slashCAM
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Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von slashCAM » So 01 Dez, 2019 16:15


Chris Zwar veröffentlicht gerade auf ProVideoCoalition eine sehr ausladende Serie zur Performancesteigerung in After Effects. Dabei fängt er wirklich beinahe bei Adam nic...
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Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects




R S K
Beiträge: 1249

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von R S K » So 01 Dez, 2019 17:36

Ich habe schon meinen ultimativen AE Beschleuniger:



😜

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roki100
Beiträge: 2499

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von roki100 » So 01 Dez, 2019 17:49

R S K hat geschrieben:
So 01 Dez, 2019 17:36
Ich habe schon meinen ultimativen AE Beschleuniger:



😜

- RK
So ist es. Ich nutze auch viel lieber Apple Motion. Man muss aber alles selber machen.. ;)

Schade nur, dass Apple sich kaum drum kümmert. Was fehlt ist z.B. *.OBJ Import. Kann man zwar extra kaufen, funktioniert aber nicht so gut (instabil). Auch andere Werkzeuge wie z.B. Displace3D, vermisse ich sehr.




kundesbanzler
Beiträge: 760

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von kundesbanzler » Mo 02 Dez, 2019 13:17

Mal wieder typisch: da wird ein Artikel verlinkt, der sich sehr differenziert dem Thema Performance annähert und dabei versucht, die vielen Nuancen jenseits dem blanken Rendervorgang zu beleuchten. Eine Herangehensweise, die sich auf jede andere Anwendung ohne weiteres übertragen lässt. Aber ein paar Schlüsselreize reichen bei den üblichen Personalien schon, komplett losgeslöst vom ursprünglichen Text die üblichen Anekdoten aus ihrem "My X is better than your Y"-Circlejerk aufzuwärmen.




R S K
Beiträge: 1249

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von R S K » Mo 02 Dez, 2019 13:48

roki100 hat geschrieben:
So 01 Dez, 2019 17:49
Was fehlt ist z.B. *.OBJ Import. Kann man zwar extra kaufen, funktioniert aber nicht so gut (instabil).
Wenn du damit „mO2” meinst, kann ich das so nicht bestätigen. Apple wird es allerdings auch aus diversen (guten) Gründen nie als Feature selbst einbauen. Wüsste aber auch nicht, dass AE es in einer sinnvoll, brauchbaren Form hätte.

roki100 hat geschrieben:
So 01 Dez, 2019 17:49
Auch andere Werkzeuge wie z.B. Displace3D, vermisse ich sehr.
Weiß leider nicht was damit gemeint ist. Bump map? Gibt es. Ein tatsächliches displacement mapping? Nee. Wobei auch sowas ist ein spezielle, super-Nischen Funktion/Feature ist, was Motion nie haben wird, da es auch gar nicht erst dafür gedacht ist. Fast als würde ich LUT Import für Word haben wollen.

Am Ende muss man aber auch alles in einem vernünftigen Verhältnis sehen. Motion ist für einen Monat CC gekauft. Auf Lebenszeit. Da sind denke ich gewisse Einschränkungen in Ordnung. Erst recht wenn man dafür, wie im obigen Beispiel, einen 24 (oder mehr)-fachen Geschwindigkeitszuwachs bekommt.

Wobei man auch fairerweise sagen muss, dass Motion nie als AE-Ersatz gedacht oder positioniert war oder je sein wird.

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roki100
Beiträge: 2499

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von roki100 » Mo 02 Dez, 2019 15:54

@RSK
bump map, ja, jedoch in 3D, Beispiel von Simon (von mir) Präsentiert:



Das Apple Motion kaum weiter entwickelt wird, das ist bekannt und wird auch von Simon kritisch gesehen. Es ist auch eines der Gründe warum er mit Apple Motion aktiv ist... er will zeigen, dass das Ding mehr kann und das Apple da mehr dafür tun soll...so habe ich es zumindest in Erinnerung von einer Diskussion mit ihm.
Ein neues GUI, 3D Text und nun Metal Unterstützung ist schön und gut, mehr hat sich aber in all den Jahren kaum getan.

Und ja, mObject lief bei mir instabil. Kann sein das sich das geändert hat. Kaufen will ich es aber nicht mehr.... Wenn ich mit *.obj arbeite, dann nutze ich einfach BMD Fusion.




R S K
Beiträge: 1249

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von R S K » Mo 02 Dez, 2019 17:26

roki100 hat geschrieben:
Mo 02 Dez, 2019 15:54
Das Apple Motion kaum weiter entwickelt wird, das ist bekannt und wird auch von Simon kritisch gesehen. Es ist auch eines der Gründe warum er mit Apple Motion aktiv ist... er will zeigen, dass das Ding mehr kann und das Apple da mehr dafür tun soll...so habe ich es zumindest in Erinnerung von einer Diskussion mit ihm.
Ein neues GUI, 3D Text und nun Metal Unterstützung ist schön und gut, mehr hart sich aber in all den Jahren kaum getan.
Ja, und so oft ich das auch höre, bestimmte (solche) Dinge werden auch einfach nie seitens Apple implementiert. Ob einem das selbst gefällt oder nicht ist am Ende leider relativ unbedeutend. Das was Apple meint was Motion können sollte und brauch, das kann es und hat es auch. Und nur Dinge die in aller erster Linie Final Cut Pro X etwas bringen werden implementiert. Wenn sie also meinen FCP braucht OBJ Support (warum auch immer), dann kriegt Motion das auch… um es in FCP nutzen zu können. Sonst nicht. Alles andere ist eben den Drittanbietern überlassen und wird eben auch von denen bestens übernommen. Wie in diesem Fall eben mO2. Oder z.B. den von mVFX anstehende Camera Tracker für die die schon ewig darüber lamentieren.

Und was nicht von Apple oder Drittanbieter kommt kann man sich halt anderswo suchen (wo man genauso endlose „Defizite” Endecken wird). Motion deckt jedenfalls 90+% dessen ab was die deutliche Mehrheit für ihre Arbeit in FCP braucht, und weit darüber hinaus. Motions primäre wenn inzwischen nicht sogar ausschließliche Aufgabe. Und dazu gehören im Moment eben nur sehr eingeschränkte 3D-Fähigkeiten. Mit Sicherheit keine OBJ Bearbeitung. Und auch da wieder, wenn man das braucht, gibt es Lösungen. Es ist wie schon gesagt ein 50 Euro Produkt. Auf Lebenszeit. Ich glaube da ist es nicht zu viel verlangt sich eben mit anderen Apps (und sei es von mir aus auch mit AE) zu behelfen, wenn man denn speziell-Nischen-Anforderungen hat, was das einfach mal ist. Nochmals: Motion ist und wird nie eine 3D oder high-end Compositing/VFX App, Punkt. Wenn man trotzdem drauf warten und sich ärgern will anstatt einfach ein Lösung zu suchen, ok. Sonst gibt es eben auch die jeweilige Feedback-Page.


roki100 hat geschrieben:
Mo 02 Dez, 2019 15:54
Wenn ich mit *.obj arbeite, dann nutze ich einfach BMD Fusion.
Na also. Problem gelöst. 👍🏼

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Jott
Beiträge: 16599

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von Jott » Mo 02 Dez, 2019 17:55

Adobe sollte sich mal anschauen, wie Motion das Arbeiten in Real Time ermöglicht. Kein Mensch wird von AE zu Motion wechseln, dafür ist das viel zu sehr eindeutiger "Industriestandard". Soll es gerne bleiben.

Aber sollte selbiger Standard nicht auch mal in 2019 ankommen? Wenn man als Apple-Verwöhnter mal was in AE machen muss, wundert man sich schon.




R S K
Beiträge: 1249

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von R S K » Mo 02 Dez, 2019 18:41

Jott hat geschrieben:
Mo 02 Dez, 2019 17:55
Kein Mensch wird von AE zu Motion wechseln, dafür ist das viel zu sehr eindeutiger "Industriestandard".
Da wäre ich vorsichtig. 😏 Denn ICH bin z.B. einer davon (als ehemaliger Adobe Mitarbeiter im Bereich AE und „Dynamic Media” und AE Nutzer noch bevor es Adobe selbst kannte) und ich kenne auch einige andere. Wobei das natürlich vornehmlich FCP-User sind, da AE im Kontext von FCP zu nutzen, d.h. für die überwiegende Masse der typischen Aufgaben die mit beiden erledigt werden, natürlich ziemlich unsinnig ist. Wobei man auch zwischen diejenigen die Motion Graphics vornehmlich oder gar ausschließlich machen und die die es ergänzend nutzen unterscheiden muss. Ersteres werden eher nicht mit Motion arbeiten, nein. Letztere denke ich machen aber mit großem Abstand das Gros aus und sind bestens (wenn nicht besser) mit Motion bedient.

Simon Ubsdell ist im übrigen auch einer. Der springt eher zu Fusion bevor er AE nutzt.

Und die Dinge die AE kann die Motion ganz und gar nicht kann, sind auch Dinge die keine 2% der existierenden AE Nutzer überhaupt jemals brauchen und sind eher im extremen Highend angesiedelt.

Wobei ich persönlich das „Weil die anderen es benutzen” Argument nie verstanden habe, da es extrem selten ist, dass ich je tatsächliche Projektdaten mit jemandem bei sowas austauschen muss, noch die wenigsten kenne die es je mussten. Auch wenn es an sich natürlich vorkommt, aber dann auch meist in einem firmeninternen Workflow. Also ließe sich auch das ändern.



Jott hat geschrieben:
Mo 02 Dez, 2019 17:55
Wenn man als Apple-Verwöhnter mal was in AE machen muss, wundert man sich schon.
Und das seit Tag 1. Also mal eben seit über 15 Jahren. Da Motion schon in der Version 1.0 Echtzeit war.

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roki100
Beiträge: 2499

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von roki100 » Do 05 Dez, 2019 21:54

@RSK
...und kurz danach kommt das:



Simon:
I think it's actually technically incorrect of Apple to call it a "bump map" filter - a bump map creates quasi-3D displacement that is affected by lighting. The "Bump Map" filter is indeed just a 2D displace that uses the luminance of a second source image to shift the pixels of the main image in a specified direction. It does not and cannot respond to lighting because it is purely a 2D image filter.

Dennoch, es geht auch so wie von Simon gezeigt. Ich habe ähnliches mit Replicator mal gemacht (das wäre dann 3D):


(Alter! Wie schlecht ich damals mit Garage Band war...! :)) )

geht also auch. ;)




R S K
Beiträge: 1249

Re: Lehrreiche Geschichtsstunde zur Beschleunigung von After Effects

Beitrag von R S K » Fr 06 Dez, 2019 12:35

Naja, aber egal wie du es drehst, am Ende ist es nie mehr als 2,5D und nie wirklich 3D. Sowohl für Motion als auch AE. Und ein Plugin kann man nicht dazuzählen, da die in ihrem eigenen Raum agieren, womit sie diesen eben in einen vollen 3D Raum erweitern. Am besten am Beispiel mO2 gesehen.

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