Wenn Sie einen Bandindex zu einem Tape erstellt haben, so können Sie diesen über das Hauptfenster-Menu „Datei / Bandindex öffnen“ aufrufen. Sie können nun Szenen (oder auch nur Teile davon) auswählen, die anschließend durch das sogenannten Batchcapturing automatisch vom Band in den Computer überspielt werden. Die Auswahl der einzelnen Szenen erfolgt dabei wie schon oben bei den Dateilisten erwähnt.
Wenn Sie ausschliesslich ganze Szenen aus einem Index per Batchcapturing einspielen wollen, dann können Sie direkt im Bandindex-Fenster einzelne Szenen auswählen und mit der „Einfügen“-Taste auf ihrer Tastatur eine Batchmarkierung setzen. Nachdem die gewünschten Szenen mit Batchmarkierungen versehen wurden starten sie das Batchcapturing mit dem Menu „Start Batch“ im Bandindex-Fenster.
Wenn Sie nur Teile von Szenen capturen wollen oder wenn Sie Szenen aus mehreren Bandindexlisten zusammenstellen wollen, dann kommen die sogenannten Cliplisten ins Spiel. Diese Cliplisten enthalten Szenen aus diversen anderen Bandindex-Listen. Wenn Sie also bei einem größeren Projekt diverse Szenen für Ihr Schnittprojekt zusammenstellen wollen, gehen Sie folgendermaßen vor:
Öffnen Sie die Bandindex-Listen der verschiedenen Kasetten und markieren Sie in den einzelnen Bandindex-Listen die jeweils gewünschte Clips. Hierfür benutzen sie STRG+D (Bearbeiten/Kopiere Auswahl in eine neue Clipliste). Wenn Sie alle Szenen für Ihr Projekt gefunden haben, wählen Sie abschliessend „Start Batchcapture“ in der zusammengestellten Clipliste und ScLive wird alle Szenen auf die Festplatte spielen.
Auch wenn die verschiedenen Listentypen auf den ersten Blick etwas verwirrend erscheinen: Wenn man sich einmal in das Programm eingearbeitet hat, leistet es wirklich gute Dienste. Eine kostenlose Trial-Version des Programms ScLive (die auch für diesen Workshop verwendet werden kann) findet sich auf der Webseite des Herstellers: www.scenalyzer.com. Dort ist natürlich auch die Vollversion von ScLive für 39 Euro erhältlich.
Also wer sich für so eine Funktion interessiert, sollte sich da auch mal AV-Cutty ansehen. Irgendwie hatte ich den Eindruck, daß der ScLi diese Funkti...weiterlesen
News: Das absolute Videotagebuch im Dienste der Wissenschaft Fr, 29.Juli 2011 Wie entsteht das erste Wort eines Kleinkindes? Um diese Frage zu beantworten, hat der Wissenschaftler Deb Roy vom MIT seine eigene Wohnung zu einem totalüberwachten Experimentierfeld gemacht. Um jede Äußerung, jede Interaktion seines kleinen Sohns mit anderen Personen dokumentieren zu können, und damit die allmähliche Evolution von bloßen Lauten zu Worten nachzuvollziehen, wurde in jedem Zimmer in der Decke eine Fisheyekamera samt Mikrofon angebracht, die 3 Jahre lang alles aufzeichneten, was sich in Roys Wohnung abspielte. Interessant ist auch die Technik, die entwickelt wurde um die gewaltige Menge an Videodaten zu sichten.
Test: Apples Aperture vs Adobes Lightroom auf dem 17" MacBook Pro Mi, 6.Februar 2008 Motiondesing und Editing haben sich dem bewegten Bild verschrieben, doch vielfach wird das Rohmaterial in Form von stehenden Bildern, sprich: Fotografien geliefert. Qualitativ hochwertige Workflows in Sachen Bildbearbeitung werden hierbei vorausgesetzt und die beginnen bei der Verarbeitung von fotografischen RAW-Formaten, selbst wenn später >nur< ein JPEG weiter verarbeitet wird. Adobes Photoshop Lightroom und Apples Aperture wurden für RAW-Bearbeitungs-Workflows im Bereich der digitalen Fotografie entwickelt - ein Praxisvergleich zeigt Stärken und Schwächen.
Test: Terratec Producer Phase 22 Sa, 4.Dezember 2004 Im professionellen Audiobereich hat sich das ASIO-Treibermodell bereits durchgesetzt und auch im Videobereich fasst es immer mehr Fuß. Günstige Soundkarten unterstützen jedoch meistens diese Treiberstruktur nicht.