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/// Test : Videoschnitt

Test : Premiere Elements 8
von rudi Mo, 30.November 2009 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Keine Aktivierungspflicht?
  Nach dem Start ist vor dem Start
  Oberfläche
  Medienorganisation
  Hintergründiges
  Vorschau
  Schnittmöglichkeiten
  Stabilität
  Fazit
  Nachtrag



Oberfläche



Gegenüber Photoshop Elements 8 (dem wir einen Extra-Test widmen werden) bewegt sich das Programm immer mehr von der Bedienlogik des großen Bruders weg. Grund dafür sind ebenfalls die zahlreichen Automatiken, die dem Nutzer immer mehr entmachten. Immerhin findet man noch den sehr mächtigen Keyframe-Editor, wenn man ihn braucht. Ebenfalls schön (versteckt): Eine Protokoll-Undo-Liste, mit der man im Projekt zeitlich beliebig zurückspringen kann.



Medienorganisation



Quasi als kleine Version von Adobe Bridge bietet Premiere Elements einen eigenen Media-Browser, der eine gemeinsame Verwaltung von Audio-, Video- und Foto-Dateien ermöglicht. Über Tags lassen sich Clips, Fotos und Audio-Schnipsel mit Schlagworten versehen. So lassen sich anschließend Clips gezielt nach den vergebenen Eigenschaften suchen oder sortieren. Auf den ersten Blick praktisch klingt die Auto-Tagging-Funktion: Diese analysiert die Videoaufnahmen nach Attributen wie beispielsweise „Verwackelt“, „Niedriger Kontrast“, „Tonschwenk“ oder „Anzahl der gefilmten Gesichter“. Eine komplette Analyse findet jedoch offensichtlich im Hintergrund statt. Dabei hat man als Anwender keinen Einfluss darauf, welches Material hier eigentlich analysiert wird. Stadtessen startet Elements nach dem ersten Start einen Hintergrund Prozess namens „ElementsAutoAnalyzer.exe“, der sich einfach mal schnell einen kompletten Prozessor-Kern schnappt und munter im Hintergrund drauflos werkelt und sehr viel Prozessor-Power sowie Festplattenplatz schluckt. Und nicht nur das. Selbst wenn man Premiere Elements beendet und den Computer neu startet, läuft dieser Prozess mit einem voll ausgelasteten Kern ungefragt weiter.
Ebenso läuft auch nach dem beenden von Premiere Elements noch ein weiterer Prozess im Hintergrund, der ebenfalls einen Prozessorkern voll auslastet.

Zwei Prozessorkerne noch voll ausgelastet, obwohl das Programm schon lange beendet war.



Auf unserem Testsystem war somit der halbe Quadcore voll mit Prozessen beschäftigt, die wir nicht mehr halben wollten. Die Analyse-Funktion lässt sich immerhin im Organizer über „Bearbeiten/Voreinstellungen/Optionen für Automatische Analyse...“ abschalten, jedoch dürften gerade Einsteiger hier wohl selten vorbeischauen...




Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Keine Aktivierungspflicht?
Nach dem Start ist vor dem Start
Oberfläche / Medienorganisation
Hintergründiges / Vorschau / Schnittmöglichkeiten
Stabilität / Fazit / Nachtrag
   

[10 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
huelsensack1   11:01   27.03.
huelsensack1 hat folgendes geschrieben: Es gibt Abhilfe!!

Die vielen Abstürze, die eine Vielzahl von Usern beklagen ist auch ...weiterlesen
aeb   09:27   11.02.
Für Premiere Elements 8 spricht eigentlich nicht viel.
Ein Programm, das nach dieversen Tests und vielen User-Meinungen dermaßen mittelprächti...weiterlesen
huelsensack1   12:20   09.02.
Es gibt Abhilfe!!

Die vielen Abstürze, die eine Vielzahl von Usern beklagen ist auch ADOBE bekannt. Es gibt zwar kein Update, aber ei...weiterlesen
huelsensack1   18:39   08.12.
Also bei mir klappt es mit dem Öffnen von Projekten über das Flash-Startfenster.
Trotzdem will es sehr oft abstürzen und tut es auch. Diesen k...weiterlesen
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