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/// Test : Sonstige

Test : Sony HDR-SR10 - Preiswerter Abkömmling
von rudi Fr, 11.Juli 2008 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen   

  Einleitung
  Unwichtiges gespart?
  Display geschrumpft
  Keine manuelle Belichtungszeit
  Zahlenspiele
  Angedockt
  Aus dem Messlabor
  Fazit

Keine manuelle Belichtungszeit

Doch damit erschöpfen sich fast schon die manuellen Einstellmöglichkeiten. Wie leider üblich lässt Sony den Anwender komplett im Dunkeln, was BlendeBlende im Glossar erklärt, Belichtungszeit oder Gain angeht. Das ist besonders ärgerlich, da sich diese Parameter bei der Wiedergabe im Display anzeigen lassen. Warum denn dann bitte nicht bei der Aufnahme?
Dass Sony (wie in der ganzen Serie) sowieso keine manuelle Einstellung der Belichtungszeit zulässt ist ärgerlich und disqualifiziert diese Kameras eigentlich für alle szenischen Filmer. Immerhin gibt es ein paar Szenen-Presets, die die Belichtungszeit konstant lassen, jedoch kann man hiermit nicht wirklich professionell arbeiten, solange man die konkreten Werte beim Filmen nicht zu Gesicht bekommt.

So gelang es uns auch nach vielfältigem herumprobieren und kontrollieren der Aufnahmen nicht beispielsweise eine Szene mit wechselnden Lichtverhältnisssen konstant mit 1/25 Sekunde zu belichten. Der Color-Slow-Shutter erlaubt dies zwar prinzipiell, springt aber dank Automatik immer wieder zwischen den Belichtungszeiten wild umher und stellt sich auch schon mal gerne auf 1/12s oder weniger. Für Canon-Kameras in diesem Preisbereich stellt so eine Aufgabe dagegen gar kein Problem dar. Wenn Sony mal ein Einsehen hätte, gäbe es kaum ein gewichtiges Argument für Canons aktuelle Vergleichsmodelle mehr. Zumal eine solche Shutter-Option sicherlich mit einem Firmware-Update freischaltbar wäre. Oder wenn es denn pfriemelig sein muss, würde ja vielleicht auch schon eine Taste reichen, die dafür sorgt, dass die Automatik mal bei 1/25 Sekunde stillhält.

Zahlenspiele

Auf der SR-10 selbst verspricht ein Aufkleber bis zu 15 Stunden Aufnahmezeit mit der eingebauten 40GB-Festplatte. Dies wird allerdings nur in der extremen HD LP-Betriebsart bei einer DatenrateDatenrate im Glossar erklärt von 5 Mbit erreicht. In diesem Modus werden ArtefakteArtefakte im Glossar erklärt schnell sichtbar, besonders auf Full HD-Displays. Dennoch muss man sich einmal vor Augen halten, dass hier pro Stunde HD-Aufzeichnung „nur“ 2,7 GB verbraucht werden. Ungefähr ein Fünftel des Speicherplatz-Verbrauchs von DV oder HDV. Unter diesem Aspekt wird einem erst mal klar, wie stark AVCHDAVCHD im Glossar erklärt HD-Videos eindampfen kann. Und dafür ist die gebotene Qualität dann schon wieder erstaunlich. Im bereits deutlich besseren HD HQ-Modus mit 9 Mbits bekommt man noch rund 10 Stunden auf die eingebaute Festplatte, wobei nur der HD FH-Modus (bei 16 Mbit) FullHDFullHD im Glossar erklärt mit 1920 Pixeln (statt 1440 Pixel) aufzeichnet. Hiermit sind dann nicht mal mehr ganze 5 Stunden Aufzeichnung möglich. Diese allerdings wirklich in ausgezeichneter Qualität, die man in HDVHDV im Glossar erklärt bei 25 Mbit auch nicht besser hin bekommt.


Sony HDR-SR10
Plus Minus Derzeit niedrigster Preis (ohne Gewähr) :  1979 Euro Listenpreis: 999 Euro (inklusive Mwst.)

MEHR INFO:
Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
+ sehr scharf bei gutem Licht
- Lowlight
- Keine manuelle Belichtungszeit

Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Unwichtiges gespart? / Display geschrumpft
Keine manuelle Belichtungszeit / Zahlenspiele
Angedockt / Aus dem Messlabor
Fazit
  

[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]   
Daigoro   13:39   11.07.
Verstehe mal einer Sony.
Wieso sie nicht zumindest mal die 1/3" mit gleicher Pixelzahl aus der HC3/HC5 genommen haben.

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update am 10.Februar 2012 - 06:23
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