Eine Kamera ist ein Werkzeug und nichts weiter. Es muss funktionieren und wie es aussieht, ist völlig egal oder: Meine Kamera ist Ausdruck meiner Persönlichkeit und auch wichtig für die Wirkung beim Kunden das Aussehen meiner Kamera ist daher von essentieller Bedeutung für mich. Zwei häufig gehörte, gegensätzliche Meinungen wer hat Recht ?
Es fehlt noch Option Nr. 3: Die Kamera muss möglichst klein und, mit maximalem Understatement, nach Amateurknipse aussehen, um bei dokumentarischen Aufnahmen bzw. mit Laien die Angstschwelle abzusenken. Die Blackmagic OG Pocket war in dieser Hinsicht perfekt:
...aber aktuell auch Kameras wie die z.B. der Osmo Pocket, die Sony A6700, Panasonic S9 und Nikon ZR.
"Wieso eigentlich überhaupt was drehen? Warum nicht jahrelang nur darüber philosophieren?" -stip
Kunde war äußerst knauserig mit seinem Auftrag. Selbst zwei Tage vor Dreh kamen Nachverhandlungen, um den Preis weiter nach unten zu drücken. Aber natürlich „Full HD, Kinoqualität, sonst können wir es ja gleich sein lassen!“ Das alles lief auf Selbstkostenpreis und weniger hinaus, aber Cheffe hatte nicht die Eier, einen vernünftigen Preis auszuhandeln.
Das Projekt fing an, sich nicht mehr zu rechnen…
Wir sind mit vollem Gerödel aufgeschlagen: Großes Vinten-Stativ, fette JVC-Kamera oben drauf, große Optik mit noch größerem Trichter, Sucher plus externer Monitor, jede Menge Kabelgezumsel drum herum. Extra Ton mit Mini-Recorder, schöne fette Klappe dazu, das macht schon was her.
Und stets daneben: Ein aktuelles, unauffälliges iPhone, Ministativ. Und noch ein Gimbal.
Erzählt haben wir, daß wir das iPhone „nur als Messinstrument für die korrekte Kalibrierung der chromatischen Aberrationen“ haben. (Klar wußten wir, daß das kompletter Bullshit ist…) Aber der Kunde hat genickt.
Die JVC war eine technisch veraltete Mini-DV aus dem Lager. Die haben wir pro forma mitlaufen lassen.
Gedreht haben wir im Grunde nur mit dem iPhone (Full HD). Eigentlich waren es zwei baugleiche iPhones, wir haben zwischendurch gewechselt. Im Schnitt haben wir nur das iPhone-Material benutzt.
Ton war sauber und dank Klappe kein Problem, ordentlich „Farbe & bunt“ drauf und der Kunde war am Ende mehr als zufrieden.
Fazit: Im Grunde sind BEIDE Meinungen völlig gerechtfertigt!
Also vllt. bin ich da jetzt alleine, aber ich finde diese Vorgehensweise echt nicht ok. Zuerst verhaut man seine Verhandlung, dann zieht man den Kunden über den Tisch. Selbst wenn der dann mit dem Ergebnis zufrieden war, käme ich in hundert Jahren nicht auf die Idee, so zu tun, als würde ich etwas so oder so zu machen. Ich meine das nicht als Angriff, sondern als ehrliche Meinung dazu...
interessanter Post - ja, die große Kamera mitnehmen und mit der kleinen drehen kommt glaube ich häufiger vor - und kann ja auch aus anderen Gründen sinnvoll sein:
z.B. um dem Kunden zu signalisieren: Die große Kamera steht für dich zur Verfügung aber wir drehen mit der kleinen, weil es ergonomisch sinnvoller ist ...
AndreasBuder hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 14:40
Also vllt. bin ich da jetzt alleine, aber ich finde diese Vorgehensweise echt nicht ok. Zuerst verhaut man seine Verhandlung, dann zieht man den Kunden über den Tisch. Selbst wenn der dann mit dem Ergebnis zufrieden war, käme ich in hundert Jahren nicht auf die Idee, so zu tun, als würde ich etwas so oder so zu machen. Ich meine das nicht als Angriff, sondern als ehrliche Meinung dazu...
Im Grunde hast du damit ja völlig recht!
Das war nicht mein Projekt, ich hatte da nicht den Hut auf, es war nicht meine Firma, nicht mein Auftrag.
Wir drehen inzwischen auch teurere Corporate-Sachen mit iPhone (Cine-Modus), DJI Osmo (und auch schon Luna Ultra) plus 249 Gramm-Drohne, vor allem für innen. Für Talking Heads eine A74 oder 5 mit XLR-Tonteil. Schön kompakt, im Flugkoffer reicht‘s dann sogar noch für Dolly und Parallax-Motorslider.
Was nicht kleiner wird, ist gutes Licht. Damit kann man immer noch die Bude voll stellen.
Die Kunden wissen heute, dass sie für‘s Ergebnis zahlen und nicht für den Weg dahin. Aber nicht alle.
Manche Kollegen ziehen immer noch ständig die Nummer „voller LKW, mindestens zwei Red und acht Leute“ für 10.000/Tag ab und kommen damit auch durch. Nur: wie lange noch? Und vor allem: wer verdient am Ende unterm Strich mehr?
Viele Wege führen nach Rom. Nur für einen Kamera-Christbaum just for the show bin ich definitiv zu alt. Das passt nur noch zur Generation Zauselbart plus Wollmützchen/umgedrehte Cap.
Viel wichtiger als der Look der dslm, finde ich ist das die dslm sich einfach und effizient bedienen lässt.
Das gilt für absolut alle Kameras.
Da gibt es schon Riesen Unterschiede und Blackmagic hat die Nase immer noch weit vorne (zumindest bei bezahlbaren Kameras),
was das ganze Kamera Menü anbelangt und auch was die Tools zur Bildkontrolle betrifft.
Gut wer mit der dslm auch gerne fotografiert, der will natürlich das sie dann auch nackt perfekt in der Hand liegt.
Der Look (wie eine Kamera ausschaut) ist, finde ich ist dabei eigentlich völlig egal.
Wie wichtig ist der Look / das Aussehen deiner DSLM?
Seien wir ehrlich, das ganze soll ja auch Spass machen.
Neue Technik macht Spass. Viele Knöpfe, Kabel und selbtgebastelte Verbindungen machen Spass. Sich eine „Profi“-Kamera zuzulegen und ggfls auch zu zeigen macht Spass. Nach neuen Produkten schauen und vergleichen macht Spass. „Würde ich die oder die nehmen?“
Ich hab diverse Filmprojekte mit DSLM gemacht. Jetzt verwende ich ein iPhone 17 Pro in einem kleinen Rig mit Moment Lens und ND Filtern und bin begeistert von diesem Setup. Auch eine Auftragsarbeit habe ich damit schon gemacht und niemand hat sich über das „kleine Equipment“ gewundert.
Da ich häufig mit Steadycam/Weste filme, wirkt es immer professionell bei mir :-) ;-)
Habe nicht den Eindruck, daß wenn man mit kleineren Kameras angewackelt kommt, die Leute Fragezeichen haben.
Das mag bei bestimmten Kundengruppen der Fall sein, daß groß auch besser wirkt, aber das sind Gruppen mit denen ich nichts zu tun habe und wo auch mehr Teams am Start sind als Solo-Menschen wie ich.
Ich sag mal wenn die gut aussieht, ist sie meist auch gut geriggt und funktional.
Nehmen wir mal die Kamera aus der Beitragsstartseite.
Viel zu hoch der Monitor. Und sehe ich da 2 Vmount Akkus gleichzeitig?
Wie lang soll der Dreh gehen? 2 Wochen?
Monitor vorn an den Griff und nach Möglichkeit keine Lücke zwischen Kamera und Akku.
Sprich einen schmalleren und kleineren Akku.
Ach und Linsen wenn es geht immer so kurz wie Möglich und welche die eine Tubus Form haben. Also beim Sensor schmaller sind als bei der Mattebox. Weil sonst sieht man schnell das es Fotolinsen sind.
Das ist übrigens auch etwas was ich an den kleinen Cooke Linsen unsexy finde. Die sehen einfach nicht cool aus. :-D
Das Kameraequipment hat unbestreitbar eine Außenwirkung. Vor ein paar Jahren war ich Berlin am Potsdamer Platz, um Fotos zu machen. Hinter mir war ein Bereich abgesperrt und ein paar Security-Leute liefen herum. Als ich mich dem Bereich näherte kam einer der Security-Leute auf mich zu und ich dachte, jetzt schickt er mich weg. Weit gefehlt, er sagte "Presse bitte her entlang" und schob mich hinter die Absperrung. Dort standen schon einige "Kollegen", die mich wohlwollend ganz nach vorne ließen. Da stand ich dann vor der Gesundheitsministerin, die mich freundlich anlächelte. Ich habe ein paar Fotos von ihr gemacht, denn ich wollte ja nicht unangenehm auffallen.
Ohne eine ziemlich große Kamera mit einem ordentlichen Tele darauf, wäre das wohl kaum passiert.
Was halt auch noch ein Punkt ist. ich arbeite eigentlich nichtmehr ohne externen Monitor. Mit nem Monitor kommt dann normalerweise auch ein Cage und zumindest ein Seiten und Top Handle (Top Handle aber hier auch optional). Dann hab ich nen VMount hinten dran und schon ist es halt nen Brocken.
Also klar sieht geil aus und ich hab bisher bei jedem Kunden immer nur positives Feedback allein beim Aufbau bekommen. Aber es ist nicht größer gemacht als es sein muss. FX3 ist ja ansich recht kompakt, aber am Ende mit Akku und Monitor, ist es halt dann doch wieder was größer. (Mit dem Vorteil für mehr Gewicht bei Handheld Sachen)
Das ganze ist ein Lerneffekt für den Kunden, keine Frage.
Wer meint das eine kleine vs große Kamera beim gegenüber überhaupt keinen Unterschied macht liegt meines Erachtens daneben.
Natürlich zählt am Ende das Ergebnis und das DSLMs oder auch iPhone mittlerweile visuell vielen größeren Boliden das Wasser reichen können wissen die meisten.
Nur die Gefahr besteht in der Übergangszeit in der Selbstüberschätzung des Kunden.
Weil der für den nächsten Auftrag womöglich den eigenen, internen PR Menschen vor den Karren spannt und selbiges Ergebnis wie vom Profi erwartet, getreu dem Motto: Der hatte doch auch "nur" ein iPhone oder Fotoapparat.
Naja und je nach Erwartungshaltung kann das dann entweder total schief gehen und der Profi wird doch wieder beauftragt - oder die Media Relations werden künftig In-House weiter gefahren und ausgebaut weil der Kunde merkt das er dort ohne Umwege selbst Herr über das Bild & Ton wird.
Die kleinen Mini Mikrofone und 32bit Spielereien erleichtern eben auch diese Ebene - wie das iPhone es im Bildbereich tut.
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Persönlich ist für mich Ergonomie und Effizienz mittlerweile an oberster Stelle... Am Ende des Tages sollte ich die Kamera beherrschen - und nicht sie mich.
Das kann aber sowohl eine DSLM oder auch 'ne größere Mühle sein die man bequem im rauen Alltag oder auch Mal auf einer Demo oder 'nem Regenguss einsetzen kann ohne beim ersten Tropfen Panik zu schieben...
Mit einem iPhone mag ich dennoch ungern drehen - das hängt aber auch vom Anforderungsprofil und den damit einhergehenden Aufgaben ab. Und eben der Usability - mir fehlt's da an visueller Kontrolle und Haptik.
Aber ich verstehe jeden der in der Reduktion auch wiederum einen Vorteil sieht und als Backup oder zweiter Blickwinkel isses in der Tat eine interessante Ergänzung.
Aber nochmal zur Ausgangsfrage... Vor 1-2 Jahren wurde ich manchmal schon darauf angesprochen wenn man plötzlich mit der DSLM ankam wo man vorher mit 'z.b. 'ner Broadcast Mühle aufschlug.
Mittlerweile scheint's dagegen fast überall angekommen und etabliert zu sein das Kameras auch "klein" sein können, sondern es eher vom Anwender und dessen Können abhängt.
Wie bei 'nem Rennfahrer eben... Ein solide ausgebildeter Fahrer kann sicher in verschiedenen Fahrzeugen einen Laien mit stärkerem Fahrzeug abziehen...
Ich sehe das wie Jott... den Christbaum just for the Show brauche ich nicht. Ich habe aber tatsächlich schon viele Leute kennengelernt die meinen, daß die Kamera das wichtigste sei und es ohne RED, oder Arri, nicht ginge.
Ich komme ja aus der Fotografie und bin da vielleicht ein wenig altmodisch, aber für mich fällt fasst alles bei dem man kein eigenes Licht macht in die Kategorie 'Knipsen' :) Ist natürlich überspitzt, aber wenn das Licht kacke ist, hilft auch die schönste Komposition/Framing, oder die beste Kamera, nicht. Beim Film ist es allerdings nochmal etwas komplexer, weil noch Ton, Schnitt usw. dazu kommt und das Bild nicht alleine im Fokus steht.
Fette Technik kann auch nach hinten losgehen. Mit Tourivisum und abgespeckter Ausrüstung - Stativ, Mikro, 3 Objektive, Mikros, DSLR-Kamera, Festplatten, kein Licht - . war ich in einem Land, wo es mit der Pressefreiheit übel ausschaut und ich dazu unwissend als Medienmensch getagt war. Am Flughafen wurde ich bei der Einreise befragt. Glücklicherweise war die Technik in einem unverdächtigen Reisekoffer und glücklicherweise schaute keiner nach. Das Projekt musste ich abblasen, auch weil die Leute ängstlich waren und habe wirklich "Geurlaubt". Bei der Ausreise das gleiche Spiel und ein zweites Mal hatte ich Glück, obwohl das Gepäck durchleuchtet wurde, nur halt vom Militärangehörigen und nicht vom Geheimdienst. Ich war selten so erleichtert, als meine Maschine endlich abhob. Von daher ist die aufkommende Smartphone + Objektive Variante nicht schlecht, außer dem Problem, dass noch immer Drehmaterial aus solch einem Land geschafft werden müsste und da ist das Internet natürlich reguliert oder oft am Ausfallen...
Zur Optik: das ist mir bei Kameras sehr egal, es geht mir ausschließlich um Ergonomie und Funktion. Genauso auch bei Steadycam/Weste geht es mir rein um Funktion.
Bin gar nicht der lifestyle Typ bei Kameras oder "beeindruckende Kamera".
Bei Schlagzeug war ich da anders, da habe ich schon auf Holzart und Sound Wert gelegt, aber auch auf die Lackierung geachtet beim Kauf (welches Finish) oder welche Böckchen und/oder Spannreifen montiert sind. Und bei Becken habe ich auch auf Optik geachtet, ich mochte am liebsten die Becken, die raw waren im Finish, also nicht abgedreht oder gar poliert.
cantsin hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 13:40
Es fehlt noch Option Nr. 3: Die Kamera muss möglichst klein und, mit maximalem Understatement, nach Amateurknipse aussehen, um bei dokumentarischen Aufnahmen bzw. mit Laien die Angstschwelle abzusenken. Die Blackmagic OG Pocket war in dieser Hinsicht perfekt:
...aber aktuell auch Kameras wie die z.B. der Osmo Pocket, die Sony A6700, Panasonic S9 und Nikon ZR.
ich weiss nicht wer diese theorie irgendwann mal aufgestellt hat und vor 10 Jahren war auch noch ein bißchen was dran, weil die leute bei allen Kameras die wie dslrs aussahen „nur“ an foto gedacht haben. Das ist nun aber schon lange nicht mehr so.
Heutzutage bist du mit so einer kleinen Kamera einfach nur ein creep, der heimlich auf spielplätzen filmt 😄
cantsin hat geschrieben: Fr 03 Jul, 2026 13:40
Es fehlt noch Option Nr. 3: Die Kamera muss möglichst klein und, mit maximalem Understatement, nach Amateurknipse aussehen, um bei dokumentarischen Aufnahmen bzw. mit Laien die Angstschwelle abzusenken. Die Blackmagic OG Pocket war in dieser Hinsicht perfekt:
...aber aktuell auch Kameras wie die z.B. der Osmo Pocket, die Sony A6700, Panasonic S9 und Nikon ZR.
Wichtiger Punkt. Wobei aus meiner Erfahrung Licht und Tonangel den stärksten Aufmerksamkeits-Faktor haben, den man in manchen Situationen vermeiden möchte. Ob ich mit einer kleinen Hybrid oder eine FX6 filme, hat da einen deutlich kleineren Effekt auf die Menschen vor der Kamera.
Brahmavata Smithee hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 14:33
Fette Technik kann auch nach hinten losgehen. Mit Tourivisum und abgespeckter Ausrüstung - Stativ, Mikro, 3 Objektive, Mikros, DSLR-Kamera, Festplatten, kein Licht - . war ich in einem Land, wo es mit der Pressefreiheit übel ausschaut und ich dazu unwissend als Medienmensch getagt war. Am Flughafen wurde ich bei der Einreise befragt. Glücklicherweise war die Technik in einem unverdächtigen Reisekoffer und glücklicherweise schaute keiner nach. Das Projekt musste ich abblasen, auch weil die Leute ängstlich waren und habe wirklich "Geurlaubt". Bei der Ausreise das gleiche Spiel und ein zweites Mal hatte ich Glück, obwohl das Gepäck durchleuchtet wurde, nur halt vom Militärangehörigen und nicht vom Geheimdienst. Ich war selten so erleichtert, als meine Maschine endlich abhob. Von daher ist die aufkommende Smartphone + Objektive Variante nicht schlecht, außer dem Problem, dass noch immer Drehmaterial aus solch einem Land geschafft werden müsste und da ist das Internet natürlich reguliert oder oft am Ausfallen...
Dafür wäre ich psychisch nicht gemacht. Allein das Risiko meine Frau und Kind evtl. lange Zeit oder gar nicht mehr wiederzusehen... never.
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 13:08
Brahmavata Smithee hat geschrieben: Sa 04 Jul, 2026 14:33
Fette Technik kann auch nach hinten losgehen. Mit Tourivisum und abgespeckter Ausrüstung - Stativ, Mikro, 3 Objektive, Mikros, DSLR-Kamera, Festplatten, kein Licht - . war ich in einem Land, wo es mit der Pressefreiheit übel ausschaut und ich dazu unwissend als Medienmensch getagt war. Am Flughafen wurde ich bei der Einreise befragt. Glücklicherweise war die Technik in einem unverdächtigen Reisekoffer und glücklicherweise schaute keiner nach. Das Projekt musste ich abblasen, auch weil die Leute ängstlich waren und habe wirklich "Geurlaubt". Bei der Ausreise das gleiche Spiel und ein zweites Mal hatte ich Glück, obwohl das Gepäck durchleuchtet wurde, nur halt vom Militärangehörigen und nicht vom Geheimdienst. Ich war selten so erleichtert, als meine Maschine endlich abhob. Von daher ist die aufkommende Smartphone + Objektive Variante nicht schlecht, außer dem Problem, dass noch immer Drehmaterial aus solch einem Land geschafft werden müsste und da ist das Internet natürlich reguliert oder oft am Ausfallen...
Dafür wäre ich psychisch nicht gemacht. Allein das Risiko meine Frau und Kind evtl. lange Zeit oder gar nicht mehr wiederzusehen... never.
Ja das ist bei mir auch so, würde mir ins Hemd machen und davon abgesehen, daß ich eh ungern reise, sind undemokratische Länder für mich eh tabu bzw. Länder wo es mit der Juristerei eher fragwürdig ist.
AndreasBuder hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 13:08
Dafür wäre ich psychisch nicht gemacht. Allein das Risiko meine Frau und Kind evtl. lange Zeit oder gar nicht mehr wiederzusehen... never.
Ja das ist bei mir auch so, würde mir ins Hemd machen und davon abgesehen, daß ich eh ungern reise, sind undemokratische Länder für mich eh tabu bzw. Länder wo es mit der Juristerei eher fragwürdig ist.
Ich liebe solche Reisen! Aber auch nur, weil die Organisationen, die mich einladen, wissen, wie man entspannt rein und rauskommt. Auf eigene Faust wäre ich viel vorsichtiger. Fragen zu den Kameras sind bei der Einreise Standard. In der Regel bin ich der überambitionierte Tourist.
toniwan hat geschrieben: Mo 06 Jul, 2026 16:33
Auf eigene Faust wäre ich viel vorsichtiger. Fragen zu den Kameras sind bei der Einreise Standard. In der Regel bin ich der überambitionierte Tourist.
Es gibt ja viele YouTuber, die fahren zb mit dem Fahrrad durch Länder, die eher als "kritisch" anzusehen sind und tlw. mit Situationen, die gar nicht so ohne sind.
Durch diese YouTuber bekommt man aber ziemlich interessante Einblicke in andere Länder, finde das ziemlich guten und auch mutigen Content, was die da machen.
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