Ohne weitere Konfiguration funktioniert das Jog-Shuttle, die Transport Tasten, sowie der Sprung zu fünf vordefinierten Markern, die eigene Taster darstellen. Im Wiedergabemodus (also wenn die Playtaste gedrückt ist) agiert das Jog-Shuttle als Beschleunigungs-Vor-und Rückspuler, mit ebensolchen Audio Effekten, als würde man mit Analogband hantieren. Im angehaltenen Modus kann man mit dem Jog framebasiert hin- und her navigieren. Dazu lassen sich die Lautstärken der ersten 8 Vegas Audiospuren direkt über die Fader wie an einem Mischpult steuern, sowie einzelne Spuren auf Solo schalten. Auch der Master Regler funktioniert auf Anhieb. Sehr schön, das lässt schon mal ein sehr professionelles Schnittgefühl aufkommen. Allerdings muss das Pult vor Projektbeginn eingerichtet worden sein, also bevor Clips auf der Timeline liegen. Bei nachträglich geöffneten Projekten, werden die vorhandenen Audiospuren nicht automatisch den Fadern zugewiesen.
Einschränkungen
Gegenüber professionellen Lösungen muss man ein paar kleine Einschränkungen in Kauf nehmen:
1.Es gibt keine Motorfader, d.h. wenn man an anderer Stelle die Lautstärken des Projektes verändert, fahren die Regler nicht automatisch mit. Gemessen am Preis jedoch mehr als verständlich. 2.Die Wege der Lautstärke-Regler (Fader) sind mit ca. 5,5cm relativ kurz. Dies ist jedoch auch der Portabilität geschuldet. 3.Auch das Jog-Shuttle ist etwas zu klein geraten. Besonders wenn man größere Shuttles gewohnt ist, muss man sich hier erst einmal umgewöhnen. 4.Alle Taster wirken etwas fragil. Der Druckpunkt ist nicht so definiert, wie bei professionellen Pulten.
Doch all dies lässt sich leicht verschmerzen, wenn man den Listenpreis vor Augen behält. Für 399 Euro bekommt man hier schließlich nicht nur eine Transportsteuerung, sondern auch noch einen 8 Spur-Recorder sowie ein Audio-Interface auf den Tisch.
Fazit
Das R16 stellt gerade für Ein-Mann-Produktionen mit wenig Budget eine hochinteressante Anschaffung dar, da man hiermit ein portables Aufnahmestudio, ein mächtiges USB-Audio-Interface sowie ein funktionierendes Steuer- und Mischpult in einem Gerät zum mehr als passablen Preis findet. Die Platz- und Geldeinsparungen bringen natürlich die eine oder andere Einschränkung mit sich, jedoch werten schon alleine die Steuerpult-Funktionen den eigenen Schnittplatz enorm auf. Natürlich sollte man für alle gebotenen Funktionen des R16 echte Verwendung haben, ansonsten bleibt man mit entsprechenden, dezidierten Einzelgeräten sicherlich besser bedient.
Seid Ihr sicher, dass der Recorder im Standallone-Betrieb nur in 44,1 kHz sampled? Viele Prospekte und Werbeanzeigen geben 48 kHz an. Da das Gerät als...weiterlesen
deti 21:39 09.06.
Heute kann ich eine Lösung des Problems anbieten: Wenn in den MIDI-Einstellungen von Sony Vegas Pro keine Zuweisung für MIDI-Output zum R16 vorgenomme...weiterlesen
rudi 14:50 08.06.
Wir haben das R16 unter Vista 32 Bit getestet, sorry hätten wir wohl dazu schreiben sollen.
rudi
deti 14:33 08.06.
Zoom hat sich in der Zwischenzeit meines Problems angenommen und ich habe die folgende Information erhalten:
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