Jalue
Beiträge: 1122

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Jalue » Sa 05 Feb, 2022 11:20

Ich seh's eher wie Pillepalle, wichtiger als High End-Qualität des Equipments ist die (wirtschaftliche) Passgenauigkeit an die Ansprüche der Kunden und von meinen würde kaum einer Aufpreis für einen Unterschied zahlen, den er weder sieht noch hört, im Gegenteil. Da muss ich eher mit Fragen rechnen wie: "Ja kann man das nicht auch mit dem Smartphone machen?"

Was das Problem von Pianist angeht: Hatte glaube ich jeder schon mal, aber zumindest ich konnte das immer durch Anheben der Dämpfung in der Eingangsstufe lösen, unabhängig vom Kameratyp.

Sollte das bei der FX6 nicht gehen, so ist das in der Tat ein fetter Bug, denn welcher Solo-Shooter möchte sich auch noch ständig ein SQN um den Hals hängen? Möglicherweise ist es aber auch nur ein Defekt an seiner Kamera? Ein Kunde von mir hat mehrere FX6er im Einsatz samt einer bunten Mischung an Mikros und stets ohne Mischer dazwischen. Wenn die ähnliche Probleme hätten, hätte ich das wahrscheinlich mitbekommen.




TomStg
Beiträge: 2722

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von TomStg » Sa 05 Feb, 2022 11:46

Gysenberg hat geschrieben:
Sa 05 Feb, 2022 10:58
pillepalle hat geschrieben:
Sa 05 Feb, 2022 10:09
@ Pianist

Unabhängig davon bin ich aber froh das jemand auch mal den Ton 'ernst' nimmt und die Unterschiede in direkten Vergleichen präsentiert. Da kann dann jeder selber entscheiden, ob das für ihn gut genug ist, oder nicht.

VG
Das will ich an dieser Stelle mal dick unterschreiben. Die Diskussion/Vergleichsbeispiele/unterschiedlichen Äußerungen und Perspektiven zum Thema sind interessant und konstruktiv.
Das MKH 416 (ich habe ebenfalls mehrere Sennheiser) ist auch aus meiner Sicht unschlagbar. Und Lavalier-Mikrofone: Wenn ich den tendenziell wattigen Ton meiner Rode Funkstrecke mit den Sennheiser oder den teuren Sony-Lavalieren vergleiche, erklärt sich augenblicklich, warum ich die Rodes nie benutze. Generell ist gutes Material out of the Cam durch nichts zu ersetzen.
Geht mir genauso!
Es sollten hier immer wieder mal die Maßstäbe auch bei der Tontechnik diskutiert und gerade gerückt werden. Denn der verbreitete nahezu irrationale Hype des minderwertigen Rode-Zeugs braucht von Zeit zu Zeit klare Korrekturen. Dazu gehören Qualitäts-Mikros genauso wie hochwertige Recorder - und zwar nicht fürs Studio, sondern gerade für den Einsatz unterwegs. Denn mehr Qualität bei der Hardware bedeutet gerade bei Audio letztlich auch die wirtschaftlichere Investition.




Pianist
Beiträge: 7187

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Pianist » Sa 05 Feb, 2022 11:57

Gysenberg hat geschrieben:
Sa 05 Feb, 2022 10:58
Ein Neumann will bekanntlich jeder externe Sprecher sehen, wenn er kommt.
Ja, das Phänomen kenne ich. Wobei ich extrem selten andere Sprecher zu Gast habe, weil ich ja doch zum ganz großen Teil selbst spreche. Häufig sind nur meine ganzen Muttersprachler hier, und mit denen arbeite ich überwiegend seit mehr als 20 Jahren zusammen. Die machen sich über sowas keinen Kopp, weil sie wissen, dass ich extrem qualitätsbewusst bin.

Mir ist es jedenfalls vollkommen schleierhaft, warum das U 87 immer noch so "gehyped" wird. Technisch und klanglich besteht dafür absolut kein Grund, da gibt es eine Reihe von Mikrofonen, die ich vorziehe. Allen voran die aus Gefell. Beim M 930 Ts im Sprecherraum muss ich kaum was am Signal machen. Direkt am Schnittplatz (der Raum ist ebenfalls akustisch ausgebaut) habe ich an einem Mika-Arm ein Neumann TLM 193. So habe ich die Möglichkeit, meine Texte direkt vom Monitor einzusprechen. Sieht im Prinzip aus wie in einem Hörfunkstudio. Das mache ich aber nur, wenn sich die Sprachaufnahme in eine Mischung einfügt, wo noch Atmo und/oder Musik dazu kommt. Alles, was für sich alleine steht, mache ich immer im Sprecherraum. Beim TLM 193 muss ich deutlich mehr eingreifen, wozu mir die ADT-Module aber viele Möglichkeiten geben. Unschlagbar ist der dynamische EQ, bei dem ich genau sagen kann, ob eine bestimmte Frequenz etwas angehoben oder abgesenkt werden soll, je nach dem, wie stark der reinkommende Pegel ist. Hauptaufgabe ist für mich, die S-Laute so sauber wie möglich abzubilden, und das kann man über verschiedene Möglichkeiten machen, von einem vorgefertigten De-Esser (dem "Hiss"-Regler im TM 119) über einen EQ, der in den Sidechain eines Kompressors geht, bis hin zu besagtem DynEQ.

Natürlich könnte man das alles auch auf der digitalen Ebene machen, also entweder live beim Aufnehmen in meinem kleinen DHD-Mischpult, oder als Plugin im FCPX, aber meine ausführlichen Bildvergleiche mit sachkundigen und hörgebildeten Leuten haben immer wieder ergeben, dass das Ergebnis am besten klingt, wenn man das alles schon auf der analogen Ebene erledigt hat. Und man spart viel Zeit.
TomStg hat geschrieben:
Sa 05 Feb, 2022 11:46
Denn mehr Qualität bei der Hardware bedeutet gerade bei Audio letztlich auch die wirtschaftlichere Investition.
Na eben. Denn gerade die tontechnischen Sachen kann man sehr lange nutzen, im Extremfall begleiten die einen das gesamte Berufsleben lang. So wie mein Sachtler-Stativkopf. Natürlich ertappt man sich immer mal wieder, dass man sich fragt, ob man sich jetzt das SQN umhängen möchte. Aber es lohnt sich eben.

In meinem Fall kommt ja nun auch noch hinzu, dass ich mich um die gesamten Inhalte kümmern muss, also die Bedienung der Technik läuft im Hintergrund, aber mein Gehirn muss auch alles verarbeiten, was die Leute mir so erzählen. Daher bevorzuge ich technische Lösungen, die mir eine hohe Betriebssicherheit bringen. Für mich bedeutet das übrigens eher mit weniger Automatiken zu arbeiten, deren Funktion ich mehr überwachen müsste als wenn ich weiß, was ich selbst eingestellt habe. Auch an den Autofocus der FX6 taste ich mich vorsichtig heran und muss da erst mal Vertrauen fassen. Nach 25 Jahren mit manuellem Fokus (ohne jemals unscharfe Bilder produziert zu haben) aber sicher verständlich.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




rush
Beiträge: 12418

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von rush » Sa 05 Feb, 2022 12:06

Man sollte das aber eben auch immer in Relation sehen.

Sicherlich kann man für statische Szenen/Interviews auch als Einzelkämpfer mal einen SQN/SD zwischen die Mic&Kamera hängen - aber sobald die Sache bewegt wird sieht das schon wieder total anders aus. Einzelkämpfer vs Team wird hier eben auch immer ziemlich vermengt und die Use Cases in denen sich Anwender bewegen sind enorm groß - daher finde ich es enorm schwierig generell zu sagen das man dieses oder jenes Tool nutzen solle.

Ich würde mich als Einzelkämpfer jedenfalls nicht noch mit einem SQN um den Hals belasten wollen sondern eher zum AVX oder eben auch einem Rode System greifen. Denn auch letztere muss man ja nicht mit den dazugelegten Kapseln nutzen sondern kann Trams, Schoeps, DPA oder Sennheiserkapseln verwenden.
Auch AVX ist eben nicht perfekt wenn wir mal auf die Latenz schauen.
Aber natürlich zählen da immer auch andere Aspekte mit hinein - die entsprechenden Rauschunterdrückunhgsverfahren/Kompander sind je nach Hersteller mal besser, mal schlechter.

Aber das generell teurer immer besser ist halte ich bis heute eher für grenzwertig als "generelle" Aussage. Matthias sagt ja selbst das ihm persönlich das "alte" 416er fasst am besten gefällt. Ton ist eben auch immer relativ zu sehen. Eine technisch saubere Aufnahme können wir als durchaus schlechter empfinden als wenn bspw. eine Verstärkerstufe oder ein Mic bereits eine gewisse Färbung mit sich bringt und damit akustisch als angenehmer, "runder" empfunden wird.

Mein Sprecher-Mic hat auch eine "warm" Stufe und klingt für meine Stimme in meinen Ohren sehr viel homogener als wenn ich es in der Neutralstellung belasse (EQing noch außen vor).

Ich sehe das beim Ton ein wenig wie mit dem Grading: Technisch saubere Aufnahmen bilden eine gute Grundlage - sind aber kein Garant für das "optimale" Ergebnis. Daher gilt es je nach Tehcnik-Kombi entsprechende Lösungen zu finden die im eigenen Workflow am besten passen.
keep ya head up




Pianist
Beiträge: 7187

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Pianist » Sa 05 Feb, 2022 12:14

rush hat geschrieben:
Sa 05 Feb, 2022 12:06
Sicherlich kann man für statische Szenen/Interviews auch als Einzelkämpfer mal einen SQN/SD zwischen die Mic&Kamera hängen - aber sobald die Sache bewegt wird sieht das schon wieder total anders aus.
Völlig klar. Zum Glück habe ich nur sehr selten "mobile Lagen", wie man bei der Polizei sagen würde, also bewegliche Situationen, wo ich kontinuierlich guten Primärton brauche. Das sind dann die Einsätze, wo ich zu zweit hingehe. Typisches Beispiel wäre die Straßenumfrage. Der Regelfall bei mir ist jedoch, dass ich zwar beim Drehen sehr mobil sein muss, dann aber O-Töne in einer schon vorbereiteten statischen Situation aufnehme. Also Stativ steht da, Lampe ist aufgebaut, Tonangel liegt bereit, und wenn ich meine Schnittbilder gedreht habe, wechsele ich schnell vom Schulter- oder Einbeinbetrieb auf das große Stativ und nehme meine Statements auf. Das geht natürlich nur in behüteten Situationen und nicht auf der Straße.

Alles eine Frage der Organisation und der Erfahrung.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.




pillepalle
Beiträge: 5441

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von pillepalle » Sa 05 Feb, 2022 12:27

@ rush

Klar muss man das in Relation sehen. Aber wenn es wirklich nur um das Handling ginge, gäbe es ja auch kompaktere Lösungen als einen SQN, wie z.B. den Sonosax m2d2, oder selbst ein Mixpre3 wäre kompakter. Das eigentliche Dilemma ist eher, dass für die meisten Leute die als Soloshooter unterwegs sind, der Ton eher so als notwendiges Übel mit aufgenommen werden muss und dafür nicht annähernd soviel Interesse besteht, wie für die neuesten Kameras oder Objektive. Dabei ist es nicht weniger wichtig. Beim Bild diskutiert man über das 'richtige' RAW Format, 'echte' Auflösung und mögliche Artefakte unter Laborbedingungen und beim Ton gibt man sich dann mit jedem Mumpf zufrieden und findet 500,-€ für ein Mikro schon zu teuer. Etwas überspitzt, aber der Grundtenor geht schon in die Richtung... :)

VG
Kannst'e auch so machen, ist dann aber irgendwie kacke.




Pianist
Beiträge: 7187

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Pianist » Sa 05 Feb, 2022 12:45

Ja, genau so ist es. Das hat mich schon immer geärgert. Zumal ich mich schon als Jugendlicher mit Ton beschäftigt habe, lange bevor das Bild dazu kam. Ich bin eben nicht normal. Kein normales Kind wünscht sich im Alter von 13 oder 14 Jahren ein Sennheiser MD 421 zu Weihnachten. Und bekommt es dann auch noch. Und lötet sich ein Kabel von Kleintuchel auf Diodenstecker, um das Mikrofon an den tragbaren Cassettenrekorder der Großmutter anzuschließen. Um damit dann eine Radio-Reportage bei der örtlichen Jugendfeuerwehr aufzunehmen. Um damit einen ersten Preis in einem Wettbewerb zu gewinnen. Um sich vom Preisgeld einen Sony WMD-6C zu kaufen. Um noch mehr Interviews aufzunehmen...

Meine Verwandschaft sagt heute: "Du hast damals echt genervt mit Deinem Mikrofon - aber es hat sich ja offensichtlich gelohnt!"

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik.

Zuletzt geändert von Pianist am Sa 05 Feb, 2022 12:50, insgesamt 2-mal geändert.




pillepalle
Beiträge: 5441

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von pillepalle » Sa 05 Feb, 2022 12:48

@ Pianist

Coole Geschichte :)

VG
Kannst'e auch so machen, ist dann aber irgendwie kacke.




docshooter
Beiträge: 18

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von docshooter » So 06 Mär, 2022 09:14

Möchte mal berichten wie es mir mit der FX6 (hab sie seit 6 Tagen) so geht.
Ich war ja ob der vielen Skeptiker selbst etwas ratlos ob ich mir diese Kamera überhaupt kaufen soll.
Klar hat das firmware update letztes Jahr sicher einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, sich die FX6 mal näher anzusehen.

Es ist im Übrigen meine erste Sony Kamera und ich hab mich sozusagen selbst in's kalte Wasser geschmissen.

Für jene die jetzt noch überlegen sich die Kamera zu kaufen würde ich erstmal wirklich gut abstecken welche features man wirklich braucht und WO und WIE man diese Kamera wirklich einsetzen will und möchte.

Was mir allerdings klar geworden ist, es wird auch sehr viel herumgesudert so wie man bei uns in Österreich so schön sagt. Meine inputs dazu:

- Fehlender Stabi (stellt für mich kein Problem dar, auch mit schnellen Linsen ohne Stabi)
viel mehr sollte man sich damit auseinandersetzen dass es keine eierlegende Wollmilchsau gibt und das ist auch GUT so.
- Slog3 ... hab nur intensiv getestet und bin zum Schluss gekommen, dass es absolut nicht schwer ist ein Top Bild zu bekommen (da wird ja auch viel gejammert)
Leute lernt die basics über Gamma-Kurven etc. und richtig zu belichten, dann ist die FX6 ein Monster
- Gewicht der Kamera, ganze ehrlich ich bin froh dass sie so leicht und kompakt ist, man kann sie reduzieren oder aufblasen, simple as that.
wem sie zu wackelig ist der soll sie halt vorher mal ausleihen oder gleich zur FX9 wechseln.
- Fehlender Audio input. Auch das ist Gejammer auf hohem Niveau. Es gibt so viele Möglichkeiten sich damit abzuhelfen, einfach kreativ sein (sollten Filmer ja generell sein ;-))

Ich wollt damit mal ein bisschen mit den Vorurteilen dieser Kamera aufräumen, vor Allem aus dem Grund weil ich sie selbst gerade intensiv teste.

Am Ende vom Tag eine persönliche Entscheidung, keine Frage, jedoch wäre es langsam Zeit eine Kamera wieder als Werkzeug zu betrachten und nicht als "mach-du-mal-alles-für-mich-Gerät"

Die FX6 ist eine Meisterleistung in dem segment wo sie sich platziert. boom

cheers, schönen Sonntag




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » So 06 Mär, 2022 09:30

Jalue hat geschrieben:
Sa 05 Feb, 2022 11:20
Ich seh's eher wie Pillepalle, wichtiger als High End-Qualität des Equipments ist die (wirtschaftliche) Passgenauigkeit an die Ansprüche der Kunden und von meinen würde kaum einer Aufpreis für einen Unterschied zahlen, den er weder sieht noch hört, im Gegenteil. Da muss ich eher mit Fragen rechnen wie: "Ja kann man das nicht auch mit dem Smartphone machen?"

Was das Problem von Pianist angeht: Hatte glaube ich jeder schon mal, aber zumindest ich konnte das immer durch Anheben der Dämpfung in der Eingangsstufe lösen, unabhängig vom Kameratyp.

Sollte das bei der FX6 nicht gehen, so ist das in der Tat ein fetter Bug, denn welcher Solo-Shooter möchte sich auch noch ständig ein SQN um den Hals hängen? Möglicherweise ist es aber auch nur ein Defekt an seiner Kamera? Ein Kunde von mir hat mehrere FX6er im Einsatz samt einer bunten Mischung an Mikros und stets ohne Mischer dazwischen. Wenn die ähnliche Probleme hätten, hätte ich das wahrscheinlich mitbekommen.
Sehe ich ähnlich, aber der Standpunkt ist vielleicht etwas verzerrt, denn es stellt sich kaum die Frage ob Smartphone oder FX6, sondern, Kunde mit Smartphone, oder Dienstleister mit Erfahrung!

Ob Du als Profi dann letztenendes mit dem Smartphone die gewünschten Ergebnisse erzielst, ist am Ende völlig latte!
Kunden bezahlen immer für Ergebnis und derer Benefit, aber nicht dafür wie es dazu kam.

Das die FX6 ein Problem in der Audiosektion haben sollte sehe ich überhaupt nicht und so unterscheiden sich die Aufnahmen zwischen Cam, Tascam und InMikro recording nicht hörbar.
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"




Mediamind
Beiträge: 1616

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Mediamind » Fr 11 Mär, 2022 18:27

Habt Ihr schon einmal die Halterung für das Mikrofon abgebaut? Ich will an den Gummis nicht herum reißen, wie bekomme ich das DIng denn ab? In der Anleitung wird das mal eben ausgespart.




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 11 Mär, 2022 18:49

Die habe ich recht frühzeitig abgeschraubt, da ich kaum mit Mikro an der Cam arbeite, und wenn doch habe ich die alte FS700 Halterung die an die Mattebox montiert werden kann.
Die demontage ist null Problem, 2 kleine Schrauben rausdrehen und fertig, 1min Arbeit. :-)
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"




Mediamind
Beiträge: 1616

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Mediamind » Fr 11 Mär, 2022 18:52

Ich bin zu blöd. Wo finde ich die Schrauben? Unter der Gummiabdeckung?




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 11 Mär, 2022 18:54

Mediamind hat geschrieben:
Fr 11 Mär, 2022 18:52
Ich bin zu blöd. Wo finde ich die Schrauben? Unter der Gummiabdeckung?
Yepp!
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » Fr 11 Mär, 2022 19:42

Und, hast Du es ab bekommen?
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"




Mediamind
Beiträge: 1616

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Mediamind » Sa 12 Mär, 2022 07:31

Also manchmal frage ich mich wirklich...
Ich habe es geschafft, die beiden kleinen Schrauben NICHT zu sehen. Ich habe überall dran herum gefummelt und sie immer übersehen. Heute früh mit Tageslicht habe ich sie dann endlich entdeckt. Das war ein gutes Beispiel für "Betriebsblindheit" Ist mir ein Rätsel, wie ich das übersehen konnte, brauche ich langsam eine Lesebrille? Ich fürchte: Ja.




Jörg
Beiträge: 9567

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Jörg » Sa 12 Mär, 2022 07:47

Ist mir ein Rätsel, wie ich das übersehen konnte,


das wird noch schlimmer....




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » Sa 12 Mär, 2022 08:39

Mediamind hat geschrieben:
Sa 12 Mär, 2022 07:31
eine Lesebrille? Ich fürchte: Ja.
Ohne geht bei mir schon lange nix mehr.
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"




Mediamind
Beiträge: 1616

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Mediamind » So 20 Mär, 2022 16:12

Ich mache es der Kundschaft und mit leichter und biete nun einen Teleprompter an. Dieses Modell ist das billigste, welches gerade noch ok ist. Der Spiegel ist tatsächlich ok. Interessant: Die Whitebalance liegt mit dem aufgesetzten Teleprompter regelmäßig daneben. Die Plastikhalterung hat mir für ein iPad nicht gefallen. Mit einem iPhone ist das soweit ok, ein Ipad ans Objektiv zu hängen widerspricht meiner Gefühlslage. Ich habe das jetzt erst einmal so gelöst:
IMG_1541.jpeg
IMG_1542.jpeg
Sollte das gut angenommen werden, würde ich eher so etwas realisieren:

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » So 20 Mär, 2022 16:33

Hui.
Sag mal hast Du das Tilta Rig in Botswana bestellt?
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"




Mediamind
Beiträge: 1616

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von Mediamind » So 20 Mär, 2022 19:06

Es kommt aus China...
Ich hatte noch 250 Euro "Punkteguthaben", die ich bei Ebay eingesetzt habe. Es wird wohl Anfang April :-(




klusterdegenerierung
Beiträge: 23185

Re: Erfahrung Sony FX6?

Beitrag von klusterdegenerierung » So 20 Mär, 2022 20:48

Mit dem Einkauf von FX6 Zubehör läufts bei Dir momentan ja ganz gut. ;-)
"Für Menschen mit Hammer ist jedes Problem ein Nagel!"

Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.




Social Media

       
 Aktuelle Beiträge [alle Foren]
 
» Canon EOS R7 und R10: APS-C-Kameras mit RF-Mount - günstiger S35-Traum für Filmer?
von cantsin - Mi 14:42
» Für einen Netflix-Trailer nicht schlecht. Hat ordentlich Bums!!
von ksingle - Mi 14:42
» Dongle Frage
von klusterdegenerierung - Mi 14:01
» KI hilft mit - Die Magic Mask in Davinci Resolve 18
von -paleface- - Mi 13:43
» The Northman - offizieller Trailer
von 7River - Mi 13:23
» Externes ProRes RAW für die OM-1 - Firmware-Updates da
von slashCAM - Mi 12:24
» Deep Fake - Ein Segen...
von cantsin - Mi 10:55
» ARRI S35-4K Kamera wird (hoffentlich) nächste Woche vorgestellt
von andieymi - Mi 10:36
» Top Gun: Maverick (2020) - offizieller Trailer
von Frank Glencairn - Mi 8:50
» Was schaust Du gerade?
von klusterdegenerierung - Di 23:19
» Clips inkl. Nodetree öffnen?
von cantsin - Di 21:37
» SSD Speed - muß ich das verstehen?
von klusterdegenerierung - Di 19:49
» Laowa Nanomorph 1,5x - drei Cine-Anamorphoten für Super35 demnächst im Crowdfunding
von Darth Schneider - Di 19:43
» Z Cam E2G, E2C, E2-6F, E2-S6, E2-F8
von Funless - Di 19:07
» GH6 ProRes
von roki100 - Di 18:08
» Kommende Sony Alpha 7R V filmt wohl in 8K - Datenblatt geleakt
von slashCAM - Di 16:18
» AMD Ryzen 7000 und Mendocino - neue Prozessoren für Herbst angekündigt
von andieymi - Di 15:48
» Schnittrechner
von markusG - Di 11:24
» Elvis — Baz Luhrmann/Sam Bromell/Jeremy Doner
von Frank Glencairn - Di 9:01
» Offener Brief an Tim Cook wegen Final Cut Pro
von Frank Glencairn - Di 8:05
» Was hörst Du gerade?
von klusterdegenerierung - Di 0:44
» DJI Pocket 2 Active Tracking
von Jörg - Mo 19:01
» Fast wie selber gedreht: Ijon Tichy
von jogol - Mo 17:53
» Zoom F1: neuer kleiner Audio-Fieldrecorder mit Lavalier oder Richtmikrofon
von Blackbox - Mo 17:14
» >Der LED Licht Thread<
von Darth Schneider - Mo 17:13
» Nach dem Trailer zu urteilen, könnte der doch was werden
von pillepalle - Mo 17:01
» Marlene Dietrich - Wenn Ich Mir Was Wünschen Dürfte
von jogol - Mo 15:49
» Welches lichtstarke Autofokus EF-Objektiv für GH5 / Gh6?
von Darth Schneider - Mo 15:32
» Panasonics S Kameras: "Nasse" Sensorreinigung - womit?
von MK - Mo 15:19
» Sigma 24-70mm F2,8 Art Sonty EMount Verkauf oder Tausch gegen EF-Mount
von nanook - Mo 14:58
» Selbstgebaut: Die 35mm Filmkamera aus dem 3D-Drucker
von Jörg - Mo 14:44
» Junior-Cutter/Mediengestalter Bild/Ton (m/w/d) Berlin fest
von FilmproduktionBerlin - Mo 10:30
» Panasonic GH6 - Sensorqualität, Rolling Shutter und ein leise Vermutung...
von r.p.television - Mo 9:57
» Confess, Fletch — Greg Mottola/Zev Borow
von Map die Karte - Mo 9:38
» In der Dunkelheit farbig sehen: KI gibt schwarz-weißen Infrarotbildern die Farbe zurück
von Darth Schneider - Mo 9:37
 
neuester Artikel
 
Magic Mask in Resolve 18

Hinter der "Magic Mask" versteckt sich ein neuronales Netz, welches nahezu vollautomatisch Masken erstellen kann. Diese Masken erlauben es Menschen sowie Objekte im Bild zur weiteren Bearbeitung vom Hintergrund freizustellen... weiterlesen>>

Sony FX3 + Powerzoom 16-35: Traumkombo?

Wir haben uns das neue, speziell für Video entwickelte Sony Weitwinkel-Zoom FE PZ 16-35 mm F4 G an der Sony FX3 im Gimbalsetup mit dem DJI R2 angeschaut. Hier unsere Praxiserfahrungen mit dem kompakten, motorisierten Sony Weitwinkel-Zoom, das wir sowohl für Architektur- und Establishing-Shots (Fake-Jib-Shot) als auch für Portrait- und Follow-Shots im Gimbalbetrieb genutzt haben. weiterlesen>>