iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 18 Nov, 2018 08:02

roki100 hat geschrieben:
Sa 17 Nov, 2018 23:48
Hmm:




Also ich dachte erst, die BM wäre Camera A und dann doch nicht, es ist die Camera B...hin und her und dann am ende...aha. ;)
Ich dachte, wozu er eigentlich Kameras braucht.
Die Bilder sind belanglos und schlecht - unabhängig von der Kamera.

Wie bei so vielen Kameratests: Niemand würde sich diese Aufnahmen antun, wenn nicht "Test" drüber stehen würde.




Darth Schneider
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 08:06

An Roki
Ich denke die meisten Menschen würden den Unterschied nicht mal bemerken, ob der Kinofilm jetzt mit einem iPhone gedreht würde oder mit einer ARRI, vorausgesetzt der Dop hat die beiden doch sehr unterschiedlichen Kameras im Griff.
In ein paar Jahren wird dann der Unterschied nur noch sein das das iPhone halt schon während dem filmen das Color Grading und Retouche vornimmt, und die ARRI halt in der Post.
Schau dir doch die Tests von SlashCAM an, das neue iPhone filmt doch Heute schon genau so gut wie mancher viel zu teurer Profi Camcorder.
Viele Pixelpeeper wollen das halt noch nicht wahrhaben...
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 18 Nov, 2018 08:28, insgesamt 2-mal geändert.




Jott
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Jott » So 18 Nov, 2018 08:14

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:06
An Roki
Ich denke die meisten Menschen würden den Unterschied nicht mal bemerken
Doch, natürlich. Aber nur wenn’s dran steht.

Solche A/B-Ratevideos dagegen machen Spaß und taugen prima dazu, dem einen oder anderen mal die Luft rauszulassen.




Darth Schneider
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 08:22

Dass stimmt, aber es ist schon krass, Samsung kommt ja demnächst mit dem ersten 8K Smartphone.....
Das wird dann sicher eine Schlacht geben hier.
Ps.
Ich hab mir aber trotzdem eine Pocket 4K bestellt, kein iPhone.
An Funnless.
Schöne Aufnahmen, zwar etwas videomässig aber schön.
Ich habe ja schon lange gedacht das die Canon M50 hier von vielen unterschätzt wird, läuft eigentlich schon Magic Lantern auf der kleinen Kiste ?
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 18 Nov, 2018 08:48, insgesamt 1-mal geändert.




Jott
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Jott » So 18 Nov, 2018 08:45

Es geht ja nicht drum, so zu tun, als würde ein iPhone eine „richtige“ Kamera ersetzen. Solche A/B-Videos sollen nur zum Nachdenken anregen, und das tun sie. Besonders, weil die Anspruch-Spanne zwischen den Kameras ja extrem groß ist.

Es gab auch schon früher immer wieder mal zum Spaß parallel vom gleichen Rig gefilmte Red/Smartphone-Vergleiche oder ähnliches. Wer behauptet, da immer sofort gesehen zu haben, was was ist, der belügt sich selbst.

Und ich will gar nicht wissen, wieviele „Kameratests“ im Netz stehen, die aus Spaß gar nicht mit der Kamera aufgenommen wurden, um die es geht! :-)




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 18 Nov, 2018 08:49

Jott hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:14
Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:06
An Roki
Ich denke die meisten Menschen würden den Unterschied nicht mal bemerken
Doch, natürlich. Aber nur wenn’s dran steht.

Solche A/B-Ratevideos dagegen machen Spaß und taugen prima dazu, dem einen oder anderen mal die Luft rauszulassen.
Spaß machen sie sicherlich nicht, denn die Bilder taugen nichts.
Zudem zeigen sie nur das belanglos Offensichtliche, dass Kameras nur das abbilden können, auf das man sie richtet.

Entweder bekommt man bei diesen Videos die Straße vor dem Haus des Testers oder den Park um die Ecke zu sehen - im weniger schmerzhaften Falle nicht handgeschüttelt - oder eben das bedauernswerte Madel, das vor sich hinstarrt oder (immerhin) sich mit einer Zeitschift oder Telefon beschäftigen darf.
Die Kombination ist dann: Dieses Madel läuft durch die Gegend und die Kamera wackelt ihr hinterher.
Im Off wird dann natürlich über "cinematisch" philosophiert.




Darth Schneider
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 08:53



Also cineastisch oder nicht, das sind doch wirklich schöne Bilder ?
Erinnert mich an „The Beach“
Und dafür braucht es scheinbar halt doch keine teure Profi Kamera, mit noch teureren Linsen.....Aber vieleicht hat er ja doch irgendwo eine Red Epic mit einem 40 000 € Prime versteckt...
Aber es spielt ja keine Rolle, womöglich war es halt der Mensch hinter der Kamera der die Bilder gemacht hat, gar nicht die Kamera.
Gruss Boris




klusterdegenerierung
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von klusterdegenerierung » So 18 Nov, 2018 09:15

iasi hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 07:54
roki100 hat geschrieben:
Sa 17 Nov, 2018 18:59


Gefallen schon, doch das gesuchte cinematische, sehe ich da auch nicht :lol: Bei den Videos von Starshine Pictures z.B. da sehe ich es.
Ich würde mal sagen:
Kontrollierte Bildgestaltung im Dienste der Aussage
vs.
Aufnahmen mit reinem Selbstzweck ("schau mich an") oder reines Herumgefilme ohne Zweck.

Dabei spielt die Technik gar keine so große Rolle, sofern sie nicht zu sehr einschränkend wirkt.
Smartphones haben z.B. nun einmal meist eine kurze Brennweite.
Öh, über welchen content sprichst Du jetzt?
"disliken und nicht abonnieren vergessen"




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 18 Nov, 2018 09:20

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:53
Also cineastisch oder nicht, das sind doch wirklich schöne Bilder ?
Wenn man dieser Meinung ist, sollte man keine Kamera wie die Pocket 4K kaufen oder verwenden. (Das meine ich nicht polemisch.)

Was ich hier sehe: abgesoffene Schatten, künstliche Nachschärfung/extrem aufgesteilte Kanten bei geringer Detailauflösung (Blätter, Wasserfontäne...), künstlich aussehende, quietschbunt übersättigte Farben (bei fehlender Farbtiefe), Plastiklook. Das kann man ja mögen - sieht für mich eher aus wie Jeff Koons oder Wasserfall-Lichtboxen aus Chinashops.

mpv-shot0001.jpg
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domain
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von domain » So 18 Nov, 2018 09:42

Was als cineastisch angesehen werden kann ist m.E. ziemlich dem Geschmack bzw. der jeweils aktuellen Mode unterworfen.
Im Ohrbeck-Video kommt die "Bilderstellung by Champignon" ganz gut heraus: alles möglichst im Dunkeln lassen und kommt dann langsam was Helles oder gar Farbiges hervor, dann möglichst schnell wegschneiden ;-)




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 18 Nov, 2018 10:02

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:53


Also cineastisch oder nicht, das sind doch wirklich schöne Bilder ?
Erinnert mich an „The Beach“
Und dafür braucht es scheinbar halt doch keine teure Profi Kamera, mit noch teureren Linsen.....Aber vieleicht hat er ja doch irgendwo eine Red Epic mit einem 40 000 € Prime versteckt...
Aber es spielt ja keine Rolle, womöglich war es halt der Mensch hinter der Kamera der die Bilder gemacht hat, gar nicht die Kamera.
Gruss Boris
na ja - Urlaubsbilder - und dann auch noch viel gegenlicht mit ausgebrannter Sonne.

Immerhin hat er ein Gefühl für Bildaufbau.

Erinnert sich jemand an Melancholia
https://www.google.com/search?q=melanch ... QB2IbTNDIM:
vom Dogma-Held Lars von Trier




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 18 Nov, 2018 10:08

domain hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 09:42
Was als cineastisch angesehen werden kann ist m.E. ziemlich dem Geschmack bzw. der jeweils aktuellen Mode unterworfen.
oh je - jetzt sind wir wieder bei Geschmackssache und somit gar nichts.

"cineastisch" hat etwas mit der Arbeitsweise zu tun.
Planvoll, zweck- und zielgerichtet.

Die Kamera ist dabei nur ein Werkzeug.
Wie der Handwerker schon sagt: Immer das richtige Werkzeug benutzen.




domain
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von domain » So 18 Nov, 2018 10:22

Ja aber das Zweck- und Zielgerichtete folgt immer nur dem Angestrebten und das hat sich m.E. im Laufe der Jahrzehnte bedeutend verändert.
Wie würdest du denn den derzeit angestrebten Stil beschreiben?
Dunkel klar, viel Schwarz klar, ausgeprägtes DOF klar, moderate Zeitlupe auch klar und sonst noch was?
Die Magie von Schwarz hat natürlich schon was für sich, daher auch der Name "Black Magic"




iasi
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von iasi » So 18 Nov, 2018 12:28

domain hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 10:22

Wie würdest du denn den derzeit angestrebten Stil beschreiben?
Mode.

Aber ernsthaft: Es gibt doch auch heute nicht DEN einen Stil. Das gab´s noch nie.

Es ist durch technische Entwicklungen heute z.B. möglich, längere, schwebende Aufnahmen zu realisieren. Es ist doch schön, wenn dies genutzt wird.

Die Tricktechnik hat eine bemerkenswerte Perfektion erreicht - auch dies wird natürlich genutzt. Entsprechend oft werden grüne Wände aufgebaut.

Aber ansonsten sieht doch eine Nahaufnahme heute immer noch so aus wie früher.




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 12:40

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:06

In ein paar Jahren wird dann der Unterschied nur noch sein das das iPhone halt schon während dem filmen das Color Grading und Retouche vornimmt, und die ARRI halt in der Post.
Schau dir doch die Tests von SlashCAM an, das neue iPhone filmt doch Heute schon genau so gut wie mancher viel zu teurer Profi Camcorder.
Viele Pixelpeeper wollen das halt noch nicht wahrhaben...
Auch ich sehe das ähnlich. Die sogenannte "Filmmaker" die auf YouTube Kameras präsentieren, die durch Werbung macherei sich Geld erhoffen und gleichzeitig die Zuschauer (Hobby Fotographen und Filmer) dahin leiten zu sagen "wow Geil, das will ich auch haben", werden aber nicht locker lassen. ;)

Meine Meinung dazu:
wer braucht mehr als 8 Bit? Menschen die tatsächlich Filme machen und das material von 12-16bit für VFX & Co. benötigen. Doch tun wir hier das wirklich?
ProRes, RAW...? Am Ende wird dann doch in x/h264 exportiert, weil unsere teuere (jetzt übertrieben) 10TB Home HDD und SSD mit verlustfreie Formaten, ganz schnell die Grenze voller Konzerte, Familien....-videos erreicht. Auf einer 8GB Rolling, Videos in (ProRes) 10bit brennen, wie damals zu miniDV und 4GB DVD Rolling -Zeiten, kann man also vergessen. Nun sorgt Blackmagic schonmal ein bisschen im Voraus, die bieten USB-C für externe Aufnahme (WOW sagten sich alle!), ja, aber dann? Sollen wir nun anfangen, für jede Aufnahme, pro SSD (wie damals mit Filmbänder und Kassetten) in den Schränken und Schubladen zu archivieren? Dann ist das keine Positive Entwicklung, sondern ein schmutziger Kapitalismus!

Die einen sind schneller mit der Technologieentwicklung, als die anderen. Sprich: Um die Formate so zu archivieren wie man sie gerne benötigt, in bester Qualität, müssen die Datenträger Hersteller anderen Standard erreichen und günstig auf dem Markt servieren. Und einen riesigen wie Kühlschrank NAS Server im Haus, das kann sich nicht jeder leisten, wie sich jeder die BMPCC4K leisten kann.

Man schaut also nach Professionelle Eigenschaften, welche aber tatsächlich nur Sinn für die echten Filmemacher machen.
Zuletzt geändert von roki100 am So 18 Nov, 2018 12:55, insgesamt 1-mal geändert.




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 18 Nov, 2018 12:49

Um die Gretchenfrage doch mal zu beantworten: für sog. "cinematische" Bilder gibt es zweifelsohne ein großes Vorbild, nämlich Tarkovskij:


...und seine Nachfolger, den frühen Lars von Trier...


...und Bela Tarr:


Wenn man sich die Bilder genau ansieht, stellt man fest, dass ihre Qualität fast ausschließlich in Bildkomposition, Licht und Kamerabewegung liegt (gerade auch, weil sie selbst in schlechter YouTube-Auflösung "cinematisch" bleiben).

- Wahrscheinlich hätten die damaligen DoPs, hätte man ihnen per Zeitmaschine eine der heutigen Prosumer-Kameras geschickt, praktisch die gleichen Bilder auch mit einer GH5, A7, XT3, Z7 oder Pocket 4K drehen können.




Darth Schneider
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 12:50

An Roki
Also wenn ich die Datenraten von der 4K Pocket anschaue, denke werde ich frühestens in einem Jahr mir leisten können überhaupt in 4K raw länger am Stück zu filmen als 5 Sekunden.
Am Anfang begnüge ich mich dann mal mit 25p in 4K oder in Hd nur mit ProRes, oder vielleicht mal ein wenig mit RAW in HD...zum Herumprobieren Das ProRes Format genügt sicher noch sehr lange für mich.
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 18 Nov, 2018 13:03, insgesamt 1-mal geändert.




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 12:54

Doppelpost :)
Zuletzt geändert von roki100 am So 18 Nov, 2018 12:55, insgesamt 2-mal geändert.




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 12:54

Doppelpost




funkytown
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von funkytown » So 18 Nov, 2018 12:55

roki100 hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 12:40
Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:06

In ein paar Jahren wird dann der Unterschied nur noch sein das das iPhone halt schon während dem filmen das Color Grading und Retouche vornimmt, und die ARRI halt in der Post.
Schau dir doch die Tests von SlashCAM an, das neue iPhone filmt doch Heute schon genau so gut wie mancher viel zu teurer Profi Camcorder.
Viele Pixelpeeper wollen das halt noch nicht wahrhaben...
Auch ich sehe das ähnlich. Die sogenannte "Filmmaker" die auf YouTube Kameras präsentieren, die durch Werbung macherei sich Geld erhoffen und gleichzeitig die Zuschauer (Hobby Fotographen und Filmer) dahin leiten zu sagen "wow Geil, das will ich auch haben", werden aber nicht locker lassen. ;)

Meine Meinung dazu:
wer braucht mehr als 8 Bit? Menschen die tatsächlich Filme machen und das material von 12-16bit für VFX & Co. benötigen. Doch tun wir hier das wirklich?
ProRes, RAW...? Am Ende wird dann doch in x/h264 exportiert, weil unsere teuere (jetzt übertrieben) 10TB Home HDD und SSD mit verlustfreie Formaten, ganz schnell die Grenze voller Konzerte, Familien....-videos erreicht. Auf einer 8GB Rolling, Videos in (ProRes) 10bit brennen, wie damals zu miniDV und 4GB DVD Rolling -Zeiten, kann man also vergessen. Nun sorgt Blackmagic schonmal ein bisschen rum Voraus, die bieten USB-C für externe Aufnahme und dann?

Die einen sind schneller mit der Technologieentwicklung, als die anderen. Sprich: Um die Formate so zu archivieren wie man sie gerne benötigt, in bester Qualität, müssen die Datenträger Hersteller anderen Standard erreichen und günstig auf dem Markt servieren. Und einen riesigen wie Kühlschrank NAS Server im Haus, das kann sich nicht jeder leisten, wie sich jeder die BMPCC4K leisten kann.

Man schaut also nach Professionelle Eigenschaften, welche aber tatsächlich nur Sinn für die echten Filmemacher machen.
Richtig. Bei unseren Produktionen nutzen wir ausschliesslich ProRes (nicht HQ) in 4k 10 Bit. Da kommen dann immer zwischen 400-800 GB zusammen, darunter auch viele Interviews. Alles bis 1 TB ist gut handelbar, passt auf 1TB.
Und kann auf einer Backup Platte archiviert werden.

Die Datenmenge kann man auch auf Verzicht von 50p oder 4k um Griff halten. Auf 10Bit würde ich nicht verzichten wollen.

Bei der Pocket passen bei 4K 25p etwa 4 Stunden ProRes 4:2:2 Material auf eine 1TB. Das ist ein gutes Verhältnis. Auch RAW4:1 hat noch ein gutes Verhältnis. Dann hat man sogar 12 Bit.
Zuletzt geändert von funkytown am So 18 Nov, 2018 13:07, insgesamt 2-mal geändert.




funkytown
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von funkytown » So 18 Nov, 2018 13:03

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 12:50
An Roki
Also wenn ich die Datenraten von der 4K Pocket anschaue, denke werde ich frühestens in einem Jahr mir leisten können überhaupt in 4K raw länger am Stück zu filmen als 5 Sekunden.
Am Anfang begnüge ich mich dann mal mit 4K und Hd mit ProRes, oder vielleicht mal ein wenig mit RAW in HD...Das genügt noch lange für mich.
Gruss Boris
RAW 4:1 hat ja etwa die gleiche Datenmenge wie ProRes 422 HQ (ca. 2,5h auf 1TB). Das ist ja das schöne an der Pocket, dass man nicht auf CinemaDNG Raw beschränkt ist.
Zuletzt geändert von funkytown am So 18 Nov, 2018 13:19, insgesamt 1-mal geändert.




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 18 Nov, 2018 13:05

roki100 hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 12:40
Um die Formate so zu archivieren wie man sie gerne benötigt, in bester Qualität, müssen die Datenträger Hersteller anderen Standard erreichen und günstig auf dem Markt servieren. Und einen riesigen wie Kühlschrank NAS Server im Haus, das kann sich nicht jeder leisten, wie sich jeder die BMPCC4K leisten kann.
Sorry, aber das ist doch vollkommener Unsinn. Wenn ich 4K DNxHR HQX - also Masterqualität - rausrendere, komme ich auf 310 GB/Stunde; wenn ich, was realistischer und selbst in Hollywood noch üblich ist, in 2K mastere, lande ich bei 78 GB/Stunde.

4 TB-Festplatten kosten aktuell knapp unter 100 Euro. Auf eine solche Festplatten passen also 12 Stunden 4K DNxHR HQX und 51 Stunden 2K DNxHR HQX. Ich weiss ja nicht, wo Leute den Rotstift ansetzen, aber an 300 Euro (Master-Platte + 2 Backup-Platten) geht man ja wirklich nicht pleite.

Und wer produziert bitteschön 12-51 Stunden Film? (Antwort: Entweder eine Film-/TV-Produktionsfirma oder jemand, der seine Familienevents statisch mit der Kamera auf dem Stativ dreht und dann die Familie damit quält, sich 4 Stunden ungeschnittenes Material anzusehen. So jemand sollte ich dann aber eine Kamera mit hochkompromierendem Codec kaufen.)

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 12:50
Also wenn ich sie Datenraten von der 4K Pocket anschaue, denke werde ich frühestens in einem Jahr mir leisten können überhaupt in 4K raw länger am Stück zu filmen als 5 Sekunden.
Sorry, aber auch das ist schlicht Unsinn. Eine Samsung T5 500GB kostet ca. 120 Euro und hat Kapazität für ca. 90 Minuten 4K-CinemaDNG-Material.




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 13:05

funkytown hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 12:55
...passt auf 1TB.
Und kann auf einer Backup Platte archiviert werden.
Ein Beispiel wohin die Entwicklung hinführt:
1990: (S)VHS(C) Kassetten, kosteten um die 2-5 D.Mark... Pro Aufnahme, landet die Kassette im Schrank...
2018: eine Backup Festplatte (sagen wir Portable) mit 1TB, kostet 30-50 Euro...

Bedenkt mal auch die damalige und heutige Durchschnittsgehälter

Tja, was soll's, die "Qualität" ist auch nur ein Teil des schmutzigen Kapitalismus.
Zuletzt geändert von roki100 am So 18 Nov, 2018 13:10, insgesamt 1-mal geändert.




roki100
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 13:09

Sorry, aber das ist doch vollkommener Unsinn.
Ich denke beim richtigen überlegen, fällt dir das auch auf. ;) Vielleicht bin ich zu alt, so wie manche Omas und Opas immer wieder von Euro in DM (und umgekehrt) rechnen und wie Wackeldackel zu recht mit dem kopf wackeln ;)
Zuletzt geändert von roki100 am So 18 Nov, 2018 13:10, insgesamt 1-mal geändert.




Darth Schneider
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 13:10

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Also ich finde nicht mal, 8 Minuten auf 128giga Speicher, schon ziemlich heftig, wenn ich denke wieviele Stunden Hd von meiner Rx10 darauf passen.
Versuchs mal so zu sehen, eine Stunde Film auf einem Terra ist schon nicht besonders viel Film....Der speicherhungrige Film muss dann aber schon saumässig gut sein damit ich ihn auf der 100€ FestPlatte archiviere...
Gruss Boris
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am So 18 Nov, 2018 13:18, insgesamt 1-mal geändert.




funkytown
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von funkytown » So 18 Nov, 2018 13:17

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 12:50
Also wenn ich sie Datenraten von der 4K Pocket anschaue, denke werde ich frühestens in einem Jahr mir leisten können überhaupt in 4K raw länger am Stück zu filmen als 5 Sekunden.
Sorry, aber auch das ist schlicht Unsinn. Eine Samsung T5 500GB kostet ca. 120 Euro und hat Kapazität für ca. 90 Minuten 4K-CinemaDNG-Material.

Das ist nicht richtig.

Auf eine 500GB Platte passen 4K 25p (UHD)

Cinema DNG: 45 Minuten
Raw 4:1: 100 Minuten
Raw 3:1: 75 Minuten
ProRes 422 HQ: 100 Minuten

Bei 50p halbieren sich die Zeiten.




Darth Schneider
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 13:27

Frage:
Wie macht ihr das eigentlich wenn jetzt eure Freundin mal einen Film von euch ausleihen und in guter Qualität anschauen will ?
Drückt ihr der Dame dann eine externe Festplatte und ein 3000 € Laptop mit Resolve in die Hand und sie muss dann schauen wie sie Zuhause damit zurechtkommt ?
Oder brennt ihr den Film auf BluRay, oder schmeisst ihr das in mp4 auf einen Stick, oder wie kann man die Filme von einer Black Magic am Schluss schön anschauen, am besten ? Nur YouTube und Co. wird’s doch hoffentlich nicht sein, oder ?
Gruss Boris




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 18 Nov, 2018 13:30

Das Schaubild hat einen Fehler, es müsste da CinemaDNG 4:1 stehen, nicht 5:1.
Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 13:10
Also ich finde nicht mal, 8 Minuten auf 128giga Speicher, schon ziemlich heftig
Das ist für lossless CinemaDNG. Das verwendet kein Mensch ausser jemandem, der vielleicht Greenscreen oder Entrauschung von extrem gepushtem Material betreibt, und das haben wir hier schon endlos diskutiert.

Nicht einmal RED bietet lossless RAW an. Also wurden nicht einmal 200 Millionen $-Produktionen wie "Guardians of the Galaxy" in lossless Raw gedreht. Ich weiss ja wirklich nicht, mit welchen Kanonen ihr hier auf welche Spatzen schiessen wollt.

Der Qualitätunterschied zwischen CinemaDNG lossless (mit ungefähr 50% effektiver Datenkompression), CinemagDNG 3:1 und CinemaDNG 4:1 entspricht ungefähr dem von PNG, JPEG mit 99% Qualität und JPEG mit 97% Qualität, nur um mal die Relationen zu verdeutlichen.
wenn ich denke wieviele Stunden Hd von meiner Rx10 darauf passen.
Wenn Du so drehst - in großen Stundenanzahlen - würde ich bei der Rx10 bleiben.




cantsin
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 18 Nov, 2018 13:33

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 13:27
Wie macht ihr das eigentlich wenn jetzt eure Freundin mal einen Film von euch ausleihen und in guter Qualität anschauen will ?
Drückt ihr der Dame dann eine externe Festplatte und ein 3000 € Laptop mit Resolve in die Hand und sie muss dann schauen wie sie Zuhause damit zurechtkommt ?
Wenn Deine Frage ernstgemeint ist: Es hängt doch völlig vom Abspielgerät ab. Ist das z.B. ein HD-Smart-TV, dann 1080p h264 mit 24 Mbit/s. Wenn Du für die Konvertierung der aus Resolve z.B. in DNxHR gerenderten Masterdateien in die Abspieldatei z.B. Handbrake verwendest, hast Du da fertige Encoding-Profile für praktisch alle gängigen Abspielgeräte.




funkytown
Beiträge: 569

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von funkytown » So 18 Nov, 2018 13:38

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 13:27
Frage:
Wie macht ihr das eigentlich wenn jetzt eure Freundin mal einen Film von euch ausleihen und in guter Qualität anschauen will ?
Drückt ihr der Dame dann eine externe Festplatte und ein 3000 € Laptop mit Resolve in die Hand und sie muss dann schauen wie sie Zuhause damit zurechtkommt ?
Oder brennt ihr den Film auf BluRay, oder schmeisst ihr das in mp4 auf einen Stick, oder wie kann man die Filme von einer Black Magic am Schluss schön anschauen, am besten ? Nur YouTube und Co. wird’s doch hoffentlich nicht sein, oder ?
Gruss Boris
Ich verstehe die Frage nicht. Der fertige Film landet in Vimeo, wo ihn jeder in FullHD oder 4K sehen kann. Die Streaming Qualität ist sehr sehr gut. Ansonsten landet der Film auf einem Stick für dem Fernsehabend.




roki100
Beiträge: 385

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 13:41

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 13:27
Frage:
Wie macht ihr das eigentlich wenn jetzt eure Freundin mal einen Film von euch ausleihen und in guter Qualität anschauen will ?
Drückt ihr der Dame dann eine externe Festplatte und ein 3000 € Laptop mit Resolve in die Hand und sie muss dann schauen wie sie Zuhause damit zurechtkommt ?
Oder brennt ihr den Film auf BluRay, oder schmeisst ihr das in mp4 auf einen Stick, oder wie kann man die Filme von einer Black Magic am Schluss schön anschauen, am besten ? Nur YouTube und Co. wird’s doch hoffentlich nicht sein, oder ?
Also ganz Modern: Ich leite der Dame einen freigegebenen Link aus dem Nextcloud Server. Sie kann es gleichzeitig im Webbrowser schauen während sie die große Datei herunterlädt. Was Sie damit dann macht, ob sie 1-3TB HDD oder SSD Kauft, ist allein ihre Sache...sie hat 14 Tage Zeit. :lol:

Das Problem mit Datenträger hat man, wenn man die Videos für sich selbst archivieren will. Also privat, Familienvideos, Konzerte & Co. Egal ob ProRes LT oder das empfohlene Format von cantsin... die Grenze wird schnell erreicht und der eigene NAS Server muss erweitert werden... da aber keine SSD Ports mehr zur Verfügung stehen, braucht man wieder einen SSD Controller, wofür es aber kein Steckplatz mehr auf dem Board gibt usw. usf. Es wird also teuerer!
Zuletzt geändert von roki100 am So 18 Nov, 2018 14:05, insgesamt 6-mal geändert.




Funless
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Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Funless » So 18 Nov, 2018 13:42

Darth Schneider hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 08:22
An Funnless.
...
Ich habe ja schon lange gedacht das die Canon M50 hier von vielen unterschätzt wird, läuft eigentlich schon Magic Lantern auf der kleinen Kiste ?
Gruss Boris
Bisher leider nicht, es gibt zwar Anstrengungen ML auf der M50 zum Laufen zu bringen aber es wohl ist davon auszugehen, dass es nicht klappen wird. Finde ich sehr schade aber ist halt so.

Und wie gesagt, es spielen so viele Faktoren eine Rolle und nicht nur die Kamera. Auch ein gutes Beispiel dafür ist aus meiner Sicht das Genre-Film Low-Budget Projekt Schneeflöckchen, den ein Freund von mir produzierte und der komplett mit der 5D MIII mit Magic Lantern gedreht wurde.

Wer den Film auf den zahllosen Festivals nicht gesehen hat, ab dem 23.11.2018 erscheint er auf auf Blu-ray und DVD.

(den Trailer dazu hatte ich im Forum schon mal gepostet)
MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"




Darth Schneider
Beiträge: 2108

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von Darth Schneider » So 18 Nov, 2018 13:49

Das gefällt mir, nicht nur wegen den Bildern, den Film schaue ich mir ganz sicher an.
Erinnert mich ein wenig an die Filme „Snatch“ und „In China essen sie Hunde“
( auch wenn die beiden Filme sind schon verdammt harte Nüsse zum toppen, in diesem Filmgrene)
Gruss Boris




cantsin
Beiträge: 4939

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von cantsin » So 18 Nov, 2018 14:06

roki100 hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 13:41
Das Problem mit Datenträger hat man, wenn man die Videos für sich selbst archivieren will. Also privat, Familienvideos, Konzerte & Co. Egal ob ProRes LT oder das empfohlene Format von cantsin... die Grenze wird schnell erreicht und der eigene NAS Server muss erweitert werden...
Für solche Privatvideos ist die Pocket sowohl völliger Overkill, als auch untermotorisiert, weil man dafür ganz andere Kamerafeatures braucht wie z.B. In-Body-Stabilisierung, lange Akkulaufzeit, guten Autofocus und effiziente Codecs.

Ich glaube, dass sich hier einige noch zu sehr vom Etikett "cinema camera" blenden lassen. Das besagt eigentlich nur, dass bei einer Kamera Automatiken weggelassen werden, sowohl bei der Bedienung, als auch bei der kamerainternen Bildverarbeitung.

(Versuche gerade, einen guten Vergleich zur Fotografie zu ziehen. Vielleicht passt hier Mittelformat-Fotografie als Analogie. Da denkt man auch schnell, dass man so eine Kamera haben will/muss, weil sie "besser" und "professioneller" ist, bis man feststellt, dass damit viele Dinge nicht oder schlechter gehen als mit gewöhnlichen Kameras.)




roki100
Beiträge: 385

Re: Erste Aufnahmen von der Blackmagic Pocket Cinema Camera 4K

Beitrag von roki100 » So 18 Nov, 2018 14:20

cantsin hat geschrieben:
So 18 Nov, 2018 14:06
Für solche Privatvideos ist die Pocket sowohl völliger Overkill, als auch untermotorisiert, weil man dafür ganz andere Kamerafeatures braucht wie z.B. In-Body-Stabilisierung, lange Akkulaufzeit, guten Autofocus und effiziente Codecs.
Ich benutze die BMPCC öfter dafür, weil ich eben den Look mag. Es sieht einfach natürlich aus und nicht zu digital. Es gibt da keine einfache Camcorder mit so einem Look. Camcorder kann man heutzutage m.M. vergessen...DSLR oder Spiegellose/Systemkameras, sind heute eher zu bevorzugen. Auch Familien wollen schöne Familienvideo&Bilder.... :)
Ich glaube, dass sich hier einige noch zu sehr vom Etikett "cinema camera" blenden lassen.
Ist die Absicht des Herstellers etwas anderes? Nein... Schau Dir (alg.) allein die Verpackungen heutzutage mal an, allein das, sagt doch schon alles.
Zuletzt geändert von roki100 am So 18 Nov, 2018 14:24, insgesamt 1-mal geändert.




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