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Test : Nikon D3300 - Preisgünstige und wenig limitierte Rebel-Cam?

von Fr, 14.März 2014 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

  Einleitung
  Aus dem Messlabor
  Low Light
  Fazit

Nun hat auch die D3300 ihren Weg in unsere Redaktion gefunden. Wie schlägt sich die günstigste Nikon DSLR gegenüber der größeren D5300?

Die D5200/D5300 hatte es uns ja auf ihre Art irgendwie angetan: Sie bietet ein sehr weiches Bild, das jedoch praktisch moirefrei mit erstaunlich hoher Dynamik und sehr runden Farben in dieser Preisklasse bis dato einzigartig ist. Die Vorgänger der D3300 stotzten dagegen vor Aliasing, Farbschleiern und Moires, weshalb sie trotz ihres günstigen Preises bei Videofilmern kaum Anklang fanden.

Die D3300 hat jetzt jedoch offensichtlich den Sensor und Bildprozessor der D5300 geerbt, was die Hoffnung aufkeimen lässt, dass sie sich in der Videoqualität von ihrer großen Schwester kaum unterscheidet.

Die Nikon D3300



Und um es gleich vorweg zu nehmen: Dem ist auch so. Und noch besser. Gegenüber der D5300 wurden auch (fast) keine Videofunktionionalitäten beschnitten. Erst die D7100 bietet gegenüber der D3300/D5300 noch erweiterte Funktionen wie 1/25 Sek Belichtungszeit, Kopfhöreranschluss oder abgecachte 16:9-Bildvorschau schon vor der Aufnahme. Wer sich dieser fehlenden Features bewusst ist und deswegen bisher mit der D5300 geliebäugelt hat, dürfte sich daher besonders für die D3300 begeistern.

Auffälligster Unterschied ist das etwas geringer auflösende Display der D3300, welches im Gegensatz zur D5200/5300 auch nicht ausklappbar ist. Das finden wir weniger störend, als die Lupen-Buttons auf der linken Seite des Displays (übrigens wie bei der D7100). Denn wenn man mit links fokussiert muss man zur Display-Vergrößerung umgreifen. Die Vergrößerung ist dabei eben so ruckelig wie bei der D5300, was sanftes, manuelles Fokussieren erschwert.

Die frei belegbare Taste neben dem Objektiv ist glücklicherweise geblieben (gut für schnellen ISO-Zugriff), ebenso die Marotte, dass man die Blende nicht in der Liveview verstellen kann. Wifi (bei der D5300 integriert, aber für Filmer kaum interessant) fehlt der D3300. Mit den sehr flexiblen 24/25/30/50/60 fps in FullHD ist Nikon schon seit einiger Zeit gut aufgestellt. Dass diese Frameraten nun auch komplett in der Einsteigerklasse zu finden sind ist umso schöner.

Beim weiteren Herumspielen ist uns dann doch noch ein kleiner, evtl. nicht unerheblicher Unterschied zur D5200/5300 aufgefallen. Es können zwar die bestehenden Picture Controls modifiziert, jedoch keine neuen hinzugeladen werden. Wer also Beispielsweise die beliebten Flaat- oder LPowell-Profile benutzen will, kann dies mit der D3300 leider nicht tun.

Aus dem Messlabor


Nikon D3300
Plus Minus Listenpreis: 549 Euro (inklusive Mwst.)

MEHR INFO:
Alle technische Daten sowie Testbilder und Testergebnisse in unserer Datenbank
+ sehr gute Bildqualität
+ cleaner HDMI-Out
+ 50/60p
- Blende lässt sich mit modernen Nikkoren nicht manuell in der Liveview einstellen
- kein Kopfhörerausgang

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[23 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
raketenforscher    11:37 am 17.3.2014
Liegt am HDMI eigenlich irgendein Wunder an? Oder alles wie bei der D5200? Also clean, aber nur interlaced und normal HD.
trundicho    11:18 am 17.3.2014
Es gab ein tolles Tutorial von Slashcam zur D5200. Darin wurde auch erklärt, dass man die Belichtungsmessung in der Fotoanzeige verwenden kann. -Ich gehe so vor, dass ich für...weiterlesen
wp    23:08 am 16.3.2014
nur bei Canon :-) eine der sachen, wo Nikon ausnahmsweise noch nicht digital verschlimmbessert hat - hab analog und digital mit exakt den gleichen Parametern geknippst. Iso...weiterlesen
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