Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Farbkorrektur· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Test : Videoschnittkarten

Test : Matrox RT 2000
von rudi Fr, 7.April 2000    

  Einleitung
  Fazit:

Im Karton der RT2000 findet sich eine ganze Menge: Neben der eigentlichen Codec-Karte finden sich im Liferumfang ein Firewire-Kabel, eine Breakout-Box, eine eigene Grafikkarte, sowie die vier Softwarepakte Premiere 5.1, Cool 3D, Acid Music und Sonic DVDit LE. Eigentlich alles, was ein vernünftiges DV-Studio braucht.

Durch die mitgelieferte Grafikkarte (G400 Special Edition) ist die RT2000 in der Lage 3D-Effekte (und auch andere Filter) in Echtzeit zu erzeugen. Diese muß beim Einbau durch ein spezielles Kabel mit der RT2000 verbunden werden, da der herkömmliche PCI-AGP Bus eines PC´s für eine Übertragung von zwei unkomprimierten Videoströmen und einem Standbild zu langsam ist.

Wer schon eine schnelle Grafikkarte hat, muß also bei der RT2000 auf diese verzichten. Wer dagegen noch eine ältere Karte im Rechner hat, dürfte sich über ein kostengünstiges Upgrade freuen. Zumal durch die mitgelieferte G400 in dem Problembereich Schnittkarte-Grafikkarte-Overlay keine Inkompatibilitäten auftreten.

Die Breakout-Box führt ebenfalls nur die analogen Signale heraus (FBAS, Y/C, Audio), die FirewireFirewire im Glossar erklärt Schnitstelle befindet sich nach wie vor nur auf der Rückseite des Rechners. Die EchtzeitvorschauEchtzeitvorschau im Glossar erklärt mit Effekten gibt es ebenfalls nur am analogen Ausgang. Wer auf DV ausgeben will, muß nach wie vor rendern.

Beim Schnitt unter Premiere 5.1c bietet die RT2000 die Option, im nativen DV-Format oder mit MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (I-Frame only bis 25 Mbit/s) zu arbeiten. Dabei werden auch professionelle Formate wie DVCPRO oder DVCAMDVCAM im Glossar erklärt unterstützt. Wer jedoch verschiedene CodecCodec im Glossar erklärt Formate auf der TimelineTimeline im Glossar erklärt mischt, verliert die Möglichkeit der Echtzeiteffekte.

Durch die schon von Canopus bekannten "Referenced AVI´s" umgeht die RT2000 alle bekannten GB-Barrieren. Somit lassen sich trotz Windows 98- beliebig lange Clips auf die Festplatte speichern. Um auch mit anderen Applikationen arbeiten zu können installiert Matrox noch zusätzlich alle Codecs im alten VideoforWindows-Format. Diese können zwar nur 2 GB groß werden, jedoch können diese Files dann auch mit After Effects oder 3D-Studio harmonieren.

Wer schon einmal mit der Digisuite von Matrox gearbeitet hat, dem dürfte die Optik der mitgelieferten Echtzeit-Plugins vertraut vorkommen. Als Echtzeiteffekte stehen dabei 3D-Page Curls, 2D/3D-DVE´s (Picture in Picture Effekte, Tumbles und Fly-Ins), Dissolves, Organic Wipes und Transparenz zur Verfügung. Diese können jedoch nur auf einen einzigen Video- oder Grafiklayer in Echtzeit angewandt werden. Im Vergleich zur DV500 kann aber zusätzlich noch ein TGA-File mittels Alpha-KanalAlpha-Kanal im Glossar erklärt eingestanzt und dessen Transparenz verändert werden, ohne die Echtzeitfähigkeit zu verlieren. Damit ist beispielsweise auch noch ein Titel über einem Picture in Picture-Effekt ohne RendernRendern im Glossar erklärt möglich.

Sollen mehrere Matrox-Effekte zum Einsatz kommen, so reduziert die implementierte "Multi-Layer Compositing Engine" die Rechenzeiten erheblich. Wohlgemerkt tritt diese Renderbeschleunigung nur auf den Plan, solange nur firmeneigene Effekte berechnet werden.

Insgesamt wirken die Echtzeit-Effekte jedoch etwas "verspielt". So kann man zwar noch einen Schatten und ein Border um einen Clip legen, der Bewegungspfad der einzelnen Presets ist jedoch nicht veränderbar. Hiermit wollte Matrox wohl bewußt die Anwendungsmöglichkeiten der Flex-3D-Architektur beschneiden, um die Karte nicht zu interessant für professionelle Anwender werden zu lassen. Daher finden sich wohl auch keine Realtime-Keyer und keine Color-Correction (Nur während des Capturings ist eine Echtzeit-Farbkorrektur möglich).

Beim Schnitt unter Premiere stört mich auch eine leichte Trägheit des Systems. So dauert es manchmal einige Sekunden, bis sich ein Filterdialog öffnet und beim Scubben in der TimelineTimeline im Glossar erklärt war ebenfalls eine leichte Verzögerung der Reaktion spürbar. Auch beim Start der Realtime-Wiedergabe legt das System immer eine kurze "Bedenkzeit" ein. Ähnliche "Time-Lags" sind auch bei der DV500 zu finden und könnten auf ein vorheriges RAM-Buffering sowie den C-Cube-Chipsatz zurückzuführen sein. Der Gelegenheits-Anwender wird derartige Verzögerungen nicht weiter übel nehmen. Wer jedoch gewohnt ist mit Tastaturkürzeln und schnellen Mausaktionen zu arbeiten, könnte sich hier etwas ausgebremst fühlen.

Beim Export eines fertigen Projekts kann man seinen Videostrom auch als MPEG2-Stream (MP@ML) ausgeben, der für die Herstellung von DVD´s und Super VideoCD´s (SVCD) benötigt wird. Zur Weiterverarbeitung liegt hierfür Sonic´s DVDit LE bei. Dieses DVD-Authoring System ermöglicht die schnelle Zusammenstellung von Clips, die mit der Karte erzeugt werden können. Da es sich hierbei um eine stark eingeschränkte Version handelt, sind viele spezielle Features, (wie mehrere Menüs, Multi-Angle, Dolby-Digital etc.) nicht einsetzbar. Für erste Gehrversuche reicht es aber allemal.

Um den Premiere TitelerTiteler im Glossar erklärt etwas aufzuwerten, liegt der RT2000 Cool 3D von Ulead bei. Ich persönlich mag dieses Programm sehr gern, da sich hiermit schnell professionelle 3D Titelanimationen erstellen lassen, ohne ein separates 3D-Animationsprogramm bemühen zu müssen. Zuletzt findet sich noch Acid-Music im Lieferumfang, womit sich auch ohne musikalische Vorkenntnisse professionelle Soundtracks erstellen lassen.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung
Fazit:
   



[nach oben]

Weitere Artikel:

Test: Poseidons Spross - GrassValley/Canopus Pegasus Di, 11.März 2008
Im Gegensatz zu anderen Canopus-Karten handelt es sich bei der Pegasus PCIe-Hardware nicht um eine Schnittlösung, sondern ausdrücklich nur um eine reine Capturing-Karte. Allerdings mit vielen Anschluss-Möglichkeiten.
Test: Canopus Edius DVX Review Mo, 6.Februar 2006
Mit Schnittkarten aus der DV-Storm- oder der Raptor Serie zeigte Canopus schon vor ein paar Jahren, wie DV-Editing mit Echtzeiteffekten aussehen kann. Mit der DVX steht nun eine neue DV-Schnittlösung bereit.
Test: Canopus ACEDVio Do, 31.Juli 2003
"Die weltweit erste OHCI-Karte mit analogen Ein-&Ausgängen im Bundle mit Vegas 4.0" kommt ausgerechnet von Canopus. Wir haben dem Trendsetter auf den Zahn gefühlt und waren spontan begeistert.
Test: Matrox Parhelia Fr, 24.Januar 2003
Test: Canopus EZDV VS.2.00beta Do, 31.Oktober 2002
Test: FastForward 1.7 final Do, 18.April 2002
Test: Canopus DVRaptorRT Mo, 8.April 2002
Test: FastForward 1.7 Beta für Dazzle-FAST DV.now Mo, 10.Dezember 2001
Test: Echtzeit mit Final Cut Pro 2.0 und der Matrox RT Mac Mi, 6.Juni 2001
Test: Canopus DVStorm Mo, 2.April 2001
Test: FAST-Dazzle AV Master 2000 Fr, 16.März 2001
Test: Canopus DVRaptor Fr, 16.März 2001


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse

passende Forenbeiträge zum Thema
Matrox:
Breakoutbox von Videoschnittkarte Matrox RT.X2 funktioniert nicht mehr
Monitoring AVID MC5 mit Matrox MXO2 Mini
Matrox Thunderbolt Adapter am Mac
Schnittrechner, Monitor, Matrox Zusammenstellung- Bitte um Einschätzungen
Tonqualität Matrox MXO2 Mini
Verkaufe Matrox Mini...
Matrox veröffentlich OS X Lion Treiber
mehr Beiträge zum Thema Matrox

Videoschnittkarten:
Fragen zur BLACKMAGIC CINEMA
Störungs Effekt wie dieser mit Pinnacle
NV-GS27 über Firewire an Pinnacle "Studio Movie Box HD" anschließ
Probleme mit Pinnacle Studio Ultimate 14 HD mit meinem PC
Blackmagic Design Cinema Camera Postproworkflow
Blackmagic Cinema Camera: Demo des Dynamikumfangs
geeignete Kamera für Naturfilm(; Fs700 oder blackmagic) ??
mehr Beiträge zum Thema Videoschnittkarten




update am 23.Mai 2012 - 06:23
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
ClipKanalschraeg

Aktuelles Video:
And introducing....
Specialsschraeg
21-25. Mai / Ingolstadt
20 MIN|MAX
25-27. Mai / Mannheim
7. Low & No Budget Kurzfilmfestival ClipAward
25-26. Mai / Innsbruck
A Los Gurkos Short Film Festival
26. Mai - 3. Juni / Zürich
VIDEOEX
weitere Veranstaltungen