende 30 kennen. Seitdem sind wir zusammen und haben 2 Kinder.
bewegte_bilder hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 08:46
Und im Internet bekomme ich eben zu 99 Prozent die FStA 1a...
Im Internet tummeln sich auch nur Menschen. Das sind keine Roboter oder besonders fiese Gestalten. Und bedenke: vor 20 Jahren gab's sowas noch nicht/kaum bzw. war kein Thema, das man öffentlich diskutierte ("Internetbekanntschaft? Pfui. Bisch zu blöd zum rausgehen?") Ehrlich: heute gibt's dermaßen viele Möglichkeiten, jemanden kennenzulernen. Der Rest liegt einfach daran, ob die Chemie stimmt. Und das kann man kaum beeinflussen...




felix24
Beiträge: 76

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von felix24 » Di 10 Dez, 2019 11:48

Also wenn ich für einen Kunden arbeiten würde, wäre mir das ziemlich egal, was nach meinem Tod passiert. Aber ganz anders sieht das aus, wenn ich an einem eigenen Projekt arbeite. Vielleicht ein Dokumentarfilm, in dem es um eine Person geht, die man seit Jahren begleitet. Da gibt es doch ganz andere Erwartungen und Verpflichtungen. In so einer Situation wurde ich plötzlich krank und musste operiert werden. Da hab ich mir schon Gedanken gemacht, wie es im Fall des Falles weiter geht, damit nicht alles umsonst war und das Projekt verloren geht.

Nur in dem Fall kam das so plötzlich, dass ich nichts mehr vorbereiten und unternehmen konnte. Was im Extremfall dann passiert, habe ich schon echt erlebt. Die Verwandten oder die Lebensgefährtin, sie alle wissen von nichts, haben keinen Durchblick und deshalb passiert da gar nichts, gehts nicht weiter. Wenn es ganz hart kommt, landet das Material auf dem Müll. Ich hab mal das Lebenswerk eines älteren Fotografen, Fotos, Dias, Negative (alles noch analog) und seine persönliche Post auf dem Sperrmüll gefunden. Der hat wohl allein gelebt und sein Vermieter hat nach seinem Tod bei der Wohnungsräumung nicht lange gefackelt...

Also wenn man nicht selbst vorsorgt, war es das. Deshalb: die Lösung ist nicht eine App, die das überwacht, wie es Dir geht, sondern ein Notfallplan, der dafür sorgt, dass es mit Deinem Projekt weiter geht. Wie hier schon erwähnt, sind Kontakte wichtig. Aber am Besten ist es, in so einer heißen Phase eben ganz besonders darauf zu achten, dass nichts passiert. Also Risiken vermeiden, gesund leben, bewusst leben, für sich selbst sorgen und vorsorgen, ist besser, als auf andere zu setzen. Niemand fällt einfach so tot um. Dafür gibt es meistens Gründe.

Davon abgesehen gibt es vom ASB und ähnlichen Einrichtungen einen Hausnotruf, wo genau so was geboten wird. Wer sich nicht täglich rückmeldet, erhält Besuch. Ist eigentlich für ältere Menschen gedacht, aber nicht zwingend.




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Di 10 Dez, 2019 12:17

Wenn früher ein großer Maler oder Komponist starb, blieben dessen Werke oft unvollendet oder wurden von seinen Nachkommen oder Erben vernichtet, verhökert oder irgendwo deponiert, bis sie vergessen wurden und verloren gingen. Das Leben ist halt nicht unendlich und alles ist vergänglich. Werte sind relativ. Nicht, dass man nicht den Versuch unternehmen sollte, Dinge und Ideen zu bewahren, was aufmerksamen Nachlebenden immer wieder auch gelang bzw. gelingt. Allerdings überschätzen viele den Wert ihres eigenen Schaffens auch. Die Welt merkt nicht mal, wenn dieses verloren geht. Oft bekommen es nichtmal die Nachbarschaft oder Teile der eigenen Familie mit.




MrMeeseeks
Beiträge: 798

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von MrMeeseeks » Di 10 Dez, 2019 14:53

In jedem Fall sollte man sich auf eine gewisse Weise auf den Tod vorbereiten. Es war wirklich nicht leicht damals die Dinge von meinem Vater aufzuteilen, zu verschenken, aufzubeben oder wegzuschmeißen.
Deswegen habe ich auch meinen Geschwistern gesagte dass ich schon alles sortiert habe. Damit sie sofort wissen welchen seelenlosen Plunder sie verscherbeln können (Kameras, Objektive und allgemein Elektronik) und aufheben was mir wichtig war.




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Di 10 Dez, 2019 15:03

Das Aufteilen und Sortieren machen viele Angehörige schon am Sterbebett. Höre ich immer wieder. Manchmal entwickelt sich regelrecht ein Wettrennen, wer als erstes beim Verstorbenen ist, um die wichtigsten Dinge schon mal für sich in Beschlag zu nehmen. Da geht die Wohnungstür sehr viel öfter auf als in der Zeit, in der der Verstorbene noch lebte. Und damit sind wir wieder bei den sozialen Kontakten.




didah
Beiträge: 939

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von didah » Di 10 Dez, 2019 16:23

bewegte_bilder hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 08:46
Meine Vermutung: Wenn man es mit Ende 20 oder Anfang 30 nicht mit der Beziehung hinbekommen hat, dann ist der Zug abgefahren.

Und im Internet bekomme ich eben zu 99 Prozent die FStA 1a...
also das ist ein blödsinn - gerade in dem alter gehen viele erste ernsthafte beziehungen/ehen auseinander und es gibt wieder viele singles... mit genug selbstbewusstsein ist menschen kennenlernen ein leichtes - und selbstbewusstsein hast doch, oder? oder deine ansprüche sind zu hoch: wennst (fallst) aussiehst wie der schreck darfst dir halt auch keine prinzessin erwarten ;)
und was ist FStA 1a?
LG
mean people suck




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Di 10 Dez, 2019 19:25

didah hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 16:23

... gerade in dem alter gehen viele erste ernsthafte beziehungen/ehen auseinander und es gibt wieder viele singles...

... und was ist FStA 1a?
Jo, es gibt in der Mitte des Lebens (wobei man da noch nicht weiß, wann sie ist) einen blühenden Second - Hand - Markt. Sozusagen die Ludolfs des Heiratsmarktes.
Nur Mut!

Und das andere hätte ich auch gern mal gewusst.




bewegte_bilder
Beiträge: 8

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von bewegte_bilder » Mi 11 Dez, 2019 10:15

didah hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 16:23
und was ist FStA 1a?
Na das ist die Frauenstandardantwort 1a. Also das, was Frauen immer sagen, oder geht Euch das anders? Zu mir sagen und schreiben Frauen immer "bist nicht mein Typ". Natürlich gibt es auch noch die Frauenstandardantwort 1b, die lautet dann "bist ja ganz nett, aber trotzdem nicht so mein Typ".

Keine Ahnung, wie man als "Typ" sein muss...




rainermann
Beiträge: 1627

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von rainermann » Mi 11 Dez, 2019 10:43

bewegte_bilder hat geschrieben:
Mi 11 Dez, 2019 10:15
didah hat geschrieben:
Di 10 Dez, 2019 16:23
und was ist FStA 1a?
Na das ist die Frauenstandardantwort 1a. Also das, was Frauen immer sagen, oder geht Euch das anders? Zu mir sagen und schreiben Frauen immer "bist nicht mein Typ". Natürlich gibt es auch noch die Frauenstandardantwort 1b, die lautet dann "bist ja ganz nett, aber trotzdem nicht so mein Typ".

Keine Ahnung, wie man als "Typ" sein muss...
Spruch kenne ich auch, wer kennt das nicht - kennen die Frauen aber doch von uns auch, oder nicht?
Wie auch immer - es kommt ja nicht auf "alle" Frauen an, Du musst nur die EINE finden. Und die gibt's, garantiert. Ich habe auch lange gebraucht, bis ich das wichtigste dabei gelernt habe: wenn's passt, merkt man das sehr schnell! Wenn nicht, macht es keinen Sinn, lange rumzubaggern, denn das wärst ja dann eh nicht mehr Du.




TonBild
Beiträge: 1944

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von TonBild » Mi 11 Dez, 2019 18:40

bewegte_bilder hat geschrieben:
Mo 09 Dez, 2019 10:52
eine Apple Watch, die die Vitalfunktionen misst? Oder eine Art "Totmanntaster" wie bei der Eisenbahn, wo man regelmäßig was bestätigen muss?
Ja, es gibt Notfall Uhren und Hausnotruf Systeme. Kostet regelmäßige Gebühren.




bewegte_bilder
Beiträge: 8

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von bewegte_bilder » Do 12 Dez, 2019 08:58

rainermann hat geschrieben:
Mi 11 Dez, 2019 10:43
Spruch kenne ich auch, wer kennt das nicht - kennen die Frauen aber doch von uns auch, oder nicht?
Nein. Ich habe noch nie zu einer Frau "bist nicht mein Typ" gesagt oder geschrieben. Erstens, weil Frauen von sich aus gar keinen Kontakt zu mir aufnehmen, und zweitens, weil ich mit dieser Formulierung auch überhaupt nichts anfangen kann. Ich habe keinen speziellen "Typ". Es wäre mir nur ganz recht, wenn die Frau nicht gerade 150 Kilo wiegen würde...

Wenn ich mal Zuschriften von Frauen bekomme, dann sind das automatische Übersetzungen von Frauen, die kein Deutsch können, und irgendwo am anderen Ende der Welt leben...




rainermann
Beiträge: 1627

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von rainermann » Do 12 Dez, 2019 09:16

bewegte_bilder hat geschrieben:
Do 12 Dez, 2019 08:58
rainermann hat geschrieben:
Mi 11 Dez, 2019 10:43
Spruch kenne ich auch, wer kennt das nicht - kennen die Frauen aber doch von uns auch, oder nicht?
Nein. Ich habe noch nie zu einer Frau "bist nicht mein Typ" gesagt oder geschrieben. Erstens, weil Frauen von sich aus gar keinen Kontakt zu mir aufnehmen, und zweitens, weil ich mit dieser Formulierung auch überhaupt nichts anfangen kann. Ich habe keinen speziellen "Typ". Es wäre mir nur ganz recht, wenn die Frau nicht gerade 150 Kilo wiegen würde...
Wörtlich war ich auch immer diplomatischer (da machen es sich die Frauen einfacher: wenn's nicht passt, sagen sie es einem meist direkt ins Gesicht... ist nicht nett, aber im Grunde haben sie ja recht, wozu dann noch groß Zeit verschwenden). Mit "Typ" meine ich eher, daß man halt nicht zusammenpasst...
bewegte_bilder hat geschrieben:
Do 12 Dez, 2019 08:58
Wenn ich mal Zuschriften von Frauen bekomme, dann sind das automatische Übersetzungen von Frauen, die kein Deutsch können, und irgendwo am anderen Ende der Welt leben...
Das gehört eh direkt in den Papierkorb.
Tja, so ist das Leben: Heut verzweifelt und einsam, dann kommt irgendwann die Richtige und ehe man sich's versieht... ist man "drin" und sieht das schrecklich einsame Singleleben wieder mit ganz anderen Augen ;) (Ok, würde trotzdem nicht wieder tauschen wollen! ;) )




Frank B.
Beiträge: 9261

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Frank B. » Do 12 Dez, 2019 10:07

bewegte_bilder hat geschrieben:
Do 12 Dez, 2019 08:58
Ich habe keinen speziellen "Typ". Es wäre mir nur ganz recht, wenn die Frau nicht gerade 150 Kilo wiegen würde...
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind 150-Kilo-Frauen nicht dein Typ? Was würdest du denn so ner Frau sagen, wenn sie dich fragt, ob du eine Beziehung zu ihr willst?
Klar, du wirst nicht sagen, sie sei dir zu dick, das wäre unanständig. Aber du würdest es denken und vielleicht etwas anderes sagen.
Aber vielleicht hätte grad diese Frau für dich und sich selbst 70 Kilo abgenommen, weil sie wieder Freude im Leben hat. Man weiß nie.




Paralkar
Beiträge: 1512

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Paralkar » Do 12 Dez, 2019 10:43

Du bist doch dann Tod, also is doch nichtmehr dein Problem,

Bevor du dir soviel Gedanken übern Tod machst, nimm doch dein hart erarbeitetes Geld und mach mal n halbes Jahr Auszeit, flieg nach Asien oder Südamerika und schau dir die Welt an, gibt oft ganz andere Perspektiven und dann is viell. ne ganz andere Motivation und Selbstbewusstsein da, wenn es Klimaneutral sein soll, gibt es da auch bezahlbare Möglichkeiten mit zu segeln, is aber nicht ganz ohne,

Es gibt auch Reiseveranstalter die Gruppenreisen mit verschiedensten Leuten machen, nicht zwangsläufig Single-Gruppenreisen oder sowas, aber halt um mal andere Menschen kennenzulernen, Freunde zu finden, für Singles gibt es sowas sicherlich auch....

Es gibt soviel schönes und beeindruckendes auf der Welt, das gibt einem schon die Möglichkeit mal von seiner Egozentrischen Sicht auf das Leben abzukommen (die wir alle haben), zumindest für ein kurzen Moment

Wenn dir das alles erstmal zuviel ist, Was ist mit nem Sportverein oder sowas
DIT/ digital Colorist/ Photographer




Bergspetzl
Beiträge: 1408

Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von Bergspetzl » Do 12 Dez, 2019 11:28

Den Mut aufzubringen und wirklich einmal Reisen kann sehr viel ändern. Ich schaue das ich jedes Jahr neben den normalen Urlaube(en) (3x 10 bis 14 Tage) zusätzlich 4-6 Wochen rauskomme. Andere Kontinent, andere Menschen, anderes Umfeld.

Das mache ich seit 4 Jahren so, und das obwohl ich(wir) eine Firma mit Angestellten habe. Aber wir haben es so eingerichtet, dass ich nicht alleine GF bin, und so können wir uns das "leisten". Das klingt erstmal verrückt, überheblich und seltsam, nach Anti Greta, aber nur so komme ich damit klar, dass der normale Alltag teilweise schon sehr fordernd ist. Neben dem bewältigen der Arbeit kämpft man (oder ich) immer dagegen, dass die Arbeit einen beherrscht. Das darf sie aber nur/soll sie aber nur wenn ich es zulasse, und nicht immer.

Aber wie es vorher schon hieß, es ist erschreckend wie schnell man ersetzt werden kann, und dass sich die Welt ohne das eigene Wirken und Werk auch einfach weiter dreht. Die Meisten nehmen sich und ihr Wirken, auch im Alltag, einfach viel zu wichtig..."ich muss das machen, lass mal, ich mach das schon, ich mach das gleich lieber selber, dann weiß ich dass es richtig gemacht ist....". Alles Kandidaten für dein erstes Burnout oder schlimmer. Meine im Gegenzug es ist nicht so wichtig, dass man immer da ist. Es geht auch ohne einen weiter. Ich habe durch ein "Nein" oder "nein, leider nicht sofort" kaum einen relevanten Kunden verloren. Aber vieles Gewonnen. Ich habe aber Jahre gebraucht, wahrscheinlich auch zurecht, bis ich mich das traute. Aber die Welt dreht sich auch so weiter und wie beschrieben, ein gutes Kollegenumfeld hält dir den Rücken frei, zudem beflügelt es dich, lässt dich wachsen und daraus resultiert ein Mensch, der zugänglich und interessant wird, weil er nach Möglichkeiten seine Mitte kennt oder findet.

Wenn du nicht gut bist, und Angst hast deine Arbeit und Arbeitsweisen anderen gegenüber zu öffnen, dich vor dem Markt abschottest weil du alleine vor dem Kunden, der ja unwissend ist, gut dastehen kannst, dann liegt da der Hund. Besinne dich vielleicht einmal auf dich, öffne dich, tausche dich aus, Netzwerke, knüpfe Kontakte...Nimm dir einfach mal einen Kameramann mit ans Set, auch wenn er nicht notwendig wäre, und arbeite mal so, aus einer anderen Perspektive. Spiele mal eine andere Rolle, schau dir an wie du dich am Abend fühlst. Wie war der Tag. Das kostet dich 500€, ist eine Erfahrung. Vielleicht bekommst du es sogar beim Kunden unter, warum nicht? Schau mal was für Leute sich melden, tausche dich mit denen aus, wie auch immer. Du wirst sehen, gerade in unserer Branche gehen viele Türen auf, wenn man kontaktfreudig ist. Lass es auch zu, dass du wieder lernst, und entwickle dich weiter, und zwar offen.

Und im weiteren Zuge mache dich zum Suchenden, der nie aufhört sich zu entwickeln. Gestehe dir einfach immer ein, dass du unwissend bist, egal was du schon alles (an Wissen und Erfahrung) intus hast. Und dann nimm dir Auszeiten, und fülle diese auch wirklich mit etwas...Mit Reisen, mit Wanderungen, mit Entdeckungen, segeln was dich reizt. Auch da fängst du vielleicht bei Null an. Das ist ok.

Ich ich bin mir sicher, dass wenn du dann eine Frau triffst, das du genug zu erzählen hast, weil du "voll" bist, weil du neugierig bist, weil du ihr eigentlich nur davon erzählst, dass du aufmerksam durchs leben gehst (weil du es tust) und wie viel spannendes und wie viel es zu entdecken gibt. Fülle dein leben mit Dingen die dir Spaß machen, traue aber dich mit anderen (mitzu)teilen und gib von dir.

Ich bin mir sicher dann bekommst du auch (zurück) und innerhalb einiger Jahre bereichert sich sich dein Leben und die anderen Probleme lösen sich damit mehr und mehr von alleine...

irgendwie...oder anders... :)




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Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von bewegte_bilder » Do 12 Dez, 2019 13:24

Bergspetzl hat geschrieben:
Do 12 Dez, 2019 11:28
Besinne dich vielleicht einmal auf dich, öffne dich, tausche dich aus, Netzwerke, knüpfe Kontakte...Nimm dir einfach mal einen Kameramann mit ans Set, auch wenn er nicht notwendig wäre, und arbeite mal so, aus einer anderen Perspektive. Spiele mal eine andere Rolle, schau dir an wie du dich am Abend fühlst.
Mir wäre es viel zu anstregend, mit anderen Leuten aus der Medienbranche zusammenzuarbeiten. Bevor ich irgendjemandem genau sage, was zu tun ist, habe ich es schon selbst erledigt. Die Leute wollen es ja so haben, wie ich es mache, und nicht so, wie andere es machen. Deshalb nehmen sie ja mich, und nicht andere. Oder sie nehmen schon auch andere, aber dann eben für andere Arten von Filmen.

Das wäre als ein anderes Geschäftsmodell. Dann wäre ich gewerblicher Filmproduzent, der vom Schreibtisch aus alles organisiert, und nicht der freiberufliche Filmemacher. Ich möchte schon alles selbst machen, oder ich gebe komplette Sachen an andere weiter, halte mich dann aber auch komplett raus.

Hier geht es ja eher darum, Leute kennenzulernen, die ihrerseits vielleicht ein paar Solofrauen kennen. Allerdings habe ich das Gefühl, dass man als männlicher Dauersingle eher auf Abstand gehalten wird, weil man eine Bedrohung darstellt.




rainermann
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Re: Zuverlässigkeit über den Tod hinaus?

Beitrag von rainermann » Do 12 Dez, 2019 13:50

bewegte_bilder hat geschrieben:
Do 12 Dez, 2019 13:24
Bergspetzl hat geschrieben:
Do 12 Dez, 2019 11:28
Besinne dich vielleicht einmal auf dich, öffne dich, tausche dich aus, Netzwerke, knüpfe Kontakte...Nimm dir einfach mal einen Kameramann mit ans Set, auch wenn er nicht notwendig wäre, und arbeite mal so, aus einer anderen Perspektive. Spiele mal eine andere Rolle, schau dir an wie du dich am Abend fühlst.
Mir wäre es viel zu anstregend, mit anderen Leuten aus der Medienbranche zusammenzuarbeiten. Bevor ich irgendjemandem genau sage, was zu tun ist, habe ich es schon selbst erledigt. Die Leute wollen es ja so haben, wie ich es mache, und nicht so, wie andere es machen. Deshalb nehmen sie ja mich, und nicht andere. Oder sie nehmen schon auch andere, aber dann eben für andere Arten von Filmen.

Das wäre als ein anderes Geschäftsmodell. Dann wäre ich gewerblicher Filmproduzent, der vom Schreibtisch aus alles organisiert, und nicht der freiberufliche Filmemacher. Ich möchte schon alles selbst machen, oder ich gebe komplette Sachen an andere weiter, halte mich dann aber auch komplett raus.
Kenne ich, denke ähnlich. Aber bei bestimmten Jobs muss ich mich auch entscheiden: ablehnen, da alleine nicht möglich, oder einen 2.Kameramann/Tonmann/3D Animator/Redakteur/Kaffeekocher mit reinnehmen, daran auch noch ein bisschen verdienen und am Ende als der Mann dastehen, der nicht nur kleine, sondern auch größere Sachen zuverlässig erledigen kann. Ok, an der Filmaka hab ich's eh nicht anders gelernt, kenne Teamarbeit also durchaus. Damals gab's was vom Dozent auf die Pfoten, wenn man als Regisseur dem Kameramann die Kamera wegnehmen wollte - meine Finger waren ganz schön rot :)




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