rush
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von rush » So 02 Dez, 2018 09:20

Mft ist doch sehr adapterfreudig...

Die meisten werden keine nativen mft Gläser nutzen sondern von Canon Nikon und co her adaptieren... Zum manuellen arbeiten wie es die Pocket als cineCam ja fast schon erwartet eignen sich entsprechende Linsen mit brauchbaren Fokuswegen auch viel eher als diese murkeligen und elektronischen, teils by Wire MFT Optiken...

Wenn nativ mft dann lichtstarke manuelle Gläser... Aber dann kann man eben auch adaptieren und Glas wählen/kaufen mit dem man perspektivisch flexibler ist und welches mindestens aps-c bedient - besser gleich Kleinbildtaugliches Glas.

An Sony nutze ich die nativen Gläser primär zum fotografieren... Zum Filmen verwende ich adaptierte Nikons bzw Sigmas mit Nikon Mount aufgrund der besseren Ergonomie und manuellen Möglichkeiten.

Wer nur gimbalt und zwingend AF benötigt wird auch natives Glas wählen - aber wenn man die Pocket im Metier bewegt in welches sie laut iasi ja hingehört - also als reinrassige Filmkamera - dann wird man auch entsprechende Optiken nutzen. Es müssen ja nicht Mal die teuren Cine Versionen sein... Selbst das von canstin genutzte 135er Samyang ist super zu fokussieren (wenn auch etwas schwergängig) und hat eine tolle BQ - so wie viele andere bezahlbare Gläser ebenso... Plus einige Zooms etwa aus dem Sigma-Regal.
keep ya head up




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 02 Dez, 2018 09:35

rush hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 09:20

Wer nur gimbalt und zwingend AF benötigt wird auch natives Glas wählen - aber wenn man die Pocket im Metier bewegt in welches sie laut iasi ja hingehört - also als reinrassige Filmkamera - dann wird man auch entsprechende Optiken nutzen.
na - aber wir sind doch progressiv und freuen uns über geringes Gewicht und kompakte Größe.
Die Pocket 4k ist für mich vor allem eine Erweiterung - sie muss nicht andere CineCams ersetzen - auch wenn sie es wohl durchaus könnte.

Ich werde sicherlich kein Cine-Glas vor die Pocket 4k hängen, das das doppelte der Kamera wiegt und das zig-fache kostet.
Auch wenn die F.F. heutiger Gimbals schön leicht und klein sind, würde ich mir wünschen, dass man die AF-Motoren präzise fernsteuern könnte - so wie eben einen angeflanschten F.F.

Lieber habe ich mehr Optionen als weniger.

Und abgeblendet muss ein MFT-Objektiv nicht schlechter sein, als ein teures Cine-Objektiv.




Axel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Axel » So 02 Dez, 2018 09:44

cantsin hat geschrieben:
Sa 01 Dez, 2018 23:24
Zweiter Test Metabones 0.64x vs. Viltrox 0.71x Speedbooster:

Da es Kritik bzw. Zweifel gab, ob ich bei meinem ersten Test den Fokus richtig gezogen habe, hier die Resultate eines zweiten Tests.
Bessere Schärfe, (krass) besseres Bokeh: Metabones. Dass man wieder "Randschärfe" nicht beurteilen kann (iasi): geschenkt. Man darf nämlich nicht vergessen, dass das jeweils verwendete Objektiv und die Blende auch Faktoren dafür sind. Und da man nicht permanent mit einem Tele rumläuft ...
Darth Schneider hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 07:17
An Kluster und Cantsin
Also wenn ja alle Dslms genau so toll filmen wie die neue Pocket warum macht ihr euch dann die Mühe und schreibt aktiv in diesem Threat so fleissig mit ? Beziehungsweise, warum der ganze Hype rundherum ?

(...)

...und komischerweise schreiben einige Ursa MiniPro User, das Material der Pocket lasse sich hervorragend mit der grossen Schwester mischen, und Unterschiede in der Bildqualtät gäbe es dabei kaum....hm....Also filmt logischerweise die Ursa Mini Pro dann ja auch überhaupt nicht besser als die ganzen dslms...
Farbtiefe ist durchaus sichtbar, und nicht erst bei der Postpro. Von 8bit auf 10bit ist m.E. der subjektiv größere Sprung. Ein weiterer Punkt ist Kompression. Es mag praktisch sein (etwa im Zusammenhang mit dem neuen Canon HEVC-Camcorder) stärker zu komprimieren, effizient, und im Ergebnis *erstaunlich* gut, aber wenn BQ die Priorität ist, ist das pfui.

Diese beiden Faktoren wäge ich gegen bestehendes Ökosystem, Portabilität, *IBIS* usw. ab. Alles Übrige fällt sowieso raus, sogar der letztendliche Preis. Mit einer Cinema-Kamera nutzt man keine Automatiken, eine DSLR/Mirrorless/Hybrid-Kamera muss dafür "dumm" gemacht werden. Was aber geht.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » So 02 Dez, 2018 11:05

@Axel,
genau da bin ich eben anderer Meinung, denn die Notwendigkeit von 10Bit ist weitaus weniger oft von Nöten in Gegensatz zu Colorsubsampling, da dies immer in jeder noch so primitiven Aufnahme geschieht aber eben nicht so bei 10Bit, hier sehe ich erst dann einen Unterschied, wenn man an die Grenzen von 8Bit stößt, die man im übrigen weniger oft erreicht als man ständig meint.

10Bit wird immer so heilig gesprochen, dabei ist der Verlußt von Farbreproduktion das, was das Bild sichtbar und jederzeit billig oder unprofessionell erscheinen läßt.

Was habe ich von einem sauberen Verlauf, wenn mein Bild durch weglassen von Farbwerten ausschaut wie ein besseres Webcam Material, statt eines anspruchsvollen Bildes.

Hinzu kommt, das ich den Unterschied von 10Bit so richtig erst in einem 10Bit gestützem Hardware Umfeld sehe, was fasst niemand gewährleistet.
Im Gegesatz dazu ist ColorSubsampling immer und überall zu sehen, selbst auf einem Win 3.11 System mit ET2000 Karte bei 1024x768!!

Bei dem Codec und der Kompression ist es sehr ähnlich, wenn ich nur einen kleinen Rucksack habe, aber auch nicht viel rein packen muß, passt das Zusammenspiel ganz gut,
will heißen, meine 17Mbit Aufnahme ist auch deshlab so erstaunlich gut, weil es ein statisches Interview ohne Bewegung war, da braucht der Codec nichts leisten, die Infos & Farbwerte sind gering, da gibt es kaum was zu tun.

Insofern finde ich, wenn man weiß was man da tut, kommt man auch mit vielen nicht Kino mäßigen standarts gut durch seinen Altag und auch den muß man trennen zwischen hobby und Arbeit und da habe ich wie in vielen Bereichen das Gefühl, die hobbyisten wollen Dinge, die sie nicht wirklich brauchen.
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




AndySeeon
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von AndySeeon » So 02 Dez, 2018 11:19

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 11:05
die hobbyisten wollen Dinge, die sie nicht wirklich brauchen.
@Kluster: Warum soll ich als Hobbyist nicht die Dinge haben wollen, die ich haben kann? Ich freue mich über meine eigenen sauberen und schönen Bilder genauso wie über die, die ich von Profis serviert bekomme. Insofern ist "nicht wirklich brauchen" sehr relativ; wie eben "brauchen" beim Hobby grundsätzlich relativ ist. Wer "braucht" ein Auto mit mehr als 30 PS? Früher hat ein Pferd gereicht... :)=)

Gruß, AndySeeon




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 02 Dez, 2018 11:43

Axel hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 09:44
Darth Schneider hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 07:17
An Kluster und Cantsin
Also wenn ja alle Dslms genau so toll filmen wie die neue Pocket warum macht ihr euch dann die Mühe und schreibt aktiv in diesem Threat so fleissig mit ? Beziehungsweise, warum der ganze Hype rundherum ?
Ich hatte mich konkret auf das von Blackmagic auf YouTube gepostete Hochzeitsvideo bezogen. Dessen Look (sehr kontrastreich, stark nachgeschärft) war genau auf das getrimmt, was auch die Standard-Bildprofile gängiger DSLRs und Spiegelloser liefern. Da muss man sich dann fragen, ob für sowas die Pocket die beste Kamera ist. Wenn man nicht mehr will als ein Standardbild, kommen gerade bei solchen Anwendungen (Event, Außenaufnahmen) Bediennachteile ins Spiel wie fehlendes weather sealing, fehlender IBIS (und wegen fehlender elektronischer Bildkorrektur schlechtes Zusammenspiel mit stabilisierten MFT-Zooms), fehlender kontinuierlicher Video-Autofokus, fehlender elektronischer Sucher, fehlendes Klappdisplay, Akkulaufzeit, wegen der Gehäusemaßen eingeschränktere Gimbal-Kompatibilität etc.

Ich mache solche Videos nicht, sondern komme aus der Experimentalfilmecke (wo traditionell und z.T. immer noch mit selbstentwickeltem 8 und 16mm-Analogfilm und Kameras wie der Bolex H16 gearbeitet wird) und drehe dokumentarisch Kunstperformances unter oft extrem schwierigen Lichtbedingungen. Da stieß ich früher mit Kameras wie der GH2 an Grenzen:



....und war schon die erste Pocket genau das, was ich suchte und brauchte.
Zuletzt geändert von cantsin am So 02 Dez, 2018 11:56, insgesamt 1-mal geändert.




Jörg
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Jörg » So 02 Dez, 2018 11:51

cantsin schreibt
Wenn man nicht mehr will als ein Standardbild, kommen gerade bei solchen Anwendungen (Event, Außenaufnahmen) Bediennachteile ins Spiel wie fehlendes weather sealing, fehlender IBIS (und wegen fehlender elektronischer Bildkorrektur schlechtes Zusammenspiel mit stabilisierten MFT-Zooms), fehlender kontinuierlicher Video-Autofokus, fehlender elektronischer Sucher, fehlendes Klappdisplay, Akkulaufzeit, wegen der Gehäusemaßen eingeschränktere Gimbal-Kompatibilität etc.
du kannst gar nicht oft genug solche Gegenüberstellungen herausstellen.
Ich denke, du hast den Einsatzbereich der cam ganz exakt definiert.
Alle anderen Nutzer könnten enttäuscht sein, die das Teil als allrounder sehen.

Man beachte den Konjunktiv...




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » So 02 Dez, 2018 11:56

AndySeeon hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 11:19
klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 11:05
die hobbyisten wollen Dinge, die sie nicht wirklich brauchen.
@Kluster: Warum soll ich als Hobbyist nicht die Dinge haben wollen, die ich haben kann? Ich freue mich über meine eigenen sauberen und schönen Bilder genauso wie über die, die ich von Profis serviert bekomme. Insofern ist "nicht wirklich brauchen" sehr relativ; wie eben "brauchen" beim Hobby grundsätzlich relativ ist. Wer "braucht" ein Auto mit mehr als 30 PS? Früher hat ein Pferd gereicht... :)=)

Gruß, AndySeeon
Klar, eine Möglichkeit ist immer den anderen misszuverstehen, die andere zu versuchen was der andere gemeint haben könnte!

Natürlich soll sich jeder das kaufen womit er glücklich ist und was sein budget hergibt,
aber das wir mit einem 3er BMW genauso schnell und gut nach München kommen wie mit einem "extra übertrieben" Lamborghini, sollte ja auch klar sein.

Ich möchte niemandem die Magie und den Kauf der Pocket schlecht oder aussreden, man sollte aber zwischendurch schon mal wieder etwas auf dem Boden kommen, wenn man sie mit einer highend production cam vergleicht oder wie so oft heilig spricht.

Nicht die Cam macht das Bild, der Filmer tut dies und was mit "Bild" gemeint ist muß ich ja nicht erklären!
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




Axel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Axel » So 02 Dez, 2018 12:10

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 11:05
@Axel,
genau da bin ich eben anderer Meinung, denn ...
Ich schätze den sichtbaren Unterschied grob und unwissenschaftlich im einstelligen Prozentbereich ein, sowohl was Farbtiefe als auch Kompression betrifft. Für Hochzeitsfilme habe ich bereits das optimale Equipment, da wäre die Pocket von der Benutzerfreundlichkeit her eher ein Rückschritt.

Es ist Jahre her, als ich zuletzt szenisch gearbeitet (besser gesagt: gespielt, Hobby) habe und meine Szenen tatsächlich ausgeleuchtet. Das war zuletzt noch mit HDV! Ich schätze den sichtbaren Unterschied hier im hohen zweistelligen Bereich ein.

Daher, ob ich irgendwann Pocket-Käufer werde oder nicht, werde ich zunächst in gutes LED-Lichtequipment (meine Ianiros verstauben) und besseres Ton-Equipment (mein Stiefkind) investieren und versuchen, aus dem Vorhandenen Zeug mehr herauszuholen. Kurzfilmideen stapeln sich seit Jahren.

Insofern sind wir nicht anderer Meinung.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 02 Dez, 2018 12:24

Axel hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 09:44
Mit einer Cinema-Kamera nutzt man keine Automatiken, ...
Ist das nun ein Dogma?




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 02 Dez, 2018 12:34

cantsin hat geschrieben:
Sa 01 Dez, 2018 23:24
Zweiter Test Metabones 0.64x vs. Viltrox 0.71x Speedbooster:

Da es Kritik bzw. Zweifel gab, ob ich bei meinem ersten Test den Fokus richtig gezogen habe, hier die Resultate eines zweiten Tests.

Nicht böse sein.

Danke für die Mühe.

Ein beachtlicher Unterschied. Dabei wurde das V. immer so sehr gelobt.

Ich hab das 135/2.2 auch - schon offen sehr gut - über das ganze APS-C-Bild.
Bringt das M. dies dann auch in den Ecken rüber?




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 02 Dez, 2018 16:28

Axel hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 12:10
Ich schätze den sichtbaren Unterschied grob und unwissenschaftlich im einstelligen Prozentbereich ein, sowohl was Farbtiefe als auch Kompression betrifft.
Eigentlich kann jeder den Unterschied ganz einfach nachvollziehen und dann für sich entscheiden, ob die Pocket eine sinnvolle Anschaffung ist oder nicht.

Bildtechnisch gesehen, ist die Pocket 4K letztlich eine GH5s mit RAW-Videoaufzeichnung. Was also die GH5s qualitativ bei RAW-Standfotos kann, kann die Pocket auch bei Bewegtbild.

Damit unterscheidet sich die RAW-Bewegtbildqualität der Pocket nicht weltbewegend von der RAW-Standbildqualität anderer aktueller 4K-Mirrorlesskameras wie z.B. der GH5/s, EOS-M50, XT3, A6300/A6500, A7 III. (Abgesehen natürlich davon, dass letztere mit größeren Sensoren ausgestattet sind und oversampeltes 4K aufnehmen - aber IMHO sind die sichtbaren Unterschiede kleiner als sie in Foren oft gemacht werden).

Jetzt kann man einen einfachen Vergleich machen und mit einer der o.g. Kameras ein statisches Motiv (a) als Video aufzeichnen und (b) als RAW-Foto. (Oder noch besser: Zwei Serienaufnahmen schiessen, einmal als Video - ggfs. mit Zeitraffer in der Post - und einmal als RAW-Fotoserie.) Ggfs. die RAW-Fotos mit Adobe DNG Converter nach DNG wandeln und sowohl die DNG-Bildserien, als auch die Videodateien in Resolve importieren, farbkorrigieren und rausrendern. [Resolve unterstützt allerdings nicht alle so gewandelten DNG-Dateien - das hängt von der verwendeten Kamera ab.] Alternativ dasselbe in Premiere mit Lumetri oder in FCPX mit den eingebauten Farbkorrekturwerkzeugen tun.

Und dann beim 'rausgerenderten Video vergleichen, ob RAW ggü. dem Standard-Videocodec wirklich den erwarteten Mehrwert bringt.
Zuletzt geändert von cantsin am So 02 Dez, 2018 16:41, insgesamt 3-mal geändert.




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » So 02 Dez, 2018 16:37

Axel hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 12:10
klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 11:05
@Axel,
genau da bin ich eben anderer Meinung, denn ...
Ich schätze den sichtbaren Unterschied grob und unwissenschaftlich im einstelligen Prozentbereich ein, sowohl was Farbtiefe als auch Kompression betrifft. Für Hochzeitsfilme habe ich bereits das optimale Equipment, da wäre die Pocket von der Benutzerfreundlichkeit her eher ein Rückschritt.

Es ist Jahre her, als ich zuletzt szenisch gearbeitet (besser gesagt: gespielt, Hobby) habe und meine Szenen tatsächlich ausgeleuchtet. Das war zuletzt noch mit HDV! Ich schätze den sichtbaren Unterschied hier im hohen zweistelligen Bereich ein.

Daher, ob ich irgendwann Pocket-Käufer werde oder nicht, werde ich zunächst in gutes LED-Lichtequipment (meine Ianiros verstauben) und besseres Ton-Equipment (mein Stiefkind) investieren und versuchen, aus dem Vorhandenen Zeug mehr herauszuholen. Kurzfilmideen stapeln sich seit Jahren.

Insofern sind wir nicht anderer Meinung.
Ööööh!!
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ob Du LEDs oder sonstwas nimmst, 4:2:0 ist immer minderwertiger.

Ich werde das Gefühl nicht los das Du nicht wirklich weißt was das bedeutet?
Schau Dir noch mal die Farbsäume auf diesem Bild an, das nennst Du keinen Unsterschied!

Also wenn Du den nicht ausmachen kannst, frage ich mich wo zu Du eine Pocket brauchst? ;-)
Dieser Unterschied ist immer in jedem Material, im Gegensatz zu 10Bit Verläufen, die man nur auf 10Bit Monitoren korrekt interpretieren kann.

Welcher Deiner Kunden oder Endverbraucher besitzen 10Bit Monitore?
Nochmal, kauft Euch 5 Stück von den Pockets, alles gut, aber lasst die Kirche im Dorf! :-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"

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srone
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von srone » So 02 Dez, 2018 20:27

klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 16:37
Axel hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 12:10


Ich schätze den sichtbaren Unterschied grob und unwissenschaftlich im einstelligen Prozentbereich ein, sowohl was Farbtiefe als auch Kompression betrifft. Für Hochzeitsfilme habe ich bereits das optimale Equipment, da wäre die Pocket von der Benutzerfreundlichkeit her eher ein Rückschritt.

Es ist Jahre her, als ich zuletzt szenisch gearbeitet (besser gesagt: gespielt, Hobby) habe und meine Szenen tatsächlich ausgeleuchtet. Das war zuletzt noch mit HDV! Ich schätze den sichtbaren Unterschied hier im hohen zweistelligen Bereich ein.

Daher, ob ich irgendwann Pocket-Käufer werde oder nicht, werde ich zunächst in gutes LED-Lichtequipment (meine Ianiros verstauben) und besseres Ton-Equipment (mein Stiefkind) investieren und versuchen, aus dem Vorhandenen Zeug mehr herauszuholen. Kurzfilmideen stapeln sich seit Jahren.

Insofern sind wir nicht anderer Meinung.
Ööööh!!
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Ob Du LEDs oder sonstwas nimmst, 4:2:0 ist immer minderwertiger.

Ich werde das Gefühl nicht los das Du nicht wirklich weißt was das bedeutet?
Schau Dir noch mal die Farbsäume auf diesem Bild an, das nennst Du keinen Unsterschied!

Also wenn Du den nicht ausmachen kannst, frage ich mich wo zu Du eine Pocket brauchst? ;-)
Dieser Unterschied ist immer in jedem Material, im Gegensatz zu 10Bit Verläufen, die man nur auf 10Bit Monitoren korrekt interpretieren kann.

Welcher Deiner Kunden oder Endverbraucher besitzen 10Bit Monitore?
Nochmal, kauft Euch 5 Stück von den Pockets, alles gut, aber lasst die Kirche im Dorf! :-)
der unterschied den axel beschreibt ist weit weniger technischer natur, denn eher emotionaler, daher hat er mit dem lichtvergleich zu 100% recht, ist das selbe was frank glencairn mit production value vor der kamera beschreibt, was da in die hose geht, lässt sich auch mit raw nicht mehr retten...;-)

lg

srone
"x-log is the new raw"




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 02 Dez, 2018 22:25

srone hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 20:27

der unterschied den axel beschreibt ist weit weniger technischer natur, denn eher emotionaler, ...;-)

Lass das mal nur die armen Filmproduzenten nicht hören, denen man ja eingeredet hat, dass der ganze, teure Raw-Aufwand wirklich etwas bringt.

Und wie leicht man sich doch täuschen lässt: Da hatten doch wirklich Leute behauptet, es würde bei ihren Tests echte Unterschiede zwischen ProRes und Raw z.B. einer BMCC geben.
Sie haben es zwar auch gezeigt - aber das war auf Youtube, also müssen es alles Fakes gewesen sein. ;) :)




Axel
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Axel » Mo 03 Dez, 2018 08:59

Ja, da wurde ich missverstanden. Was ich meine ist, dass in fast allem, was ich bisher von der Pocket (auf Youtube, 8-bit, zu Tode komprimiert) gesehen habe, die Bildqualität oberste Liga war. Das liegt gewiss zu einem Teil an gutem DR und einer ausgezeichneten Color Science, aber diese Parameter weisen andere Kameras entweder auch auf oder (in Bezug auf Farbe) man kann leicht was dran machen.

Zu einem Teil ist der Grund aber auch der Codec, ProRes ist schon (in dieser Implementierung in-camera, nicht notwendigerweise über Videoassist/Atomos) eine andere Hausnummer, Raw sowieso. Auf jeden Fall weichere Verläufe, genauere Farbdifferenzierung, auch mit 8-bit als Ziel. Auf jeden Fall viel später sichtbare Kompressionsartefakte, allein schon durch Intraframe-Kompression: die GH2 z.B. generierte kein größeres Nutzsignal durch die bekannten Bitraten-Hacks, WoWu wies zu Recht darauf hin, dass kein Eingriff in die 8-bit Quantisierung möglich war, aber die Hacks unterbanden die "effektive" Komprimierung von Rauschen, die am schnellsten ein Bild ruiniert.

Aber auch letztere Charakteristik lässt sich adressieren, siehe ETTR, ein Aufnahme-, äh, -dogma, das mE für fast alles gilt bis auf vielleicht gewisse eingebackene Szenenprofile. Mit bewusst kontrolliertem Licht sowieso.

Auch die GH5/GH5s habe ich dabei nicht aus den Augen verloren. Temporär vielleicht schon, aber nie ganz (10-bit, hohe Bitrate, optional Intraframe).

Was ich aber auch sehe, dass praktisch keiner die Pocket je in ausgeleuchteten Sets benutzt. Selbst den Ansatz der Brawley-Demos würde ich eher als "Licht machen" bezeichnen (so nannte das der leider mittlerweile verstorbene Lichtverleiher bei mir um die Ecke verächtlich, meine Ianiro open Face Leuchten waren für ihn eher ein Reporter-Set), und was eine Vlogger-"Studio"-Ausleuchtung mit Softboxen, Key und Fill betrifft: dito, ich bezweifle, dass man dabei großartige Unterschiede sähe. Ziel ist nur, dass alles "nett anzusehen" ist, aber weder wird auf einen dramatischen Effekt hingearbeitet noch auf Plausibilität.

Wenn man dann einen höheren Aufwand vor der Kamera hat, spielen die ganzen Automatiken, ob man sie nutzt oder nicht, eine völlig untergeordnete Rolle. Man würde sie klugerweise erst gar nicht eingreifen lassen.

Aber im Zuge dieser Arbeitsweise, so meine *Theorie*, spielen eben auch Bittiefe usw. nur noch dritte Geige. Nichts spricht mehr gegen die Pocket, damit das klar ist. Aber noch mehr spricht dafür, für mich, zunächst Bilder statt Aufnahmen zu machen. Der selbst-evidente Spruch* "it's not the camera" scheint so selbstverständlich nicht zu sein, da er nirgends beherzigt wird.

Auch möchte ich betonen, dass ich ein gebranntes Kind bin. Ich hatte idiotischerweise seinerzeit meine BMPCC verkauft, weil sie kein 4k konnte. Ich hatte noch nie an einer Kamera soviel Spaß. Und was bewog mich damals, sie zu kaufen? Ein szenischer Clip, Franks (als DoP) THE ONE.

*der nervte EOSHD-Chef Andrew Reid, der cantsin und mich aus seinem Forum verbannte, gehörig, er antwortete mir mal, ich solle endlich damit aufhören, das Offensichtliche zu erwähnen ("stop stating the obvious"). Stattdessen ging's in die nächste Runde des Next-Camera-Disorder-Hypes.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




dienstag_01
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von dienstag_01 » Mo 03 Dez, 2018 09:40

Die Banding-Flut kam ja nach meiner Wahrnehmung auch nicht mit 8 bit, sondern mit den Videos der DSLRs.




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » Mo 03 Dez, 2018 18:09

srone hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 20:27
der unterschied den axel beschreibt ist weit weniger technischer natur, denn eher emotionaler, daher hat er mit dem lichtvergleich zu 100% recht, ist das selbe was frank glencairn mit production value vor der kamera beschreibt, was da in die hose geht, lässt sich auch mit raw nicht mehr retten...;-)
Sagt mal ist das hier eigentlich das falschversteher Forum par excellence????
Was hat das ausleuchten denn mit Colorsubsampling zu tun?

Was würfelt ihr denn alles ineinander?
Wenn einer des Jobs nicht mächtig ist und nicht ausleuchten kann und meint er müßte das über raw retten, dann ist das a möglich, b nichts neues, c hat es seine Grenzen und d hat es absolut garnichts damit zu tun das wenn ich in 8Bit etwas als h264 und dies wahlweise in 4:2:2 oder in 4:2:0 aufzeichnen kann!

Das man bei Raw garnicht mehr von colorsubsmpling zu sprechen braucht ist doch auch wohl klar, oder?
Man ist das ein Verein hier!
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




MrMeeseeks
Beiträge: 653

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von MrMeeseeks » Mo 03 Dez, 2018 18:28

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mo 03 Dez, 2018 18:09
srone hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 20:27
der unterschied den axel beschreibt ist weit weniger technischer natur, denn eher emotionaler, daher hat er mit dem lichtvergleich zu 100% recht, ist das selbe was frank glencairn mit production value vor der kamera beschreibt, was da in die hose geht, lässt sich auch mit raw nicht mehr retten...;-)
Sagt mal ist das hier eigentlich das falschversteher Forum par excellence????

Man ist das ein Verein hier!

Wenn dich Leute von allen Seiten attackieren und deine Integrität in Frage stellen, sollte man vielleicht anfangen mal seine Aussagen zu überdenken. Es ist keine Schande sein Unwissen einzugestehen wenn das Thema den eigenen Intellekt und Wissen übersteigt.

Amateure wie wir müssen doch zusammenhalten *Dir die Hand reich*




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Mo 03 Dez, 2018 18:33

Die Pocket 4k ist keine echte 4k-Kamera - aber sie ist die nächste Generation der BMCC 2.5k:

+ Sie ist kleiner.
+ Sie ist leichter.
+ Sie bietet etwas höhere Auflösung.
+ Sie scheint beim Rolling Shutter weit weniger problematisch.
+ Sie hat auswechselbare Akkus.
+ Dual ISO

o Sie hat keine interne SSD-Lösung. Aber immerhin eine externe.

- Sie hat wohl noch immer die schwachen Amps.

Jetzt muss sie also nur noch jemand verkaufen und liefern.




srone
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von srone » Mo 03 Dez, 2018 20:16

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mo 03 Dez, 2018 18:09
srone hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 20:27
der unterschied den axel beschreibt ist weit weniger technischer natur, denn eher emotionaler, daher hat er mit dem lichtvergleich zu 100% recht, ist das selbe was frank glencairn mit production value vor der kamera beschreibt, was da in die hose geht, lässt sich auch mit raw nicht mehr retten...;-)
Sagt mal ist das hier eigentlich das falschversteher Forum par excellence????
Was hat das ausleuchten denn mit Colorsubsampling zu tun?

Was würfelt ihr denn alles ineinander?
Wenn einer des Jobs nicht mächtig ist und nicht ausleuchten kann und meint er müßte das über raw retten, dann ist das a möglich, b nichts neues, c hat es seine Grenzen und d hat es absolut garnichts damit zu tun das wenn ich in 8Bit etwas als h264 und dies wahlweise in 4:2:2 oder in 4:2:0 aufzeichnen kann!

Das man bei Raw garnicht mehr von colorsubsmpling zu sprechen braucht ist doch auch wohl klar, oder?
Man ist das ein Verein hier!
womöglich verstehst du was falsch, die technischen aspekte auf denen du herumreitest, haben eben nun gar nichts mit filmlook zu tun, eher was mit pixelpeeping, die blackmagics haben da nun mal einen ganz anderen ansatz, wie zb eine sony 6500 oder eine 7er, da gibt es kein ringen um das schärfste, bunteste oder kontrastreichste bild, sondern eher den ansatz eines stimmigen gesamtlooks, der aber auch geschmackssache ist, die "emotion" des bildes liegt da, weit abseits von picture profiles, ganz in der hand des kameramannnes und das ist auch gut so.

lg

srone
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pillepalle
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von pillepalle » Di 04 Dez, 2018 05:00

srone hat geschrieben:
Mo 03 Dez, 2018 20:16

womöglich verstehst du was falsch, die technischen aspekte auf denen du herumreitest, haben eben nun gar nichts mit filmlook zu tun, eher was mit pixelpeeping, die blackmagics haben da nun mal einen ganz anderen ansatz, wie zb eine sony 6500 oder eine 7er, da gibt es kein ringen um das schärfste, bunteste oder kontrastreichste bild, sondern eher den ansatz eines stimmigen gesamtlooks, der aber auch geschmackssache ist, die "emotion" des bildes liegt da, weit abseits von picture profiles, ganz in der hand des kameramannnes und das ist auch gut so.
Soweit die Theorie :) Am Ende knallen die Leute meist doch irgendeine vorgefertigte LUT drauf, an der sie dann bestenfalls noch ein wenig herum drehen. Das ist dann auch nicht mehr so weit von 'Picture Profiles' entfernt. Und gerade bei RAW liegt eigentlich nix mehr in der Hand des Kameramannes, denn durch die Robustheit der RAW Daten kann man daraus in der Post so ziemlich alles machen auf das der Kameramann gar keinen Einfluß mehr hat. RAW bietet sicher viele Vorteile gegenüber der meist schwachen CODECs der DSLRs/DSLMs, aber die bescheiden wirkenden Bilder dieser Kameras liegen auch oft am Nutzer selber. DSLM Nutzer sind häufig weniger Erfahren, oder brauchen einen einfachen und schnellen Workflow, weil sie wirtschaftlich denken und sich nicht Stunden in der Post verkünsteln wollen oder müssen. Oder eben 'Run&Gun' mäßig arbeiten. Die Nutzer einer BMPCC4K sind vermutlich eher etwas ambitionierter und nehmen ggf. auch einen Mehraufwand in Kauf um ein besseres Ergebnis zu erhalten. Mit immer besser werdenden CODECs der Filmenden Fotoapparate spielen diese Qualitätsunterschiede nur eine immer geringere Rolle. Insofern ist das eher eine Frage was man mit der Kamera machen möchte und es geht weniger um die Überlegenheit des einen oder anderen Systems. Hier wird immer so getan als ob wir alle nur noch Feature Filme drehen würden. In der Praxis hapert es wohl selten an der Qualität des Bildes. Da redet man über Nuancen im Bild, die sich durch unterschiedliche Kameras ergeben, aber übergeht das Wesentliche, was das Bild ausmacht :) Der Filmlook, von dem hier alle reden, hat sicher weniger mit RAW, oder der Pocket 4K zu tun, als mit dem Operateur.

VG




Frank B.
Beiträge: 8699

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank B. » Di 04 Dez, 2018 06:52

Wenn es tatsächlich so sein sollte, dass die technischen Voraussetzungen garnichts mit Looks zu tun haben, was ich im Übrigen so auch nicht ganz unwidersprochen stehen lassen würde, so sind diese Voraussetzungen doch nicht unnütz. Man kann auch ein Setup, in dem eine Kamera mit hochwertigem Codec arbeitet, gut ausleuchten. Man wirds vielleicht sogar am Ehesten tun, weil diese Kameras in einem professionelleren Umfeld zum Einsatz kommen werden als Kameras mit schwächerem Codec. Der Einwand, dass sich z. B. die Ausleuchtung deutlicher als der Codec an einem gelungenen Bild bemerkbar macht, mag stimmen, ist aber m. E. irrelevant, da Codec und Ausleuchtung voneinander unabhängige Dinge sind. Der bessere Codec gibt einem im Gesamtverbund zusätzlich ein Werkzeug in die Hand, mit dem ich noch etwas mehr machen kann als mit dem unzulänglicheren Werkzeug. Ich finde also das gegenseitige Ausspielen von Setup und Codec müßig und irreführend. Anders gesagt, ein gutes Setup entbindet mich nicht davon, trotzdem für möglichst gutes Werkzeug zu sorgen und dieses nicht außer Acht zu lassen. Ich achte ja z. B. auch bei der Ausleuchtung und bei der Tonaufnahme auf möglichst gutes Werkzeug und lasse das Argument nicht gelten, dass es doch schon mal gut ist, dass ich überhaupt ausleuchte und mikrofoniere.




iasi
Beiträge: 12736

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » Di 04 Dez, 2018 06:58

pillepalle hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 05:00
Und gerade bei RAW liegt eigentlich nix mehr in der Hand des Kameramannes, denn durch die Robustheit der RAW Daten kann man daraus in der Post so ziemlich alles machen auf das der Kameramann gar keinen Einfluß mehr hat.
"nix" ist übertrieben - aber der Kontrollverlust treibt so manchen Kameramann um.

Andererseits wurde auch früher schon das Negativ erst später entwickelt. Clip-Entwicklung diente dann dazu, noch Veränderungen vornehmen zu können.
So schön wie mit Raw konnte man aber doch nicht gestalten.










Axel
Beiträge: 12404

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Axel » Di 04 Dez, 2018 07:26

Frank B. hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 06:52
(...)
Ich finde also das gegenseitige Ausspielen von Setup und Codec müßig und irreführend. Anders gesagt, ein gutes Setup entbindet mich nicht davon, trotzdem für möglichst gutes Werkzeug zu sorgen und dieses nicht außer Acht zu lassen. Ich achte ja z. B. auch bei der Ausleuchtung und bei der Tonaufnahme auf möglichst gutes Werkzeug und lasse das Argument nicht gelten, dass es doch schon mal gut ist, dass ich überhaupt ausleuchte und mikrofoniere.
Noch einmal. Keiner bestreitet die hohe Bildqualität der Pocket und das gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich bestreite, dass irgend jemand bis jetzt überhaupt angefangen hat, das Ding als Cinema Kamera zu verwenden. Das sind alles Impressionen, Testshots, Vergleiche. Ein paar Hochzeitsvideos, in denen tatsächlich mehr, bzw. überhaupt etwas von dem Potenzial rüberkommt. Nichts gegen Hochzeitsvideos, aber das Beste was ich (als Hochzeitsfilmer!) über sie sagen kann, ist, dass sie gefälligst gefällig sein sollen, dekoratives Kunstgewerbe, Verächter sagen dazu Kitsch.

Für so etwas (Kitsch und Katzen/Herbstlaub/Urlaubssonnenuntergänge) sind die Alleinstellungsmerkmale gar nicht angefragt, bzw. Perlen vor die ***. Wenn ihr Recht hättet, dürfte man ja im unteren Preissegment gar keine andere Kamera mehr nur in Erwägung ziehen.

Natürlich ist es ein No-Brainer, bei größerem Aufwand auch das beste erschwingliche Werkzeug zu benutzen. Ich bin aber noch nicht so hirngebleicht, zu übersehen, dass keiner, mich eingeschlossen, dieses Potenzial überhaupt ausreizt. Es ist die falsche Erwartungshaltung der Pocket-Konsumenten, die sie mittelfristig ihre Kameras bei Ebay verhökern lassen. Weil sie im Grunde genommen nichts damit anfangen können.

Für mich selbst habe ich darum entschieden, die Logik, selbstverständlich auf die Pocket zu setzen (mit Alles in Allem nicht unbeträchtlichen Investitionskosten, das werdet ihr noch sehen), mal umzudrehen. Erst die gute Geschichte, dann die Planung, dann die Sorgfalt bei der Umsetzung (mit besserem Pocket-unabhängigem Equipment), danach sehen wir weiter.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
So 02 Dez, 2018 11:05
Insofern finde ich, wenn man weiß was man da tut, kommt man auch mit vielen nicht Kino mäßigen standarts gut durch seinen Altag und auch den muß man trennen zwischen hobby und Arbeit und da habe ich wie in vielen Bereichen das Gefühl, die hobbyisten wollen Dinge, die sie nicht wirklich brauchen.
sic!
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...




Sammy D
Beiträge: 1301

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Sammy D » Di 04 Dez, 2018 08:36

Kurze Zwischenfrage.

Was kommt eigentlich ueber den HDMI-Ausgang raus? 4K oder FHD?

Ich habe hier leider nur einen FHD-Recorder und kann es nicht ueberpruefen.




cantsin
Beiträge: 5889

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Di 04 Dez, 2018 08:39

Sammy D hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 08:36
Was kommt eigentlich ueber den HDMI-Ausgang raus? 4K oder FHD?
FullHD.




Frank B.
Beiträge: 8699

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank B. » Di 04 Dez, 2018 08:48

Axel hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 07:26
Frank B. hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 06:52
(...)
Ich finde also das gegenseitige Ausspielen von Setup und Codec müßig und irreführend. Anders gesagt, ein gutes Setup entbindet mich nicht davon, trotzdem für möglichst gutes Werkzeug zu sorgen und dieses nicht außer Acht zu lassen. Ich achte ja z. B. auch bei der Ausleuchtung und bei der Tonaufnahme auf möglichst gutes Werkzeug und lasse das Argument nicht gelten, dass es doch schon mal gut ist, dass ich überhaupt ausleuchte und mikrofoniere.
Noch einmal. Keiner bestreitet die hohe Bildqualität der Pocket und das gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich bestreite, dass irgend jemand bis jetzt überhaupt angefangen hat, das Ding als Cinema Kamera zu verwenden. Das sind alles Impressionen, Testshots, Vergleiche. Ein paar Hochzeitsvideos, in denen tatsächlich mehr, bzw. überhaupt etwas von dem Potenzial rüberkommt.
Der Codec hat doch nichts mit dem Verwendungszweck zu tun. Wer soll denn bitte Kinofilme komplett auf dieser Kamera drehen? Allerdings wird sie möglicherweise für bestimmte Einsatzzwecke auch in Kinofilmen zur Verwendung kommen.
Axel hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 07:26
Für mich selbst habe ich darum entschieden, die Logik, selbstverständlich auf die Pocket zu setzen (mit Alles in Allem nicht unbeträchtlichen Investitionskosten, das werdet ihr noch sehen), mal umzudrehen. Erst die gute Geschichte, dann die Planung, dann die Sorgfalt bei der Umsetzung (mit besserem Pocket-unabhängigem Equipment), danach sehen wir weiter.
So sollte doch i.d.R. die Vorgehensweise immer sein. Das Werkzeug folgt dem Verwendungszweck. Allerdings ist die Pocket so günstig, dass sie nicht geliehen werden muss, sondern sich im Besitz dessen befinden wird, der sie verwendet. Wie ein Holzschnitzer die gleichen Spezialwerkzeuge braucht, ob er nun einen Altar gestaltet oder einen Türknauf bearbeitet. Ob er beides kann, liegt dann nicht an seinem Werkzeug, das er ja besitzt, sondern an seinem Können und an den Aufträgen.




cantsin
Beiträge: 5889

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Di 04 Dez, 2018 08:59

Frank B. hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 08:48
Wer soll denn bitte Kinofilme komplett auf dieser Kamera drehen?
Ein heutiger Cassavetes, Rodriguez, Peter Jackson, Christopher Nolan, David Lynch, Darren Aronofsky oder Mike Figgis, die ihre Früh- bzw. Low Budget-Filme mit Kameras wie der Bolex H16 oder sogar auf MiniDV gedreht haben.

Und künftig die meisten Filmhochschulproduktionen.

Die Pocket ist als Kamera bildtechnisch um einige Klassen besser als z.B. die frühen Digitalkinokameras, mit denen die Star Wars-Prequel-Trilogie gedreht wurde...




Frank B.
Beiträge: 8699

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank B. » Di 04 Dez, 2018 09:19

Hast du da konkrete Hinweise? Heute sind andere Zeiten. Da gibt es für Kinoproduktionen auch andere preislich attraktive Alternativen.




cantsin
Beiträge: 5889

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » Di 04 Dez, 2018 11:27

Frank B. hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 09:19
Hast du da konkrete Hinweise? Heute sind andere Zeiten. Da gibt es für Kinoproduktionen auch andere preislich attraktive Alternativen.
Man muss sich doch nur ansehen, bei welchen Produktionen bisher Blackmagic-Kameras eingesetzt wurden und einkalkulieren, dass die Pocket 4K die meisten alten BM-Kameras (BMCC, alte Pocket) ersetzt:

https://shotonwhat.com/cameras/blackmag ... gn-cameras




Frank B.
Beiträge: 8699

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Frank B. » Di 04 Dez, 2018 13:12

Gut, aber da wurden bei den etwas "gehobeneren" Sachen auch noch andere Kameras eingesetzt. Aber du hast Recht, es wurden einige Produktionen nur mit Blackmagic Kameras gemacht. Allerdings davon einige nicht nur mit der (alten) Pocket. Wie gesagt, meine Aussage bezog sich auf ausschließlich Pocket. Ich würde jedenfalls, wenn ich einen Spielfilm fürs Cinema produzieren würde, nicht nur auf die Pocket setzen. Die meisten tun das nicht.




Starshine Pictures
Beiträge: 2344

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Starshine Pictures » Di 04 Dez, 2018 17:53

Mal eine etwas erwachsenere Review ohne Rumgewackel und „Filmlook“-Fails






Grüsse, Stephan
www.stephanlist.com
*Aktuell in Vaterschaftspause*




Jörg
Beiträge: 7044

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Jörg » Di 04 Dez, 2018 19:12

Das ist einer der ganz wenigen YT clips, die ich je bis zum Ende anschauen konnte...
welch eine Ruhe liegt in dem Beitrag, welch Sachverstand spricht dort.
Danke für den link.
Die clips sind für mich aussagekräftiger als die zweitausend "last night in Bangkok"clips der yt wilden.-




Axel
Beiträge: 12404

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Axel » Di 04 Dez, 2018 19:15

Axel hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 07:26
Noch einmal. Keiner bestreitet die hohe Bildqualität der Pocket und das gute Preis-Leistungsverhältnis. Ich bestreite, dass irgend jemand bis jetzt überhaupt angefangen hat, das Ding als Cinema Kamera zu verwenden. Das sind alles Impressionen, Testshots, Vergleiche. Ein paar Hochzeitsvideos, in denen tatsächlich mehr, bzw. überhaupt etwas von dem Potenzial rüberkommt.
Frank B. hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 08:48
Der Codec hat doch nichts mit dem Verwendungszweck zu tun. Wer soll denn bitte Kinofilme komplett auf dieser Kamera drehen? Allerdings wird sie möglicherweise für bestimmte Einsatzzwecke auch in Kinofilmen zur Verwendung kommen.


Der Codec hat sehr wohl etwas mit dem Verwendungszweck zu tun. Insofern, als es absolut lächerlich ist, einen Hochzeitsfilm, einen Youtube-Lifestyle-Blog oder selbst das durchschnittliche Corporate-Video (zu deutsch Industrie-Imagefilm) in Raw zu drehen. Kompaktere Raw-Codecs wie BRaw werden das auch auf mittlere Sicht kaum ändern. Und mit "Kino" meine ich szenische Videos, Erzählform, nicht die Distributionsform Popcornhölle.

Frank B. hat geschrieben:
Di 04 Dez, 2018 08:48
Das Werkzeug folgt dem Verwendungszweck.
(...)
Wie ein Holzschnitzer die gleichen Spezialwerkzeuge braucht, ob er nun einen Altar gestaltet oder einen Türknauf bearbeitet. Ob er beides kann, liegt dann nicht an seinem Werkzeug, das er ja besitzt, sondern an seinem Können und an den Aufträgen.

Der Codec scheint mir im Vergleich mit der Schnitzkunst/dem Schnitzhandwerk eher dem Material, dem Holz, zu entsprechen und weniger den Sägen, Messern, Hobeln und Feilen. Zitat aus untenstehendem, für mich atemberaubendem Clip: "... es gab viel Bedenken (concern) um diese hohe Qualität des Materials".


Klar, dass man bei einer harzigen Kiefer mit tausend Astlöchern erst gar keinen Bock mehr hat, so etwas Wundervolles zu erschaffen. Bei Film ist für mich das Wunder der packende und gut verpackte Inhalt, also Leidenschaft und gediegenes Handwerk. Ich hätte auch keinen Bock, viel Zeit und Mühe zu investieren, und am Schluss bröseln mir die Pixel aus dem Bild. Was das eine mit dem anderen zu tun hat (Klusters Kopfschütteln)? Zunächst einmal hat es was miteinander zu tun. Ich versuche nur gerade herauszufinden, wieviel.
Na und? Im Fernsehen wird ja auch alles wiederholt ...

Zuletzt geändert von Axel am Di 04 Dez, 2018 19:16, insgesamt 1-mal geändert.




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