Ja, darum "Newton 2.0". Für den Newton wurden ja auch die Basistechnologien eines Touchscreen-Mobilgeräts mit maßgeschneidertem User Interface entwickelt, das dann erst 14 Jahre später im iPhone seine sinnvolle Implementation hatte.
Schnöde via Powerbank:
https://us.shop.xreal.com/products/xreal-neoPassend dazu wurde der XREAL Neo vorgestellt. Hierbei handelt es sich um einen Power-Hub, der eine 10.000 mAh starke Powerbank mit DisplayPort-Video-Pass-Through kombiniert. Das Zubehör richtet sich vorwiegend an Nutzer von Handhelds wie der Nintendo Switch oder der Switch 2, da diese nun ohne Dock direkt mit der AR-Brille verbunden werden können. Der Hub unterstützt einen Output von bis zu 45 Watt am Netzteil oder 20 Watt im Akkubetrieb. SteamDeck-Nutzer können so 1200p bei 120 Hz auf die Brille bringen.
Herrlich. Er zieht die Newton-Karte und merkt nicht, dass er dir damit freiwillig das beste Argument liefert.cantsin hat geschrieben: ↑So 04 Jan, 2026 21:49Ja, darum "Newton 2.0". Für den Newton wurden ja auch die Basistechnologien eines Touchscreen-Mobilgeräts mit maßgeschneidertem User Interface entwickelt, das dann erst 14 Jahre später im iPhone seine sinnvolle Implementation hatte.
Ich bleibe auch dabei, dass Apple nie eine VR-, sondern eigentlich eine AR-Brille entwickeln wollte. (Dazu gibt es über Jahrzehnte hinweg konsistente Aussagen von Apples Management.) Bei AR sehe auch ich eine große Zukunft. VR wird immer ein Nerd-Spielzeug bleiben.
😂… hat er natürlich nicht.
Genau das ist ja der Punkt. Vision Pro ist konzeptionell AR – nur mit einem VR-Formfaktor als technischem Zwischenschritt. Passthrough, Raumverankerung, stabile Okklusion, Hand- und Eye-Tracking, keine Controller, keine abgeschotteten Fantasiewelten als Primärusecase. Das ist alles sehr weit weg von klassischem VR.Das ist so was von AR. Nur halt im Taucherbrillendesign, damit kann man nicht in der „Reality“ rumlaufen, nur auf dem Sofa kleben. Der nächste Schritt kann nur etwas sein, mit dem man vor die Tür gehen kann.
Beim Newton wurden zentrale Basistechnologien und Interaktionskonzepte entwickelt, die damals technisch noch nicht tragfähig waren und erst Jahre später sinnvoll umgesetzt werden konnten.
Nicht die Interfaces sind Bullshit, sondern die Umsetzung in einer untauglichen Technologie - beim Newton in einem PDA ohne Telefon/Netz und (für seine Basiskonzepte wie Handschrifterkennung etc.) ausreichend leistungsfähige Soft- und Hardware, beim Vision Pro die aufwändige, klobige und unergonomische Emulation von AR durch VR.Dass genau diese Arbeit später im iPhone aufgegangen ist, zeigt ja gerade, dass solche Plattformen nicht „Bullshit“, sondern notwendige Vorstufen sind.
Interessant ist, dass du hier eigentlich zwei völlig widersprüchliche Apple-Narrative gleichzeitig verwendest. 🤦🏼♂️ Einerseits sagst du, Apple habe historisch nie unreife Technologien selbst auf den Markt gebracht, sondern andere machen lassen und sei dann erst mit runden Produkten eingestiegen. Andererseits führst du den Newton als Gegenbeispiel an – also genau den Fall, in dem Apple sehr wohl früh eine Plattform gebaut hat, inklusive OS, UI und neuer Interaktionsmodelle.
Ähm… der Punkt mit dem „visuellen Spektakel“ als Maßstab greift ausgerechnet bei Apple zu kurz. Gaming ist für Vision Pro ziemlich offensichtlich nicht der zentrale Treiber. Ja, es gibt Spiele, ja, es gibt inzwischen Controller-Support – aber eher als Zugeständnis an Erwartungen, nicht als Kernstrategie.
Überdimensioniert (im Sinne von teurer Technik mit kurzen Nutzungszyklen) und gleichzeitig noch zu schwach, um die Massen mitzunehmen. Falls die Geräte für die Massen überhaupt erschwinglich sind. Ein Fest für Nerds, aber nichts für Otto-Normal. Das ist quasi die Geschichte vom Heimcomputer und des PCs bis hinein in die 90er, vielleicht sogar bis in die 2000er.
Die Frage ist halt, was es braucht, um erfolgreich Standards zu setzen.R S K hat geschrieben: ↑Mo 05 Jan, 2026 17:16 Der Punkt mit dem „visuellen Spektakel“ als Maßstab greift ausgerechnet bei Apple zu kurz. Gaming ist für Vision Pro ziemlich offensichtlich nicht der zentrale Treiber. Ja, es gibt Spiele, ja, es gibt inzwischen Controller-Support – aber eher als Zugeständnis an Erwartungen, nicht als Kernstrategie.
Das "fast unüberwindbar" soll sich auf die Erwartungen an neue Produkte beziehen: Wenn die Eigentümer (d.h. die Aktienbesitzer) quasi verlangen, dass ein neues Produkt in kürzester Zeit ähnliche Renditen wie das iPhone abwirft, dann ist das eine enorme Hürde.R S K hat geschrieben: ↑Mo 05 Jan, 2026 17:16 Schwierig ist es definitiv. „Fast unüberwindbar“ wäre es nur dann, wenn man davon ausgeht, dass der heutige Formfaktor und die heutige Nutzung schon das Ziel sind. Danach sieht es bei Apple allerdings nicht aus. Das ist nur wieder das typisch zynische Wunschdenken der üblichen Verdächtigen.
Der Newton wurde in einer Phase entwickelt, in der Apple eigentlich nicht mehr Apple war - unter dem Management des ex-Pepsi Cola-Chefs John Sculley, damals mit am Boden liegenden Aktienkurs und einer total verirrten Produktstrategie inkl. der Lizenzierung von Macs an Clone-Anbieter wie Power Computing. (Ich weiß es noch aus eigener Erfahrung, damals u.a. als Jobber im Gravis-Kundensupport.) Und lustigerweise war es damals eine andere (teilweise von Ex-Apple-Mitarbeitern gegründete) Firma, Palm, die das Newton-Konzept damals auf eine nutzer- und praxistaugliche und kompakte Form herunterbuchstabierte, und dessen PalmOS-User-Interface ein de-facto-Prototyp des ersten iPhone-Interfaces war.R S K hat geschrieben: ↑Mo 05 Jan, 2026 17:16Interessant ist, dass du hier eigentlich zwei völlig widersprüchliche Apple-Narrative gleichzeitig verwendest. 🤦🏼♂️ Einerseits sagst du, Apple habe historisch nie unreife Technologien selbst auf den Markt gebracht, sondern andere machen lassen und sei dann erst mit runden Produkten eingestiegen. Andererseits führst du den Newton als Gegenbeispiel an – also genau den Fall, in dem Apple sehr wohl früh eine Plattform gebaut hat, inklusive OS, UI und neuer Interaktionsmodelle.
Was Apple nach der Rückkehr von Jobs gelernt hat, ist, keine Technologiestudien mehr auf den Markt zu bringen, sondern immer praxistaugliche, kompakte Produkte. Und die in der ersten Version erst minimalistisch und mit eher reduziertem, aber in sich stimmigen Funktionsumfang auf den Markt zu bringen und dann schrittweise über die Gerätegenerationen funktional auszubauen. So geschehen bei dem iPod, dem iMac, dem iPhone und dem iPad. Die Vision Pro war das erste Produkt, bei dem Apple von dieser Linie abgewichen ist. Daher "Newton 2.0".Der Newton ist aber kein Beweis gegen solche Vorstufen, sondern eher dafür, dass Apple genau daraus gelernt hat.
Dann wäre es wohl logisch, die Vision Pro zu killen und zu sehen, wie man deren besten Bedienkonzepte und Technologien ausschlachtet und in vielleicht 7 Jahren in eine kleine Brille kriegt, die man (wie Meta jetzt noch klobig, unbeholfen und als absolut 'undesirable gadget') in ein Ray Ban- bzw. Optiker-übliches Gestell kriegt, im Alltag tragen kann und das als AR-Overlay für optische Gläser funktioniert. Und dann mit ganz simplen, sofort einleuchtenden Praxisvorteilen wie z.B. Kartennavigation beim Auto- und Fahrradfahren ohne seitlich auf einen Smartphone-Bildschirm blicken zu müssen, Echtzeit-Untertitel beim Lesen fremdsprachiger Texte oder sogar bei Gesprächen etc.pp.Dass Jobs ihn gekillt hat, lag weniger an der Idee als an der damaligen Lage des Unternehmens und der technischen Unreife! Die Konzepte verschwanden ja nicht – sie reiften weiter und tauchten später in deutlich besser geeigneter Hardware wieder auf.
Ich vermute mal, Apple hatte nach anderthalb Jahrzehnten AR-Entwicklung (das erste AR-Patent der Firma ist von 2010) und dafür verbranntem Geld von seinen Großaktionären Feuer unter dem Arsch gekriegt, nicht noch länger zu warten und endlich ein Produkt zu liefern. Und man hat dann die Release einer Technologiedemo dem Szenario vorgezogen, seine AR-Forschung und -Entwicklung, wie das "Apple Car", ganz zu begraben.Vision Pro passt auffallend gut in dieses Muster: kein Konsumprodukt, sondern ein bewusst überdimensionierter Technologieträger, um Interaktion, Wahrnehmung und räumliche UI überhaupt erst systematisch zu entwickeln.
Lies mal richtig. (Schreiben ist ja auch nicht so Deine Stärke.) Ich hatte deutlich geschrieben, was meine Vermutung ist, während Du hier spekulative Fässer aufmachst und von Apples angeblicher "Absicht" faselst. Beleg die doch mal. Nee, wird nicht gehen. (Allerhöchstens mit einem halluzinierenden KI-Bot.)
https://www.heise.de/news/Bericht-zur-V ... 77340.htmlWie Macrumors unter Berufung auf informierte Kreise schreibt, habe Apple das Gerät „so gut wie aufgegeben, nachdem das M5-Modell das Interesse an dem Gerät nicht wiederbeleben konnte”. Offenbar sei die Arbeit an der Vision Pro eingestellt und das Vision-Pro-Team selbst auf andere Teams aufgeteilt worden, so der Bericht. So ist Mike Rockwell, der als einer der Erfinder der Technik gilt, schon seit dem Frühjahr 2025 für Siri verantwortlich. [...]
Apple soll intern weiter an Smartglasses arbeiten. Dies war auch die ursprüngliche Idee: Die Vision Pro sollte den Startpunkt eines ganzen „Spatial Computing”-Ökosystems bilden.

