| Test : Videoschnitt mobil: Sonnet 2.5 TB Raid 500P & MacBook Pro von rob Sa, 1.März 2008 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Was ist derzeit in Sachen mobile Videobearbeitung möglich? Welche Transferraten lassen sich an einem speziell für HD-Videobearbeitung ausgelegtem MacBook Pro erzeugen - und mit welchem Videomaterial kann dann problemlos mobil gearbeitet werden? Wir haben das aktuelle High-End 17" MacBook Pro und das Sonnet 2.5 Terrabyte Raid 500P über die neue Tempo SATA Express 34 Card von Sonnet miteinander verstöpselt ...
Testmaschinen
Als Testsystem standen uns Apples MacBook Pro 17" mit 4GB RAM, 2,4Ghz Intel Core Duo Prozessor und GeForce 8600M GT Grafikkarte mit 256MB Videospeicher sowie unser altgediente Quad G5 mit Nvidia 7800GT 256MB mit 2.5 GB RAM zur Verfügung.
Das Sonnet Fusion 500P Raid
Die Qualität der Verarbeitung des Desktop-Raids Sonnet Fusion 500 P ist auf ansprechend hohem Niveau. Dazu trägt maßgeblich ein komplett in Aluminium gearbeitetes Gehäuse bei: Boden- und Deckplatte sind überraschend massiv gehalten, sehr ähnlich der Gehäuseausführung der Mac Pros. Die kräftige Gehäuse-Konstruktion kann als Hinweis darauf verstanden werden, dass das Fusion Raid gerne auch mal seinen Standort wechselt, sprich: es bietet sich auf Grund seine geringen Abmessungen und seiner Robustheit durchaus auch für mobile Produktionen an. Ein gepolsterter Rucksack oder ein vibrationsgedämpfter Koffer ermöglichen so den schnellen Wechsel zwischen Set, Studio und Schnittraum. Das 500P Raidgehäuse verfügt über einen zentralen Lüfter an der Rückseite, der als extrem leise empfunden wurde - die Kühlung der Grafikkarte unseres G5 Quads war deutlich lauter. Positiv ebenfalls die Möglichkeit, den Lüfter anhand weniger Schrauben auf der Rückseite auszubauen. Sollte hier Wartungsarbeiten fällig werden, können diese vom User selbst ohne größeren Aufwand erledigt werden.

Der einzige zur Verfügung stehende Anschluss in der getesteten Ausführung (eSATA) befindet sich auf der Rückseite des Gehäuses. Bei häufigen Ortswechseln wäre eine optionale Schnittstelle auf der Vorderseite wünschenswert. Ansonsten gibt es in Sachen Verarbeitung und Handling keine größeren Krtitikpunkte. Das Schlitten-System von Sonnet funktioniert sehr gut und erlaubt ein schnelles Wechseln von Platten ohne Verkabelung. Extra-Schlitten (Trays ) über die mitgelieferten 5 hinaus schlagen mit knapp 40 Euro zu buche und sind damit nicht wirklich billig. In der Praxis dürfte man mit einem Reserve-Schlitten auskommen, falls besonders schnell gewechselt werden muss - von daher eine zu verschmerzende Ausgabe, zumal auch die Schlitten mit der Möglichkeit die Festplatten per Schloss zu sichern gut durchdacht und robust gerabeitet sind.
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