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50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 00:44
von Valentino
Eingentlich ist das hier der falsche Bereich für diese Kritik, den eines kann ich gleich vorweg nehmen, der Dortmunder Tatort mit den Müncher Kollgen zum 50. Jubiläum ist zum davonlaufen.

Waren bis vor 4 Jahren eigentlich regelmäßige Tatort Zuschauer, mit Netflix und Co. haben wir nur noch vereinzelt in die besseren Folgen reingeschaut.
Das was dem Zuschauer hier im ersten Teil "In der Familie" von Dominik Graf pärsentiert wird ist für Ende 2020 unterste Schublade. Im Mittelpunkt steht eine deutsch-italienische Familie mit einem kleinen Restaurant, das eigentlich nur als Tarnung von Drogenschmuggel und Geldwäsche dient. Wer jetzt denkt mehr Klische geht nicht, wird schnell eines Besseren belehrt. Mit der nächsten Drogenlieferung kommt auch noch Giuseppe aus Italien, der sich bei der Familie vor der Polizei versteckt. Dieser zettelt dann mal gleich Ärger mit anderen Landsmännern an und will mit Hilfe des Familienvaters das Geschäft der "Familie" vergrößern.
Ach genau ganz am Anfang gibt es den Mord, der passiert natürlich in München, den irgendwie muss man die beiden Ermittlergruppen zusammenbringen. Noch plumper geht echt nicht mehr. Die beiden Müncher kommen auch erst nach dem ersten drittel ins Spiel.

Die ganze Geschichte wirkt wie aus der Zeit gefallen, Zooms in ON, dunkle Küchen in den nicht mal eine italienische Oma kochen würde und sechs Ermittler*innen, die sich im wahrsten Sinn die ganze Zeit im weg stehen. Eine Tochter, die mit ihrem schauspielerischen Talent "glänzt" und Dialoge aus einer Seifenoper. Dazu plötzliche hochgefahrene Filmmusik, die so wirkt als ob in der Mischung was verutscht wäre und etwas langsame Untertitel machen die Geschichte noch banaler als sie es eh schon ist. Mutig wäre es, wenn man diese mal weglassen würde.

Haben die während Corona gedreht, waren die bei der Abnahme alle besoffen, hatten die nur 15 Drehtage, wurde das Drehbuch von Affen geschrieben oder haben die Redakteure und Autoren die Serienentwicklung der letzten 15 Jahre verpennt?
Was ich für wahrscheinlicher halte, das hier die Redakteure mal wieder ordentlich umgeschrieben und wegelassen haben und die ursprüngliche Geschichte etwas mehr Tiefe hatte. Ganz nach dem Motto, das versteht der Tatortzuschauer nicht.

Mit den mordernen Methoden der Mafia haben sich die Macher auch nur am Rande auseinandergesetzt oder die Recherche stammt aus den 90ziger Jahren. Anders ist dieses diletantische Werk nicht zu erklären, der zweite Teil kann da nur noch besser werden.

Hat einer von euch den Tatort gesehen?

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 06:39
von ruessel
Ich habe ihn gesehen, ist halt ein Tatort, gab viele schlechtere.

SZ schreibt dazu:
Das Stück von Dominik Graf (Buch: Bernd Lange) fängt verhalten an, es wird sehr viel geredet, aber ab der Mitte nimmt es Fahrt auf und endet absolut dramatisch. Sehr stimmungsvoll auch wieder die Musik von Florian van Volxem und Sven Rossenbach. Teil 2 folgt nächsten Sonntag, Regie dann: Pia Strietmann.
https://www.sueddeutsche.de/medien/tatort-ard-1.5130402

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 06:52
von Darth Schneider
Ich hab den nicht gesehen, aber dafür den letzten Schweizer Tatort. Ich fand den Film in jeder Hinsicht eher sehr peinlich, will aber niemandem zu nahe treten der dort vielleicht mitgearbeitet hat.
Ich war aber immer nur ein zwischen drin mal Tatort Zuschauer.
Ich denke auf der einen Seite ist es beeindruckend wie lange die Serie schon erfolgreich läuft, auf der anderen Seite, wenn ich mir so die Serien Krimi Auswahl aus Amerika und England vor das geistige Auge führe, bleibt nur zu schreiben, so gut sind die Tatort Krimis jetzt auch nicht das man das jetzt weitere 50 Jahre weiter laufen lassen sollte...;D
Aber das ist nur meine Meinung.
Gruss Boris

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:17
von Frank Glencairn
Wenn die ein bisschen auf Zack gewesen wären, hätten sie zum Jubiläum ein Remake des ersten Tatorts gedreht, das hätte sogar ich mir angesehen.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:21
von Bluboy
Remake ?
Original Trimmel gibts in der Mediathek

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:30
von Darth Schneider
Warum nicht wieder mal musikalische Morde ?
Das hat doch wirklich Spass gemacht und war was besonderes.
Gerade jetzt zum Jubiläum passt doch ein wenig Musik ;D



Ich hab mir damals sogar die CD von den Beiden gekauft.....

Gruss Boris

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:32
von Frank Glencairn
Bluboy hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 08:21
Remake ?
Original Trimmel gibts in der Mediathek
Ja, aber das ist nicht der Punkt eines Jubiläums Tatort.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:34
von Frank Glencairn
Und weil wir gerade dabei sind - Fun Fact: Tatort Autoren hassen Unternehmer.

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Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:41
von Bluboy
Filmemacher sind da nicht dabei, obwohl sie die wahren Täter sind und den Tatort abgewrackt haben

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 08:43
von Darth Schneider
Schüler und Polizisten sind verhältnismässig auch nicht so beliebt beim Tatort Team, immerhin auf Platz drei und vier !

Wobei mich der Begriff Berufskriminelle in der Statistik ein wenig verwirrt.
Was ist das ?
Gar nicht gewusst das man das lernen kann, geht das auch mit Diplom und Doktorat ? ; D

Auch als sie letztes Mal im Freibad eingebrochen haben, hat die Polizei auch gesagt, das waren Profis und ich dachte mir, nach der Sauerei die sie hinterlassen haben waren das eher Schweine....
Gruss Boris

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 09:01
von Konsument
Berufskrimineller;in ist kein Lehrberuf.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 09:04
von Darth Schneider
Kein offizieller Lehrberuf.
Aber irgendwo mussten doch die Mafiosis, Meisterdiebe, Killer, Wirtschafts Betrüger, Hacker und Co ihr Handwerk schliesslich auch erlernen.
Gruss Boris

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 09:04
von Bluboy
Berufskriminelle sind die, die Knastrologie und Gtterkunde studeren

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 09:07
von Darth Schneider
Und echte Profis sind die die sich nicht von der Polizei erwischen lassen. ;D
Gruss Boris

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 09:27
von Jörg
Na gut, Tatort polarisiert heute wenigstens.
War früher anders ( bin seit Anfang an dabei)
Schema Zahnarzt- (Rechtsanalt-Fabrikanten etc) gattin hat ne Affäre, ihr Mann bringt sie um. Fertig.
Alternative:
Rchtsanwalt, Zahnarzt Fabrikant hat ne Affäre, seine Frau bringt ihn um.Fertig.
Ab und an Störmanöver des bürgerlichen Haushalts:
Reifezeugnis, Kölner oder Münchener Sozialklischees, etc

Heute schalten Leute bei Tukur weg, bearschen sich aber bei den Trotteln aus Münster.
Stoff für alle, Medienvielfalt ala Deutschland
Fazit, für mich:
die paar Sachen schauen, die mir passen, wie Tukur, Kiel, Köln und Dortmund,
den Rest einfach kritiklos nicht anschauen...

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 09:58
von ruessel
Mich stört heute beim deutschen Krimi das übliche und unsägliche Psychogedöns, alle Kommissare haben schwere private Probleme..... will ich nicht sehen, wünsche mir den ordentlichen Erik Ode als Kommissar zurück. Leiche, Recherche, Plan, Überführung, Mörder hinter Gitter - Ende. Oder die geilen Stahlnetz Folgen. (Strandkorb 421 herrlich mit Helmut Lange)



Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 10:13
von Jörg
Mich nervt, die unsägliche Einbindung leichenfleddernder Gerichtsmediziner, den ruckartig
seine ungegessenden Mahlzeit stehenlassenden Kommisar, der hungrig eine seit Tagen am Kanal liegende
Leiche betrachtet, nur um den tödlichsten aller Sätze zu hören:
Ergebnisse gibts nach der Obduktion ...;-((
und die jeden Termin mit ihrem Sprößling verppennende alleineerziehende Kommisarinmutter.

Ja, Stahlnetz war damals eine Sensation, wenn ich heute eine Folge sehe...naja.

Altenativen?
Gunvalds Larssons Verhör-Ermittlungsmethoden in den Sjöwall/Wahlöö Verfilmungen ;-))

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 10:35
von dienstag_01
Hat der zu Observierende die Observierenden bemerkt oder hat er sie nicht bemerkt? Und danach ein Gang ums Auto und die spiegelnde Frontscheibe, durch die man nichts und Niemanden im Inneren erkennen kann, aber da existiert dieses Foto, auf dem der Verdächtige direkt in die Kamera zu schauen scheint... Soviel Realität hab ich im Fernsehkrimi selten gesehen.
Realität?! Höhö, darauf kann ich verzichten, hab ich genug. Aber es bringt auch in der Kommunikation mit dem Zuschauer was, der Zuschauer wird subtil in Richtung der Unsicherheit der Ermittler geholt.
Dahinter steckt eine Idee von Film. Eher selten. Ich jedenfalls hab mich gefreut, als ich las, dass der Tatort von Dominik Graf ist.
Übrigens, Realität. Geraucht wird bei Lamborghini-Mafias zu Hause am geöffneten Fenster ;)

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 10:43
von nicecam
Valentino hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 00:44
...den eines kann ich gleich vorweg nehmen, der Dortmunder Tatort mit den Müncher Kollgen zum 50. Jubiläum ist zum davonlaufen.

Hat einer von euch den Tatort gesehen?
Den fand ich jetzt nicht so schlecht...

Gesehen bis 20:56:05, dann hab ich pausiert und bin eingepennt. Aber nicht, weil der Tatort und seine Totart mir nichts brachte, sondern das passiert mir öfters, dass ich für manch einen Film 3 Tage brauche, um ihn ganz zu sehen. Glücklicherweise habe ich einen Anschluss bei der Deutschen Glasfaser inklusive DGTV, da kann ich beliebig viele Filme (Limit liegt nur bei 100 Stunden) parallel aufzeichnen. Nur komm ich nicht dazu, mir das alles anzuschauen. Zum Glück werden, wenn mein Onlinespeicher überzulaufen droht, die ältesten Filme gelöscht. So löst sich manches Problem.

Nun gut, den "experimentellen" Filmen aus der Tatort-Reihe kann ich auch nicht soviel abgewinnen.
Frank Glencairn hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 08:17
Wenn die ein bisschen auf Zack gewesen wären, hätten sie zum Jubiläum ein Remake des ersten Tatorts gedreht, das hätte sogar ich mir angesehen.
Remakes gehen gern mal in die Hose.

Und das meint der SÜDKURIER zum Thema sagen zu müsssen.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 10:50
von nicecam
Ach übrigens...

Wirklich geschehen und selbst erlebt vor Jahren in Essen:
Aufgemotzter Mercedes (jedenfalls was Hochpreisiges) hielt neben mir auf der Straße. Im Inneren 4 männliche Personen mit Sonnenbrille (wahrscheinlich Rolex und Goldkettchen auch) und fragten mich nach einer Eisdiele in der Innenstadt.

Leider Gottseidank kenn ich mich in Essen nun auch soooo gut nicht aus.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 11:30
von markusG
Valentino hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 00:44
Hat einer von euch den Tatort gesehen?
Immer mal wieder wenn es heißt "das war aber ein besonders guter Tatort" hab ich reingeschaut. War jedes mal enttäuscht und wollte gar nicht wissen wie dann erst ein schlechter Tatort sein muss. Ich kann den Hype nicht verstehen - außer dass es halt seit Ewigkeiten existiert (als "Format") ist es für mich reinste Geldverschwendung. Das gilt auch für andere deutsche Krimiserien die ich bisher gesehen habe. Es muss nicht immer ein True Detective sein - alleine die britischen oder skandinavischen Krimiserien finde ich deutlich sehenswerter, und das liegt sicher nicht am Budget...

Von mir aus kann Tatort auch bleiben, für die Leute die sich nur berieseln lassen wollen und keine großen Ansprüche haben auf Serienentwicklung. Aber die übrigen Serien müssen doch nicht bis zu aller Ewigkeit zigtausend Folgen haben. Da kann man auch mal Serien abschließen und gut ist's, auch mal was anderes ausprobieren usw.

Das einzig sinnvolle bzgl. Tatort war mMn ist der Tatortreiniger. Aber der wurde ja eingestellt...

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 12:37
von klusterdegenerierung
ruessel hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 09:58
Mich stört heute beim deutschen Krimi das übliche und unsägliche Psychogedöns, alle Kommissare haben schwere private Probleme..... will ich nicht sehen
Das nimmt wirklich Überhand und anscheinend geht es schon garnicht mehr anders.
Die Zeiten wor der Täter der Prota war, scheinen ja schon lange vorbei.

Auf der anderen Seite bringt es auch ein bisschen Würze rein, je nachdem wieviel.
Mir gefallen die Wiener, Münchner & Stuttgarter sehr gut.

Gerade die nervenaufreibenden Kölner kann ich schon lange nicht mehr sehen, ebenso Hamburg und Ruhrgebiet.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 13:18
von ruessel
Der letzte Krimi der mich erfreute war: EINER NACH DEM ANDEREN noch in der Videothek zu sehen, tolle Kameraarbeit, gute Story, guter Schnitt..... gute Darsteller. Klar, kam nicht aus DE, kriegen wir so nicht hin.
Muss dazu sagen, ich habe kein Netflix etc. da sollen ja auch ein paar gute schräge Sachen laufen.....


Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 13:39
von mash_gh4
ruessel hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 13:18
Klar, kam nicht aus DE, kriegen wir so nicht hin.
das halte ich für quatsch. Dominik Graf hat durchaus schon ganz brauchbare deutsche filme gestaltet -- sogar in derartigem fernsehserien-rahmen, wo die freiheiten und erwartungshaltungen kaum wirklich eine befriedigende lösung zulassen...

dieses andauernde stänkern über die paar wirklich guten und bemühten leute im eigenen land halte ich wirklich für völlig idiotisch.

könnt ich z.b. "euren" chr. petzold mit irgendwelchen tricks als österreicher vereinnahmen, wo er ja dank seiner ungewöhlichen literaturaffinität möglicherweise gut hinpassen würde, könnte ich mich glatt noch als patriot outen. ;)

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 13:41
von Frank Glencairn
ruessel hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 13:18
.. tolle Kameraarbeit
Was?
ruessel hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 13:18
.. kriegen wir so nicht hin.
Ahhh - doch.
Sowas bekomm ich locker hin - da hängt die Latte ja auch nicht wirklich hoch.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 14:00
von klusterdegenerierung
mash_gh4 hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 13:39
dieses andauernde stänkern über die paar wirklich guten und bemühten leute im eigenen land halte ich wirklich für völlig idiotisch.
Ich ziehe es auch nicht mehr, völlig albern und überzogen und stattdessen soll ich mir die unterkühlten und ewig gleichen NorwegSweden & Co Krimis rein ziehen.

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Do 03 Dez, 2020 22:04
von nicecam
Valentino hat geschrieben:
Do 03 Dez, 2020 00:44
Eingentlich ist das hier der falsche Bereich für diese Kritik, den eines kann ich gleich vorweg nehmen, der Dortmunder Tatort mit den Müncher Kollgen zum 50. Jubiläum ist zum davonlaufen...

...der zweite Teil kann da nur noch besser werden.

Hat einer von euch den Tatort gesehen?
Ist schon der richtige Bereich hier. Ich bin dem Tatort auch nicht davongelaufen. Der zweite Teil wird nicht besser, sondern gleich gut dem ersten. Ja, und wie ich schon sagte, schlief ich bei 20:56:05 ein. Aber ebend startete ich neu und wurde gefesselt.

Zweiter Teil an Nikolaus? Den Termin markierte ich grad im Smartphone (der eierlegenden Wollmilchsau)
____________________

Ich glaube, Valentino, du wolltest mit deinem Thread, der reißerischen Überschrift "Für die Tonne" im positiven Sinne provozieren. Wobei man natürlich dein in Klammern gesetztes (1) beachten muss...

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Fr 04 Dez, 2020 07:20
von Darth Schneider
Der Tatort erinnert mich immer an meine Kindheit.
Damals lief ja eh fast nix im TV. Und am Wochendende zur Prime Time, am Sonntag gab es dann dann gleich auf zwei (von insgesamt nur 8) TV Sendern, irgend ein scheiss Tatort, oder, der Alte, oder, Derrick. Ich hab das nie verstanden, warum immer auf zwei Sendern ?
Und mein Vater hat das ne Zeit lang gerne geschaut. Ich gar nicht, ich habe diese zu realistischen, viel zu ernsten, überhaupt nicht spannenden, düsteren, tristen Serien, mit den hässlichen Schauspielern einfach nur gehasst.
Nun gut ich sehe das heute schon ein klein wenig differenzierter, aber ich bin und bleibe geschädigt,
geschädigt von zu vielen schlecht angezogenen deutschen TV Polizisten und solchen mit eindeutig viel zu grossen Tränensäcken.

Gruss Boris

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Fr 04 Dez, 2020 09:19
von K.-D. Schmidt
Ja, Krimis sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Jahrzehntelang hieß die Serie am Freitag "Der Alte". Kaum ist die Hauptrolle weiblich besetzt, heißt sie "Die Chefin". ;-D

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: So 06 Dez, 2020 21:52
von nicecam
So, gerade den 2ten Teil geschaut. Megaspannend. Manche sagen, sowas passiert nicht im wahren Leben. Die Geschichte zeigt, das wahre Leben bietet mehr Variationen, als ein Film darzustellen vermag.

Aber mein DGTV spinnt, konnte die Sendung nicht aufzeichnen, sondern musste, ohne pausieren zu dürfen, gucken. Das beweist, dass der Tatort spannend war... :-)

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: So 06 Dez, 2020 23:29
von Bluboy
Die ARD sagt das auch

Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Mo 07 Dez, 2020 00:15
von Jörg
Habe heute beide Folgen gesehen.



Re: 50zig Jahre Tatort - Für die Tonne (1)

Verfasst: Mo 07 Dez, 2020 06:31
von Darth Schneider
Ja hoffentlich war der Tatort spannend, war schliesslich ein Krimi...
Nach 50 Jahren sollten die das schon packen.
Gruss Boris