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Polaroid mal anders.....



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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Sa 29 Dez, 2018 19:31

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Meine SQ6 bekommt wahrscheinlich ein Voigtländer 75mm F3.5 Objektiv verpaßt - für hoffentlich scharfe Sofortbilder im 6x6 Format. Habe gerade eine Bessar 66 in der Bucht billig geschossen..... angeblich ohne Glaspilz.

kaum zu glauben, das eine Kamera aus dem Jahr 1938 solch wunderbaren Aufnahmen auf modernen Rollfilm hinbekommt.... ohne Vergütung oder anderen modernen Kram ;-)

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wabu
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von wabu » Sa 29 Dez, 2018 19:37

da hätte ich noch einiges im Schrank stehen :-))
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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Sa 29 Dez, 2018 19:48

Im Schrank bringt das nix...... noch gibt es Rollfilme.

Was ist eigentlich daraus geworden? 35mm & Rollfilme..... irgendwie auch Sofortfilm :-)

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mo 31 Dez, 2018 15:49

Konnte heute noch den letzten guten Deal 2018 machen, der Kühlschrank ist nun mit Fuji Instax wieder gut gefühlt. Wenn ich richtig gerechnet habe, kostet mich nun ein Foto Fuji Square genau 70 Cent. Jetzt zu Hause bereue ich schon nicht die doppelte Menge Filme abgenommen zu haben - ein paar Flaschen hätten sicher auch draußen auf der Veranda noch Platz gefunden. Allerdings ist der Laden nun Instax Square freie Zone, hätte nur noch ein paar Wide und Mini mitnehmen können....alles gut, paßt schon.

Aber auch 2019 wird es wieder "gute" Deals geben, darauf stoße ich jetzt mein Glas an - Prost! Guten Rutsch an Alle und besonders an die POLAROIDER!
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Di 01 Jan, 2019 19:24

ruessel hat geschrieben:
Sa 29 Dez, 2018 19:48
Was ist eigentlich daraus geworden? 35mm & Rollfilme..... irgendwie auch Sofortfilm :-)
Ab Februar 2019 soll die Auslieferung der LAB-Box beginnen.
http://www.ars-imago.com/lab-box/shop/

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Den einzig wirklichen Vorteil sehe ich darin, dass Filme bei Tageslicht eingespult werden können. Wenn das wirklich funktioniert ist das natürlich schon eine Erleichterung für Leute, die bei Tageslicht arbeiten und demonstrieren wollen.
Ansonsten hat das aber nicht viel mit Sofortbildfotografie zu tun, allein schon deshalb, weil der Film klatschnass aus dem Apparat kommt und ohne spezielle Einrichtung viele ungute Fehler, wie Streifen, Kalkflecken und Staub erst während der Trocknung entstehen.
Und was hat man danach? Ein Negativ, das heute im Normalfall gescannt wird und erst recht kein greifbares Foto. Nachträgliches Ausbessern dutzender kleiner Fehler durch Kopierstempeln in Photoshop ist unvermeidlich.
Also alles andere als problemlose Sofortbildfotografie.
Bin gespannt, ob der jetzt schon gehypte Retrotrend genügend Umsatz generieren wird.
Aber lustig wird das analoge Arbeiten im Jahr 2019 schon werden, Prosit Neujahr übrigens.




wabu
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von wabu » Di 01 Jan, 2019 20:01

Bin gespannt, ob der jetzt schon gehypte Retrotrend genügend Umsatz generieren wird
Das Thema treibt mich ein wenig um.
Die machen PR
https://www.photoklassik.de/
Die machen noch Geräte
https://www.photoklassik.de/
und mein alter Arbeitgeber die Chemie
https://www.tetenal.com/
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Di 01 Jan, 2019 20:49

Wie bei der Polaroidfotografie sollte man sich bei der wiederentdeckten Analogfotografie nicht auf technisch perfekte Fotos konzentrieren.
Den Lomographic-Society-International Empfehlungen folgend sollte sich z.B. der Fotograf nicht zu sehr auf die Komposition oder auf die technischen Aspekte konzentrieren, sondern einfach darauf los fotografieren. Unschärfe durch schlechte Objektive, verwackelte Aufnahmen oder Über- bzw. Unterbelichtung inkl. starker Randabschattungen tragen zum künstlerischen Effekt bei.
Und so denke ich, dass es auch Ruessel sieht: es geht um Kunst.
Bei meinen gebleichten und danach gescannten Fuji FP-100C Negativen kommt aufgrund der verwortakelten Farben und Kontraste immer wieder Freude auf und auch der Vorgang an sich erinnert an alte Dunkelkammerprozesse ;-)




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mi 02 Jan, 2019 10:22

Den einzig wirklichen Vorteil sehe ich darin, dass Filme bei Tageslicht eingespult werden können. Wenn das wirklich funktioniert ist das natürlich schon eine Erleichterung für Leute, die bei Tageslicht arbeiten und demonstrieren wollen.
Sofortbild war auch eher ironisch gemeint, aber bei Rollfilm 6x6 könnte man sofort eine Kontaktkopie machen..... leider nicht auf der Straße. Trotzdem könnte ich mir das Teil hier vorstellen, ist eine Preisfrage..... armer Rentner!
Bin gespannt, ob der jetzt schon gehypte Retrotrend genügend Umsatz generieren wird.
Ich habe das Gefühl, das Instax Filme in Square gerade knapp werden und die Preise leicht anziehen. Warum macht eigentlich nicht Fujifilm SX70/600er Filme? Die Chemie ist ja viel besser als bei Polaroid. Obwohl Polaroid schon seinen eigenen Reiz an pastellfarben besitzt.
Wie bei der Polaroidfotografie sollte man sich bei der wiederentdeckten Analogfotografie nicht auf technisch perfekte Fotos konzentrieren.
Wie wahr..... ich gehe noch weiter, bei mir kommt noch der markante Papierrahmen dazu (den jeder sofort als Polaroid identifiziert), hier könnte man Fotos machen, wo das spannende außerhalb des Bildes sitzt - also den Bildrahmen mit in den Bildaufbau mit einbindet. Das finde ich gerade spannend, mir gelingt es aber noch überhaupt nicht, muss noch viel üben. Habe mir Bildbände bestellt von großen Fotografen die in den 30er, 40er, 50er Jahren spannende Sachen in 6x6 fotografiert haben. ( z.B. André Kertész)
da fällt dann schon auf, das einige aktuelle Polaroidkünstler schamlos 1:1 dort geklaut haben.

Ach, es macht einfach Spass zuerst ein Bild im Kopf haben, daran (virtuell???) im Geiste zu feilen und dann in die Tat umzusetzen.... völlig anderes Fotografieren als mit digital. Warum eigentlich?

In einer retro Zeitschrift war ein Sonderteil über Fotopapiere und Spezialverfahren, hier wurde nicht gezeigt wie es geht, aber ich habe nun den Namen des Verfahrens. Wäre doch prima da auch mal zu experimentieren. Teilweise war die Chemie dazu Eigelb........

Heute habe ich ein LOMO Entfernungsmesser günstig erstanden, denke den pflanze ich auf die Fuji SQ6 nach ihrem Objektivumbau - für immer scharfe Fotos ;-)

André Kertész:

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mi 02 Jan, 2019 15:04

und mein alter Arbeitgeber die Chemie
https://www.tetenal.com/
Bist Du dann Fit in Fotochemie?
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wabu
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von wabu » Mi 02 Jan, 2019 22:55

Ich bin noch nicht mal in Chemie fit gewesen :-))
Ich bin ein Anwender der (fertigen) Chemie gewesen - habe dazu Workshops durchgeführt
Später dann als Kundendienst Qualitätskontrolle für Labore durchgeführt.
In der Kantine habe ich manches chemisches aufgeschnappt.
Seit knapp zehn Jahren bin ich draussen. Vor 4 Jahren habe ich noch ein SW Workshop gemacht...
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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 03 Jan, 2019 09:19

Schade.....
In der Kantine habe ich manches chemisches aufgeschnappt.
War das Essen sooo schlecht? ;-)

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 03 Jan, 2019 09:37

Ich habe die Fuji Landfilme schon auf IR Empfindlichkeit getestet..... ab 900nm war selbst mit direkter Bestrahlung via LED nix zu belichten. Wie sieht es da mit dem Instaxfilm aus? Im Netz finde ich gar nix zum IR Thema.....
Für meine Lomo habe ich einen für das sichtbare Licht - Sperrfilter bestellt, beim Chinesenmann. Da ich glaube, das auch hier die IR Empfindlichkeit kaum gegeben ist, habe ich einen durchlässigen 720nm Filter (extremes Rot) eingekauft. Vielleicht klappt es mit 30 Sekunden Langzeitbelichtung im Sonnenschein und SW Material.

"Aber Wolfgang, es gibt doch kein Square SW Filmmaterial!"
....... das nicht, aber die Lomo ist zum Glück Dual Fähig und nimmt auch die Fujifilm Mini auf . die gibt es in SW Chemie.
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Sa 05 Jan, 2019 14:26

Das letzte Foto kann aber nicht aus SW-Material entstanden sein, da es Farben zeigt, die wahrscheinlich erst im Nachhinein erzeugt wurden.
IR-ähnliche Effekte kann man aber schon mit einem starken Rotfilter erzeugen, allerdings zeigt nur echter IR-Film Blattgrün als weiß und den Himmel beinahe schwarz und damit ist die IR-Fotografie eigentlich nur bei sonnigen Naturaufnahmen mit viel Blattgrün interessant, mit Polaroidfilmen wahrscheinlich aber generell schwierig.
Mit IR-Falschfarbenfilmen ist natürlich noch viel mehr möglich:

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Sa 05 Jan, 2019 14:47

Mit IR-Falschfarbenfilmen ist natürlich noch viel mehr möglich
Gibt es leider bis heute nicht als Sofortbild..... warum nicht? Naja, so ganz stimmt es nicht, die SQ10 könnte wahrscheinlich das, zumindest IR Sofortbild (nach kleinen Umbau).
Das letzte Foto kann aber nicht aus SW-Material entstanden sein, da es Farben zeigt, die wahrscheinlich erst im Nachhinein erzeugt wurden.
Ja, Digitalfoto. In Photoshop Farbkanaltausch.

Meine "neue" Bessar 66 ist angekommen. Scheint kein Pilz zu haben und löst noch recht zuverlässig aus, genaues kann ich erst nach dem Shutter-messen sagen. Kaum zu glauben nach fast 80 Jahren...... selbst der Lederbalgen sieht nur nach 20 Jahre alt aus ;-)
Leider hänge ich noch an der letzten Steuererklärung, mich juckt der SQ6 Umbau schon..... endlich scharfe Instax Square.

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Di 08 Jan, 2019 09:49

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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Di 08 Jan, 2019 18:28

Mal abgesehen davon, dass ich einen so halbfertigen Pfusch durch Klebebänder zusammengehalten gar nicht gezeigt hätte, wundert mich, dass er für seinen Umbau eine Instax Mini 8 "zerreißen" musste und nicht den Diana Instant Back+ verwendete, der ja ein komplett autonomes Gerät ist und den ich für meinen eigenen Umbau hernahm.
Hast du dafür eine Erklärung?

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Funless
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Funless » Di 08 Jan, 2019 23:51

Passt bloß auf, dass Euch bei eurer Polaroid Leidenschaft nicht das gleiche passiert wie bei dieser jungen Dame ...



... das bemitleidenswerte Mädel erlebt „Polaroid mal anders“ im wahrsten Sinne des Wortes. ;-)
MfG
Funless

"LOW LIGHT DOESN'T MEAN NO LIGHT, Get you gear out! PRACTICE WILL make you better, debates on forums will not!"
"Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins."




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mi 09 Jan, 2019 09:32

Diana Instant Back+ ist teurer....... aber was weiß ich, was in einem Bastlergehirn so vorgeht ;-)

Gestern ist mein Lomoentfernungsmesser angekommen, ist ein Nachbau von den Landkameras. Du hast beim durchschauen ein helles gelbes Splittscreen, was über einen Regler "scharf" gestellt werden muss - dann einfach am Regler die Meterzahl ablesen. Funzt ab 1 Meter bis unendlich.
Jetzt fehlt mir nur noch die Zeit zum Umbau der unscharfen SQ6......

https://www.lomography.de/magazine/2736 ... die-belair


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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mi 09 Jan, 2019 15:52

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Immer mehr Instax Filmverbräuche........ Fuji Square Monocrome angekündigt.

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mi 09 Jan, 2019 18:11

Mist.
Wollte gerade ein paar Mini Filme verknipsen...... leider ist meine Pigalle schon mit einem Square Film besetzt. Wie wäre ein Adapter aus dem 3D Drucker der alle Square Kameras in Sekunden zu Minikameras umwandelt? Muss ich mir genauer anschauen ob das möglich ist.

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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Do 10 Jan, 2019 16:01

Bei einem Wechsel mit schon angebrauchten Kassetten wirst du aber bis zu zwei Bilder verlieren, außer du machst den Filmtausch bei absoluter Dunkelheit und bewahrst die Filme bis zum nächsten Wechsel auch derart auf. Zahlt sich das denn aus?
Bei meiner Mamiya 645 S ist bei der Wechselkassette ja ein lichtdichter Schieber vor dem Film vorhanden, der vor der nächsten Aufnahme erst entfernt werden muss.

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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 10 Jan, 2019 16:31

Ich habe gerade kein Foto zur Hand und beschreibe das Problem:

Instax Wide, Square, Mini besitzen alle die gleichen Auswerfer in der Kamera. Auch stimmen die Maße der Kassetten - bis auf Bildbreite - genau überein. Man muss nur die Filmkassette immer am rechten Anschlag (Greiferseite) einlegen und die Kassette gegen ein verrutschen sichern.

Aber:

man bekommt den Deckel nicht geschlossen. Bei Polaroid ist in der Kassette eine Feder die die Bilder immer zur Belichtungsseite anpreßt, bei Instaxfilmen fehlt diese Feder in der Filmkassette und ist auf dem Kameradeckel befestigt. Leider werden 2 Federn gebraucht um immer das zu belichtende Filmbild genau auf Schärfeebene zu pressen. Dieser Federabstand zueinander variiert je Filmtyp einige Millimeter....leider. Für jeden Film wird also ein eigener Filmdeckel mit den 2 Federn benötigt. Diese Deckel sind leider bei Fuji geschraubt und lassen sich nicht leicht wechseln. (nur bei Lomo)
Im Prinzip würde es gehen.
Es würde sogar evtl. gehen, Polaroid Sx70/600 Kameras mit kleineren Fuji Square Film zu laden. Bei Zeiten probiere ich das mal...... das Jahr ist noch jung. Auch würde ich gerne eine Landkamera auf Fuji umwandeln..... auch später mal anschauen wie und ob das machbar ist.
außer du machst den Filmtausch bei absoluter Dunkelheit und bewahrst die Filme bis zum nächsten Wechsel auch derart auf.
Habe ich auch gedacht aber....... eine Fujifilmkamera erwartet bei Filmwechsel immer eine frische Kassette mit Deckblatt, spätestens beim nächsten einschalten der Kamera wird das erste Bild ausgeworfen. Man muss also auch das Deckblatt wieder bei Fuji einfummeln........
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Di 15 Jan, 2019 10:33

Tja, was soll ich sagen, es wird immer verrückter. Einen Verrückten habe ich gestern kennen gelernt, der stellt seine eigenen "Polaroidfilme" mit ganz viel Chemie her. O.K., die DIY Filme haben nur 0,5-2 ASA und benötigen 30-120 Sekunden Belichtungszeiten - sehen aber im Ergebnis herrlich verschroben aus, je nach Auftrag der Emulsion auf das Grundpapier mit unperfekten Pinselstrichen. Er benutzt eigene Papierstreifen für 6x6 Kameras, es spricht aber nix gegen Polaroid/Fuji....... das belichtete Foto aus der z.B SX70 müsste nur nach dem Auswurf in einen Flüssigkeitsbehälter um die Entwicklung zu starten.......... ist doch wirklich schräg und fast Sofortfilm - und damit absolut mein Ding.

Jetzt fallen schon bei mir einige Mengen Polaroids an, noch ist alles Übersichtlich. Ich würde die Fotos aber gerne mit Monat und Jahr beschriften, evtl. auch fortlaufende Nummer. Am liebsten auf der Rückseite des Fotos.
Aufkleber drucken zu lassen kostet heute ja auch nicht viel mehr als ein Fuji Doppelfilm. Wie machen das die Fotografen heute bei z.B. Hochzeitfotos, da gibt es doch bestimmt auch sowas wie ein Fotografenstempel. Was steht da drauf?

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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Di 15 Jan, 2019 11:03

ruessel hat geschrieben:
Do 10 Jan, 2019 16:31
.... eine Fujifilmkamera erwartet bei Filmwechsel immer eine frische Kassette mit Deckblatt, spätestens beim nächsten einschalten der Kamera wird das erste Bild ausgeworfen. Man muss also auch das Deckblatt wieder bei Fuji einfummeln........
Das wäre mir aber wirklich zu blöd, da opfere ich lieber ein Bild, zumal die darunter liegenden ohnehin nicht belichtet werden.
Außerdem frage ich mich, welchen Wert überhaupt die Mini-Instax Bilder haben.
OK, in der Geldbörse könnte man im Scheckkartenformat tatsächlich eine kleine Sammlung von Erinnerungsbildern anlegen (Kinder und Enkel, bzw. Frau mit Hund, die man aber ohnehin wöchentlich sieht)...:-)




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Di 15 Jan, 2019 14:04

welchen Wert überhaupt die Mini-Instax Bilder haben.
Nun, sehe ich ganz entspannt. Auflösung ist zumindest pro Millimeter deutlich höher als bei dem heutigen Polaroid.....oder liegt das an den alten Kameras?

Was ich noch nicht verstanden habe, warum ist der Sofortfilm völlig Kornlos?

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Alf_300
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von Alf_300 » Di 15 Jan, 2019 15:09

In den 70ern hab ich mal was über das neue Korn gelesen

Gefunden hab ich nun
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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Mi 16 Jan, 2019 09:42

"Farbstoffwolken" Klasse!! Danke.

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Und es gibt doch Korn bei Polaroid - PopKORN. ;-)
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domain
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von domain » Do 17 Jan, 2019 08:25

ruessel hat geschrieben:
Di 15 Jan, 2019 14:04
Was ich noch nicht verstanden habe, warum ist der Sofortfilm völlig Kornlos?
Bei den Negativen vom LAND-Film FP-100 ist nach dem Scannen noch richtiges "Korn" zu erkennen. Eigentlich sind es Farbwölkchen, die aber noch relativ deutlich gegeneinander abgegrenzt sind. Diese Wölkchen müssen dann aber invertiert in das Positiv diffundieren und das funktioniert natürlich nicht präzise nur in der Richtung nach vorne, sondern in alle Richtungen und das macht das Positiv dann unschärfer. Über 12 LP/mm kommt man anscheinend nicht hinaus und damit verschwindet auch das Korn so ziemlich. Auch der Einsatz hochwertiger Objektive wird daran nichts ändern, es ist systemimmanent.
Daher ist auch folgendes Zitat unrichtig, allein schon deshalb, weil 310 Points per Inch nach Umrechnung ziemlich genau die 12 LP/mm ergeben.

"Fujifilm hat die Modelle instax Share SP-2 für das instax-mini-Format und SP-3 für den quadratischen instax-Square-Film im Angebot. Deren Auflösung von 310 beziehungsweise 318 ppi übertrifft die effektive Auflösung aktueller Sofortbildkameras deutlich."




ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 17 Jan, 2019 09:12

und ich weiß nun was die weiße Deckschicht der Fujifilme ist: Titandioxid.

Leider läßt sich das Zeug nur mit gefährlichen Säuren entfernen, wie Schwefelsäure oder Flusssäure. Kommt mir nicht ins Haus.....
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ruessel
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Re: Polaroid mal anders.....

Beitrag von ruessel » Do 17 Jan, 2019 15:26

Habe gerade noch eine Landcamera 350 bekommen (für Versuch Umbau auf Instax), es lag in der Tasche ein original verpackter Polaroid 125i Film bei - abgelaufen 2009. Ob der es noch tut?
Ich glaube ich stelle ihn in die Bucht, wo nun alle meine restlichen Fuji Landfilme gelandet sind, Kühlschrank nun nur noch mit Instaxfilmen gefüllt. Preise für FP100 c so um 50 Euro, für SW gab es sogar knapp 60,-. Warum Fujifilm bei diesen akzeptierten Preisen nicht die Produktion neu aufnimmt, wissen die Götter.

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