Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Farbkorrektur· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Tips : Videoschnitt

Tips : AVISynth Tricks Teil 2– Wie funktioniert AVISynth?
von rudi Di, 16.November 2010    

  Einleitung
  Schema F
  Wie geht das?

AVISynth ist ein sehr komplexer Frameserver, dem wir eine größere Artikelserie widmen wollen. Im zweiten Teil wollen wir einmal kurz und einfach beschreiben, wie AVISynth grundsätzlich funktioniert.




Schema F



Der Anwender erstellt ein einfaches Textdokument (Script), in dem er beschreibt, aus welchen Input Files AVISynth seinen Output generieren soll. Dieses Script trägt die Endung .AVS und kann von vielen Programmen geöffnet werden. Auch für kommerzielle Programme wie Adobe Premiere oder Vegas gibt es entsprechende Import-Filter, jedoch werden wir im Laufe dieser Serie noch andere Möglichkeiten kennen lernen, diese komplett zu umgehen.

Bevor es jetzt zu theoretisch wird, vielleicht gleich mal ein einfaches Beispiel, damit man sich die Funktionsweise von AVISynth besser vorstellen kann:

Wir haben ein Programm, das nativ keine AVCHD-M2T-Files lesen kann sondern nur die VideoforWindows-Schnittstelle unterstützt. Nun wollen wir aber dennoch den Videoclip C:/AVCHD_Test.m2t importieren. Dafür erstellen wir ein einfaches Textfile, in dem nur folgende Anweisung steht:

DirectShowSource("C:AVCHD_Test.m2t")

anschließend speichern wir dieses Script unter dem Namen

AVCHD_Test.avs

irgendwo auf der Festplatte ab.

Importieren wir nun mit unserem Programm die Datei ”AVCHD_Test.avs” wie einen Clip, so kann auf den Originalclip wie von Geisterhand zugegriffen werden, obwohl das Programm eigentlich keine M2T-Clips unterstützt.




Wie geht das?



Damit das ganze funktioniert, muss neben AVISynth natürlich dennoch eine AVCHD-Codec im System installiert sein. Diese Codec-Klasse ist oft ein so genannter DirectShow-Filter (bzw. DirectShow Codec). Mit dem Befehl in der einzigen Script-Zeile „DirectShowSource“ weisen wir AVISynth an, den genannten Clip über das DirectShow-Interface zu entpacken. Anschließend steht er als unkomprimierter VideoForWindows-Datenstrom bereit. Und diesen kann die Applikation verstehen. AVISynth schaltet sich sozusagen als Codec-Dolmetscher dazwischen und übersetzt den Videostrom in ein verständliches Format.

Im Gegenzug muss der Anwender eine entsprechende Dolmetscher Datei (Script) verfassen, damit AVISynth weiß, was es zu tun hat. Durch entsprechende Script-Befehle kann AVISynth beim Durchreichen den Clip auch noch weitgehend verändern. Beispielsweise Skalieren, DeinterlacenDeinterlacen im Glossar erklärt oder Farbkorrigieren. Aber auch weitaus komplexere Manipulationen wie beispielsweise das Zusammenlegen von 2 Clips zu einem 3D-Stream sind elegant möglich.

Bevor wir uns solche Tricks näher ansehen, müssen wir AVISynth erst einmal installieren und eine schöne Testumgebung zum Ausprobieren von Scripten einrichten. Und darum geht’s dann auch im kommenden Teil 3 unserer AVISynth Tricks...


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Schema F / Wie geht das?
   

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
tommyb   09:31   16.12.
Du musst es in VirtualDub ziehen.

Nur wenige Player (z.B. MediaPlayer Classic) können Avisynth-Scripte abspielen.
Markus_Krippner   16:13   15.12.
Hab mir etz auch mal Avisynth gesaugt.

Leider passiert hier bei mir GARNIX, wenn ich versuche, eine Script-Datei in einem Player zu ö...weiterlesen
tommyb   12:35   17.11.
@lofi
Avisynth ist primär nicht unbedingt als ein Zwischenschritt für die Erstellung von Proxy-Dateien gedacht, weil es zum einen von den meis...weiterlesen
tommyb   12:13   17.11.
ffmpegsource2 ist wesentlich stabiler als DirectShowSource - zumindest was die Bildfehler-rate betrifft, denn die ist bei ffmpegsource2 nicht vorhande...weiterlesen
[ Alle Kommentare lesen]

[nach oben]

Artikel zum selben Thema:

Tips: AVISynth Tricks Teil 3 – Installation und Zusatzprogramme Do, 16.Dezember 2010
Tips: AVISynth Tricks Teil 1 – Was ist Frameserving? Mo, 25.Oktober 2010

Weitere Artikel:

Tips: 7. Final Cut Pro: Subclips, Medienmanager & VDSLR Do, 10.Juni 2010
In diesem Final Cut Pro Tip wollen wir uns mit dem Thema Subclip auseinandersetzen. Was sind Subclips, wofür braucht man sie und was gilt es beim Arbeiten mit Subclips & Final Cut Pros Medienmanager zu beachten ...?
Tips: Intensity Pro mit Premiere Elements nutzen Mo, 25.Januar 2010
Ja, die Möglichkeiten der Blackmagic Intensity Pro sind wahrhaft vielfältig. Da Premiere Elements die selbe Engine wie Premiere Pro nutzt, wollten wir einmal sehen, ob man nicht auch die beliebte Schnittkarte zur Zusammenarbeit bewegen kann. Und das klappte tatsächlich...
Tips: Premiere CS4 – schnell (an)gemerkt. Teil 4 – Keyframes in der Timeline So, 27.Dezember 2009
Unter Premiere CS4 führen oft viele Wege ans Ziel. Beim der Feinjustage von Keyframes wandert man beispielsweise oft zwischen den Effekteinstellungen und der Timeline hin- und her. Für alle, die diese (Maus-)Wege scheuen geht es jedoch auch direkter.
Tips: PEASP - Premiere Elements 8 AVCHD Speedup-Patch Di, 1.Dezember 2009
Tips: Premiere CS4 – schnell (an)gemerkt. Teil 3 – Vorschaumonitor einrichten So, 22.November 2009
Tips: Sony Vegas Pro Teil 1– Netz-Inhalte schnell einbinden Sa, 14.November 2009
Tips: 6. Final Cut Pro: Globale Übergänge Di, 27.Oktober 2009
Tips: Premiere CS4 – schnell (an)gemerkt. Teil 2 – Vorschau optimieren Di, 27.Oktober 2009
Tips: Premiere CS4 – schnell (an)gemerkt. Teil 1 – Aktivierung Di, 27.Oktober 2009


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse

passende Forenbeiträge zum Thema
Apple Final Cut Pro X:
FCPX Filmstreifen werden nicht mehr angezeigt
Final Cut Pro X Shortcut-Tafel als PDF
FCPX: XF Plugin funktioniert nicht
Videoretusche in FCPX (Flecken auf Linse)
Ein Höllentrip mit Final Cut Pro X (;und wieder zurück)
Simpleshow-Videos mit Final Cut Pro X?
FCPX Zittern nach Beschleunigung! Twixtor?
mehr Beiträge zum Thema Apple Final Cut Pro X




update am 23.Mai 2012 - 10:20
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
Specialsschraeg
21-25. Mai / Ingolstadt
20 MIN|MAX
25-27. Mai / Mannheim
7. Low & No Budget Kurzfilmfestival ClipAward
25-26. Mai / Innsbruck
A Los Gurkos Short Film Festival
26. Mai - 3. Juni / Zürich
VIDEOEX
weitere Veranstaltungen