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Lugano im Herbst



Für den unwahrscheinlichen Fall, daß sich jemand für Dinge außerhalb des Video-Universums interessieren sollte :-)
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Lugano im Herbst

Beitrag von 3Dvideos » Fr 20 Nov, 2020 17:38



Stabilisieren in DaVinci Resolve kennt noch ungeahnte Möglichkeiten. Wenn man schon jeden einzelnen Clip stabilisiert, muss man beim Stabilisieren doch nicht jedes Mal auf Cam umschalten. Das sollte man tun, bevor man ein Video in Clips zerlegt. Sehr schön hat Resolve die Fahrt unter den Alleebäumen stabilisiert: Sieht aus wie eine Dolly-Fahrt.




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Re: Lugano im Herbst

Beitrag von 3Dvideos » Sa 21 Nov, 2020 16:37

Außer um Stabilisierung geht es in diesem Video um die Farbkorrektur mit DaVinci Resolve. Neu ist dabei die automatische Korrektur als Ausgangspunkt. Während die Automatik der Sony TD30 in der Regel zu einer farbechten Wiedergabe tendiert, ist die Automatik von Resolve bereits eine Art Colorgrading. Damit scheint Resolve einem aktuellen Trend zu satten Farben und damit einer gewissen Buntheit zu folgen. Das erweist sich von Vorteil, wo Bilder ausgeblichen sind und durch den Lichteinfall zusätzlich der Gamma-Wert erhöht ist. Die Farben werden frisch und zeigen eher den mutmaßlichen Urzustand des Bildes als eine farbechte Abbildung. Auch zu schwaches Licht kann durch die Resolve-Automatik durchaus effektvoll verstärkt werden. Allerdings schießt das Programm zuweilen über das Ziel hinaus. Der Vorschlag der Automatik scheint jedoch eine gute Ausgangsbasis.




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Re: Lugano im Herbst

Beitrag von 3Dvideos » So 22 Nov, 2020 21:54

Ja, ich habe für die Nachbearbeitung nicht nur Resolve benutzt. Schließlich funktionieren an meinen bisherigen Programmen immer noch eigene Stärken. Das gilt insbesondere für Templates. Bevor man Resolve kauft, sollte man schauen, wo andere Programme zum gleichen Preis punkten.




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Re: Lugano im Herbst

Beitrag von 3Dvideos » Mo 23 Nov, 2020 11:27

Zur Formatvielfalt gehört, dass manche mit der Formatvielfalt nicht zufrieden sind. Doch auch dafür gibt es eine Lösung: ein zusätzliches Format.

Wer ein Video für möglichst viele Formate zur Verfügung stellen möchte, erstellt 3D-Videos im Format Side-by-Side mit 3D-Metadaten. Denn solche Dateien können in verschiedenen 3D-Techniken und in 2D geschaut werden.

Allerdings gibt es ein paar VR-Brillen-Nutzer, die lieber die pure Side-by-Side-Datei haben möchten - ohne die 3D-Metadaten. Eine solche Datei würde den Nutzerkreis allerdings wieder stark einschränken.

Man kann natürlich die Side-by-Side-Datei zweimal hochladen: einmal mit und einmal ohne 3D-Metadaten.

Aber wie kommt man an die 3D-Metadaten, wenn man ein Side-by-Side-Video - aus welchen Gründen auch immer - nur ohne 3D-Metadaten hat?

Dafür gibt es komplizierte Lösungen. Man kann mit irgendwelchen Programmen die Metadaten editieren und das komplette Video über Stunden neu rendern.

Mit Cyberlinks Schnittprogramm Powerdirector zum Beispiel kann man das 2D-Video im Side-by-Side-Format als 3D-Video taggen und als 3D-Video komplett neu rendern. Muss man aber nicht.

Denn der Powerdirector rendert nicht nur über Hardware-Videocodierung ( Cuda oder OpenCL ), sondern hat noch eine andere Turbo-Render-Funktion namens SVRT. Damit kann man das Rendern um bis zu 5000 Prozent beschleunigen. Was sonst Stunden dauert, ist also in wenigen Minuten erledigt. Das 3D-Taggen zum Beispiel. Echt, jetzt? Und Wie?

Man hat idealerweise bereits ein getaggtes 3D-Video oder besorgt sich dieses von Youtube. Davon schneidet man den ersten Frame ab und stellt ihn dem 2D-Video im Side-by-Side-Format voran. Anschließend rendert man das Video in wenigen Minuten mit SVRT. Zum Beispiel 8 Minuten 4K-Video in 5 Minuten Renderzeit. Wow!

Aber Achtung: Das funktioniert nur mit SVRT, nicht mit der Hardware-Videocodierung beim Powerdirector. Jedenfalls nicht in der Version 17.




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