Ein fertiggestelltes Titling-Tableau wird unter einem eigenen Namen abgespeichert (´Speichern unter´ ). Wurde an einem bereits gespeichertem Titel eine Änderung gemacht, etwa an den Roll-Optionen, wird es unter seinem bestehenden Namen erneut gesichert, sonst werden die Änderungen nicht übernommen. Wie bereits erwähnt, werden die Titel vom Medienordner an die gewünschte Stelle auf der Timeline gezogen, und zwar auf die Überlagerungsspur. So bleibt das, was auf der unteren Spur liegt, als Hintergrund sichtbar. Wie lange die Schrift jeweils stehen bleibt, hängt natürlich davon ab, welche Dauer der Clip hat, der ja bei einem einfachen Standtitel nur aus einem Standbild besteht. Das Auf- und Abblenden wird über das Setzen von Keyframes für die Deckkraft im Effekteinstellungen-Fenster erreicht. Auch kann hier ein Standtitel per Hand animiert werden.
Die Geschwindigkeit der Roll-/Kriechtitel richtet sich ebenfalls nach der Länge des Clips auf der Timeline – je kürzer die Dauer, die dem Titelclip gegeben wird, um so schneller läuft die Schrift, und umgekehrt. Die Dauer kann entweder per Zahleneingabe über den Punkt ´Zeit verändern´ im Kontextmenü eingestellt werden (Rechts-Klick auf den Clip), oder mit dem gleichnamigen Werkzeug, das sich neben der Rasierklinge befindet. Damit kann dann wie gewohnt der Anfangs- oder Endpunkt des Clips verschoben werden, wobei im Gegensatz zum normalen Mauszeiger aber keine Bilder virtuell entfernt werden. Anstatt den In- oder Outpunkt zu verschieben, wird statt dessen die gleiche Anzahl Bilder langsamer oder schneller abgespielt.
In der nächsten Folge werden wir zeigen, wie man in Adobe Photoshop Elements 3.0 mit Hilfe von Ebenenmodes und Effekten aus dem Projekt ausgespielte Stills zusätzlich verfremden kann, um diese für ein DVD-Menü zu verwenden.
TIPPS
Für bessere Übersichtlichkeit empfiehlt es sich, im Medienordner einen eigenen Titel-Ordner anzulegen, in dem alle für die Titling-Sequenz verwendeten Tableaus gesammelt und auf einen Klick erreichbar sind.
Soll die Titelsequenz auf Bewegtbild erscheinen, so lohnt es sich, beim Dreh geeignete Bilder aufzunehmen – Bilder, die interessant aussehen, etwas mit dem Film zu tun haben, aber noch nicht so viel Information beinhalten, dass die eingeblendete Schrift störend wirkt oder gar nicht wahrgenommen wird.
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