Funless
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Funless » Fr 02 Aug, 2019 19:05

Das ist meiner Meinung nach eine sinnvolle Vorgehensweise.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




Frank Glencairn
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Frank Glencairn » Fr 02 Aug, 2019 20:20

iasi hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 18:22
https://champ-magazine.com/art/robby-muller/
Und was hat der Müller damit zu tun?




pillepalle
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von pillepalle » Fr 02 Aug, 2019 23:03

Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG




Drushba
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Drushba » Sa 03 Aug, 2019 15:00

pillepalle hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 23:03
Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG
Da muss ich Iasi Recht geben. Diese Diskussion um Dynamikumfang hatten wir schon. Freunde der Zeichnung im Bild vs Freunde der "künstlerischen Freiheit" alles absaufen zu lassen.
pillepalle hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 23:03
Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern.
Dokumentaristen vs Lügner. Nicht umsonst wenden sich die Verschwörungstheoretiker und Trump-Befürworter (!) dieses Forums gegen den klassischen Dokfilm und dessen Ethos, zu zeigen was ist, wahrhaftig zu bleiben und wenn immer möglich nicht einzugreifen. Klar möchten Verschwörungsfreunde nur Geld verdienen und nehmen jede Lüge in Kauf, dichten sich Texte zusammen und suchen in Ruhe passende Bilder - das machen sie in ihrer Freizeit ja auch, wenn sie in Foren oder auf Facebook hetzen. Aber ich denke solche windigen Leute haben IMHO den Job hinter der Kamera verfehlt und wären als halbseidene Investmentmakler obendrein finanziell besser bedient.) Für echte Dokfilmer ist die Wahrheit an sich ein Wert, die es allen erdenklichen kulturellen Gründen zu verteidigen gilt, vor allem in dieser historischen Phase der flächendeckenden Volksverhetzung.


Zum Thema: Ich erinnere mich noch an den Aufschrei, als die Nachfolgecam der BMCC statt 13 nur 12 Blenden hatte. Bis heute gilt diese Baureihe als nahezu unverkäufliche Langweiler...) Zudem: Blackmagic Cams der ersten Generation waren billig verarbeitet, fallen daher öfters aus und der notwendige Service ist grottenschlecht. Bei einem ersten Dreh 2013 hat es uns zwei von drei Cams geschossen, weil wir mit Backup-Ninjas gearbeitet hatten. Das vertrug irgendein internes Bauteil nicht und schmorte durch. Der Blackmagic "Service" verlangte 1500 Euro Reparatur - bei einem Kaufpreis von 2500 Euro.)) Sowas bleibt hängen und Blackmagic ist daher die nächsten 10 Jahre raus für mich. Die Cams werden von Elektronikingenieuren gebaut und vertrieben, Service und Fieldtauglichkeit ist nicht deren erste Agenda. Auf der anderen Seite kostet eine gebrauchte C300 Mark II derzeit ungefähr das Gleiche, so ab netto 5000 bei vollem Canonservice weltweit, kann mit kleinen Akkus betrieben werden und wenn man möchte gibts RAW obendrein. Auch Panasonic spreche ich aus eigener Erfahrung mehr Servicekompetenz zu als Blackmagic. Daher wäre eine S1 für mich immer erste Wahl über eine Blackmagic und bei größerem Budget eine gebrauchte Canon C300 Mark II oder Sony FS7.
"Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen." Thomas von Aquin 1225-1274




Funless
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Funless » Sa 03 Aug, 2019 15:24

Drushba hat geschrieben:
Sa 03 Aug, 2019 15:00
pillepalle hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 23:03
Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG
Da muss ich Iasi Recht geben. Diese Diskussion um Dynamikumfang hatten wir schon. Freunde der Zeichnung im Bild vs Freunde der "künstlerischen Freiheit" alles absaufen zu lassen.
pillepalle hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 23:03
Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern.
Dokumentaristen vs Lügner. Nicht umsonst wenden sich die Verschwörungstheoretiker und Trump-Befürworter (!) dieses Forums gegen den klassischen Dokfilm und dessen Ethos, zu zeigen was ist, wahrhaftig zu bleiben und wenn immer möglich nicht einzugreifen. Klar möchten Verschwörungsfreunde nur Geld verdienen und nehmen jede Lüge in Kauf, dichten sich Texte zusammen und suchen in Ruhe passende Bilder - das machen sie in ihrer Freizeit ja auch, wenn sie in Foren oder auf Facebook hetzen. Aber ich denke solche windigen Leute haben IMHO den Job hinter der Kamera verfehlt und wären als halbseidene Investmentmakler obendrein finanziell besser bedient.) Für echte Dokfilmer ist die Wahrheit an sich ein Wert, die es allen erdenklichen kulturellen Gründen zu verteidigen gilt, vor allem in dieser historischen Phase der flächendeckenden Volksverhetzung.
Ist ja alles schön und gut nur geht‘s iasi bei seinem „Standpunkt“ nicht um Dokumentation, sondern um szenische Produktion.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




pillepalle
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von pillepalle » Sa 03 Aug, 2019 23:52

Drushba hat geschrieben:
Sa 03 Aug, 2019 15:00
Dokumentaristen vs Lügner. Nicht umsonst wenden sich die Verschwörungstheoretiker und Trump-Befürworter (!) dieses Forums gegen den klassischen Dokfilm und dessen Ethos, zu zeigen was ist, wahrhaftig zu bleiben und wenn immer möglich nicht einzugreifen. Klar möchten Verschwörungsfreunde nur Geld verdienen und nehmen jede Lüge in Kauf, dichten sich Texte zusammen und suchen in Ruhe passende Bilder - das machen sie in ihrer Freizeit ja auch, wenn sie in Foren oder auf Facebook hetzen. Aber ich denke solche windigen Leute haben IMHO den Job hinter der Kamera verfehlt und wären als halbseidene Investmentmakler obendrein finanziell besser bedient.) Für echte Dokfilmer ist die Wahrheit an sich ein Wert, die es allen erdenklichen kulturellen Gründen zu verteidigen gilt, vor allem in dieser historischen Phase der flächendeckenden Volksverhetzung.
Haha... selten so einen Stuss gelesen. Ich hoffe das nicht alle 'Hüter der Wahrheit' (also die Irren die meinen sie gepachtet zu haben) in solchen Stereotypen denken. Und wenn es mit der Wahrheit doch nicht so einfach sein sollte, dann bliebe am Ende nur noch der Titel 'Hüter des schlechten Bildes' übrig... aber jeder so wie er mag. Wünsche euch eine Kamera mit ganz viel Dynamikumfang damit ihr endlich eurer Warheit auf die Spur kommen könnt ;)

VG




iasi
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von iasi » So 04 Aug, 2019 11:52

Funless hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 16:18

Glaubst du wirklich im Ernst, dass Marlon Brandos Gesicht bei diesem Take nicht gezielt geleuchtet wurde? Und bei Apocalypse Now hatten sie sogar eine Menge Zeit, weil sie sich diese dafür einfach genommen haben und das u.a. auch ein Grund dafür war weshalb die Produktionskosten damals ins bodenlose explodiert sind. Weißt du, es wäre deiner "Argumentation" wirklich weitaus förderlicher wenn du dich an Beispielen bedienen würdest, die nicht von jedem Idioten innerhalb von Sekunden via Google widerlegt werden können.
Bei 6:20 ist kein Brandon zu sehen.

Es wäre schon förderlich, wenn du dir auch die genannten Beispiele ansehen würdest.




iasi
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von iasi » So 04 Aug, 2019 11:55

Frank Glencairn hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 20:20
iasi hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 18:22
https://champ-magazine.com/art/robby-muller/
Und was hat der Müller damit zu tun?
Tja - Müller war jemanden, der immer auch das vorhandene Licht nutze, die natürliche Lichtstimmung.
Er hatte ein Auge für Licht.

Eben das Gegenteil zu: Ich mach erst alles dunkel und leuchte dann aus.




Funless
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Funless » So 04 Aug, 2019 11:57

iasi hat geschrieben:
So 04 Aug, 2019 11:52
Es wäre schon förderlich, wenn du dir auch die genannten Beispiele ansehen würdest.
Habe ich mir angesehen und sind bedauerlicherweise keine Bestätigung für deine „Theorie“. Sobald du endlich beginnst eine Diskussion sachlich und nicht polemisch zu führen können wir gerne weiter miteinander diskutieren.
MfG
Funless

Cliff Booth hat geschrieben:Everybody who kills anybody accidentally goes to jail. That‘s called manslaughter.




cantsin
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von cantsin » So 04 Aug, 2019 12:10

iasi hat geschrieben:
So 04 Aug, 2019 11:55
Tja - Müller war jemanden, der immer auch das vorhandene Licht nutze, die natürliche Lichtstimmung.
Er hatte ein Auge für Licht.

Eben das Gegenteil zu: Ich mach erst alles dunkel und leuchte dann aus.
Hier ist ein Polaroid, mit dem Müller das Licht eines Filmsets skizzierte:

Bild

Wie man sieht, war er alles andere als ein Run-and-Gun-Kameramann, der die Lichtsetzung dem Zufall oder der Postproduktion überließ.

Man sieht auch, dass er mit 10 Blenden Dynamikumfang auskam.




iasi
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von iasi » So 04 Aug, 2019 12:12

pillepalle hat geschrieben:
Fr 02 Aug, 2019 23:03
Na ja, eigentlich sind die Standpunkte ja klar... iasi meint ihm reichen die heutigen Kameras mit 12, 13, oder 14 Blenden Dynamik nicht aus um seine Filme zu machen, weil es dann immer noch seltene Situationen geben kann die die Kamera nicht bewältigt. Und weil er sich zur Maxime gemacht hat möglichst authentisch zu sein, darf er natürlich auch nichts an seiner 'Wirklichkeit' verändern. Also quasi so drehen wie es die Fliege an der Wand tun würde ;)

Ich verstehe ja das viele Leute heutzutage als 'One-Man-Band' unterwegs sein müssen und dann nicht die Möglichkeit haben viel zu machen. Aber das sind dann doch immer eher Notlösungen (in der Regel aus Kostengründen) und keine Beispiele dafür wie man es besonders gut macht. Für Licht hat man keine Zeit, für den Ton auch nicht. Da muss das Kameramikro reichen usw... man macht einen Kompromiss nach dem anderen und am Ende ist dann die Technik schuld die für das suboptimale Ergebnis verantwortlich gemacht wird.

VG
Im Gegenteil. Iasi meint, dass die heutigen Kamera wunderbar dafür ausreichen.

Es geht auch nicht um "One-Man-Band", sondern darum, vorhandene Lichtstimmungen zu nutzen. Ich stelle mich mit der Kamera eben nicht gegenüber dem Fenster auf und filme dann im Weitwinkel die Personen zwischen Kamera und Fenster in der Raummitte.

Das Tolle an den heutigen Kameras ist doch ihre hohe Empfindlichkeit, die es mir auch erlaubt mit dem Licht, das durchs Fenster den Raum beleuchtet, nicht mit Offenblende arbeiten zu müssen. Wenn das Feuer unter dem Topf den hinteren Bereich des Raumes noch leicht erhellt, dann hat dies eine andere Wirkung, wie wenn ich all dies mit Kunstlicht nachbilden möchte - was man dann aufgrund des Aufwands dann eh nicht tut.

Auch bei Außenaufnahmen ist der (verdammt kurze) Moment am Morgen, kurz bevor die Sonne aufgeht, etwas, das man in verschiedenen Einstellungen einfangen möchte.
Nicht jeder hat den Luxus hierfür mehrere Drehtage nutzen zu können.




iasi
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von iasi » So 04 Aug, 2019 12:34

cantsin hat geschrieben:
So 04 Aug, 2019 12:10
iasi hat geschrieben:
So 04 Aug, 2019 11:55
Tja - Müller war jemanden, der immer auch das vorhandene Licht nutze, die natürliche Lichtstimmung.
Er hatte ein Auge für Licht.

Eben das Gegenteil zu: Ich mach erst alles dunkel und leuchte dann aus.
Hier ist ein Polaroid, mit dem Müller das Licht eines Filmsets skizzierte:

Bild

Wie man sieht, war er alles andere als ein Run-and-Gun-Kameramann, der die Lichtsetzung dem Zufall oder der Postproduktion überließ.

Man sieht auch, dass er mit 10 Blenden Dynamikumfang auskam.
Ein Kameramann, der das vorhandene Licht mit einbezieht, ist sicherlich kein Run-and-Gun-Kameramann.
Paris, Texas zeigt Beides: Momente, bei denen das vorhandene Licht das Bild bestimmt, und eben auch ausgeleuchtete Filmsets.

10 Blenden Dynamikumfang sind viel.




pillepalle
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von pillepalle » So 04 Aug, 2019 12:46

@ iasi

Das klang vor ein paar Posts aber noch ganz anders, als Du über die 20 Blenden Dynamik Kamera schwadroniert hast ;)

Außerdem hat doch niemand Behauptet 'on location' erst mal alles dunkel zu machen (das macht man nur im Studio so) und das vorhandene Licht überhaupt nicht zu nutzen. Natürlich nutzt man es soweit es geht, aber da wo es nicht mehr geht versucht man es eben mit den Mitteln die einem zur Verfügung stehen trotzdem hinzukriegen. Und je mehr Möglichkeiten man hat, desto besser wird's in der Regel auch. Da beschwert man sich doch nicht über die Kamera, die den Kontrastumfang nicht bewältigt bekommt.

Und wie gesagt, ich kann wunderbar damit leben wenn irgend jemand aus Prinzip, oder weil er meint damit der Wahrheit irgendwie näher zu kommen, gar nichts macht und nur drauf hält. Aber das dann als die einzig Wahre Methode anzupreisen und alles andere als unwahre Hochglanz-Filmchen darzustellen, ist schon ziemlich albern.

VG




iasi
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Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von iasi » So 04 Aug, 2019 12:55

pillepalle hat geschrieben:
So 04 Aug, 2019 12:46
@ iasi

Das klang vor ein paar Posts aber noch ganz anders, als Du über die 20 Blenden Dynamik Kamera schwadroniert hast ;)

Bitte was?

Wo hab ich denn über 20 Blenden Dynamik gesprochen?

Da müsste ich ja jemanden mit dunkelm Hemd in einen Raum mit nur einem Fenster stellen und in Richtung der Kamera blicken lassen, während im Hintergrund eine Person mit weißem Hemd draußen in der prallen Sonne steht. :)




pillepalle
Beiträge: 1193

Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von pillepalle » So 04 Aug, 2019 13:07

@ iasi

Ah, sorry. Habe Dich mit Drushba verwechselt, der sich im Panasonic S1 Thread eine Dokumentarfilmkamera mit 18+ Blenden wünschte...

VG




Rick SSon
Beiträge: 882

Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Rick SSon » Mo 14 Okt, 2019 12:33

" punktet die im Vergleich kompakte Panasonic S1 bei Available- und Lowlight-Light Aufnahmen und dürfte damit vor allem für mobiles Arbeiten die erste Wahl sein."

Vll. beim Bild. Beim Rolling Shutter siehts wieder ganz anders aus.




Rick SSon
Beiträge: 882

Re: Dynamikumfang: Blackmagic Ursa Mini Pro G2 vs Panasonic S1 - 4K RAW S35 vs 10 Bit V-Log Vollformat

Beitrag von Rick SSon » Mo 14 Okt, 2019 12:42

rob hat geschrieben:
Do 01 Aug, 2019 12:58
Hallo iasi,

Danke fürs Danke.

Wir haben keine Hilghlightrecovery-Funktion bei der Ursa genutzt. Resolve dürfte ja bereits recht gut hin auf BMD RAW-Material optimiert sein - das wäre dann noch mehr "Heimvorteil" und es soll ja möglichst fair hier bleiben.

Auch führt die Recovery Funktion nicht immer automatisch zu besseren Ergebnissen ...

Viele Grüße

Rob/
slashCAM
sehe ich nicht so. Für mich als User ist interessant was ich am Ende rausholen kann. Meine Erfahrung hat gezeigt das dort die größten Unterschiede liegen, weil manche Kameras eben "out of the Box" ganz ansehnliches Material ausspucken, andere brauchen ein bißchen mehr Liebe, belohnen dich aber am Ende mit erfreulichen Ergebnissen.

Aber ich hab auch immernoch das Gefühl ihr hyped die S1/S1H hier aus slashcam ganz schön in den Himmel und das auf einer Grundlage, die eher die Panasonics bevorteilen.




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