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Passion für Lost Places



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Darth Schneider
Beiträge: 3179

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Darth Schneider » Di 22 Jan, 2019 10:45

Soll den jetzt Brad Pitt noch den Hamlet spielen oder was erwartest du denn für eine Story ?
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




3Dvideos
Beiträge: 400

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von 3Dvideos » Di 22 Jan, 2019 10:54

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 10:45
Soll den jetzt Brad Pitt noch den Hamlet spielen oder was erwartest du denn für eine Story ?
Gruss Boris
Eine Story gibt es doch nicht nur im Spielfilm. Jede Dokumentation, jeder Beitrag hat seine Story. Aber die sollte sich der Zuschauer nicht selbst wie Rosinen aus dem Stuten picken, sondern der Autor sagt ihm filmisch: "Das ist meine Story. Hier geht es um meine Passion." Oder: "Im Team entdecken wir Lost Places." Oder: "Wir erschaffen eine verwunschene Welt." Erst sät er, dann erntet er. Er leitet er ein, dann entfaltet er. Durch diese Strukturierung schafft er Orientierung und vermeidet Überraschungen: "Hoppla, wer ist das denn jetzt? Wie kommt denn dieser O-Ton-Partner plötzlich in den Film?" Oder im Spielfilm: "Hoppla, was ist denn das jetzt für ein Deus Ex Machina?"
Zuletzt geändert von 3Dvideos am Di 22 Jan, 2019 10:54, insgesamt 1-mal geändert.




rob
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Administrator
Beiträge: 1025

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von rob » Di 22 Jan, 2019 12:00

*** nach off-topic verschoben von admin ***




Jack43
Beiträge: 1077

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Jack43 » Di 22 Jan, 2019 12:04

danke Rob!




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Skeptiker » Di 22 Jan, 2019 12:41

Geschafft - hab's mir auch angesehen!

Grossartig !!

Wo soll man anfangen?

Vielleicht damit, dass sich jemand die Leidenschaft, die Romantik, das Abenteuer, das Bild im Kopf, die eigene Vorstellung, den Traum zurückholt, derentwegen man mal ins Filmbusiness eingestiegen ist. Und der einem angesichts des filmischen Alltags mit Zeitdruck, Effizienzanforderungen, externen szenischen Vorgaben und nicht zuletzt permanenten Budgetabwägungen schon mal abhanden kommen kann.

Ich schreibe das nicht aus eigener, filmischer Erfahrung, aber ich kann es gut nachvollziehen. Wenn das, was man liebt, zur Routine wird, kann loslassen durch Perspektivwechsel helfen, die Passion und das Staunen zurückzubringen.

Inszenierte Tagträume - Indiana Jones & Lara Croft auf Entdeckungs-Tour!

Zum Film:
Mit gefällt insbesondere die Kameraführung. Bewegte (meist sanft (animierte) und auch mal schnell und sprunghaft (Time Warp)), aber zugleich ruhige Bilder. Kamerafahrten durch lange Korridore wie auf Schienen ergänzt durch Drohnenflüge für die Szenerie im Über-Blick aus der Distanz. Immer wieder aufgelockert durch "Live"-Bilder einer bestimmten Entdeckungstour oder das entspannten Zusammensein des Explorer-Teams nach einer Tour. Unterlegt mit gut ausgesuchter, geschmackvoller Musik (die die nötige Schwere für die verlorenen (und nun wiederentdeckten) Orte hat, aber nicht aufdringlich wirkt) und raffiniert unterbrochen durch nahtlos hereingeschschnitte Interview-Passagen des Vollblut-Filmers und der Protagonistin in historischen Gewändern ergibt in der Summe - zusammen mit den "Lost Places" - eine fast meditative Traumreise.

Kompliment !
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 22 Jan, 2019 12:50, insgesamt 1-mal geändert.




dienstag_01
Beiträge: 9515

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von dienstag_01 » Di 22 Jan, 2019 12:49

Models an Lost Places, soll mich das wirklich mein ganzes Leben verfolgen?!
Aber lasst euch nicht stören ;)




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Skeptiker » Di 22 Jan, 2019 12:52

dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:49
Models an Lost Places, soll mich das wirklich mein ganzes Leben verfolgen?!
Aber lasst euch nicht stören ;)
Dir fehlt neben kühlem Kopf noch die nötige Passion!
Aber lass Dich nicht stören! ;-)




dienstag_01
Beiträge: 9515

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von dienstag_01 » Di 22 Jan, 2019 12:59

Skeptiker hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:52
dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:49
Models an Lost Places, soll mich das wirklich mein ganzes Leben verfolgen?!
Aber lasst euch nicht stören ;)
Dir fehlt neben kühlem Kopf noch die nötige Passion!
Aber lass Dich nicht stören! ;-)
Passion for what, Kitsch?! Kann sein ;)




Skeptiker
Beiträge: 4940

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Skeptiker » Di 22 Jan, 2019 13:02

dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:59
Skeptiker hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:52


Dir fehlt neben kühlem Kopf noch die nötige Passion!
Aber lass Dich nicht stören! ;-)
Passion for what, Kitsch?! Kann sein ;)
Am besten stellst Du mal den antiromantischen Gegenentwurf hier ein! ;-) Falls gut gemacht (mit leidenschaftlicher Leidenschaftslosigkeit), wird der auch seine Anhänger finden (inkl. mich).
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 22 Jan, 2019 13:08, insgesamt 1-mal geändert.




Darth Schneider
Beiträge: 3179

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Darth Schneider » Di 22 Jan, 2019 13:04

An dienstag—01
Zum Beispiel, Frauen, Schönheit...Stimmungen, Formen, Farben, wem es gefällt oder wen es berührt.
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




dienstag_01
Beiträge: 9515

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von dienstag_01 » Di 22 Jan, 2019 13:27

Ja, irgendwann wird die Eventbranche den Geburtstag des Chefs mal auf dem Mond ausgestalten, sicher auch mit Models.
Spektakulär, ohne Frage ;)

Die Verlorenheit geht da halt bissel verloren, mein Gott immer dieses Rumgemäkel ;)




3Dvideos
Beiträge: 400

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von 3Dvideos » Di 22 Jan, 2019 14:01

r.p. sucht offenbar noch eine Vermarktungsmöglichkeit. Die Modelbilder haben sicher Chancen bei einem Musikvideo: irgendsowas Melancholisches, ein bisschen depressiv, mit Weltschmerz.




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 22 Jan, 2019 14:24

dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 13:27
Ja, irgendwann wird die Eventbranche den Geburtstag des Chefs mal auf dem Mond ausgestalten, sicher auch mit Models.
Spektakulär, ohne Frage ;)

Die Verlorenheit geht da halt bissel verloren, mein Gott immer dieses Rumgemäkel ;)
Höre ich da etwa einen Exfilmer der sich genau aus dem Business entzogen hat,
weil ihm, oder den Kunden eben genau diese Passion fehlte?

Deine Sprüche lassen aufjeden Fall tief blicken, nur weiter so!
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




3Dvideos
Beiträge: 400

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von 3Dvideos » Di 22 Jan, 2019 15:16

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 14:24
dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 13:27
Ja, irgendwann wird die Eventbranche den Geburtstag des Chefs mal auf dem Mond ausgestalten, sicher auch mit Models.
Spektakulär, ohne Frage ;)

Die Verlorenheit geht da halt bissel verloren, mein Gott immer dieses Rumgemäkel ;)
Höre ich da etwa einen Exfilmer der sich genau aus dem Business entzogen hat,
weil ihm, oder den Kunden eben genau diese Passion fehlte?

Deine Sprüche lassen aufjeden Fall tief blicken, nur weiter so!
k8usterdegenerierung, Sie sind ja ein richtig kleiner Psychologe.




r.p.television
Beiträge: 2855

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Di 22 Jan, 2019 16:02

Vielen Dank für den Zuspruch oder auch die ehrliche Kritik.

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 08:49
Ja Hashima ist natürlich auch schon sehr durch, aber im Gegensatz zu einem kleinen Anwesen eine große Geschichte, ebenso wie Du sagt bei Tscherno, obwohl ich mir vorstellen kann, das ihr da noch ganz viel mehr Material raus bekommt als die anderen.
Ehrlich gesagt hat mich bisher auch ein wenig die sprachliche Barriere abgeschreckt. Der normale Japaner spricht kein Englisch. Und dann ist auch noch die Schrift ne völlig andere. Da ist es echt schwer einen Einstieg zu finden wenn es ums Recherchieren geht. Die wenigen westlichen Artikel über die Insel erzählen unisolo das gleiche und die Youtube-Videos wirken auch nicht fundierter. Mal schauen. Wenn mich meine Wege wegen Fukushima nach Japan führen sollten werde ich Hashima auf jeden Fall auch mitnehmen.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 08:49
@ r.p.television
Die FS700 hättest Du Dir doch extrem günstig nochmal kaufen können und und hättest sozusagen direkt weiter machen können?
Das hätte natürlich nahe gelegen. Aber die FS5 erschien mit da aus mehreren Gründen die bessere Kamera als Nachfolge. Erstens ist sie grundsätzlich kompakter und leichter.
Zweitens ist sie modularer. Man kann das Display anbringen wo man will und hinschwenken wo hin mal will. Drittens ist mit wenig Erweiterungen ein guter Schulterbetrieb möglich. Und viertens (und das war für mich sehr entscheidend): Aufgrund ihrer doch sehr viel kürzeren Baulänge funktioniert sie sehr viel besser in Gimbals. Denn eine lange Kamera entwickelt ungeachtet ihres eigentlichen Gewichts mehr Drehmoment auf den Tilt-Motor. Damit sich die Kamera wegen des höheren Drehmoments nicht aufschaukelt bzw. ein Jitter entsteht muss man die Stiffness erhöhen. Erhöht man aber die Stiffness bei einer Kamera entgegen der Relation zum Gesamtgewicht der Kamera tendiert das Setup schneller zum Vibrieren. Das war bei der FS700 und ner schweren Optik immer ein Problem. Der Ronin hat bei optimaler Stiffness (keiner Jitter mehr) immer schon leicht vibriert bzw. die Motoren waren verhältnismässig laut. Das ist bei der FS5 jetzt alles superleise. Und sie passt auf einen Einhandgimbal wie aktuell Gravity G2X oder einen Ronin S.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 08:49
Das mit den Gefahren ist bestimmt nicht immer witzig!
Ich relativiere das immer und behaupte dass die Anfahrt mit dem Auto vermutlich die größte Gefahr darstellt. Das ist natürlich sehr pauschal und hängt immer davon ab wie man sich an solchen Orten verhält. Es ist kein Geheimnis dass trotz der eher kleinen Community der Urban Explorer jedes Jahr ein paar von ihnen die Löffel abgeben. Meist passiert das aber weil sich Personen überschatzen bzw die Gefahr unterschätzen. Die meisten sind tatsächlich drauf gegangen mangels ausreichender Beleuchtung. Mal eben im Stockdunkeln durch einen Raum zu gehen weil man zu faul ist aus dem Rucksack die Taschenlampe zu holen haben schon einige mit dem Leben bezahlt. Meine Freunde und ich - knock on wood - sind bisher glücklicherweise mit nur leichten Blessuren davongekommen.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 08:49
Kann man sich das Tschernobyl Video auch irgendwo ansehen?
Jein. Die eigentliche Episode dazu ist noch weit ab davon irgendwie fertig zu sein. Die hat noch nicht mal aus der Entfernung die Timeline im NLE gesehen ;-)
Ich muss noch mindestens einmal dorthin für mehr Interviews mit Zeitzeugen, ehemaligen Bewohnern. Es gibt dort auch ein mehr oder weniger geheimes Testlabor unter einer Fabrik. Mir ist auch wichtig den zwei großen Verschwörungstheorien auf den Grund zu gehen bzw darüber Meinungen einzuholen. Denn bei den Ukrainern selbst glaubt keiner an die offizielle Version der Soviets. Ich mittlerweile auch nicht mehr, aber davon darf ich mich nicht beeindrucken lassen.

Was ich aber tatsächlich sogar schon online habe ist eigentlich ein Gruß nach Holland an einen befreundeten Explorer der mich im Vorfeld aufgezogen hat ich würde niemals auf die Duga-Radarantenne klettern. Ich hab den Gegenbeweis angetreten.
Das ist sehr simpel nur aus unbearbeitetem Rohmaterial einer A6500 und einer Gopro Hero 4 zusammen geschnitten und ist jetzt visuell nix tolles.



Passwort: mädchenklettern

Die Antenne ist eigentlich ein Überhorizontradar und war eine der effektivsten Passiv-Waffen im kalten Krieg. Es gibt viele Gerüchte darüber. Auch dass die Anlage eine Ursache gewesen sein mag für die Reaktor-Havarie. Wer daran interessiert ist findet dazu recht schnell Material im Netz.
Von diesen HARP-Antennen stehen direkt nebeneinander 2 in der Sperrzone. Die etwas ältere mit 100 Metern Höhe und die neuere mit 150 Metern Höhe. Rostet seit 31 Jahren ungewartet vor sich hin. Wir haben in der Tat am Vorabend lange gehadert ob wir die Eier haben dem rostigen Stahlungetüm in Kombination mit der Höhe zu trauen. Im Nachgang stellte die Anstrengung das größere Problem dar dort in einem Zeitfenster von einer Stunde hoch und wieder runter zu kommen. Ich bin eigentlich fit, aber nach der Kletteraktion war ich nur noch zu grobmotorischen Handgriffen fähig. Ich habe komplett unterschätzt wie anstrengend es ist eine komplett vertikale Leiter aufzusteigen. Und das 150 Meter hoch und wieder runter. Mein Begleiter wurde zudem käseweiss und bekam Kreislaufprobleme beim Absteigen.
Zu allem Überfluss kam nach 2 Dritteln ein eisiger Sturm auf der das Ding in eine gigantische Stimmgabel verwandelt hat. Die Leitern haben derart vibriert dass ich danach pelzige Finger hatte. War eine strange Sound-Expierence.
Logischerweise ist es mega verboten da hochzuklettern. Wer vor Ort von den Militärs auf dem Ding gesehen und erwischt wird atmet erstmal nur gesiebte Luft ein. Daher auch der Passwortschutz. Die Behörden in der Ukraine durchforsten tatsächlich regelmässig die einschlägigen Videoportale nach Verstössen. Und mit Suchwörtern gelingt das auch relativ einfach. Wer also wieder in die Sperrzone will oder kein Einreiseverbot in die Ukraine riskieren will sollte nicht frühzeitig öffentlich einsehbar Verstösse bei Youtube posten.
Ca 1 Monat nach uns ist dort übrigens ein Weissrusse abgestürzt und gestorben. Der ist allerdings auf die niedrigere aber ältere Anlage geklettert. Keine Ahnung was genau passiert ist aber ich könnte mir vorstellen dass er irgendwo durch ein rostiges Blech durchgebrochen ist. Seitdem hat man alle Leitern unten abgeschnitten. Wäre aber kein Hindernis für Leute die unbedingt da hoch wollen.
Auf Achse hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 09:03
(...)
PS: Ich kann deine beschriebenen Gefühle verstehen, die "Abenteuer", sich magisch von solchen Gebäuden angezogen zu fühlen, die Zeit und die Welt um sich herum zu vergessen usw. Meine Frau und ich haben auch schon einiges erforscht, vieles davon ist mittlerweile zerstört und dem Bagger zum Opfer gefallen. Wir haben ganze Tage in alten Fabriken verbracht und sind erst spät um Mitternacht aus dem Keller herausgekrochen. Auch wir haben Tonnen von Filmmaterial und Fotos und irgendwann wird auch daraus was werden.
Vielen Dank für die netten Worte. Ich weiss das wirklich zu schätzen.
Das ist ja interessant. Ich hätte nicht gedacht dass sich hier so viele für Lost Places interessieren. Und ihr dann auch aktiver weise.
Ja, die Bagger haben auch schon einige meiner Lieblingsorte zerstört. Die Erfahrung bringt leider die Zeit mit sich. Ihr kennt bestimmt auch Chateau de Noisy. Das hat der dumme Besitzer ja auch zu einem Parkplatz gemacht.

Vielleicht trifft man sich ja mal ;-)
dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:49
Models an Lost Places, soll mich das wirklich mein ganzes Leben verfolgen?!
Aber lasst euch nicht stören ;)
Alles easy.
Ich bin sowieso schon erstaunt dass zumindest bis jetzt der Film soviel Leuten gefällt.
Die Evolution und Sozialisierung hat uns glücklicherweise mit verschiedenen Geschmäckern versehen, sonst gäbe es Mord und Totschlag.




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Di 22 Jan, 2019 17:22

r.p.television hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 16:02
Wenn mich meine Wege wegen Fukushima nach Japan führen sollten werde ich Hashima auf jeden Fall auch mitnehmen.
Danke Dir für Dein ausführliches feedback.
Falls Du in Bezug auf Fukushima auch an neutralen bzw. ungefälschten Videos der Katastorphe bzw der Folgen hast, habe ich einen Kanal von einem Japaner, der damals Videos nur dazu gesammelt hat.

Ich war damals neugierig, weil man ja immer nur die gleichen Szenen sah, aber hier wird einem dann doch das ganze Ausmaß klar. Ist auf jeden Fall nix für schwache Nerven!

https://www.youtube.com/user/FNN311/videos

Wie bist Du denn bei der FS5 mit der Bildquali zur FS700 zufrieden, sind die gleich auf?
Ich habe von FS700lern immer wieder gehört sie sein digitaler und es fehle dieses irgendwie magische wie man es von den Dragons kennt.
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




r.p.television
Beiträge: 2855

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Mi 23 Jan, 2019 16:41

Irgendwas war gestern mit Slashcam krumm.
Bei einigen Threads habe ich Posts in zigfacher Ausführung gesehen und hier sehe ich einige Posts die länger zurück liegen erst heute. Waren die vielleicht im Offtopic?
Skeptiker hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 12:41

(....)
Grossartig !!

Wo soll man anfangen?

Vielleicht damit, dass sich jemand die Leidenschaft, die Romantik, das Abenteuer, das Bild im Kopf, die eigene Vorstellung, den Traum zurückholt, derentwegen man mal ins Filmbusiness eingestiegen ist. Und der einem angesichts des filmischen Alltags mit Zeitdruck, Effizienzanforderungen, externen szenischen Vorgaben und nicht zuletzt permanenten Budgetabwägungen schon mal abhanden kommen kann.

Ich schreibe das nicht aus eigener, filmischer Erfahrung, aber ich kann es gut nachvollziehen. Wenn das, was man liebt, zur Routine wird, kann loslassen durch Perspektivwechsel helfen, die Passion und das Staunen zurückzubringen.
(...)
Vielen Dank dass Du Dir die Zeit genommen hast das auszuführen. Ich hatte nämlich Sorge dass dieser Erzählbogen bei vielen nicht rüberkommt.
Dabei ist es kein leeres Gerede, es ist genau so wie ich es dort formuliere. Genau genommen verhindern diese Abenteuer dass ich desöfteren in ein depressives Loch falle. Es ist quasi eine *** Medikation.

EDIT: Interessant dass Slashcam bzw die Forensoftware das Wort p h a r m a f r e i zensiert. Wenn das nicht Verschwörungstheoretiker auf den Plan wirft.



dienstag_01 hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 13:27
Ja, irgendwann wird die Eventbranche den Geburtstag des Chefs mal auf dem Mond ausgestalten, sicher auch mit Models.
Spektakulär, ohne Frage ;)

Die Verlorenheit geht da halt bissel verloren, mein Gott immer dieses Rumgemäkel ;)
Hm. Also ich weiss nicht recht was damit gemeint ist. Wie kommst Du auf Eventbranche und Gott? Wer ist Gott? Und warum auf dem Mond? Hab ich was verpasst?

Und was meinst Du mit der Verlorenheit die verloren geht?
Sorry, wenn ich nachbohre. Aber in diesem frühen Stadium ist einfach jede Kritik für mich interessant.


klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 22 Jan, 2019 17:22

Wie bist Du denn bei der FS5 mit der Bildquali zur FS700 zufrieden, sind die gleich auf?
Ich habe von FS700lern immer wieder gehört sie sein digitaler und es fehle dieses irgendwie magische wie man es von den Dragons kennt.
Also ich muss gestehen dass der Speicherkartenschlitz der FS5 noch absolute Jungfrau ist. Sprich: Ich hab damit nur extern aufgenommen. Entweder auf den Sony R5-Raw-Rekorder oder auf den Atomos via Raw-Option.
Und da ist das Bild meiner Meinung nach absolut identisch. Kein Unterschied. Da wird wohl das Signalprocessing umgangen was ansonsten beim internen Recording den Unterschied zwischen FS700 und FS5 ausmacht.
Was einen Unterschied macht ist der angehängte Recorder. Auch wenn Atomos es gerne verkauft dass beispielsweise das Cinema DNG wie Raw ist, da ist ein großer Unterschied. Es gibt vorallem im Zusammenspiel mit Premiere Probleme. Und das Pro Res ist in dem Zusammenhang ebenfalls kompromissbehaftet. Ist halt ein uralter, ineffizienter Codec. Mir wäre lieber der Atomos würde direkt in einem MP4 10bit 422 Derivat recorden. Damit wäre dann bei gleicher Datenrate eine viel bessere Bildqualität möglich. Oder die gleiche Bildqualität bei entsprechend weniger Datenrate. Aber das Encoding würde vermutlich den Atomos grillen. Oder die Akkus noch schneller leer saugen. Auf der anderen Seite kann eine GH5 intern auch 4k 10bit bei 400mbit.
[/quote]




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 23 Jan, 2019 17:03

r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 16:41
Also ich muss gestehen dass der Speicherkartenschlitz der FS5 noch absolute Jungfrau ist. Sprich: Ich hab damit nur extern aufgenommen. Entweder auf den Sony R5-Raw-Rekorder oder auf den Atomos via Raw-Option.
Und da ist das Bild meiner Meinung nach absolut identisch. Kein Unterschied. Da wird wohl das Signalprocessing umgangen was ansonsten beim internen Recording den Unterschied zwischen FS700 und FS5 ausmacht.
Was einen Unterschied macht ist der angehängte Recorder. Auch wenn Atomos es gerne verkauft dass beispielsweise das Cinema DNG wie Raw ist, da ist ein großer Unterschied. Es gibt vorallem im Zusammenspiel mit Premiere Probleme. Und das Pro Res ist in dem Zusammenhang ebenfalls kompromissbehaftet. Ist halt ein uralter, ineffizienter Codec. Mir wäre lieber der Atomos würde direkt in einem MP4 10bit 422 Derivat recorden. Damit wäre dann bei gleicher Datenrate eine viel bessere Bildqualität möglich. Aber das Encoding würde vermutlich den Atomos grillen. Oder die Akkus noch schneller leer saugen. Auf der anderen Seite kann eine GH5 intern auch 4k 10bit bei 400mbit.
In Premiere habe ich mit dem Shogun DNG auch erhebliche Probleme!
Das war auch der eigentlich Anstoß warum ich zu Resolve umsteige, unterschied wie Tag und Nacht!

Hast Du Resolve mit den Atomos DNG schon mal probiert?
Mit ein paar Grundeinstellungen für Raw etc. ist das ganz toll und flutscht wie Butter und man hat fasst sämtliche Werkzeuge wie in ACR.

Zu Deinem Tscherno Video, never ever würde ich mich da hoch trauen!
Mir würde auch ein wenig der anreitz fehlen, denn ich denke die oberste Etage sieht genauso aus wie die unterste. :-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"

Zuletzt geändert von klusterdegenerierung am Mi 23 Jan, 2019 17:12, insgesamt 1-mal geändert.




Frank Glencairn
Beiträge: 9001

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 23 Jan, 2019 17:11

r.p.television hat geschrieben:
Mo 21 Jan, 2019 19:41
Hallo zusammen,

Ich dachte, nach dem ich hier noch nie ein eigenes Projekt vorgestellt habe, wäre es mal an der Zeit dies zu tun.
So, jetzt hab ich es auch mal gesehen.

Sehr schön gemacht, gefällt mir ausnehmend gut - genau meine Kragenweite was Thema, Motive und Umsetzung betrifft, Hut ab.
Extra Kudos, für die Eier auf die Antenne zu steigen :-)

Und ja, hier in Bayern haben wir - nicht nur was lost Places betrifft - ein echtes Location Handicap.
Alles zu gerade, zu sauber, zu neu, zu wenig Grit.




3Dvideos
Beiträge: 400

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von 3Dvideos » Mi 23 Jan, 2019 17:28

Der Nachbrenner hat mir deshalb so gut gefallen, weil er das Gefühl vermittelt: Jetzt geht's los.

Warum? Wegen eines zu erwartenden Konflikts. Das erzeugt Spannung. Das ist der Motor jeder Story.




dienstag_01
Beiträge: 9515

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von dienstag_01 » Mi 23 Jan, 2019 17:56

r.p.television hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben: Ja, irgendwann wird die Eventbranche den Geburtstag des Chefs mal auf dem Mond ausgestalten, sicher auch mit Models.
Spektakulär, ohne Frage ;)

Die Verlorenheit geht da halt bissel verloren, mein Gott immer dieses Rumgemäkel ;)
Hm. Also ich weiss nicht recht was damit gemeint ist. Wie kommst Du auf Eventbranche und Gott? Wer ist Gott? Und warum auf dem Mond? Hab ich was verpasst?

Und was meinst Du mit der Verlorenheit die verloren geht?
Sorry, wenn ich nachbohre. Aber in diesem frühen Stadium ist einfach jede Kritik für mich interessant.
Ich wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass ich die von dir verwendeten Gimmicks in der Eventbranche beheimatet sehe. Sich einen irgendwie abgefahrenen Ort krallen und den dann noch *irgendwie aufwerten*, das sehe ich.
Ich sehe auch noch mehr.
Deine geheimnisvollen Orte sind Kulissen geworden. Du vertraust ihnen nicht. Und, für mich das traurigste, du lädst mich gar nicht ein. Der Gedanke, den Ort auf sich (uns) wirken zu lassen, der scheint dir völlig fremd, dein Ziel ist es, mich zu beeindrucken.
Schaffst du nicht.




r.p.television
Beiträge: 2855

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Mi 23 Jan, 2019 18:25

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 17:03

Hast Du Resolve mit den Atomos DNG schon mal probiert?
Mit ein paar Grundeinstellungen für Raw etc. ist das ganz toll und flutscht wie Butter und man hat fasst sämtliche Werkzeuge wie in ACR.
Ich habe mit dem Gedanken schon gespielt. Aber ich hab schon soviele Arbeits-Sequenzen für das Projekt via ACR angelegt dass ich mitten in dem Projekt schlecht umswitchen kann bzw. das einfach nicht möchte. Ich arbeite nun auch schon ewig auf Premiere und bin ja eigentlich damit sehr zufrieden. Ich komme mit der Lumetri-Panel gut zurecht fürs Grading, erst recht seitdem die HSL-Korrektur direkt integriert ist die wie ich finde hier sehr gut funktioniert wenn man weiss was man tut. Resolve mag da mehr Reserven haben, aber wie schon gesagt. Nicht für das Projekt. Eventuell rendere ich mal via Resolve Arbeitsfiles heraus die ich mit CDNG aufgenommen habe.
Wird eventuell interessant wenn ich die MAVO LF habe.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 17:03
Zu Deinem Tscherno Video, never ever würde ich mich da hoch trauen!
Mir würde auch ein wenig der anreitz fehlen, denn ich denke die oberste Etage sieht genauso aus wie die unterste. :-)
Haha. Naja, es war schon ein gewaltiger Unterschied zwischen der untersten Plattform auf ca 8 Metern und der obersten mit 150 Metern. Sowohl was die Aussicht betraf wie auch das Gefühl auf einer taumelnden Spiralfeder zu stehen. Das Ding hat oben gewackelt wie ein Kuhschwanz was auf dem Video nicht zu sehen ist.
Das entscheidende ist vorab die Stimmen im Kopf bzw. das alberne Kopfkino abzustellen bzw zu ignorieren. Da hat mir natürlich die Routine der vergangenen Jahre enorm geholfen. Wenn man vernünftig ist kann man da eigentlich gar nicht runterfallen. Es sei denn man macht irgendwelche Verrenkungen da oben und hängt sich in Roofer-Manier mit dem *** irgendwo ans Geländer. Aber das sind für mich alberne Zirkusnummern und den Leuten geschieht es dann auch recht wenn sie unten irgendwo zum roten Fleck werden.
Für mich war dort auch der freie Blick über die Landschaft mit den Restbeständen des roten Waldes und der ferne Blick auf den Reaktor wichtig. Dummerweise hat man mir nämlich nicht erlaubt meine Drohne mit in die Sperrzone zu nehmen. Drohnenfliegen ist dort allgemein seit Mitte 2017 komplett verboten. Ich hoffe ich kriege noch eine Sonder-Genehmigung, ansonsten werde ich wohl eine kleinere Drohne irgendwo verstecken müssen und den registrierten Guide noch mehr schmieren müssen.
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 17:11
(...)
Und ja, hier in Bayern haben wir - nicht nur was lost Places betrifft - ein echtes Location Handicap.
Alles zu gerade, zu sauber, zu neu, zu wenig Grit.
Vielen Dank auch für Deine Thumbs up. I appreciate...

Ja, das verfolgt mich schon sehr lange. Bayern ist da wirklich schon krankhaft sauber und peinlich strukturiert.
Wer in München mal ne schöne Straße als Hintergrund sucht ohne dass irgendwas Hässliches in die Kadrage schreit hat echt ein Problem.
Nur die ehemalige DDR bringt da bezüglich Patina und durchgehend alter Bausubstanz ein fast schon mediterranes Flair nach Deutschland. Aber auch der verschwindet langsam.




srone
Beiträge: 7548

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von srone » Mi 23 Jan, 2019 20:10

auch von mir, respekt, ganz grosse klasse, drehe seit jahren mit meiner lebensgefährtin (künstlerin) ähnliches, auch wir sind fasziniert von solchen un-orten, aber so weit wie du/ihr gingen wir noch nie, deshalb ein ganz grosses hut ab für den mut und den willen, so etwas zu tun, es ist die innere sehnsucht die einen weitertreibt und wenn man ihr folgt, die depression im aussen vertreibt...:-)

ganz lg und weiter so...

srone
"x-log is the new raw"




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 23 Jan, 2019 20:12

r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 18:25
Ich habe mit dem Gedanken schon gespielt. Aber ich hab schon soviele Arbeits-Sequenzen für das Projekt via ACR angelegt dass ich mitten in dem Projekt schlecht umswitchen kann bzw. das einfach nicht möchte. Ich arbeite nun auch schon ewig auf Premiere und bin ja eigentlich damit sehr zufrieden. Ich komme mit der Lumetri-Panel gut zurecht fürs Grading, erst recht seitdem die HSL-Korrektur direkt integriert ist die wie ich finde hier sehr gut funktioniert wenn man weiss was man tut. Resolve mag da mehr Reserven haben, aber wie schon gesagt. Nicht für das Projekt. Eventuell rendere ich mal via Resolve Arbeitsfiles heraus die ich mit CDNG aufgenommen habe.
Wird eventuell interessant wenn ich die MAVO LF habe.
Du solltest Dir auf jeden Fall mal die neue 15er Resolve Version antun, das ist jetzt alles so easy und garnicht soo weit weg von Premiere. Auf jeden Fall ist es gerade für Rawler wie Dich ein Segen, solltest Du testen! :-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




klusterdegenerierung
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Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 23 Jan, 2019 20:27

@r.p.
Hast Du eigentlich mal meinen Clip über Ohrbeck gesehen?
Ist jetzt nicht 100% lost places, aber passt son bisschen in die Richtung und habe ich komplett mit der FS700, allerdings intern, gedreht? ;-)
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




dosaris
Beiträge: 803

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von dosaris » Mi 23 Jan, 2019 20:56

r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 18:25

Haha. Naja, es war schon ein gewaltiger Unterschied zwischen der untersten Plattform auf ca 8 Metern und der obersten mit 150 Metern. Sowohl was die Aussicht betraf wie auch das Gefühl auf einer taumelnden Spiralfeder zu stehen.
das war die Antenne des ehem. sowjetischen "Specht" ?




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 23 Jan, 2019 20:57

dosaris hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 20:56
r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 18:25

Haha. Naja, es war schon ein gewaltiger Unterschied zwischen der untersten Plattform auf ca 8 Metern und der obersten mit 150 Metern. Sowohl was die Aussicht betraf wie auch das Gefühl auf einer taumelnden Spiralfeder zu stehen.
das war die Antenne des ehem. sowjetischen "Specht" ?
Da wäre er nie drauf gekommen.
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




r.p.television
Beiträge: 2855

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Mi 23 Jan, 2019 21:02

Hm, also auch auf die Gefahr hin dass ich jetzt wie eine beleidigte Leberwurst wirke die jetzt patzig reagiert....
dienstag_01 hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 17:56
(...) dein Ziel ist es, mich zu beeindrucken.
Schaffst du nicht.
Wo ist da der "Lange Nase"-Emoji? Das klingt als wäre Dein Tag damit gerettet.

Irgendwie entsteht generell der Eindruck dass Du Energie daraus ziehst Sachen schlecht zu machen bzw. eine diebische Freude daran zu haben scheinst etwas ins Lächerliche zu ziehen. Dieses süffisante „zwischen den Zeilen“ klingt irgendwie sehr von oben herab. Dicke Luft im Elfenbeinturm?
Konstruktive Kritik ist nix Schlechtes, aus ihr lernt man. Aber der "Ton" macht den Unterschied. Man kann das auch in Augenhöhe formulieren und muss nicht im Vorfeld mehrfach irgendwelche verdrehten Phrasen in den Raum werfen um seine vermeintliche Überlegenheit zu feiern.

Zum eigentlichen Inhalt Deines Posts:

Klar will ich beeindrucken. Das gehört zu meinem Job. Und ich hab dafür gemessen am vorhandenen Content und den späteren Episoden nur ein winziges Zeitfenster, auch wenn der Film jetzt kein 30-Sekünder ist. Ich will da eine gewisse Bandbreite zeigen. Eine Bandbreite der Orte, eine Bandbreite von Ereignissen. Da habe ich logischerweise keine Zeit um einen Ort unkommentiert und sehr lange wirken zu lassen. Klar hätte das ein von mir wählbares Stilmittel sein können exemplarisch nur einen Ort herauszuarbeiten mit langen Takes ohne viel Schnitte, aber das ist ja eigentlich die Aufgabe der späteren Episoden. Dort wird man durchaus die entschleunigende Wirkung sehen, hören und ich hoffe sogar spüren. Der eine superschnelle Flug durch die alte Pneumologie beispielsweise ist eine Speedramp und am Ende 30fach beschleunigt. Unbeschleunigt dauert die Sequenz zweieinhalb Minuten. Logischerweise wirkt diese Sequenz auch unbeschleunigt, aber nicht wenn ich im OFF mittlerweile schon 5fach das Thema gewechselt habe. Diese Sequenz wirkt dann erst durch lange Stille oder wenn Zeitzeugen über Vergangenes reflektieren. Die Zeit habe ich hier aber nicht.
dosaris hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 20:56
r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 18:25

Haha. Naja, es war schon ein gewaltiger Unterschied zwischen der untersten Plattform auf ca 8 Metern und der obersten mit 150 Metern. Sowohl was die Aussicht betraf wie auch das Gefühl auf einer taumelnden Spiralfeder zu stehen.
das war die Antenne des ehem. sowjetischen "Specht" ?
Genau. Den Spitznamen Woodpecker hat sich das Ding durch die Störgeräusche in den damaligen Kurzwellenübertragungen verdient. Damals wusste keiner woher die Störgeräusche kamen.
klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 20:27
@r.p.
Hast Du eigentlich mal meinen Clip über Ohrbeck gesehen?
Ist jetzt nicht 100% lost places, aber passt son bisschen in die Richtung und habe ich komplett mit der FS700, allerdings intern, gedreht? ;-)
Nope. Ich glaube nicht. Link?




Frank Glencairn
Beiträge: 9001

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Frank Glencairn » Mi 23 Jan, 2019 21:12

r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:02

Klar will ich beeindrucken. Das gehört zu meinem Job.
Also soweit es mich betrifft, ich bin offiziell beeindruckt :-)




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 23 Jan, 2019 21:14

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:12
r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:02

Klar will ich beeindrucken. Das gehört zu meinem Job.
Also soweit es mich betrifft, ich bin offiziell beeindruckt :-)
Und ich sowas von!
Meine Frau auch und das will was heißen, sie fand ja Mike auch ganz.... ach lassen wir das ;-))
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




klusterdegenerierung
Beiträge: 12993

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Mi 23 Jan, 2019 21:16

r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:02
Nope. Ich glaube nicht. Link?
Ich muß vorweg sagen, wir waren mit der Family dort und das ganze entstand dem Zufall, bzw wollte ich mal schauen ob ich was interesanntes einfangen kann, auch wenn es am Ende vielleicht wieder zuu langgezogen ist. ;-)

"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




Frank B.
Beiträge: 8699

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Frank B. » Mi 23 Jan, 2019 21:25

Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:12
r.p.television hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:02

Klar will ich beeindrucken. Das gehört zu meinem Job.
Also soweit es mich betrifft, ich bin offiziell beeindruckt :-)
:D Ich auch. Heftig. Hatte ich ja auch schon gesagt.
Aber dieser Nebler ist echt heftig teuer. Gibts da nix Günstigeres? Ich brauche nix so Großes, nur mal für kleine gelegentliche Sachen. Aber akkubetrieben sollte er sein, weil ich ihn auch dort betreiben würde, wos keine Steckdosen gibt.




dienstag_01
Beiträge: 9515

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von dienstag_01 » Mi 23 Jan, 2019 21:41

r.p.television hat geschrieben:Hm, also auch auf die Gefahr hin dass ich jetzt wie eine beleidigte Leberwurst wirke die jetzt patzig reagiert....
Ach, naja ;)




r.p.television
Beiträge: 2855

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Do 24 Jan, 2019 02:34

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:14
Frank Glencairn hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:12

Also soweit es mich betrifft, ich bin offiziell beeindruckt :-)
Und ich sowas von!
Meine Frau auch und das will was heißen, sie fand ja Mike auch ganz.... ach lassen wir das ;-))
Muhahaha.
Also vorausgesetzt der unvollendete Satz inkludiert tatsächlich etwas Schmeichelhaftes: Sag Ihr einfach dass ich während der Roadtrips auch mal 5 Tage nicht dusche. Das wirkt in der Regel.
Falls das "..." für affig o.ä. steht einfach den obigen Satz ignorieren und ihr recht geben.

Hab mir das Video angesehen. Mir gefällt es sehr gut. Ich schaue mir gerne so entschleunigte Sachen an. Ist halt leider nichts was den Nerv der "relevanten Zielgruppe" trifft. Die holen bei sowas nach 20 Sekunden ihr Handy raus. Daher muss ich bei meinem Projekt eine Gratwanderung einschlagen die für meinen persönlichen Geschmack manchmal schon ein Kompromiss ist.
Frank B. hat geschrieben:
Mi 23 Jan, 2019 21:25
(...)
Aber dieser Nebler ist echt heftig teuer. Gibts da nix Günstigeres? Ich brauche nix so Großes, nur mal für kleine gelegentliche Sachen. Aber akkubetrieben sollte er sein, weil ich ihn auch dort betreiben würde, wos keine Steckdosen gibt.
Also akkubetrieben gibt es nach letzten Recherchen nichts günstigeres beim Neukauf. Es gibt kleiner und leichter zum gleichen Preis (ich glaub sogar nen Hunni teurer), aber mit entsprechend lächerlichem Nebeloutput.
Wenn netzunabhängig und günstiger muss man zu "zweckentfremdeten" gasbetriebenen Nebelmaschinen greifen.
Der Frank Glencairn hat in einem anderen Thread mal die sogenannten Bugkiller ins Gespräch gebracht die ich bis dato auch nicht kannte. Das sind so Verdampfer-Geräte für den Handbetrieb die normalerweise mittels einer Gaskartusche und einer Gasflamme ein Insektizid verdampfen und man kann damit seinen Garten/Feld/ungeliebte Nachbarn einnebeln. Wenn man statt dem Insektizid aber simples Mineralöl verwendet sind das richtig krasse Nebelmaschinen.
Ich wollte mir bei Amazon US eigentlich schon sowas bestellen, aber das Problem bisher war: Die Amis haben komplett andere Gaskartuschen mit anderen Anschlüssen. Man kann die Gaskartuschen der Amis nicht bestellen weil die nicht rüber nach Europa versendet werden dürfen. Es gibt Adapter für unsere Kartuschen, aber seit Monaten out of stock. Ich bin dran, weil ich für einen Dreh mal ein riesiges Feld bzw. nen Wald einhazen will. Vielleicht kennt der gute Frank eine Bezugsquelle bei uns. Ich bin da bisher immer aus verschiedenen Gründen in einer Sackgasse gelandet.
Die Lösung sollte normal nicht mehr als 200 Piepen kosten, inklusive nem 5 Liter Kanister Mineralöl und 2 Gaskartuschen.

Was ich ebenfalls nicht beantworten kann weil ich die Gaslösung sowieso nur für große Outdoor-Einsätze anschaffen will: Ist die Lösung mit Mineralöl auch für schlecht belüftbare Innenräume geeignet? Oder kippt einem da nach ner gewissen Zeit der Protagonist aus den Pantoffeln? Ich fürchte ja.
Frank?




Frank B.
Beiträge: 8699

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Frank B. » Do 24 Jan, 2019 07:08

Ich hätte auch Interesse an näheren Infos zu solchen Ungezieferbedampfern und dem passenden Zubehör, also Kartuschen und vor allem, welche Fluide man da nehmen müsste. Am Besten mal mit Bezugsangaben.

Bei verdampfenden Mineralölen wirds mir schon etwas mulmig. Ist bestimmt nicht gut für die Bronchen und klingt irgendwie auch explosiv. Aber ich habe davon keine wirkliche Ahnung, weil eine Chemienull. Vielleicht sind das ja spezielle Öle.




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