| Test : Sanyo Xacti VPC-HD2000 von rudi Di, 5.Mai 2009 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

Videoformate
HD-Video zeichnet die Kamera im MPEG-4 AVC/H.264-Format mit einer Datenrate bis zu 24 Mbps auf. Die Clips können dabei wahlweise in Full HD-Qualität (1.920 x 1.080 Pixel) mit 60p, 60i oder 30p aufgezeichnet werden. Darüber hinaus steht eine 720er-Auflösungen mit 30 Vollbildern sowie eine SD-Auflösung mit maximal 640 x 480 Bildpunkten zur Verfügung, die bei der Ausgabe als PAL-Signal in das 576i-Fomat konvertiert werden (soll). Wer seine Videos vorerst noch auf seinem nicht HD-fähigen Fernseher betrachten will, sollte ein Gerät besitzen, dass sich auch auf die NTSC-Wiedergabe mit 60Hz versteht: Trotz PAL-Ausgabe-Einstellung im Kamera-Menü kam bei unserem älteren Sony SD-Fernseher kein Signal an.
Bei der Signalausgabe über HDMI gab es dagegen keine direkten Probleme. Schließlich kommt jedes moderne LCD- oder Plasma-Display auch mit den hierzulande nicht so typischen 60 Hz der Kamera zurecht. Allerdings gibt es die HDMI-Ausgabe nur über die Docking-Station und ein HDMI-Kabel wird im Gegensatz zum Vorgänger HD1010 nicht mehr beigelegt.
60P- Die Revolution?
60p zeichnet die Kamera zwar tatsächlich auf, jedoch sieht das Ergebnis keinesfalls besser aus, als wenn man in der Nachbearbeitung ein 60i-Signal (z.B. mit AVISynth) hochskaliert. Es gibt in diesem Modus deutlichste Blockartefakte, die wahrscheinlich darauf zurückzuführen sind, dass auch eine Daterate von 24 Mbit/s für diese Bildmengen einfach zu viel zu wenig ist. Auch treten bei Schwenks Artefakte auf, die wie zusammengelegte Interlaced Bilder aussehen. Doch diese dürften ja eigentlich bei 60 Vollbildern gar nicht entstehen. Es ist also anzunehmen, dass zumindest der Bildsensor auch bei der 60P-Aufzeichnung mit Halbbildern arbeitet und diese dann erst später in der Signaleletronik zusammengelegt werden.
Nachbearbeitung
Die Kamera trägt nicht das AVCHD-Logo und beim Import des 1080/60P stießen wir teilweise auf Probleme. So quittierte Sonys Vegas den Import sofort mit einem Absturz. Adobe Premiere konnte die Dateien dagegen öffnen. Bei der Bearbeitung fällt jedoch auf, dass die 60 Progressiven FullHD-Bilder pro Sekunde keineswegst leicht zu bearbeiten sind. Es ruckelt und stottert auch auf unserem modernen Quad-Core-Rechner, wie wir es schon lange nicht mehr erlebt haben.
Äußerst innovativ bleibt die Xacti-Library-Funktion: Hiermit lassen USB-Festplatten direkt an die Kamera anschließen und von dort aus wie interner Speicher verwalten. Dadurch kann man Clips auf der externen Platte archivieren, aber auch direkt von dort über die Kamera auf dem Fernseher anzeigen.
Sanyo Xacti HD2000
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Plus |
Minus |
Derzeit niedrigster Preis (ohne Gewähr) : 599 Euro Listenpreis: 699 Euro (inklusive Mwst.)
MEHR INFO: Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
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+ Viele manuelle Möglichkeiten
+ ISO-Modi bei Filmaufnahme
+ USB-Speicher zur Archivierung direkt anschließbar |
- Automatiken
- Bildstabilisator
- Auflösung
- Handhabung
- Weitwinkel
- nur 60Hz-Modi
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[70 Leserkommentare] [Kommentar schreiben] Letzte Kommentare:
 | Tobias Claren 20:52 11.05. | | Hallo.
Evtl. entscheide ich mich für ein HD6600Pro.
Es gibt aber Preisunterschiede zwischen verschiedenen Größen.
Gib...weiterlesen |  | EdwinAnDerSaar 20:51 08.05. | | Bernd E. hat folgendes geschrieben: [Insofern kannst du mit der Info von Edwin nur etwas anfangen, wenn du weißt, an welchem Camcorder er dies...weiterlesen |  | motiongroup 08:29 08.05. | | Sorry das ich mich erst jetzt melde,.....
Das mit der 4GB Beschränkung hat wie B.E schrieb mehrere Gründe..
zum eine...weiterlesen |  | Bernd E. 07:04 08.05. | | EdwinAnDerSaar hat folgendes geschrieben: ...Mir verzeichnete der 5050 schlicht zuviel... Tobias Claren hat folgendes geschrieben: ......weiterlesen |  | [ Alle Kommentare lesen]
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