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Kleiner Selbstdarstellungsfilm



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Antworten
Bildlauf
Beiträge: 3058

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Bildlauf »

Pianist hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 11:28
Aber ich bekomme eben oft mit, dass Leute, die keinen politologischen oder journalistischen Background haben, sich mit gesellschaftspolitischen Themen schwertun und man dann an lauter kleinen Sachen merkt, dass ihnen die Grundlagen fehlen.

(Gesellschafts)politische Themen kann jeder, sobald er sich damit beschäftigt/interessiert und diverse Quellen konsumiert und dann subsummiert.
Das hat aber nichts mit einem Politik Studium zu tun, so gerne Du das auch so haben würdest.

Pianist hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 12:49
Da kommt ja dann zu alledem auch noch der internationale Aspekt dazu, also ohne ein hohes Maß an Kultursensibilität geht da gar nichts. Und da sind eben viele mit überfordert. Vor allem diejenigen, die irgendwas von "Radwegen in Peru" erzählen...

Wieviele Menschen Deines Umfeldes sind Menschen aus anderen Ländern?
Bei mir sind es ca. 1/4, beruflich/privat, aus aller Herren Länder, und da macht man praktische Kultursensibilität und Kulturvermittlung.

Nicht so ein theoretisches Gerede, was man tun könnte oder würde.



AndreasBuder
Beiträge: 187

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von AndreasBuder »

Deine aggressiven Attacken sprechen Bände, Bildlauf. Du machst nicht nur keinen Hehl, dass du Geisteswissenschaften für Mumpitz hältst, du sprichst jemandem etwas ab, das du gar nicht kannst: Er wirbt mit Politologie, er hat dort viele Aufträge, seine Kunden schätzen seine Fachkompetenz und er erkennt häufig einen Wettbewerbsvorteil in seinem Bereich. Das kann ausschließlich er selbst bewerten. Es ist sein Erfahrungswert. Das Absurde an deinen Tiraden ist, dass dir niemand irgendwelche Kompetenzen abspricht. Niemand behauptet, dass du nicht mit Kunden aus anderen Ländern umgehen könntest, oder du keine Arbeiten im politischen Umfeld leisten könntest. Auch nicht, dass du das sogar sehr gut machen könntest. Es ist dein andauerndes Strohmann-Argument, dass Matthias das behaupten würde. Was bedroht da dein Ego, Bildlauf? Welche Unsicherheit trägst du herum, dass du immer wieder darauf zurückkommst, dass sein Studium der Politologie (und jeder anderen Geisteswissenschaft) ohne Wert wäre? Im Gegenteil beweist du tatsächlich, was du selbst schon geschrieben hast: Dass du mit deinem eigenen Studium auf dem Kriegsfuß stehst. Pädagogik? Steckt nicht in deinen Worten.



Bildlauf
Beiträge: 3058

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Bildlauf »

AndreasBuder hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 15:13 Deine aggressiven Attacken sprechen Bände, Bildlauf. Du machst nicht nur keinen Hehl, dass du Geisteswissenschaften für Mumpitz hältst, du sprichst jemandem etwas ab, das du gar nicht kannst: Er wirbt mit Politologie, er hat dort viele Aufträge, seine Kunden schätzen seine Fachkompetenz und er erkennt häufig einen Wettbewerbsvorteil in seinem Bereich. Das kann ausschließlich er selbst bewerten. Es ist sein Erfahrungswert. Das Absurde an deinen Tiraden ist, dass dir niemand irgendwelche Kompetenzen abspricht. Niemand behauptet, dass du nicht mit Kunden aus anderen Ländern umgehen könntest, oder du keine Arbeiten im politischen Umfeld leisten könntest. Auch nicht, dass du das sogar sehr gut machen könntest. Es ist dein andauerndes Strohmann-Argument, dass Matthias das behaupten würde. Was bedroht da dein Ego, Bildlauf? Welche Unsicherheit trägst du herum, dass du immer wieder darauf zurückkommst, dass sein Studium der Politologie (und jeder anderen Geisteswissenschaft) ohne Wert wäre? Im Gegenteil beweist du tatsächlich, was du selbst schon geschrieben hast: Dass du mit deinem eigenen Studium auf dem Kriegsfuß stehst. Pädagogik? Steckt nicht in deinen Worten.

Warum regt es Dich so auf? Es geht doch um @Pianist, nicht um Dich.
@Pianist macht halt einen gewissen Eindruck auf mich, wo man gerne mal was zu schreibt.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Welchen Eindruck mache ich denn auf Dich, wo man "gerne mal was zu schreibt?"

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



berlin123
Beiträge: 1601

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von berlin123 »

Wenn Matthias berichtet, dass er bestehende Kunden hat, die ihn wegen seiner Arbeit und auch wegen seines Labels "filmender Politologe" beauftragen, könnte man das auch einfach als Tatsache akzeptieren.

Heisst nicht, dass man seine Eingangsfrage nicht so beantwortet, wie man es für richtig hält. Aber es artet hier schon etwas in Kulturkampf aus: Mach es wie ich es richtig finde, sonst machst du es falsch!

Menschen sind nunmal verschieden. Es ist absolut realistisch, dass es sogar noch weit mehr Interessenten für seine Art der Präsentation und Arbeit gibt, auch wenn man es selber völlig anders machen würde.



Bildlauf
Beiträge: 3058

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Bildlauf »

Es ging ja mehr am Anfang um das Wortspiel filmender Politologe etc., ob sinnvoll, genauso wie die Sache mit dem rasenden Reporter. Und natürlich soll er das doch so machen wie er möchte.
Das stimmt halt einfach nicht, daß ich meine, "Mach es wie ich es richtig finde, sonst machst du es falsch!".

Es ging vermehrt um andere Dinge.
Einfach sonst nochmal den Thread durchlesen.
Da ist der Diskussionsverlauf dokumentiert.



toniwan
Beiträge: 290

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von toniwan »

Pianist hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 12:49
toniwan hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 12:43 Ich habe mich als Filmemacher selbständig gemacht, weil 99% der üblichen Selbständigen und Produktionsfirmen nicht in der Lage waren, sich in sensible entwicklungspolitische Themen reinzudenken und entsprechend in Projekten aufzutreten.
Kann ich mir lebhaft vorstellen, dann bist Du vermutlich in der BMZ/GIZ-Themenwelt unterwegs. Da kommt ja dann zu alledem auch noch der internationale Aspekt dazu, also ohne ein hohes Maß an Kultursensibilität geht da gar nichts. Und da sind eben viele mit überfordert. Vor allem diejenigen, die irgendwas von "Radwegen in Peru" erzählen...

Matthias
Exakt :)



rabe131
Beiträge: 477

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von rabe131 »

Es ging ja nicht um Fachwissen oder Erfahrung in anderen Bereichen, sondern
um die Vorstellung eines Filmes. Erzählung,
Bildausschnitt, Bildschärfe und technische Umsetzung sollten in einem Filmforum schon diskutiert werden können, ohne dass jemand gleich beleidigt ist oder alles schöngeredet wird. Ja, es gibt einen Unterschied zwischen einem korrekten Beamtentext und Literatur.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Genau. Und meine Auftraggeber brauchen eher "korrekte Beamtentexte", die nach allen Seiten abgesichert sind. Und was die Bildgestaltung angeht, ist nicht maximale Kreativität gefragt, sondern solides Handwerk, damit die entscheidenden und oftmals nicht wiederholbaren Momente sauber abgebildet werden. Also Betriebssicherheit hat stets Vorrang.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



AndreasBuder
Beiträge: 187

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von AndreasBuder »

Ich möchte auch mal darauf hinweisen, dass Matthias bereits mehrmals konstruktive Kritik dieses Threads in den Film einfließen hat lassen. Man darf ja durchaus Kritik auch entgegentreten, das ist kein Beleidigt sein. Abwertungen und Angriffe, die hier ebenso vorgekommen sind, sind darüber hinaus auch keine Diskussion.



MaxSchreck
Beiträge: 505

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von MaxSchreck »

Pianist hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 11:28
MaxSchreck hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 10:03 Das Video bietet zwar einen netten Eindruck von Dir und dem, was Du machst, wirkt auf mich aber recht altbacken von Stil und dieser steifen Art zu sprechen.
Passt aber zu meinen höchst seriösen staatstragenden Themen... :-)
MaxSchreck hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 10:03Und ich konnte auch nach mehrmaligem hinhören nicht verstehen, was bei Min.1:12 gesagt wird, irgendwas mit "HSL Sab".
"HSL Zuid", das ist die "Hogesnelheidslijn Zuid", und "Zuid" ist korrekt ausgesprochen.
MaxSchreck hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 10:03 Was die ganze Politik-Diskussion angeht:
1. Politische Bildung/Background: Das ist doch ganz schön weit dahergeholt und klingt eher nach Einbildung, dass man deshalb Projekte erhält. Vielleicht in dem ein oder anderen Fall, aber i.d.R. dürften es wohl Empfehlungen, Referenzen und die menschliche Seite sein, die den Ausschlag geben.
Das natürlich ebenfalls. Es ist beides. Aber ich bekomme eben oft mit, dass Leute, die keinen politologischen oder journalistischen Background haben, sich mit gesellschaftspolitischen Themen schwertun und man dann an lauter kleinen Sachen merkt, dass ihnen die Grundlagen fehlen.
MaxSchreck hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 10:03 2. Politische Einstellung: Darunter verstehe ich im derzeitigen Zeitgeist nur stramm auf Linie zu sein und alles, was dieser nicht genehm ist herabzusetzen. Das Ergebnis davon ist, dass Leute im professionellen Umgang mit einer abweichenden Einstellung einfach lieber den Mund halten und einem zur Sicherheit irgendeinen Quark erzählen, der akzeptiert wird. Ich möchte ehrlich gesagt keinerlei Politik bei der Arbeit hören und auch nicht direkt darin involviert sein und habe erst vor wenigen Tagen ein politisches Projekt abgelehnt.
Das kannst Du ja machen, wie Du möchtest. Fakt ist aber: alles ist politisch. Und gerade in Zeiten zunehmender Spaltung und Bedrohung unserer freiheitlichen Demokratie aus diversen Richtungen sollte es eigentlich Ehrensache sein, sich für eine freundliche, moderne und zukunftsfähige Gesellschaft einzusetzen.

Matthias
Zum ersten Punkt: Ich finde es deshalb anachronistisch, weil wir mittlerweile von überall sogar recht locker geduzt werden, der Polizei, dem ÖR, dem ÖPNV und sogar etwas so Toternstem wie der Bundeswehr - nur das Finanzamt mag gar nicht mehr mit mir kommunizieren...da wäre ein Du auch mehr als unangebracht. Und dieses Stocksteife passt da gar nicht mehr in die heutige Zeit.

Danke für die Erklärung von HSL Zuid, das habe ich auch nach zehn Versuchen nicht rausgehört...

Zum letzten Punkt: Gerade dieses ständige, völlig überdrehte Politisieren, u.a. von jedem noch so belanglosem Quatsch hat doch mit dazu geführt, daß die Spaltung ist wie sie ist und sich noch massiv vertieft hat. Da wagt es z.B. ein Demonstrant von "Links" mit Leuten von einem konservativen/rechten Youtube-Kanal zu REDEN und wird dafür von anderen Linken physisch bedroht, bei anderen wird direkt zugeschlagen.

Das ist ein dümmliches Spiel, das da dauernd getrieben wird. Vor nicht einmal zwei Jahrzehnten waren die PDS/Linken/der Linkspartei für die Politik weitgehend quasi eins mit der SED und ich erinnere mich noch gut an den Auftritt von Wolf Biermann im Bundestag 2014, wo er denen seine Verachtung direkt ins Gesicht schleudern konnte. Noch vor recht kurzer Zeit waren es die Linken, zu denen eine Brandmauer existierte. Aber zu ihrem Glück gibt es nun einen Pariah, den man mit absolut Hirn- und Geschmacklosen Vergleichen überhäuft und die Demokratie ad absurdum führt. Lächerlich.

Und nun fühlen sich Medienmacher dazu berufen politisch Stellung zu beziehen gegenüber Leuten, die eh voll auf Regierungslinie sind oder welchen, die das einfach verstecken und sich vermutlich ins Fäustchen lachen. Die Heuchelei dabei ist aberwitzig. Die Linken sind heute diejenigen, die den Antisemitismus massiven Vorschub leisten, indem sie gefährlichen Leuten den Rücken stärken - nicht mit mir, denn das erwähnte Projekt, das ich absagte hatte genau diesen Hintergrund.
Zuletzt geändert von MaxSchreck am So 05 Jul, 2026 18:15, insgesamt 2-mal geändert.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Das hätte ich dann allerdings auch abgelehnt.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



berlin123
Beiträge: 1601

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von berlin123 »

MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 13:42
Zum letzten Punkt: Gerade dieses ständige, völlig überdrehte Politisieren, u.a. von jedem noch so belanglosem Quatsch hat doch mit dazu geführt, daß die Spaltung ist wie sie ist und sich noch massiv vertieft hat.
Mit Rage Bait und Echokammer Content hat man eben viel planbarer finanziellen Erfolg. Links wie rechts. Haben verschiedene Medienhäuser ebenso verstanden wie Social Media Content Creator.

Aber in dieser Schiene scheint Matthias ja nun gar nicht unterwegs zu sein.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

berlin123 hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 19:33 Aber in dieser Schiene scheint Matthias ja nun gar nicht unterwegs zu sein.
Nein, das wäre ja furchtbar...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Ich finde die Idee ansich ganz gut sich mal selbst darzustellen und nicht nur reel Material aneinander zu reihen, das finde ich schon mal gelungen und als Idee generell ganz cool.

Bei Reels geht man ja davon aus, dass das die topesten Aufnahmen sind die man so hat, damit man auf kurzem Wege eine Menge Menschen begeistern und erreichen kann. Wenn diese Theorie stimmt, frage ich mich ob das bei Dir Matthias jetzt auch so ist, oder ob es irgendwas ist, denn man braucht kaum einen zweiten Blick, das trotz tausender Euros die Du in Dein profi Equipment versenkst, das gebotene Material sehr beliebig und ohne große Raffinesse daher kommt.

So beeindruckt es weder mit einer Kameraperspektive, Dramamatik, Kadrierung, Beleuchtung, Dynamik und Location. etc.
Auch erkenne ich hier keinen wirklichen Sweetspot in den Sequenzen der auf was größeres schliessen lässt, oder auf mehr hoffen lässt.

Die Aufnahmen sie technisch gut, aber ob eine FX9 oder GH4 verwendet wurde kann man hier nicht sehen und das ist auch einer der größten Probleme, nämlich das man sich das fragt, denn wer Knaller Material serviert bekommt, den interessiert nicht die Technik, aber da Du sie hier im Monatstakt durchdeklinierst, zwingt sich einem dieser Kontext aber auf und lässt den Blick besonders streng werden.

Ich vermisse dort jetzt tatsächlich etwas Material wo man sagen könnte, oh jo, den Matthias kann ich besser anrufen als jemand ohne Recordingstudio etc.
Im Zweifel würd ich den ohne, aber mit beeindruckenderen Perspektiven und Bewegung wählen.
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



berlin123
Beiträge: 1601

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von berlin123 »

klusterdegenerierung hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 20:03 Bei Reels geht man ja davon aus, dass das die topesten Aufnahmen sind die man so hat, damit man auf kurzem Wege eine Menge Menschen begeistern und erreichen kann. Wenn diese Theorie stimmt,
Glaube nicht, dass diese Theorie grundsätzlich stimmt.“Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“. Du bist in dem Sinne ja ein Angler, schaust Berufs-bedingt anders auf dieser Art Videos als Menschen, die das selten bis nie machen.

Man könnte die Theorie weiter führen und sagen: auch Laien in diesem Metier sprechen auf storytelling-mäßig raffinierte, überraschend-kreative Videos viel besser an als auf solides Handwerk, das mehr an Reportagen der ÖR erinnert. Aber das kann ich aus meiner eigenen Erfahrung im verwandten Bereich der Web Projektentwicklung mit Kunden im größeren Mittestand nicht bestätigen.
Zuletzt geändert von berlin123 am So 05 Jul, 2026 20:27, insgesamt 1-mal geändert.



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Da gebe ich Dir 100% recht, ändert aber nichts daran, das man auch dort einen gewissen anspruch haben kann.
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Ich möchte ja grundsätzlich nichts zeigen, wo man ganz unmittelbar erkennt, für wen ich so alles tätig bin. Vor allem im Politikbereich halte ich mich da gerne bedeckt, und selbst im eher unproblematischen Bahnbau-Bereich habe ich mich auf die Niederlande und Norwegen beschränkt. Daher fällt rund 95 Prozent meines Materials ohnehin aus.

Die Aufnahmen sehen doch aber allesamt freundlich aus, und zeigen durchaus interessante Situationen, das soll reichen. Und man sieht, dass ich alles alleine hinkriege und vollkommen unabhängig produzieren kann. Das ist eigentlich schon der ganze angestrebte Lerneffekt. Keine Ahnung, welche "Ansprüche" da unterschritten sein sollen...

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



klusterdegenerierung
Beiträge: 28179

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von klusterdegenerierung »

Das stimmt schon, aber es war auch nicht was wo man sagen könnte wow, krass. Aber das mit den Kunden ist ein guter Grund, wenn man wenig zeigen kann, hat man es oft nicht leicht. Ich habe auch so viel richtig cooles Zeugs gemacht und dann durfte ich es nicht zeigen oder es kam garnicht erst ans Tageslicht weil sich die ganze Bude vorher auseinander dividiert hat.

Beim eigentlich echt coolen Dreh in Münsters Hafen wo große Kollektoren an Silos angebracht wurden, (habe ich hier glaube ich mal gezeigt), war die Firma nach Fertigstellung des Videos auch schon einen andere. ;-)
"Filme dreht man nicht mit der Kamera, sondern mit dem Kopf."



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

klusterdegenerierung hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:10 Das stimmt schon, aber es war auch nicht was wo man sagen könnte wow, krass.
Muss ja auch nicht. Das wäre sogar kontraproduktiv, weil es viel wichtiger ist, dass die Sachen authentisch rüberkommen. Ganz bodenständig eben. Sonst passt es nicht.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



MaxSchreck
Beiträge: 505

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von MaxSchreck »

klusterdegenerierung hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:10 Das stimmt schon, aber es war auch nicht was wo man sagen könnte wow, krass. Aber das mit den Kunden ist ein guter Grund, wenn man wenig zeigen kann, hat man es oft nicht leicht. Ich habe auch so viel richtig cooles Zeugs gemacht und dann durfte ich es nicht zeigen oder es kam garnicht erst ans Tageslicht weil sich die ganze Bude vorher auseinander dividiert hat.

Beim eigentlich echt coolen Dreh in Münsters Hafen wo große Kollektoren an Silos angebracht wurden, (habe ich hier glaube ich mal gezeigt), war die Firma nach Fertigstellung des Videos auch schon einen andere. ;-)
Ist eigentlich so gar nicht mein Thema, aber als ich vor einiger Zeit über einige Präsentationsfilme von hochkomplexen Bauprojekten der Schweizer Firma "Marti AG" gestolpert bin, kam ich aus dem Staunen nicht mehr raus, verantwortlich von den krassesten davon war die Firma VBVisual aus Zürich:



Da braucht man keine 5 Minuten um als potentieller Auftraggeber zu wissen, daß sie das Geld wert sind.



MaxSchreck
Beiträge: 505

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von MaxSchreck »

berlin123 hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 19:33
MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 13:42
Zum letzten Punkt: Gerade dieses ständige, völlig überdrehte Politisieren, u.a. von jedem noch so belanglosem Quatsch hat doch mit dazu geführt, daß die Spaltung ist wie sie ist und sich noch massiv vertieft hat.
Mit Rage Bait und Echokammer Content hat man eben viel planbarer finanziellen Erfolg. Links wie rechts. Haben verschiedene Medienhäuser ebenso verstanden wie Social Media Content Creator.

Aber in dieser Schiene scheint Matthias ja nun gar nicht unterwegs zu sein.
Darum ging es nicht. Mein Punkt war, daß politische Positionierung heutzutage zum einen eh lächerlich ist und zum anderen regelmäßig maßlos übertrieben wird.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:52 Mein Punkt war, daß politische Positionierung heutzutage zum einen eh lächerlich ist und zum anderen regelmäßig maßlos übertrieben wird.
Ich kann Dir in beiden Aspekten nicht folgen. Was genau meinst Du? Lobbyverbände positionieren sich permanent zu allen möglichen Themen, dafür sind sie ja da. Ich könnte mir vorstellen, dass sich beispielsweise der GKV-Spitzenverband und der Hausärzteverband derzeit deutlich gegen die Krankschreibung ab dem ersten Tag positionieren. Nur mal so als Beispiel.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



MaxSchreck
Beiträge: 505

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von MaxSchreck »

Pianist hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 22:02
MaxSchreck hat geschrieben: So 05 Jul, 2026 21:52 Mein Punkt war, daß politische Positionierung heutzutage zum einen eh lächerlich ist und zum anderen regelmäßig maßlos übertrieben wird.
Ich kann Dir in beiden Aspekten nicht folgen. Was genau meinst Du? Lobbyverbände positionieren sich permanent zu allen möglichen Themen, dafür sind sie ja da. Ich könnte mir vorstellen, dass sich beispielsweise der GKV-Spitzenverband und der Hausärzteverband derzeit deutlich gegen die Krankschreibung ab dem ersten Tag positionieren. Nur mal so als Beispiel.

Matthias
Daß Du als Politologe, der so viel auf diese Bezeichnung gibt, angeblich nicht weißt, was ich meine, ist eigenartig...



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Wenn Du etwas "lächerlich" oder "übertrieben" findest, solltest Du schon selbst erklären, was Du meinst, und nicht davon ausgehen, dass ich weiß, was Du meinen könntest.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



gammanagel
Beiträge: 325

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von gammanagel »

Hallo,
das kleine Augenzwinkern beim „filmenden Politologen“ hat wohl mancher nicht gesehen😏.

Eine politische Meinung braucht es schon und hat sicher auch jeder. Der Austausch erfordert aber Toleranz, Zuhören und sachliche Argumentation. Natürlich gibt es Grenzen.

Der Film macht einfach Werbung für einen sympathischen und kompetenten Filmemacher, dem jeder ohne Berührungsängste sein Anliegen vortragen kann.

Einen schönen Tag
Elimar



TheBubble
Beiträge: 2150

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von TheBubble »

Pianist hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 08:34 Ich habe noch mal alles durchgearbeitet und etliche Anmerkungen aufgegriffen. Ist auf meiner Homepage http://www.koehler-film.de ausgetauscht.
Die neue Version gefällt mir viel besser.



Darth Schneider
Beiträge: 28201

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Darth Schneider »

Ich finde „filmender Politologe“ tönt doch selbstbewusst und cool.
Egal ob mit oder ohne Augenzwinkern.

Wäre jetzt für mich ein sehr guter Grund mit so jemandem zusammenzuarbeiten zu wollen….
Passt doch perfekt zu dem was der Matthias macht.
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Mo 06 Jul, 2026 13:41, insgesamt 3-mal geändert.



Jott
Beiträge: 24163

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Jott »

Ist doch nett und spricht sicher die bestehende/gewünschte Zielgruppe an. Ein „Normalo“ macht schnickschnackfreie Info-Filme mit klarem Look. Passt. Equipment zeigen ist eigentlich albern, aber auch hier: für die Zielgruppe okay.

Was vielen unheimlich schwer fällt: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Das muss man sich bei Eigenwerbung immer wieder klar machen. Sehr schwere Disziplin.



TheBubble
Beiträge: 2150

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von TheBubble »

Um noch mal mögliche Ideen aufzugreifen und die Diskussion noch einmal weg von Begriffsbedeutungen hin in Richtung des eigentlichen Films zu lenken (ja, ich hatte kurz Langeweile :-D):

Die Wiese könnte man virtuell ein wenig wässern:
wiese.jpg
Und wenn man die Überbelichtung etwas wegnimmt, dann geben die Highlights trotz 8-Bit Datei noch neue Details her, hier im Bereich der Fenster (wenn die Vorschau zu kein ist, kann ich eine größere Datei hochladen):
kontraste.jpg
Mit ernsthaftem Colorgrading könnte man bestimmt viel mehr herausholen (ich habe mehr Zeit gebraucht, die obige JPEG-Vorschau zusammenzubauen, als für die Anpassungen).

(Ich habe alle sichtbaren Personen entfernt. Falls ich die Beispiele trotzdem löschen soll, bitte sagen.)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



Bildlauf
Beiträge: 3058

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Bildlauf »

Jott hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 13:38 Ist doch nett und spricht sicher die bestehende/gewünschte Zielgruppe an. Ein „Normalo“ macht schnickschnackfreie Info-Filme mit klarem Look. Passt. Equipment zeigen ist eigentlich albern, aber auch hier: für die Zielgruppe okay.

Was vielen unheimlich schwer fällt: der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Das muss man sich bei Eigenwerbung immer wieder klar machen. Sehr schwere Disziplin.
Sehe ich ganz genau so, der Film ist sympathisch und professionell und zielgruppengerecht.
Das schreibe ich mittlerweile übrigens zum dritten mal.

@Pianist
Aber das mit der Politologie macht einfach keinen Sinn, es ist nichtmal witzig für meinen Geschmack (vielleicht bin ich zu humorlos? :-) ) und kann im Zweifel eher negativ antriggern.
Wärst Du der filmende Bauingenieur, wenn Du das studierst hättest, das wäre ja passend, frei von Politik und dann auch etwas lustiger.
Natürlich sind es letztendlich Feinheiten und Meinungen. Man gibt ja nur Rückmeldung, wenn Du so fragst, verarbeiten musst Du die Rückmeldungen selber bzw. Du musst subsummieren.

Wo ich widersprochen habe ist, daß Du meinst "besondere Kompetenzen" zu haben, weil Du den Politologie Background hast.
Oder man müsse aus dem Journalismus kommen, um bestimmte Zusammenhänge zu verstehen. Insb. Journalismus ist doch extrem schillernd, inkonsistent und kann sehr fehlerhaft sein, bei allen Medienanstalten, sei es ÖRR oder privat oder alternativ oder wo auch immer.

Nur weil jemand Politologie studiert hat, heißt es nicht, daß man da irgendwelche Weisheiten gepachtet hat oder man automatisch besser weiß "was draussen gut ankommt" oder daß nicht-Politologen Defizite haben im politologischen Bereich. Es ist auch ein Frage, was man sich aneignet.
Genaus würde ich nicht sagen, daß nur Pädagogen Filme von sozialen Institutionen filmen können, weil sie das studiert haben.

Es geht nicht um das Niedermachen Deines Studiums, ich denke das ist verstanden, hoffe ich nun.
Und damit sich @AndreasBuder nicht wieder aufregt, der sich so für Dich einsetzt, sage ich es nochmal und sogar mit Ausrufezeichen: Dein Werbefilm ist sympathisch und professionell!
Die kleine Kritik habe ich genannt und alle weiteren Diskussionen hatten mit dem Werbefilm gar/kaum nichts mehr zu tun gehabt.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Bildlauf hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 16:08 Aber das mit der Politologie macht einfach keinen Sinn, es ist nichtmal witzig für meinen Geschmack (vielleicht bin ich zu humorlos? :-) ) und kann im Zweifel eher negativ antriggern.
Dich scheint dieses Thema ja sehr zu beschäftigen... :-)

Warum sollte mein Politologie-Diplom irgendjemanden "negativ antriggern"? Im Gegenteil: die Entscheidungsträger in Ministerien, Stiftungen oder Spitzenverbänden erkennen auf den ersten Blick, dass da jemand kommt, der sich in ihrer Themenwelt auskennt. Zumal das oft genug selbst Politologinnen und Politologen sind. Übrigens: die ganze Bezeichnung ist überhaupt nicht von mir, sondern so stellen mich meine Kontaktleute hin und wieder anderen Leuten vor. Es scheint ihnen also wichtig zu sein.

Ich bitte übrigens um Entschuldigung für die verzögerte Antwort, ich war zwei Tage auf einem Fachkongress im Einsatz, habe gestern Abend gleich den Filmbericht fertig gemacht und heute Mittag bereits die finale Freigabe erhalten – ohne Änderungswünsche. Obwohl da Leute draufschauen, die theoretisch über jeden meiner Sätze, jeden O-Ton und jedes Bild diskutieren könnten. Aber wenn es mir gelingt, bereits im ersten Anlauf alles so sauber hinzukriegen, dass es nichts zu meckern gibt, dann wird eben auch nicht gemeckert.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



Jott
Beiträge: 24163

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Jott »

Es wird auch nicht gemeckert, wenn keine Zeit dafür bleibt! :-)

Das ist unser lebensrettender Trick: so kurz vor Deadline anliefern, dass Bedenkenträger nicht mehr aus dem Loch kommen können. Und natürlich im Thema drin sein, das ist Voraussetzung, damit der Content auf Anhieb passt.



Pianist
Beiträge: 9271

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von Pianist »

Ach, die hätten sich durchaus noch bis Freitag in irgendwelchen Details verheddern können... :-)

Zum Thema "Bedenkenträger" fällt mir ein: ich hatte mal einen Präsidenten eines Spitzenverbandes vor der Kamera, der sich sehr deutlich zu einem Thema geäußert hat, bei dem es am Markt sowohl gewinn- als auch gemeinwohlorientierte Träger gibt. Die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes hatte Bedenken wegen dieses O-Tones. Mein Politologenhirn hat sofort gesagt: "Die getroffene Aussage ist zu 100 Prozent vom Recht auf Meinungsäußerung gedeckt", zumal es ja zu den Kernaufgaben eines solchen Verbandes gehört, Probleme anzusprechen. Da der Verband selbst keine Einrichtungen betreibt, und daher kein Wettbewerber ist, muss er sich auch nicht in Zurückhaltung üben, wie man es möglicherweise aus wettbewerbsrechtlicher Sicht im Hinterkopf haben könnte. Die Justiziarin des Verbandes hat sich meiner Auffassung vollumfänglich angeschlossen, und der O-Ton blieb drin.

Ich arbeite übrigens gerne mit Juristen zusammen, die haben immer einen herrlich klaren Blick auf die Sach- und Rechtslage.

Matthias
Filme über Menschen, Politik und Technik



72cu
Beiträge: 74

Re: Kleiner Selbstdarstellungsfilm

Beitrag von 72cu »

Ich sage dann und wann: Früher war es auch nicht schlecht, als man noch Pferde vor die Wagen gespannt hat, denn die passen auf, dass es zu keinem Unfall kommt.
Warum also nicht einen Film von jemandem machen lassen, der auf mehr achtet als nur Bild- und Tonqualität. Für mich ist Hintergrundwissen also ein Argument für einen Filmemacher.



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