Mit den Bandindex-Listen stellt ScLive Ihnen ein mächtiges Konzept zur Verwaltung Ihrer DV-Bänder zur Verfügung. Ein Bandindex stellt ein Verzeichnis Ihres DV-Bandes dar – ähnlich einem Foto-Index bei der Fotoausarbeitung. Wenn Sie einmal einen Bandindex von einem DV-Tape erstellt haben, können Sie dort jederzeit Szenen anklicken und bildgenau wieder auf die Festplatte spielen. Ein bischen erinnert das Konzept dabei an Batch-Capturing, geht jedoch noch deutlich weiter. Denn mit dem Bandindex speichert ScLive auf Wunsch auch noch einen kompletten Videoindex als AVI-File auf der Festplatte ab. Für ein 60-Minuten-Tape benötigt eine solche Datei ca. 500 MB Speicher. Das klingt auf den ersten Blick viel, eröffnet aber ungeahnte Möglichkeiten: Da ein solcher Band-Index automatisch von einem DV-Tape erstellt werden kann, können Sie einen Überblick über all Ihre Videoaufnahmen ständig und ohne großen Aufwand im Rechner halten. Und das bei einem Bruchteil (ca. 1/25) des üblichen Speicherbedarfs. Sie müssen nur für jedes Tape, das Sie besitzen einmal einen Bandindex erstellen lassen. Und das geht fast vollautomatisch:
Abbildung 4: Über einen Bandindex lassen sich Szenen besonders effektiv archivieren und später wiederfinden.
Wählen Sie „Band / Bandindex erstellen“ (Abbildung 4A). Im folgenden Dialog geben Sie im Feld „Band-Name“ einen eindeutigen Namen für Ihr Band ein (Abbildung 4B). Wenn Sie „Video in Vorschauqualität erzeugen“ (Abbildung 4C) angekreuzt haben, erzeugt das Programm zusätzlich die eben erwähnten Videoindex-AVI-Datei. Hiermit können Sie später den Inhalt Ihres Tapes mit Bild und Ton abspielen und leichter nur Teile von Szenen fürs Batchcapturing auswählen. Der Bandindex wird unter dem Bandnamen im Verzeichnis c: ape-indices gespeichert. Bandindex-Dateien mit Video werden als spezielle AVI-Dateien gespeichert in denen die ScLive-Szenen- und Clipinformationen eingebettet sind. (Bandindex-Dateien ohne Video werden als .scl Dateien gespeichert.) Während und nach der Bandindex-Erstellung kann die Liste schon bearbeitet werden: Sie können auch hier einzelne Szenen verbinden, trennen, umbenennen oder kommentieren. Es ist allerdings sehr empfehlenswert im Bandindex Szenen nicht zu löschen damit der Index auch wirklich ein genaues Abbild des Bandes darstellt.
Also wer sich für so eine Funktion interessiert, sollte sich da auch mal AV-Cutty ansehen. Irgendwie hatte ich den Eindruck, daß der ScLi diese Funkti...weiterlesen
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Test: Apples Aperture vs Adobes Lightroom auf dem 17" MacBook Pro Mi, 6.Februar 2008 Motiondesing und Editing haben sich dem bewegten Bild verschrieben, doch vielfach wird das Rohmaterial in Form von stehenden Bildern, sprich: Fotografien geliefert. Qualitativ hochwertige Workflows in Sachen Bildbearbeitung werden hierbei vorausgesetzt und die beginnen bei der Verarbeitung von fotografischen RAW-Formaten, selbst wenn später >nur< ein JPEG weiter verarbeitet wird. Adobes Photoshop Lightroom und Apples Aperture wurden für RAW-Bearbeitungs-Workflows im Bereich der digitalen Fotografie entwickelt - ein Praxisvergleich zeigt Stärken und Schwächen.
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