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Rundfunkbeitragsreform gescheitert



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Funless
BeitrÀge: 3302

Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Funless » Mo 11 Nov, 2019 13:07

Und so möge die Schlammschlacht beginnen ... 😉

heise.de: Rundfunkbeitrag: Reform gescheitert, "18 Euro + X" erwartet
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




MK
BeitrÀge: 1352

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von MK » Mo 11 Nov, 2019 14:09

Christine Neubauers Villa auf Mallorca muss schließlich finanziert werden... ;)




Mediamind
BeitrÀge: 485

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Mediamind » Mo 11 Nov, 2019 15:19

MK hat geschrieben: ↑
Mo 11 Nov, 2019 14:09
Christine Neubauers Villa auf Mallorca muss schließlich finanziert werden... ;)
Mit Blick auf die GehĂ€lter von Kleber und Co kommt man schon ins Staunen. Von Herrn Kleber wird behauptet, er lĂ€ge bei ca. 600.000 € im Jahr. Die SĂŒddeutsche Zeitung hatte vor Jahren von ca. 9000 € pro Minute fĂŒr eine Dokumentation berichtet.
Solche GehĂ€lter und die Verbandlung von Politik und Medien sind bei den ÖR symptomatisch. Hinzu kommt ein seit langem vorgefĂŒhrter Haltungsjournalismus mit Hang zur Belehrung und Erziehung. FĂŒr mich sind die ÖR die Verkaufsabteilung der Politik. Die RundfunkgebĂŒhren sind der Preis, den wir fĂŒr eine umfassende Desinformation bezahlen.




-paleface-
BeitrÀge: 2703

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von -paleface- » Mo 11 Nov, 2019 15:42

Neulich mal vergessen zu bezahlen... hab keine Erinnerung bekommen sondern sofort ne Mahnung mit PLUS 7 EURO MahngebĂŒhr...

Das soll ich mal bei einem Kunden machen!

Unmöglich der Laden...
www.mse-film.de | Kurzfilme & Videoclips

www.daszeichen.de | Filmproduktion & Postproduktion




pillepalle
BeitrÀge: 1222

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von pillepalle » Mo 11 Nov, 2019 16:09

@ paleface

Tröste Dich... passiert mir auch stĂ€ndig :) Ich hab noch nicht mal einen Fernseher, kein Autoradio und zuhause auch keinen Internetanschluß (surfe ĂŒber's LTE Mobilfunknetz). Aber heutzutage wird ja jeder Zwangsverdonnert, egal ob man schaut, oder nicht... gibt schlimmeres im Leben.

VG




TomStg
BeitrÀge: 2049

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von TomStg » Mo 11 Nov, 2019 16:49

Noch eine Meinung zu diesem Monster-Thema:
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton ... 75736.html




Frank B.
BeitrÀge: 9167

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Frank B. » Mo 11 Nov, 2019 17:16

Der ganze Zwangsbeitragskram wird demnĂ€chst vielleicht auch fĂŒr die Printmedien kommen. Weil die auch immer weiter abrauchen und wenig Anstalten machen, etwas zu verĂ€ndern. Wird eben eine Demokratieabgabe erhoben, um den einseitigen Dreck weiter absondern zu können. Ist ganz einfach. Dann muss der BĂŒrger alles bezahlen, was man ihm vorsetzt.
WĂ€re auch ein Erfolgsrezept fĂŒr jedes Restaurant. Jeder BĂŒrger zahlt einen Beitrag zum Erhalt und jeder Koch stellt sein MenĂŒ zusammen, wie er will. Und wenns die Leute nicht fressen wollen, hat der Koch und das Restaurant kein Problem mehr damit. Reicht dann, wenn er jeden Tag Graupensuppe hinstellt. Die ist dann aber von enormer QualitĂ€t. Behauptet dann zumindest der Koch.




Framerate25
BeitrÀge: 1063

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Framerate25 » Mo 11 Nov, 2019 17:31

Das ich die Zwangsabgabe leisten muss - von wegen Bildungsauftrag blabla, stört mich garnicht sooo sehr.

Aber das die mich vor soviel Werbung nicht verschonen, das ist richtig frech. Denn Werbung finanziert. Also was jetzt? GebĂŒhrenfinanziert mit kleinem (riesen) Zubrot oder was?

Frech und unverschÀmt...
Building better Worlds




Frank B.
BeitrÀge: 9167

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Frank B. » Mo 11 Nov, 2019 17:43

Framerate25 hat geschrieben: ↑
Mo 11 Nov, 2019 17:31
Das ich die Zwangsabgabe leisten muss - von wegen Bildungsauftrag blabla, stört mich garnicht sooo sehr.
Bildungsauftrag? Den hat jeder Straßenprediger, jede Diktatur. Der Bildungsauftrag obliegt dem mĂŒndigen BĂŒrger in der Nutzung aller ihm zugĂ€nglichen Informationen, die er möglichst wertfrei geliefert bekommen muss. Die Wertungen bilden sich dann bei ihm aus. Bildungsauftrag bedeutet, diese Informationen zu liefern und zwar vielfĂ€ltig und zunĂ€chst nicht wertend.
Man braucht Material, um etwas zu bilden. Ton, Gips, Bronze... Wenn ich aber nur Schei#e bekomme, kann ich auch nur Figuren aus Schei#e bilden.




Drushba
BeitrÀge: 1687

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Drushba » Mo 11 Nov, 2019 17:47

Die Öffis machen zuviel seichte Unterhaltung und könnten daran ordentlich einsparen, keine Frage. Sie sollten sich mehr auf Hintergrundinformationen, Reportagen, Wisenschaftssendungen und dokumentarische Formate konzentrieren, denn beim gegenwĂ€rtigen Hirnschwund ist das eventuell das letzte Bollwerk gegen rechte Idioten. Und die GebĂŒhrenkritik kommt ja vor allem aus der AfD/RT-News-Ecke.
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




Cinealta 81
BeitrÀge: 183

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Cinealta 81 » Di 12 Nov, 2019 12:41

Mediamind hat geschrieben: ↑
Mo 11 Nov, 2019 15:19
MK hat geschrieben: ↑Mo 11 Nov, 2019 14:09
Christine Neubauers Villa auf Mallorca muss schließlich finanziert werden... ;)
Mit Blick auf die GehĂ€lter von Kleber und Co kommt man schon ins Staunen. Von Herrn Kleber wird behauptet, er lĂ€ge bei ca. 600.000 € im Jahr. Die SĂŒddeutsche Zeitung hatte vor Jahren von ca. 9000 € pro Minute fĂŒr eine Dokumentation berichtet.
Solche GehĂ€lter und die Verbandlung von Politik und Medien sind bei den ÖR symptomatisch.
Ein Landwirt, der sich tĂ€glich - inkl. Ostern und Weihnachten - den Allerwertesten aufreißt und das ganze unternehmerische Risiko trĂ€gt, erhĂ€lt momentan 8,48 EUR fĂŒr ein Kuhkalb. 8,49 Euro !

Nur mal so zum Thema VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit. Ohne Geseier der ÖR kann man ĂŒberleben, ohne Lebensmittel nicht.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 95665.html

Nach "Mehr" aus Zwangsabgaben schreien geht ziemlich einfach. Ginge es nach Leistung, mĂŒssten die BezĂŒge der ÖR-Brigaden um 2/3 gekĂŒrzt werden. Man könnte die eingesparten 2/3 den Landwirten zukommen lassen. DAS wĂ€re mal eine gerechte Umverteilung nach sozialistischen GrundsĂ€tzen. Missionare und naturpralle Selbstdarsteller sind letztendlich auch nicht ganz so produktiv und wichtig fĂŒr eine Gesellschaft wie Lebensmittelproduzenten.

Konsequente Umsetzung der Forderung nach einem Arbeiter- und Bauernstaat. ;-)




Darth Schneider
BeitrÀge: 3832

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Darth Schneider » Di 12 Nov, 2019 12:54

Ich finde es genau so unfair was die Leute die in der Pflege arbeiten so verdienen.
Das ist wirklich harte Arbeit, man braucht nicht wenig Ausbildung dafĂŒr, und es hilft doch der Gesellschaft. Die Ärzte und Spezialisten verdienen sich einerseits dumm und dĂ€mlich, und die Leute weiter unten, die nicht weniger wichtig sind können schauen wo sie bleiben.
ich finde das ist definitiv, sparen am falschen Ort.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




dienstag_01
BeitrÀge: 9764

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von dienstag_01 » Di 12 Nov, 2019 12:57

Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 12:41
Mediamind hat geschrieben: ↑
Mo 11 Nov, 2019 15:19
MK hat geschrieben: ↑Mo 11 Nov, 2019 14:09
Christine Neubauers Villa auf Mallorca muss schließlich finanziert werden... ;)
Mit Blick auf die GehĂ€lter von Kleber und Co kommt man schon ins Staunen. Von Herrn Kleber wird behauptet, er lĂ€ge bei ca. 600.000 € im Jahr. Die SĂŒddeutsche Zeitung hatte vor Jahren von ca. 9000 € pro Minute fĂŒr eine Dokumentation berichtet.
Solche GehĂ€lter und die Verbandlung von Politik und Medien sind bei den ÖR symptomatisch.
Ein Landwirt, der sich tĂ€glich - inkl. Ostern und Weihnachten - den Allerwertesten aufreißt und das ganze unternehmerische Risiko trĂ€gt, erhĂ€lt momentan 8,48 EUR fĂŒr ein Kuhkalb. 8,49 Euro !

Nur mal so zum Thema VerhĂ€ltnismĂ€ĂŸigkeit. Ohne Geseier der ÖR kann man ĂŒberleben, ohne Lebensmittel nicht.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 95665.html

Nach "Mehr" aus Zwangsabgaben schreien geht ziemlich einfach. Ginge es nach Leistung, mĂŒssten die BezĂŒge der ÖR-Brigaden um 2/3 gekĂŒrzt werden. Man könnte die eingesparten 2/3 den Landwirten zukommen lassen. DAS wĂ€re mal eine gerechte Umverteilung nach sozialistischen GrundsĂ€tzen. Missionare und naturpralle Selbstdarsteller sind letztendlich auch nicht ganz so produktiv und wichtig fĂŒr eine Gesellschaft wie Lebensmittelproduzenten.

Konsequente Umsetzung der Forderung nach einem Arbeiter- und Bauernstaat. ;-)
Und fĂŒr diesen Irrsinn - Landwirtschaft ist nebenbei der höchstsubventionierte Bereich in der EU - ist jetzt auch die GEZ verantwortlich?




Darth Schneider
BeitrÀge: 3832

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Darth Schneider » Di 12 Nov, 2019 13:30

Bei uns in der Schweiz ist die Landwirtschaft auch sehr stark subventioniert.
Aber den kleinen Bauern nĂŒtzt das nur wenig...DafĂŒr hat die SVP (Schweizer Version von AfD) um so mehr davon, sicher indirekt.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




Cinealta 81
BeitrÀge: 183

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Cinealta 81 » Di 12 Nov, 2019 14:03

dienstag_01 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 12:57
Und fĂŒr diesen Irrsinn - Landwirtschaft ist nebenbei der höchstsubventionierte Bereich in der EU - ist jetzt auch die GEZ verantwortlich?
DAS habe ich NICHT geschrieben. Ich habe etwas von VERHÄLTNISMÄßIGKEIT geschrieben.

Aber um beim Wortlaut zu bleiben: Das KĂ€lbchen "ÖR-GebĂŒhren" - zumindest in der jetzigen Höhe und Arbeitsweise - befindet sich unwiderruflich auf dem Weg zur Schlachtbank. Nicht jetzt, nicht morgen, aber binnen der nĂ€chsten 10 Jahre. Wenn die Mehrheit deren, die den Schwachsinn bezahlen, sich ernsthaft weigert in dieser Höhe weiter oder sogar mehr zu zahlen, wird die bekanntlich feige Politik auch dem nachgeben. Ist nur eine Frage der Zeit. Schade um das bis dahin herausgeschmissene Geld...

Ich weiß, hier hĂ€ngen einige direkt/indirekt daran, aber man kann einfach auch normal AuftrĂ€ge akquirieren. Aus der freien Wirtschaft, die das Geld dafĂŒr erst verdienen muss und nicht - auf Pistolero-Art - aus Zwangsabgaben bezahlt. Die Staatskrippe ist sehr verlockend - weil das FĂŒllen derselbigen nicht große MĂŒhe bereitet.

Und ja, auch die Bauern werden subventioniert. DafĂŒr arbeiten sie mind. 12 Stunden pro Tag, frieren und produzieren bezahlbare Lebensmittel fĂŒr die Menschen. Und Bauern gehen auch Pleite.

Die ÖR - weil quasisozialistisch aufgestellt - nicht. Die Komikerbrigade schreit einfach laut nach noch mehr Geld - mit Verdiensten im sechsstelligen Bereich. FĂŒr Wenig- und Nixleister.




dienstag_01
BeitrÀge: 9764

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von dienstag_01 » Di 12 Nov, 2019 14:53

Die Bauern *frieren*. Und ÖR-Mitarbeiter nicht. Beneidenswert, hab ich auch nicht gewusst ;)

Mal im Ernst: der ganzen Debatte wĂŒrde es gut tun, wenn auch mal ein konstruktiver Vorschlag fĂŒr eine anders organisierte/finanzierte Medienlandschaft dabei wĂ€re.




Frank B.
BeitrÀge: 9167

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Frank B. » Di 12 Nov, 2019 15:00

dienstag_01 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 14:53

Mal im Ernst: der ganzen Debatte wĂŒrde es gut tun, wenn auch mal ein konstruktiver Vorschlag fĂŒr eine anders organisierte/finanzierte Medienlandschaft dabei wĂ€re.
Zu jeder Stunde eine viertelstĂŒndige Tagesschau reicht. Alles andere machen andere genauso. Bezahlt wird das von denen, die die Tageschau auch sehen (altes Modell der GebĂŒhrenerhebung). Wir haben heute Medienvielfalt, anders als zu den GrĂŒndungszeiten des ör-Rundfunks. Die Versorgung mit Information ist somit abgesichert.
Obs die RICHTIGEN Informationen sind, kann man natĂŒrlich hinterfragen, aber sind die der ÖR denn richtig?

Und nein, die Mitarbeiter der ÖR frieren nicht.




Fizbi
BeitrÀge: 77

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Fizbi » Di 12 Nov, 2019 15:12

Wie wÀrs denn mit steuerfinanzierter Propaganda,
oder nachden die GEZ ja pro Wohnung kassiert wird, dass sich der Wohnungsinhaber entscheiden kann zwischen der verschiedenen Anbietern.
Kann doch nicht rechtens sein dass man erst GEZ zahlt und dann noch den KABEL oder SAT betreiber damit ĂŒberhaupt ein Bild kommt.

Und im ĂŒbrigen gefĂ€llt es mir garnicht dass man dem Plasberg 500 000 Euro pro Sendung in den Hintern schiebt.

Berichtrigzng
Hab nochmal gegoogelt und siehe da das arme Schwein kriegt nur 17.500 pro Sendung also sinds 500 000 pro Jahr
Zuletzt geÀndert von Fizbi am Di 12 Nov, 2019 16:04, insgesamt 2-mal geÀndert.




Drushba
BeitrÀge: 1687

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Drushba » Di 12 Nov, 2019 15:37

Fizbi hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 15:12
Und im ĂŒbrigen gefĂ€llt es mir garnicht dass man dem Plasberg 500 000 Euro pro Sendung in den Hintern schiebt.
Wir brĂ€uchten eine Steuer auf Fakenewsverbreitungs wie hier, womit Nachschulungen fĂŒr Filterblasenopfer bezahlt werden können.)
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




dienstag_01
BeitrÀge: 9764

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von dienstag_01 » Di 12 Nov, 2019 15:42

Ich verzichte ab heute darauf, MĂŒllgebĂŒhren zu zahlen. Zwei Straßen weiter wohnt ein gehbehindertes Rentnerehepaar, die kommen eh kaum an ihre MĂŒlltonnen.




tom
Administrator
Administrator
BeitrÀge: 1177

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von tom » Di 12 Nov, 2019 15:47

dienstag_01 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 14:53

Mal im Ernst: der ganzen Debatte wĂŒrde es gut tun, wenn auch mal ein konstruktiver Vorschlag fĂŒr eine anders organisierte/finanzierte Medienlandschaft dabei wĂ€re.
cantsin hatte hier mal berichtet von dem niederlĂ€ndischen Modell, das sich wie eine interessante Alternative zum deutschen ÖR anhört:
viewtopic.php?f=2&t=136879&p=910897&hil ... er#p910897
cantsin hat geschrieben: ↑
Sa 05 Aug, 2017 12:42
Hier in den Niederlanden haben wir zwar auch kein perfektes, aber ein ganz klar besseres Modell, das Deutschland IMHO 1:1 ĂŒbernehmen könnte (wĂ€ren da nicht die arbeitsvertraglichen und pensionsrechtlichen Altlasten der heutigen ÖR-Strukturen...):


- Statt aus GebĂŒhren wird der ÖR aus Steuern finanziert (so, wie u.a. auch in Großbritannien; die BBC war ja einmal, nach dem 2. Weltkrieg, das Vorbild fĂŒr den deutschen ÖR).
- ÖR-Sender haben den Status von gemeinnĂŒtzigen Vereinen.
- Jede/r, der will, kann einen ÖR-Sender grĂŒnden. Z.B. könnte aus Slashcam und anderen Netzforen ein neuer Mini-ÖR-Sender entstehen, der sich auf Indie-Dokumentar- und Fernsehfilmproduktionen spezialisiert.
- Die großen ÖR-Radio- und FernsehkanĂ€le sind ein Patchwork der verschiedenen Kleinsender; so, wie das heute bereits fĂŒr das erste ARD-Programm der Fall ist.
- Der Erfolg jedes Senders entscheidet sich an der Anzahl der Vereinsmitglieder. Die mitgliederstĂ€rksten Sender bekommen die grĂ¶ĂŸten StĂŒcke des Rundfunksteuer-Kuchens und proportional die meiste Sendezeit. (Entspricht also dem Parlamentsprinzip.)
- Über die Steuern hinaus finanziert sich jeder Sender ĂŒber die BeitrĂ€ge seiner Vereinsmitglieder.

DafĂŒr, dass dieses Modell gerade fĂŒr Dok-Filmer besser ist, gibt es in den Niederlanden einen schlagenden Beweis, nĂ€mlich den Sender VPRO, sozusagen das niederlĂ€ndische ARTE, der mit "Tegenlicht" ("Gegenlicht") eines der weltweit besten Dokumentarfilmprogramme produziert. Und zwar nicht fĂŒr die Nische, sondern mit unglaublicher Resonanz in den Niederlanden. Das jeweils letzte "Tegenlicht" ist hier hĂ€ufig Gegenstand von BĂŒro- und KantinengesprĂ€chen. "Tegenlicht" hatte hierzulande auch eine ganz entscheidende Rolle fĂŒr die Bildung eines kritischen Bewusstseins ĂŒber die Ausspitzelung von Nutzern im Internet durch Firmen und Regierungen.

Daneben gibt es z.B. auch kleine Sender wie den linken BNN, der die populĂ€re und auf gute Weise drastische Sex- und DrogenaufklĂ€rungssendung "Spuiten en Slikken" ("Spritzen und Schlucken") produziert. Aber auch den rechtspopulistischen Sender POW und selbst einen buddhistischen Sender - und natĂŒrlich auch Sender, die Heimat- und Schlagerprogramme produzieren. Demokratie halt.
slashCAM




Frank B.
BeitrÀge: 9167

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Frank B. » Di 12 Nov, 2019 15:49

Na, wenn du MĂŒll machst, kannste den ja schon bezahlen, aber wenn das alte Ehepaar nicht zur MĂŒlltonne kommt und keinen MĂŒll hin bringt, sollte es den auch nicht bezahlen mĂŒssen.




Funless
BeitrÀge: 3302

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Funless » Di 12 Nov, 2019 15:56

tom hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 15:47
dienstag_01 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 14:53

Mal im Ernst: der ganzen Debatte wĂŒrde es gut tun, wenn auch mal ein konstruktiver Vorschlag fĂŒr eine anders organisierte/finanzierte Medienlandschaft dabei wĂ€re.
cantsin hatte hier mal berichtet von dem niederlĂ€ndischen Modell, das sich wie eine interessante Alternative zum deutschen ÖR anhört:
viewtopic.php?f=2&t=136879&p=910897&hil ... er#p910897
Danke fĂŒr die Erinnerung, das hatte ich mittlerweile schon wieder vergessen und finde ich ehrlich gesagt auch gar nicht mal schlecht. GrundsĂ€tzlich wĂ€re das aus meiner Sicht schon als Alternative ein besseres Modell als das hierzulande.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Cinealta 81
BeitrÀge: 183

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Cinealta 81 » Di 12 Nov, 2019 16:15

dienstag_01 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 14:53
Mal im Ernst: der ganzen Debatte wĂŒrde es gut tun, wenn auch mal ein konstruktiver Vorschlag fĂŒr eine anders organisierte/finanzierte Medienlandschaft dabei wĂ€re.
A. Finanzierung
@Druschba hatte es doch schon erwĂ€hnt: ÖR auf Informations- und Dokumentationsangebote beschrĂ€nken. GesamtbezĂŒge/-budget halbieren, mögliche FinanzierungslĂŒcken bitte privatwirtschaftlich (Werbung, etc.) abdecken.

B. Inhalte
Kontrollgremium, der alle fĂŒnf Jahre komplett ausgetauscht wird (keine Bildung von Seilschaften) bestehend aus 15 Menschen. Nur ein Politiker, der Rest ĂŒber ein Querschnitt des gesellschaftlichen Berufsbildes. Figuren in Leitungspositionen (bei ÖR) werden ebenfalls alle fĂŒnf Jahre ausgetauscht, verbunden mit einer entsprechenden Gehaltsanpassung (nach unten natĂŒrlich, da weniger Verantwortung).
Strenges Regelwerk fĂŒr Produktionsbudgets und Auftragsvergabe (und damit verbundene AuffĂ€lligkeiten). Einhaltung und ModalitĂ€ten werden stringent kontrolliert.
Deckelung der GehĂ€lter / BezĂŒge auf 250.000,- *. Verbot etwaiger NebeneinkĂŒnfte fĂŒr Hauptverantwortliche.

* Wenn man bedenkt, dass der / die Deutsche Bundeskanzler(in) AmtsbezĂŒge iH von ca. 285.000,- EUR hat, ist es noch fast zu viel. Wer mehr will, kann dies jederzeit in der freien Wirtschaft erreichen - aber nicht zu Lasten der ungefragten GebĂŒhrenzahler.

C. Überwachung der UnabhĂ€ngigkeit
Zehnköpfige Kommission aus Journalisten (die idealerweise im Ausland tĂ€tig sind und somit mit anderen Standards als die der Deutschen bewandert), Professoren (Kommunikation, Medien, Politik, etc.), SchĂŒler/Studenten, die einseitige Berichterstattung, Missionarismus, Faktenunterlassungen rĂŒgen und - falls nötig - RĂŒgen und Entlassungen betroffener Redakteure empfehlen können. Komplettaustausch aller Protagonisten (dieses Kontrollgremiums) ebenfalls alle fĂŒnf Jahre.

Kein GEZ-finanziertes Sportroulette aus Fussball, Olympische Spiele, WM, etc. Geneigte, die den Wahnsinn mit Milliarden fĂŒttern möchten, sollen dies bitte schön an Privat- / Pay-TV direkt bezahlen.




acrossthewire
BeitrÀge: 541

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von acrossthewire » Di 12 Nov, 2019 19:55

Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 16:15
ÖR auf Informations- und Dokumentationsangebote beschrĂ€nken. GesamtbezĂŒge/-budget halbieren, mögliche FinanzierungslĂŒcken bitte privatwirtschaftlich (Werbung, etc.) abdecken.
Au ja da freue ich mich darauf wie die freie Wirtschaft ihr Liebe zu gesellschaftlichen Klein und Randgruppen, zur Kunst und Musik jenseits vom Mainstream entdeckt, ganz zu schweigen zur Berichterstattung von betrĂŒgerischen, zweifelhaften Machenschaften ihrer selbst etc. Das wird bestimmt eine Befreiung der Gesellschaft bringen.
Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 16:15
B. Inhalte
Kontrollgremium, der alle fĂŒnf Jahre komplett ausgetauscht wird (keine Bildung von Seilschaften) bestehend aus 15 Menschen. Nur ein Politiker, der Rest ĂŒber ein Querschnitt des gesellschaftlichen Berufsbildes. Figuren in Leitungspositionen (bei ÖR) werden ebenfalls alle fĂŒnf Jahre ausgetauscht, verbunden mit einer entsprechenden Gehaltsanpassung (nach unten natĂŒrlich, da weniger Verantwortung).
Oja das wird die ArbeitsfĂ€higkeit einer solchen Struktureinheit richtig nach vorn F...en, ich wĂŒrde sogar noch weiter gehen Mindestlohn als Einstiegsgehalt - da kommen dann wenigstens die Leute mit wirklichen Ideen zum Zuge auf die bisher ĂŒberhaupt niemand hörte.
Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 16:15
C. Überwachung der UnabhĂ€ngigkeit
Zehnköpfige Kommission aus Journalisten (die idealerweise im Ausland tĂ€tig sind und somit mit anderen Standards als die der Deutschen bewandert), Professoren (Kommunikation, Medien, Politik, etc.), SchĂŒler/Studenten, die einseitige Berichterstattung, Missionarismus, Faktenunterlassungen rĂŒgen und - falls nötig - RĂŒgen und Entlassungen betroffener Redakteure empfehlen können. Komplettaustausch aller Protagonisten (dieses Kontrollgremiums) ebenfalls alle fĂŒnf Jahre.
Ja wozu sich eigentlich an den Rundfunkrat oder den Verwaltungsrat wenden. Wenn es jemand, möglichst aus dem Ausland, auch tÀte. Dessen Gesinnung und mögliche Beeinflussung kontrolliert dann bitte wer?

Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 16:15
D. Kein GEZ-finanziertes Sportroulette aus Fussball, Olympische Spiele, WM, etc. Geneigte, die den Wahnsinn mit Milliarden fĂŒttern möchten, sollen dies bitte schön an Privat- / Pay-TV direkt bezahlen.
Hier bin ich ausnahmsweise daccord. Bin aber nicht sicher ob es tatsÀchlich der gesamtgesellschaftliche Wille ist.

Aber mal ernsthaft. Diese Diskussion fĂŒhren wir mit schöner RegelmĂ€ĂŸigkeit alle halbe Jahre. Und immer wieder kommen in der Mehrzahl entweder neoliberal getriebene "das kann der Mark viel besser und billiger" Argumente, generelle Unterstellung von parteilicher, spezifisch "linker" Berichterstattung durch die ÖRs, pauschale Quengelei ĂŒber die Höhe der Entlohnung an der Spitze der Anstalten. Als ob das Leiten eines privatwirtschaftlichen Unternehmens etwas gesellschaftlich viel wertvolleres wĂ€re - "Die verdienen ihr Geld noch wirklich" - wtf? Und ja es gibt Altlasten in den ÖR - genauso wie in der Privatwirtschaft - und nein aus GrĂŒnden kann man diese AnsprĂŒche nicht einfach streichen - wegen Rechtsstaat. Wir leben schliesslich noch nicht wieder in Manchester im 19. Jahrhundert. Wer denkt man mĂŒsse das System einfach in die Luft sprengen und danach wĂŒrde sich schon was vernĂŒnftiges finden hat entweder keine Ahnung, noch niemals Pro7/SAT1/RTL geschaut, oder viel wahrscheinlicher, ist garnicht daran interessiert das etwas Besseres entsteht. Es ist hier, wie mit so vielen Möglichkeiten, die unsere Demokratie eigentlich bietet. Sie werden nicht genutzt. Aus Bequemlichkeit, oder weil ja die Möglichkeit bestĂ€nde, Widerspruch zu seinen Ansichten zu erfahren und da ist es natĂŒrlich einfacher sich im Kreise Gleichgesinnter in seinen simplen Gedanken zu suhlen, bis man meint, man hĂ€tte den Stein der Weisen gefunden. Das öffentlich rechtliche Rundfunksystem ist eins der wenigen, welches mit privatem Grosskapital konkurrieren kann - auf Grund der kleinteiligen Finanzierung aus der Mitte der Gesellschaft. Wer dieses Pfund aufgibt und weiter in diesem Wirtschaftssystem leben will, wird keine relevante unabhĂ€ngige Berichterstattung erleben.
Be Yourself. Everyone else is already taken
Oscar Wilde




Cinealta 81
BeitrÀge: 183

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Cinealta 81 » Di 12 Nov, 2019 20:38

@acrossthewire

Bester Beweis fĂŒr "In Deutschland ist nichts mehr reformierbar". Irgendeine Interessengruppe hat immer EinwĂ€nde. Fordert man Wettbewerb und Sparsamkeit, ist man neoliberal. WĂŒnscht man eine vermehrte Verteilung, ist man Sozialist. Also bewegt sich nichts. Weil man NICHT 100% der Menschen zufriedenstellen kann.

Ergo, der Griff in die Taschen der GebĂŒhrenzahler wird (vorerst) immer dreister. Ich hĂ€tte nur mal gern gewusst, wer von den hier Anwesenden stĂ€ndig nach mehr Geld schreien kann und es auch bekommt - die wenigsten. Argumentiert man in der freien Wirtschaft mit gestiegenen Kosten und AnsprĂŒchen, so sind die wenigsten Auftraggeber bereit dem nachzukommen, zudem das Resultat (Berichterstattung, Unterhaltungssendungen, etc.) nicht immer und jedem gefallen.

Man muss gelassen bleiben, denn die Erosion seit 2003 ist offensichtlich und (auch) fĂŒr alle Medien bemerkbar. SpĂ€testens beim Blick auf die IVW-Zahlen, ist zu konstatieren, dass auch ehemals fĂŒhrende Medien, ins Bodenlose abgestĂŒrzt sind. Prominentestes Beispiel ist ein allseits bekanntes Gossenblatt.

Der Markt wird nicht kleiner, aber er hat sich nur furchtbar segmentiert. Eine Million Nutzer werden nicht mehr wie frĂŒher auf fĂŒnf Medien aufgeteilt - sie teilen sich jetzt auf ĂŒber 100 Medien auf. Schön fĂŒr die einen, bitter fĂŒr die anderen. Dazu kommt noch der geĂ€nderte Medienkonsum (immer mehr mobil) und dabei sollte man berĂŒcksichtigen, dass die Generationen, die sich nicht mehr um TV als Hauptinformationsmedium scheren, erst noch heranreifen.

Damit wĂ€ren wir schon beim lieben Geld. Dass die ÖR uneingeschrĂ€nkte Rechte haben, halte ich fĂŒr ein GerĂŒcht. Auch sie - und nicht nur die Privaten - mĂŒssen lernen, mit vorhandenem oder geringerem Budget auszukommen. Nix neoliberal. Ich als GebĂŒhrenzahler möchte entscheiden, wieviel ich wem bezahle.

Entscheidend fĂŒr mich ist: Abos mit Privatanbietern schließe ich freiwillig ab und kann jederzeit kĂŒndigen. GEZ nicht. Und DAS wird sich Ă€ndern mĂŒssen. Nicht jetzt und auch nicht morgen. Aber in den nĂ€chsten zehn Jahren. Der uneingeschrĂ€nkte Griff in die Taschen der GebĂŒhrenzahler zwecks Aufrechterhaltung eines in Teilen ĂŒberteuerten und dekadenten Systems ist kein Naturgesetz. Die Diskussion darĂŒber hat erst begonnen.

Lassen Sie uns in zehn Jahren wieder darĂŒber reden. Da wird sich die aktuelle Anzahl der ÖR-Medienmacher um mindestens 20-25% reduziert haben. Und der Kuchen wird auch fĂŒr Auftragsproduktionen ebenfalls kleiner - unabhĂ€ngig davon, ob AG = ÖR oder Privat. Geld ist nun einmal nicht unbegrenzt vorhanden. Auch wenn wir es alle gern so hĂ€tten.

Am Ende ist es eine große Chance fĂŒr kleinere Unternehmen / Medienmacher / Privatpersonen, die mit geringen Kosten und anfangs rein internetbasiert durchstarten können. Die Zeiten waren noch nie so gĂŒnstig, den vermeintlich Großen, Audienz wegzuschnappen. Der Koloss bröckelt unaufhörlich. Schmeckt natĂŒrlich nicht jedem.




acrossthewire
BeitrÀge: 541

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von acrossthewire » Di 12 Nov, 2019 22:16

Das wir seit der 2000er Wende an einem Wendepunkt in der Mediennutzung angekommen sind ist unbestritten. Das die Lösung eine Aufgabe der Beitragspflicht sein sollte, halte ich fĂŒr nicht ausgemacht und ehrlich gesagt auch nicht fĂŒr wĂŒnschenswert. Die Wiedergabe und Aufbereitung von gesellschaftlichem Leben privatem Kapital zu ĂŒberlassen bedeutet sich unklaren/wechselnden Zielsetzungen zu unterwerfen. Das bedeutet nicht per se das private Medienunternehmen schlecht sind, allerdings sind Kontrollmöglichkeiten bei weitem nicht so umfassend wie sie derzeit bei den ÖR sind. Auch das Argument des stĂ€ndig ungebremst steigenden Beitrags ist ein lediglich gefĂŒhltes. Die Einkommensentwicklung in Deutschland hat einen weit stĂ€rkeren Anstieg hingelegt als der Rundfunkbeitrag, der im ĂŒbrigen in den letzten 10 Jahren kaum verĂ€ndert wurde (bis auf den Wegfall der GerĂ€tebesitzklausel die natĂŒrlich viele notorische "TV-Nichtbesitzer" geĂ€rgert hat).
Eine Überlegung in Richtung "ich entscheide, was ich wem, wofĂŒr bezahle" ist charmant bedeutet aber letztlich nur, dass alles entwertet wird und sich dem Finanzierungsdiktat/vorbehalten unterwerfen muss, ergo das Gegenteil eines öffentlich rechtlichen Programmauftrags. Wenn man noch weitergeht und eine Freiwilligkeit einfĂŒhrt so kann man den Laden direkt dicht machen. Mich wĂŒrden ja die Zahlen der enthusiastisch gestarteten Formate, welche auf Freiwilligkeit oder Buddykohle setzen, interessieren. Ich denke nicht, dass irgendeiner ohne Querfinanzierung, Businessangels und Werbung (oder alles gleichzeitig) schwarze Zahlen schreibt oder auch nur eine ausgeglichene Bilanz hat und seinen Mitarbeitern trotzdem eine auskömmliche Apanage zahlt. Das private Firmen in den Startlöchern stehen und auf das Verschwinden bzw. Verzwergen der ÖRs warten halte ich auch fĂŒr ausgemacht und die haben natĂŒrlich auch ihre GewĂ€hrsleute in den Gremien und an etlichen Ohren der politischen EntscheidungstrĂ€ger. Das internetbasierte Durchstarten ist durchaus im Rahmen des möglichen - allerdings wird eine One-Man oder auch eine 10Man/Frau Show nie die Schlagkraft eines Netzwerks Recherche erreichen, ganz zu schweigen von der Drohkulisse einer Rechtsabteilung welche den Namen verdient. Mein Eindruck ĂŒbrigens ist, dass es in den letzten Jahren garnicht mehr so attraktiv ist fĂŒr den ÖR zu arbeiten, auch weil die Verdienstmöglichkeiten auf Grund von Einsparungen an den Programmetats nicht so toll sind. Der große Knackpunkt wird meines Erachtens das Abschalten des UKW Radios irgendwann werden. Wenn bis dahin die Transition in die neuen Medien nicht gelungen ist wird es sehr schwierig.
Be Yourself. Everyone else is already taken
Oscar Wilde




Cinealta 81
BeitrÀge: 183

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Cinealta 81 » Di 19 Nov, 2019 15:29

@acrossthewire

Vorab: Dieses Thema ist ziemlich kontrovers. Ich vertrete in der Sache offensichtlich eine völlig andere Meinung als Sie. Ich möchte mich mit Ihnen in der Sache austauschen: Sichtweisen, Argumente, Fakten, persönliche EindrĂŒcke, etc. Ich möchte Sie weder ĂŒberzeugen noch bekehren. Mir geht es um Meinungsaustausch.

Zu diesem Thema, etwas Aktuelles - ebenfalls unaufgeregt, ein sehr guter und informativer Beitrag der SZ:

https://www.sueddeutsche.de/medien/rund ... -1.4687541
acrossthewire hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 22:16
Die Wiedergabe und Aufbereitung von gesellschaftlichem Leben privatem Kapital zu ĂŒberlassen bedeutet sich unklaren/wechselnden Zielsetzungen zu unterwerfen.
Widerspruch: Es ist egal, ob Fehlinformationen oder "gefĂ€rbte Infos" von einem Geldsack, oder von einem politisch oder ideologisch Verblendetem "Volkserzieher" diktiert und in seinem Auftrag verbreitet werden. Verbiegung und Verschleierung von Fakten und Tatsachen - sei es durch falsche Aussagen, oder durch Nichtberichten - ist ein Angriff auf die Demokratie. Und ein ideologisch selbstverpflichteter ÖR-Volkserzieher ist keinesfalls glaubwĂŒrdiger oder wĂŒnschenswerter als ein durch wirtschaftliche Interessen getriebener Privater.
acrossthewire hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 22:16
Das bedeutet nicht per se das private Medienunternehmen schlecht sind, allerdings sind Kontrollmöglichkeiten bei weitem nicht so umfassend wie sie derzeit bei den ÖR sind.
Pointe des Tages: Kontrollmöglichkeiten bei den ÖR...Ja, Sie schreiben ja - "Möglichkeiten". Man könnte, wenn man wöllte. Warum macht man es denn dann nicht? Oder nicht wirksam?

DarĂŒber hinaus: Es gibt sowas wie eine Gewaltenteilung. Und bei den ÖR sind die Verflechtungen und Seilschaften (nicht zuletzt mit der Politik) derart stark ausgebildet, dass man sie mittlerweile als "Tradition" betrachtet und von KontinuitĂ€t und damit einhergehenden StabilitĂ€t spricht. Übersetzt heißt das: Es soll sich nichts Ă€ndern, denn dann könnte ich - auch als Nixleister - mein warmes MĂ€ntelchen riskieren.

MERKE | ÖR-Lexikon - StabilitĂ€t umfasst einen Zustand in dem jegliche Änderung zu einem gefĂ€hrlichen Ungleichgewicht und einem damit einhergehenden Zusammenbruch des Systems fĂŒhren kann. StabilitĂ€t ist aus diesem Grund und an dieser Stelle mit inert gleichzusetzen.

ÖR-Kontrolle stilisiert: Da ist der Staatsanwalt mit dem Richter verheiratet. Und der vermeintliche Anwalt des KlĂ€gers steigt - wenn auch nur nach Einbruch der Dunkelheit - mit ins Bett. Ein flotter Dreier der ganz diskreten, medialen Art. Zum Schaden der naiven Zuschauer.
acrossthewire hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 22:16
Wenn man noch weitergeht und eine Freiwilligkeit einfĂŒhrt so kann man den Laden direkt dicht machen.
Vielleicht. Oder man bietet Inhalte, die fĂŒr die entsprechend verbliebenen Beitragszahler von Interesse sind. Prime-, Netflix- oder Sky-Kunden - um nur einige Beispiele zu nennen - werden auch nicht zu Beitragszahlungen gezwungen. Und darĂŒber hinaus kann man dort als Kunde kĂŒndigen.

Moral der Geschichte?
In einer freien Welt, in der der Begriff Eigenverantwortung des BĂŒrgers noch das Papier Wert ist, auf dem er geschrieben steht, sollte man keine Angst vor einer Entscheidung des "Kunden" haben. Oder - in Sachen Politik, ÖR, etc. - scheinbar doch?

Und wenn doch, dann warum? Nach zig Jahren der angeblichen ErfĂŒllung eines ominösen Auftrags durch die ÖR, scheint das Zielpublikum doch nicht so weit gebildet oder ĂŒberzeugt zu sein, um an den Wert seiner Erzieher und deren Inhalte zu glauben?

Nochmal:
acrossthewire hat geschrieben: ↑
Di 12 Nov, 2019 22:16
Wenn man noch weitergeht und eine Freiwilligkeit einfĂŒhrt so kann man den Laden direkt dicht machen.
Ja, den Laden wĂŒrde man dann dichtmachen. Nicht ganz unverschuldet.

WĂ€re das gut? Nein! Eine reine mediale Tittensender-und Trash-Ökonomie wĂ€re auch nicht das Gelbe vom Ei.

Da aber Kostenbewusstsein und -zurĂŒckhaltung nicht zum Alltagsvokabular der ÖR gehören und das ideologische Sendungsbewusstsein immer stĂ€rker ausgeprĂ€gt zu sein scheint, wird es auch in diesem Punkt zu einem Showdown kommen. Weil sich die RealitĂ€t vom Weltbild innerhalb der ÖR immer mehr unterscheidet und viele Zuschauer diese Diskrepanz nicht mehr verstehen und gleichzeitig akzeptieren und dafĂŒr bezahlen sollen.

Das "JĂŒngste Gericht" hat sogar einen Somoza, einen Hussein, eine DDR und einen Ceausescu erreicht. Der Aufschlag auf den Gerechtigkeitsfelsen war fĂŒr viele vermeintliche "Untouchables" schmerzhaft bis tödlich. Das steht den ÖR noch bevor. Über das Wann könnte man noch streiten....




Funless
BeitrÀge: 3302

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Funless » Di 19 Nov, 2019 15:48

Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:29
Das "JĂŒngste Gericht" hat sogar einen Somoza, einen Hussein, eine DDR und einen Ceausescu erreicht. Der Aufschlag auf den Gerechtigkeitsfelsen war fĂŒr viele vermeintliche "Untouchables" schmerzhaft bis tödlich.
Da scheint dieses "jĂŒngste Gericht" aber doch recht wĂ€hlerisch vorzugehen, denn eine PiS, einen Erdogan, einen Xi Jinping oder einen Kim Jong-un (um nur einige zu nennen) scheint es offensichtlich nicht erreicht zu haben und es sieht auch nicht so aus, dass das ĂŒberhaupt passieren wird.

Alles hat also zwei Seiten.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Frank B.
BeitrÀge: 9167

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Frank B. » Di 19 Nov, 2019 15:52

Funless hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:48
Cinealta 81 hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:29
Das "JĂŒngste Gericht" hat sogar einen Somoza, einen Hussein, eine DDR und einen Ceausescu erreicht. Der Aufschlag auf den Gerechtigkeitsfelsen war fĂŒr viele vermeintliche "Untouchables" schmerzhaft bis tödlich.
Da scheint dieses "jĂŒngste Gericht" aber doch recht wĂ€hlerisch vorzugehen, denn eine PiS, einen Erdogan, einen Xi Jinping oder einen Kim Jong-un (um nur einige zu nennen) scheint es offensichtlich nicht erreicht zu haben und es sieht auch nicht so aus, dass das ĂŒberhaupt passieren wird.

Alles hat also zwei Seiten.
Das JĂŒngste Gericht arbeitet langsam aber wirkungsvoll. Irgendwann ereilt es jeden.




Mediamind
BeitrÀge: 485

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Mediamind » Di 19 Nov, 2019 15:53

ZunĂ€chst wird die Idee der ÖR auf die Presse ausgeweitet. FĂŒr die BlĂ€tter stehen 40 Millionen Euro zur VerfĂŒgung. Es mangelt noch an einem Konzept aber das bekommen die lupenreinen Demokraten der grĂ¶ĂŸten Koalition aller Zeiten schon noch hin. Diese Mittel können bis auf 100 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Regierung möchte also Zeitungen bezuschussen, die BegrĂŒndung fĂŒr diesen Schritt ist dabei Nebensache. Da sich hier sowieso ein politisch-medialer Komplex zwischen Regierung, Parteien und Presse gebildet hat, ist das ein konsequenter Schritt in eine schöne neue Monokultur der Meinungen. Diese Ehe aus Presse/Medien und Politik ist Merkmal totalitĂ€rerer Systeme, so leider auch bei uns...




Funless
BeitrÀge: 3302

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Funless » Di 19 Nov, 2019 15:57

Frank B. hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:52
Funless hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:48


Da scheint dieses "jĂŒngste Gericht" aber doch recht wĂ€hlerisch vorzugehen, denn eine PiS, einen Erdogan, einen Xi Jinping oder einen Kim Jong-un (um nur einige zu nennen) scheint es offensichtlich nicht erreicht zu haben und es sieht auch nicht so aus, dass das ĂŒberhaupt passieren wird.

Alles hat also zwei Seiten.
Das JĂŒngste Gericht arbeitet langsam aber wirkungsvoll. Irgendwann ereilt es jeden.
Das halte ich persönlich fĂŒr ein GerĂŒcht.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Frank B.
BeitrÀge: 9167

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Frank B. » Di 19 Nov, 2019 15:59

Funless hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:57
Frank B. hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:52


Das JĂŒngste Gericht arbeitet langsam aber wirkungsvoll. Irgendwann ereilt es jeden.
Das halte ich persönlich fĂŒr ein GerĂŒcht.
Glaube ich dir.




dienstag_01
BeitrÀge: 9764

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von dienstag_01 » Di 19 Nov, 2019 16:05

Mediamind hat geschrieben: ↑
Di 19 Nov, 2019 15:53
ZunĂ€chst wird die Idee der ÖR auf die Presse ausgeweitet. FĂŒr die BlĂ€tter stehen 40 Millionen Euro zur VerfĂŒgung. Es mangelt noch an einem Konzept aber das bekommen die lupenreinen Demokraten der grĂ¶ĂŸten Koalition aller Zeiten schon noch hin. Diese Mittel können bis auf 100 Millionen Euro aufgestockt werden. Die Regierung möchte also Zeitungen bezuschussen, die BegrĂŒndung fĂŒr diesen Schritt ist dabei Nebensache. Da sich hier sowieso ein politisch-medialer Komplex zwischen Regierung, Parteien und Presse gebildet hat, ist das ein konsequenter Schritt in eine schöne neue Monokultur der Meinungen. Diese Ehe aus Presse/Medien und Politik ist Merkmal totalitĂ€rerer Systeme, so leider auch bei uns...
Wo findet man da was? WĂŒrde mich interessieren.




Fizbi
BeitrÀge: 77

Re: Rundfunkbeitragsreform gescheitert

Beitrag von Fizbi » Di 19 Nov, 2019 17:15




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