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Passion für Lost Places



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Antworten
Jörg
Beiträge: 7310

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Jörg » Mi 18 Sep, 2019 14:53

ach wo, war deutlich als Scherz zu erkennen ;-))




r.p.television
Beiträge: 2938

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Mi 18 Sep, 2019 15:03

Auf Achse hat geschrieben:
Mi 18 Sep, 2019 14:51
Auf Achse hat geschrieben:
Mi 18 Sep, 2019 10:39
Da gibts eine spezielle URBEX'er und Lost Place Versicherung. Kennst du die gar nicht?



War ein Scherz, hat niemand bemerkt! Shit, hab ich wohl zuuu ernst geschrieben :-)

Auf Achse
Keine Sorge. Ich denke das wird von jedermann als Scherz erkannt worden sein. :-)


EDIT: Ich wünschte tatsächlich es würde so eine Art Versicherung geben. Nicht etwa weil ich mich damit sicherer fühle oder ich das für mein Wohlbefinden bräuchte, sondern weil ich auch das ein oder andere mal eine legale Besichtigung anfrage und oft stehen dann die mangelnden Versicherungsoptionen im Weg. Aber sobald etwas als illegal eingestuft wird oder ein Gebäude im Spiel ist was irgendein kluger Mensch mal als einsturzgefährdet deklariert hat (was in Wahrheit noch mindestens 20 Jahre steht bevor irgendwas annähernd kollabiert) ist für die Versicherung alles gefährlicher als Freeclimbing und Windsurfen am Rande der Niagarafälle.
Zuletzt geändert von r.p.television am Mi 18 Sep, 2019 15:16, insgesamt 1-mal geändert.




Auf Achse
Beiträge: 3670

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Auf Achse » Mi 18 Sep, 2019 15:14

Boah ... danke, ich bin beruhigt :-))

Auf Achse




r.p.television
Beiträge: 2938

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Mi 18 Sep, 2019 23:21

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Di 17 Sep, 2019 15:06
Gefällt mir wieder sehr gut, tolle Bilder, einzig der Offsprecher am Anfang ist mir zu lurig. :-)
Man lernt wohl nie aus. Was bedeutet denn "lurig"? Google bringt da mehr Verwirrung als Erleuchtung...

Objektiv betrachtet höre ich mich ein wenig verkatert an. Vielleicht meinst Du das... ;-)




Frank B.
Beiträge: 8967

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Frank B. » Do 19 Sep, 2019 09:56

3Dvideos hat geschrieben:
Mi 18 Sep, 2019 10:17
Vom Storytelling mal abgesehen - wie seid ihr eigentlich versichert?
Was ist von dem Storytelling abzusehen und was hat das mit einer Versicherung zu tun?




Pete O
Beiträge: 2

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Pete O » Do 19 Sep, 2019 17:59

UFF !!!

Ich fall vom Glauben ab.

Ich melde mich hier an um Infos wegen einer Fuji X-T3 zu bekommen und finde bei der Suchfunktion das hier.

Also erstmal tausend Thumbs up für dieses Projekt. Hab sowas noch nie gesehen. Hab auch schon Shootings in Lost Places gehabt, aber sowas wie hier.... Mir fehlen die Worte.
Ihr seid wirklich meine neuen Helden! Cool, witzig, sexy (wenn ich das so sagen darf) und die Auswahl der Orte. Wie findet man sowas überhaupt? Die Bilder sind zum Niederknien, was soll ich da noch sagen?

Hast Du denn das letzte Video durchgehend mit der Fuji X-T3 gedreht? Das wäre ja für mich das beste Kaufargument ever...
Wenn man von "Cinematisch" sprechen kann dann ist das hier cinematisch.




r.p.television
Beiträge: 2938

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Do 19 Sep, 2019 18:53

Pete O hat geschrieben:
Do 19 Sep, 2019 17:59

Hast Du denn das letzte Video durchgehend mit der Fuji X-T3 gedreht? Das wäre ja für mich das beste Kaufargument ever...
Wenn man von "Cinematisch" sprechen kann dann ist das hier cinematisch.
Danke für Dein Feedback.

Nein, nicht alles mit der Fuji X-T3. Also beispielsweise alles in dem Schloß wo das Mädel mit Lederjacke oder alter Klamotte rumläuft ist mit der Fuji X-T3 gefilmt. Wobei die BTS-Takes wo ich auch zu sehen bin sind mit einer A7iii von einem Kumpel gedreht worden.
Der Rest ist kunterbunt.
Sehr viel wurde vor längerer Zeit mit einer 5D mkii per Stopmotion-Technik auf einem Slider per Langzeitbelichtung und HDR-Reihen gemacht, weil es schlicht zu dunkel war zum Filmen.
Anderes wurde mit FS700/FS5 und nem 4k Raw Rekorder gedreht. Oder ner A7sii, oder A7iii oder sogar nur einer A6500 (die Ministory zu Beginn). Sogar Gopro-Footage ist mal kurz drin. Und natürlich Drohnenfootage von einer Phantom 4 Pro.
Nicht zu vergessen einer AX-53 (die Nightshot-Sequenzen).

Die Fuji X-T3 macht für ihren Preis und für ihre Größe nen unglaublich guten Job. Aber durchgehend glücklich bin ich nicht. Viele Hauttöne sind je nach Lichteinfall sehr grünlich getintet. Und trotz 10bit manchmal nur schwer zu korrigieren. Zudem ist sie lange nicht so lichtempfindlich wie beispielsweise eine A7iii. Mit Speedbooster und schnellem WW geht es aber.




klusterdegenerierung
Beiträge: 13879

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von klusterdegenerierung » Do 19 Sep, 2019 19:33

@rptelevision
Macht ihr eigentlich auch reine Places Videos mit diesen footage, also in der Art das man sich die ganzen Räume eher wie ein r e a l e s t a t e daher kommt?

Klar ist dieses entering und die eigene Selbstdarstellung eine coole Sache, besonders wenn man mit sich werben möchte, aber ich würd mich gerne nur auf die Schönheit der Vergänglichkeit einlassen, sogar auch ohne Model.

Machst Du sowas auch?
"Es reicht nicht keine Ideen zu haben, man muß auch unfähig sein sie umzusetzen!"




r.p.television
Beiträge: 2938

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Do 19 Sep, 2019 19:40

klusterdegenerierung hat geschrieben:
Do 19 Sep, 2019 19:33
@rptelevision
Macht ihr eigentlich auch reine Places Videos mit diesen footage, also in der Art das man sich die ganzen Räume eher wie ein r e a l e s t a t e daher kommt?

Klar ist dieses entering und die eigene Selbstdarstellung eine coole Sache, besonders wenn man mit sich werben möchte, aber ich würd mich gerne nur auf die Schönheit der Vergänglichkeit einlassen, sogar auch ohne Model.

Machst Du sowas auch?
Ja, IMMER. Es gibt von jedem Raum Footage ohne Darsteller. Einfach um alles anbieten zu können. Und zwar aus allen Perspektiven. Gimbalshots, Details mit 50mm etc etc. Meine Festplatten quillen über ;-)

Ich würde sagen das meiste ist ohne Darsteller. Das wirkt hier natürlich anders, weil es in einem Kompendium doch besser wirkt wenn da Leute durchrennen. Alleine schon um Maßstäbe zu verdeutlichen. Und in so kurzer Zeit wirken die "Nur-Places"-Takes nicht so gut.

Bei einigen Orten war ich auch vor sehr langer Zeit. Noch lange bevor die Idee gereift ist das mit Model zu machen.

In den späteren, geplanten Episoden würde ich sagen dass es ein Verhältnis von 50:50 geben wird. Also es wird genug Einstellungen ohne Menschen geben, weil das mit genug Laufzeit ja auch eine sehr spezielle Stimmung generiert.




Mediamind
Beiträge: 387

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von Mediamind » Di 24 Sep, 2019 12:16

Meine Tante hatte einen verstorbenen französischen Ehemann und kennt familiäre Hintergründe solcher Immobilien aus persönlichem Erleben. Die alten Schmuckstücke sind in Teilen eine tonnenschwere Last für die Familien. Das Geld zur Instandsetzung fehlt und auch regelmäßig der Wille. Nicht jeder möchte sich in seinem Lebensentwurf mit einer solchen Bürde belasten. Freunde der Familie haben ein altes Schätzchen gekauft und nach 10 Jahren intensiver Arbeit die ersten Gäste empfangen. Die Arbeiten dauern weiter an und sind eher als Lebenswerk zu verstehen. Auf so etwas muss man stehen.
Deine Bilder helfen etwas zu konservieren, was sicherlich in Jahrzehnten nicht mehr so auffindbar sein wird. Eigentlich sind das Zeitdokumente, die in einer fernen Zukunft ggf. ganz anders rezeptiert werden.
Von Deinen Bildern habe ich mich anstecken lassen und eine verlassene Industrieanlage die seit Jahrzehnten vergessen vor sich gammelt aufgesucht. Ich bin aber nicht wirklich weit gekommen, durch Dornen und Brennnesseln mit halblanger Hose war die erste dumme Idee....
Alleine in ein undurchschaubares Gelände mit ein paar tausend Euro Equipment auf dem Rücken war die zweite....
Ich werde das noch einmal anders angehen, das Interesse ist geweckt.




r.p.television
Beiträge: 2938

Re: Passion für Lost Places

Beitrag von r.p.television » Di 24 Sep, 2019 13:06

@mediamind:

Ja, ich bin in den letzten 10 Jahren auch mehrmals an Besitzer herangetreten. Es gab ja doch eine knappe handvoll legaler Drehs in solchen Domänen. Die Geschichten die man dann hört sind wirklich traurig.
Grundsätzlich kann man sagen: Diese Gebäude konnten damals nur gebaut und unterhalten werden aufgrund von Apanagen und der Tatsache geschuldet, dass die Dienerschaft und die Bauern aussenherum wie Leibeigene dafür gebuckelt haben, dass es warm und sauber bleibt und nicht beginnt zu verfallen. Je nach Land wurden die meisten Adelstitel und somit auch die Apanagen um die 20er Jahre abgeschafft. Und so ist auch zu beobachten dass seit dieser Zeit diese Gebäude immer mehr aufgegeben wurden und verfallen. Auch alberne Gesetze wie die Luxussteuer auf Gebäudeerweiterungen wie Türme führte dazu, dass diese Gebäude oft warmsaniert wurden (gezielte Brandstiftung nach guter Feuerversicherung) oder solche Türme abgebaut wurden (weswegen in Deutschland heute die meisten Schlösser sehr schlicht und langweilig erscheinen).
Ein Schloß in den Ardennen hat im Winter bis zu 2000 Liter Heizöl am Tag verbraucht. Wer kann sowas heute bezahlen?

Von daher sind auch die wenigen Schlösser die heute noch mit voller Einrichtung existieren meist dem unausweichlichen Untergang geweiht. Das sind Zeitkapseln die nicht mehr lange existieren werden.
Ich bin in der Szene für die Infiltration von einigen angefeindet worden, weil die Aussenwirkung natürlich suggeriert dass man in ein Gebäude "eingebrochen" ist dass augenscheinlich bewohnt wirkt. Die Realität ist völlig anders. Man wünscht sich dann oft die Möglichkeit von Geruchsübertragung bei den Bildern, denn wie sehr dort bereits alles nach Moder, Schwarzschimmel und Tierexkrementen riecht lässt sich auf einigen Bildern nicht erahnen.

Zu den eigenen Versuchen: Kurze Hose ist IMMER eine ganz schlechte Idee :-) Es sei denn man muss zum Lost Place schwimmen. Am besten sind oft sehr enganliegende, dicke Jeans und ein Hoodie, wo man die Kapuze aufsetzt. Unangenehm im Sommer, aber besser als von tausend Moskitos zerstochen zu werden und zerfetzter Haut an den Armen.
Auch hier stelle ich immer wieder fest wie sehr Aussenstehende oder "Urbex-Rookies" die simple Tatsache unterschätzen wie sehr wildspriessende Natur zur allerbesten Gebäudesicherung werden kann. Viele haben keine Vorstellung was der Wildwuchs von Brombeersträuchern bereits nach 2 Jahren anstellt. Da braucht man selbst mit der Hilfe einer erwachsenen Machete eine Stunde um 30 Meter zurückzulegen. Das ist ne ganz andere Nummer als der vermeintliche Ausflug in die Natur wie es der Stadtmensch versteht, aber in Wahrheit nur aus nem cosy Spaziergang auf künstlichen Schotterwegen besteht.




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