PowerMac
Beiträge: 7488

Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von PowerMac » Mo 25 Feb, 2019 23:19





Jott
Beiträge: 18073

Re: Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von Jott » Di 26 Feb, 2019 08:13

Und gedreht auch noch in völlig überholtem ProRes (schon wieder Apple, würg!) mit einer Kamera, die nicht mal 4K kann. Möge ein wunderschöner Thread beginnen.




Darth Schneider
Beiträge: 5350

Re: Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von Darth Schneider » Di 26 Feb, 2019 08:19

Hm..Seien wir doch froh das weder die Auflösung noch das verwendete Kompressionsverfahren bei den Oscars scheinbar eine grosse Rolle spielt.
Dann haben weniger gut betuchte Filmemacher auch eine Chance.
Und was jetzt an ProRes so überholt sein soll verstehe ich nicht wirklich und auch nicht warum Apple jetzt nur (würg) sein soll.
Das ist ja nicht der erste Film der auf Final Cut geschnitten wurde und was gewonnen hat...
Gruss Boris
„Nothing travels faster than the speed of light, with the possible exception of bad news, which obeys its own special laws.“
Douglas Adams




dosaris
Beiträge: 1284

Re: Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von dosaris » Di 26 Feb, 2019 09:26

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 26 Feb, 2019 08:19
Und was jetzt an ProRes so überholt sein soll verstehe ich nicht wirklich
ProRes wurde vor mehr als 12 Jahren designed für eine Hardware-Generation, die noch
deutlich weniger Rechenleistung hatte. Dessen IntraFrame-encoding war einfacher zu handhaben
(CPU- u Speicheraufwand) als die InterFrame-Codierung vom aktuellen H.264/H.265/VP9 etc.
Bei gleicher Datenrate gab's aber eben noch weniger Bildqualität.
Bei H.264 & Co wird parallel zum linearen Verarbeitungsprozess noch eine Index-liste
geführt (CPU-u Speicher-Aufwand), da die Frames auch in verwürfelter Reihenfolge
hereinkommen können.

Dies ist mit der heutigen CPU-generation alles kein Problem mehr.




motiongroup
Beiträge: 3200

Re: Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von motiongroup » Di 26 Feb, 2019 09:37

Schnarch.... irgendwelche Neuigkeiten betreffend Prores?.. also weiter wie bisher ...off




R S K
Beiträge: 1435

Re: Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von R S K » Di 26 Feb, 2019 10:56

Darth Schneider hat geschrieben:
Di 26 Feb, 2019 08:19
Hm..Seien wir doch froh das weder die Auflösung noch das verwendete Kompressionsverfahren bei den Oscars scheinbar eine grosse Rolle spielt.
Dann haben weniger gut betuchte Filmemacher auch eine Chance.
Und was jetzt an ProRes so überholt sein soll verstehe ich nicht wirklich und auch nicht warum Apple jetzt nur (würg) sein soll.
Neu hier? 😂
Du hast schon noch gesehen wer das geschrieben hat, oder?


dosaris hat geschrieben:
Di 26 Feb, 2019 09:26
Dies ist mit der heutigen CPU-generation alles kein Problem mehr.
Abgesehen davon, dass die Masse wenig mit CPU sondern GPU zu tun haben, klar. Insofern dir, je nach Rechner und Auflösung, nur 1-2 Streams, wenig bis keine Effekte (zb. Farbkorrekturen), Graphiken etc., gleichzeitig durchgehend Echtzeit und/oder volle Auflösung brauchst… dann brauchst du auch nicht transcodieren. 😏

- RK
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Jott
Beiträge: 18073

Re: Wie Oscar Gewinner 'Skin' mit FCPX geschnitten wurde

Beitrag von Jott » Fr 01 Mär, 2019 08:11

Die Anmerkung zu ProRes oben war ironisch. Ich dachte, das versteht jeder, sorry.

Selbstverständlich ist ProRes weltweit Produktionsstandard und nicht aus Versehen in Arri-Kameras und allen anderen Cine-Kameras zu finden, von Haus aus oder als Option.

Und wieso niemand über AVIDs sehr ähnliches DNxHD herzieht, das genauso „uralt“ ist, wird immer rätselhaft bleiben.

Der Gedanke, in einem Videostrom die Einzelbilder als solche abzuspeichern, ohne irgendwelche mathematischen Bezüge zu Nachbarframes, ist auch nach all den Jahren unverändert aktuell und sinnvoll. Und wird es (neben raw) auch bleiben.

Das ermöglicht unter anderem völlig problemlosen 4K-Schnitt unterwegs - auch mit intensivem Gebastel am Bild, nicht etwa nur Hartschnitte - auf preiswerten Laptops statt aufgeplusterten „Workstations“. Und vieles mehr. Und wenn ProRes - wie im Oscar-Bespiel - sowieso direkt aus der Kamera kommt, gibt es im NLE natürlich auch nichts im Hintergrund (oder gar völlig old-school vor dem Schnitt) zu transcodieren.

Dass auf halbwegs potenten Laptops mit aktuellen Schnittprogrammen auch H.264 schon länger nicht mehr zum Schneiden umcodiert werden muss, ist ja auch klar. Aber zäher als mit „echten“ Einzelframes bleibt es immer.




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