Das Sundance Film Festival, einst von Robert Redford mitbegründet, hat sich über die Jahre zu einer der bedeutendsten Institutionen für den Indie-Film entwickelt. Unter anderem Regie-Größen wie Quentin Tarantino, Robert Rodriguez, die Coen-Brüder oder auch Jim Jarmusch verdanken dem Festival ihren Durchbruch, während zahlreiche legendäre Filme hier schon Premiere feierten, darunter Blair Witch Project, El Mariachi, Clerks, Sex, Lügen und Video, Donnie Darko oder auch Little Miss Sunshine.
Schaut man weniger weit zurück, findet man unter den erfolgreicheren Filmen aus den letzten Jahren etwa Manchester by the Sea (2016), Call Me by Your Name (2017) und CODA (2021) – dieser Film wurde dann gar mit einem Oscar als Bester Film ausgezeichnet.
Entsprechend hoch ist das Interesse unter aufstrebenden Filmschaffenden, ihre Filme beim Sundance präsentieren zu dürfen; insgesamt 16.201 Einreichungen gab es für die diesjährige Ausgabe des Festivals. Für das Programm wurden 97 längere Filme sowie 54 Kurzfilme ausgewählt und gezeigt.
Dazu trägt auch Adobe gleich in mehrfacher Hinsicht bei: als Festivalsponsor, Filmförderer – und natürlich auch als Werkzeug. Denn wie das Sundance Institut in seiner jährlichen Umfrage ermittelt hat, wurde eine überwältigende Mehrheit des Programms – 85% aller Filme – mit Adobe-Produkten erstellt, darunter Premiere, Frame.io, After Effects, Photoshop und Substance 3D.

Mehr als 75 Projekte nutzten Premiere sogar als primäre Bearbeitungsplattform, darunter "Chasing Summer", "Wicker", "The A.I. Doc: Or How I Became an Apocaloptimist", "Union County", "Who Killed Alex Odeh?", "Zi", "The Moment" und "The Brittney Griner Story".
Als einer der Hauptsponsoren war Adobe beim Sundance auch darüberhinaus stark präsent, etwa mit einem eigenen Eventspace (dem Adobe House). Dort erfuhr das Festivalpublikum bei zusammen mit Variety veranstalteten Podiumsdiskussionen – sie sind nun auch online zugänglich – interessante Hintergründe zur Entstehung einiger Filme, natürlich mit Schwerpunkt auf das Editing.
So wurden zur Veranstaltung "Inside the Cutting Room" fünf Editor*innen eingeladen, die teilweise recht unterschiedliche Filmprojekte umgesetzt haben – entsprechend vielfältig sind auch die Perspektiven auf die Schnittarbeit. Ausgehend von den ganz konkreten Erzählungen, wie die aktuellen Filme entstanden, bot sich auch Gelegenheit, grundsätzliche Themen anzuschneiden, etwa wann beim Schnitt eher das Bauchgefühl oder die Struktur wegweisend sein sollte, wie man mit kreativen Spannungen, Meinungsverschiedenheiten und schwierigen Schnitten umgeht oder Ton, Tempo und Perspektive in Fiktion und Dokuformaten gestaltet.
Weitere Mitschnitte von Adobe-Paneldiskussionen auf dem Sundance Filmfestival kann man hier bei YouTube entdecken >
Adobe Film & TV Fund
Um angehenden, benachteiligten Filmschaffenden den Karrierestart zu erleichtern, stellt Adobe im Rahmen des Adobe Film & TV Fund bis 2026 Beiträge und Projektzuwendungen in Höhe von nochmal 10 Millionen US-Dollar bereit (seit der Gründung des Fonds beim Sundance Film Festival 2024 wurden bereits 10 Mio Dollar aufgebracht).
Der Fonds bietet der kreativen Community Stipendien, professionelle Videotools, Karriereförderung, Ausbildungsplätze und Schulungsmöglichkeiten. So finden sich im diesjährigen Festivalprogramm auch vier (Kurz-)Filme, die durch den Fond direkt finanziert oder technisch unterstützt wurden, "Bedford Park", "American Pachuco", "Marga en el DF" und "Pankaja".
In Zusammenarbeit mit dem Sundance Institute hat Adobe außerdem den Ignite Day für aufstrebende Kreative im Alter von 18 bis 25 Jahren eingeführt. Der Ignite Day verbindet praktisches Lernen, Mentoring und kreativen Austausch für junge Geschichtenerzähler*innen, damit sie Kontakte knüpfen, experimentieren und Einblicke in die Praxis gewinnen können, während sie Wege erkunden, um ihre Ideen zum Leben zu erwecken.
Adobes direktes Engagement in der Filmbranche zeigt sich somit weit über die Creative Cloud hinaus, um aktiv allen Medienschaffenden mehr kreative Entfaltungsmöglichkeiten zu öffnen.
Übrigens sind im Rahmen des Sundance Film Festivals auch aktuelle Versionen der Adobe CC-Tools erschienen, etwa Premiere 26.0 mit neuen KI-Objektmasken, die wir in Kürze näher vorstellen werden.
Dieser Text erscheint im Rahmen einer Adobe Promo-Kampagne auf slashCam.



















