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/// Test : Sonstige

Test : Sony HDR-SR1E
von rudi Fr, 24.November 2006 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Manuelle Funktionen
  Anschlüsse
  Menülastig
  Audio
  Bildqualität
  Nachbearbeitung
  Fazit

Menülastig

Wer nicht mit Automatik filmen will, muss auf jeden Fall ins geliebte Menü, welches bei Sony über das Touchscreen-fähige Display bedient sein will. Natürlich hinterlässt man dabei immer Fingerabdrücke auf dem Blickfeld, dafür ist die Bedienung etwas gefälliger als mit einem Drehrädchen durch die Hierarchie-Stufen zu hüpfen. Außerdem ist die Helligkeit und die Winkelabhängigkeit des Displays wirklich gut.
Das Menü selbst ist aufgeräumt, aber nicht allzu üppig ausgestattet. Viele manuelle Einstellmöglichkeiten fehlen ganz oder die einstellbaren Werte sind nichtssagend. Über das Feld Datencode lassen sich dann doch einigermaßen sinnvolle Kameradaten ablesen, wenn man die Option „Kameradaten“ wählt. Hier sieht man dann im Display Werte wie F-Blendenwert, VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt oder sogar Gain in dB. Allerdings nur beim Abspielen (!!!). Denn diese Werte werden offenbar bei der Aufnahme in den Stream mitcodiert. Warum nur in aller Welt bekommt man diese Werte nicht bei der Aufnahme zu Gesicht?

Audio

Beim Sound suchten wir vergeblich nach einer Einstellung, um nicht Dolby 5.1 Sound aufzunehmen, doch es gibt sie schlichtweg nicht. Wie es aussieht, muss man (falls man ein Stereo-Signal wünscht) dieses später aus den Kanälen heraus rechnen.

Schön, dass sich immerhin ein externes Mikrofon über Mini-Klinke und ein Kopfhörer anstecken lässt. Schlecht dagegen, dass man dabei der automatischen Aussteuerung des Camcorders ausgeliefert ist. Eine manuelle Aussteuerung gibt es nämlich nicht. Man kann nur zwischen 2 festen Pegelstufen wählen, was zwar besser als nichts ist, aber schlechter als eine normale Aussteuerungsfunktion.

Bildqualität

Die Kamera zeichnet die hochauflösenden Videos als MPEG4/AVC-Strom mit 1440 x 1080 Pixeln auf die Festplatte. In der höchsten Qualität mit maximal 15 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt über eine Dauer von ca. 4 Stunden. Die Bildqualität ist dabei mit dem HC3 ziemlich identisch. Das bedeutet eine nur durchschnittliche Helligkeitsauflösung, die Farbauflösung ist unter SD-Niveau. An feinen Details sind teils deutliche (farbige) Moires zu sehen. Der subjektive Bildeindruck ist noch gut, was auch auf das gute Dynamikverhalten mit wenig Rauschen und geringen Smear-Effekten zurückgeht. Farblich ist die Kamera angenehm stimmig. Der Weitwinkel ist für Innenräume sehr gering, dafür sind nur wenig Objektiv-Fehler auszumachen. Im Lowlight ist der SR-1 befriedigend. Gegenüber HDVHDV im Glossar erklärt dem HC3 fielen in der höchsten Qualitätsstufe kaum Unterschiede auf.

Der HC3 (oben) ist praktisch gleich scharf, wie der SR-1 (mitte), der jedoch einen Hauch mehr Kontour zeigt. Eine Liga darüber brilliert allerdings die deutlich schärfere HV10 von Canon (unten).




Es sieht also so aus, als ob AVCHDAVCHD im Glossar erklärt durchaus das Zeug hat, HDVHDV im Glossar erklärt mittelfristig zu ersetzen, besonders, wenn die DatenrateDatenrate im Glossar erklärt noch steigt und die Hersteller die vollen 1920 Horizontal-Pixel bei der Aufnahme (später einmal) ausnutzen. Momentan bekommt man in der selben Preisklasse allerdings bei der HDV-Konkurrenz noch ein besseres Bild. Hier weiß die HV10 von Canon insgesamt einfach mehr zu überzeugen.

SD-Material wird bei dem HDR-SR-1 übrigens in MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt aufgenommen. Lustig ist dies am Rande, weil die meisten Schnittprogramme oft immerhin AVC-SD-Codecs mitbringen. Sony scheint AVC also in PAL-AuflösungPAL-Auflösung im Glossar erklärt jedenfalls nicht zu benutzen. Schade, denn gerade hier könnte man aufgrund der niedrigen DatenrateDatenrate im Glossar erklärt dann enorme Aufzeichnungszeiten auf Festplatte erzielen, was in speziellen Fällen sicherlich höchst interessant wäre. Tja, wäre was, hätte was, gibt’s aber nicht.


Sony HDR-SR1
Plus Minus Derzeit niedrigster Preis (ohne Gewähr) :  999 Euro Listenpreis: 1599 Euro (inklusive Mwst.)

MEHR INFO:
Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
+ HDMI-Ausgang
+ gutes Display
- schlechte Farbauflösung
- SD-Qualität nur durchschnittlich

Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Manuelle Funktionen / Anschlüsse
Menülastig / Audio / Bildqualität
Nachbearbeitung
Fazit
  

[4 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
napster1701e (unregistered)   21:25   30.10.
Hallo.

Ich bin neu im Forum und hab gleich mal 2 wichtige Fragen.


Hab einige in 1080i gedrehte Filme bisher...weiterlesen
CUT (unregistered)   05:19   24.11.
Um AVCHD zu betrachten und zu wandeln sollte man sich die Programme der Firma ELECARD einmal näher anschauen:

http://www.elecard.com ...weiterlesen
posche switzerland (unregistered)   13:40   23.11.
Eine Mini DV Cassette ist halt immer noch ein gutes "BACKUP".
Oder was mache ich wenn die Daten von der Cam gelöscht sind und "...weiterlesen
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