| Test : Panasonic HDC-SD1EG von rudi Do, 7.Juni 2007 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Eintellungssache
Bei den manuellen Einstellmöglichkeiten lässt sich die Blende direkt über den Joystick steuern. Ist die Blende offen, so lassen sich außerdem noch 18db Gain hinzuregeln. Und das schönste dabei: Man sieht im Sucher auch aussagekräftige Werte von Blende und Gain. Auch die Verschlusszeit lässt sich auf diesem Weg einstellen, geht jedoch nicht unter 1/50s. Schade, dass hier ein Full-Frame-Mode mit 1/25s fehlt, den man mittlerweile von Canon ja schon gewöhnt ist. Dies hätte der Kamera sicherlich bei szenischen Filmern viele Punkte gebracht, zumal die Lichtempfindlichkeit noch einmal deutlich gesteigert werden würde. Leider vermisst man andere verlorene Standards wie einen Fokus-Ring oder sonstige manuelle Einstellmöglichkeiten am Cam-Gehäuse. Immer für elementare Einstellungen den Joystick bemühen zu müssen ist auf Dauer einfach nervig. Sind 1000 Euro für einen Camcorder wirklich so wenig Geld, dass sich fast jeder Hersteller mittlerweile diese manuellen Kontrollmöglichkeiten in dieser Preisklasse spart? Gut, ein Zoomring kann tatsächlich was kosten, aber schon ein paar Rädchen und Schalter für ein paar Cent wären schon ein echter Komfort-Gewinn. Immerhin Automatik-Filmer dürfen sich freuen: Der Autofokus und der optische Bildstabilisator arbeiten ziemlich gut, sprich unauffällig.
Audio-Sektion
Bei der Audio-Austattung gibt es gemischte Gefühle: Schön, dass ein externer Mikrofoneingang über Miniklinke vorhanden ist, schlecht, dass ein Kopfhörer-Ausgang dagegen fehlt. Schön, dass man dennoch manuell aussteuern kann, aber unbequem, dass der Mikrofoneingang vor dem Display hinter der Schutzklappe liegt, die im offenen Zustand einfach nur stört. Würde dies nicht Ärger im Garantiefall nach sich ziehen, wäre unsere Empfehlung klar: Am besten diese Klappe einfach mit einem scharfen Teppichmesser abschneiden...
Sonstiges
Dass der Akku in der Kamera Platz findet, finden wir eigentlich sogar ziemlich sexy. Zwar lässt sich so kein größerer Akku einbauen, dafür bleibt die Kamera kompakt im Mitnahmeformat. Da sich die SD1 auch schlafen legt, wenn man das Display zuklappt und die Einschaltzeit aufgrund der SD-Kartenaufzeichnung unter 2 Sekunden liegt, lässt sich mit der Akku-Laufzeit von ca. einer Stunde in vielen Situationen leben. Alternativ stockt man halt noch auf zwei oder drei Zusatzakkus auf.
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 | bianco4 (unregistered) 00:42 30.06. | | Diese Cam ist nur zu empfehlen! Habe sie zur Geburt meiner Tochter gekauft. Meine Frau wollte eine Cam, die hochauflösend, handlich klein und vorallem...weiterlesen |  |
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