Logo Logo
Themen schraeg
Wissen
Codecs· Einführungen· Lexika
Hardware
Camcorder· Computer· DVD· Zubehör
Software
3D· Compositing· Download· DVD· Effekte· Farbkorrektur· Player· Tools· Videoschnitt
Filmpraxis
Beleuchtung· Drehbuch· Filmen· Filmlook· Keying· Montage· Regie· Sound· Tips
DV-Film
Festivals· Filme
Sonstiges
Hersteller· Reviews· Technik
/// Test : Videoschnitt

Test : MacBook Pro: FCP vs Premiere: XDCAM EX u.a.
von rob Fr, 29.August 2008 | 7 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  Technische Daten: MacBook Pro 15“ 2.5 GHz
  After Effects Rendertest
  Final Cut Pro vs Premiere Pro
  Kartenbasiertes Videomaterial
  Final Cut Pro vs Premiere Pro
  DVCPRO HD
  Final Cut Pro vs Premiere Pro
  XDCAM EX
  Anmerkungen zu Blu-ray
  Fazit



Final Cut Pro vs Premiere Pro / Kartenbasiertes Videomaterial



Als nächstes haben wir in Final Cut Pro 6 gegen Premiere pro CS 3 auf dem MacBook Pro 15“ antreten lassen und eine ganze Reihe von Rendertests gestartet. Als Testsequenz diente uns jeweils Original-Material aus den entsprechenden Kameras (DVCPRO HD und EXCAM HD) das wir auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt gelegt haben und mit den gleichen Effekten in Final Cut Pro und Premiere Pro belegt haben. Dazu gehörte eine 3-Wege FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt, Überlendungen, zwei Clips übereinander mit jeweils 50% Transparenz sowie der Filter sendefähige Farben. Ein Mix also aus im Schnitt häufig gebrauchten Funktionen. Besonders interessiert hat uns bei diesem Vergleich, ob das unterschiedliche Handling der Videodaten zwischen Final Cut Pro und Premiere Pro zu Unterschieden in der Renderzeit führte. Zwar setzen beide Programme in der Mac-Variante auf QuickTime als zentrale Video-Engine auf – doch die Videocontainer von DVCPRO HD und EXCAM HD Material werden ganz unterschiedlich verarbeitet. So kann Premiere Pro mit dem letzten Update auf 3.2.0 das Original-Material direkt von der jeweiligen Karte importieren und wenn nötig auch direkt von der Karte aus schneiden, wohingegen bei Final Cut Pro über das Loggen & Übertragen Menue der ausgewählte Clip nach QuickTime gewandelt wird – womit wir bereits beim Workflow-Vergleich beider Schnittsoftwaren in Sachen kartenbasierter Videofootage wären. Beide Log-Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Ein klarer Vorteil von Premiere Pro liegt in der Möglichkeit, das Original-Material ohne Konvertierung verarbeiten zu können. Es braucht also weniger lang, bis man mit dem ersten Schnitt beginnen kann und das System benötigt gut die Hälfte weniger an Speicherplatz, weil es mit den Original-Daten arbeitet. In der Praxis dürfte jedoch kaum jemand das Original-Material ohne vorheriges Backup bearbeiten. Der Speicherplatz-Gewinn ist so gesehen also relativ. Wenn es schnell gehen muss, freut man sich jedoch, das Material direkt bearbeiten zu können. Definitiv ein Plus für Premiere Pro. Allerdings muss man dafür wissen, welchen Clip man importieren möchte und welchen nicht. Hier punktet ganz klar Final Cut Pro mit seinem Loggen & Übertragen Menue.



Was als vermeintliches Manko in Sachen Speicherplatz-Bedarf gesehen werden kann, entpuppt sich beim Loggen diverser Clips als effiziente Organisationshilfe. Das Loggen& Übertragen Menue in Final Cut Pro bietet eine vorbildliche Übersicht über die einzelnen Shots und auch darüber, welche bereits importiert wurden und welche nicht. Bei Premiere Pro steht lediglich der Minimal-Dialog zum Importieren von Dateien zur Verfügung – wer keine akribische Shot-List geführt hat, dürfte hier schnell genervt sein – ein Punkt, den Adobe möglichst schnell beheben sollte. Deutlich wird hier, das Adobe erst vor kurzem überhaupt entsprechende Unterstützung von Karten-basiertem Videomaterial via Update integriert hat – Final Cut Pro hingegen das Loggen & Übertragen - Menue schon vergleichsweise lange „im Programm“ hat. In Sachen Import von Karten-basiertem Videomaterial bleibt festzuhalten, dass Premiere Pro CS 3 ein vernünftiges Import-Tool fehlt und Final Cut Pro das native Editing der Original-Daten, zumindest als Option, möglichst bald integrieren sollte. Unterschiedliche Bedienphilosophien zeigen sich ebenfalls bei der Auswahl der Projekteinstellungen und beim finalen Ausspielen des Materials nach dem Schnitt. Teilweise ergeben sich hierbei beträchtliche Performance-Unterschiede in der Rendergeschwindigkeit. Diese sind jedoch wiederum stark davon abhängig, ob beispielsweise Original- und Ausspielformat identisch sind oder nicht.

Nachfolgender Rendervergleich von DVCPRO HD Original-Footage verdeutlicht die Unterschiede. Einmal spielen wir das Material nach der Bearbeitung in unkomprimiertes QuickTime aus – das nächste Mal bleiben wir in DVCPRO HD auch bei der Ausspielung. Die DVCPRO HD Ausspielung in Final Cut Pro erfolgte über Ablage / Exportieren / QuickTime-Film mit der Einstellung “eigenständiger Film“ - ohne erneutes Komprimieren der Bilder. Letztere Option war ebenfalls bei Premiere Pro deaktiviert (kein erneutes Komprimieren) – allerdings bietet Premiere Pro keine gleichwertige Timeline-Export-Funktion wie Final Cut Pro. Bei Premiere muss somit jeder Export mit manuellen Einstellungen erfolgen. Gleiches gilt übrigens für das Setzen von Timeline- oder Projekt-Parametern. Zieht man in Final Cut Pro Footage auf eine neu angelegte TimelineTimeline im Glossar erklärt, so fragt Final Cut Pro, ob die TimelineTimeline im Glossar erklärt dem Videoformat angepasst werden soll, falls nicht die richtige Einstellung manuell gewählt wurde. Bei Premiere muss von Anfang an die richtige Projekteinstellung gewählt werden – Final Cut Pro ist da deutlich komfortabler, bzw. unterstützt auf angenehme Weise die Faulheit oder das Nicht-Wissen des Cutters hinsichtlich Projekteinstellungen oder Videoformat – doch nun zum DVCPRO HD Rendervergleich ...



Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / Technische Daten: MacBook Pro 15“ 2.5 GHz
After Effects Rendertest
Final Cut Pro vs Premiere Pro / Kartenbasiertes Videomaterial
Final Cut Pro vs Premiere Pro / DVCPRO HD
Final Cut Pro vs Premiere Pro / XDCAM EX
Anmerkungen zu Blu-ray
Fazit
   

[3 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
thennig   23:51   31.08.
Hier mal ein Beispiel warum ich das Loging Tool in FC nicht mag...

Ich sitze auf meiner SNG und der Kunde möchte P2 Mat. überspielen....weiterlesen
strike300xxx   03:01   30.08.
Ja, schon schade, dass Apple den Blu Ray Einzug verschlafen hat.
Dabei geben sich die Cupertinos doch nur zu gern als Wegbereiter.
...weiterlesen
[ Alle Kommentare lesen]

[nach oben]

Weitere Artikel:

Test: 7toX XML-Konvertierungstool für Final Cut Pro 7 nach Final Cut Pro X Mi, 22.Februar 2012
Philip Hodgetts Firma Intelligent Assistance hat nach der Bereitstellung eines kostenpflichtigen Final Cut Pro X nach Final Cut Pro 7 Konvertierungstool nun auch einen XML-Konvertierer für die andere Richtung, also für Final Cut Pro 7 Projekte nach Final Cut Pro X mit Namen 7toX herausgebracht. Wir hatten Gelegenheit das neue Final Cut XML Konvertierungstool zu testen – hier ist unsere Einschätzung …
Test: Final Cut Pro X Mo, 11.Juli 2011
Nachdem Final Cut Pro X ja tagelang bei slashCAM DAS dominierende Thema war, wird es auch mal Zeit für einen Reality Check. Vorhang auf für unsere Eindrücke...
Test: LG 3D-Monitor W2363D Di, 7.Juni 2011
Wer auf der Suche nach einem 3D-Monitor für eine Videoschnitt-Preview ist, kann noch auf wenig Erfahrungsberichte im Netz zurückgreifen. Da klingt das Angebot von LG für einen 3D-Monitor deutlich unter 200 Euro doch seht verlockend. Denn viel kann man da ja wohl nicht falsch machen, oder?
Test: Sony Vegas Pro 10 - Multitalent auf Speed Sa, 21.Mai 2011
Test: Edius 6 - Das Performance-Wunder Mi, 11.Mai 2011
Test: CS5 Files, Teil 3 – Vergleich GPU/CPU-Effekte unter Premiere Pro So, 22.August 2010
Test: CS5 Files, Teil 2 – Decklink Intensity unter Premiere Pro Do, 22.Juli 2010
Test: CS5 Files – Premiere Mercury Engine Teil 1 Fr, 2.Juli 2010
Test: Edius Neo Booster 2.5 Di, 5.Januar 2010
Test: Premiere Elements 8 Mo, 30.November 2009
Test: Mac OS 10.6 Snow Leopard: Erste Eindrücke im Videoumfeld Sa, 12.September 2009
Test: Final Cut Studio 3 - Teil 2 / AVC-Intra / Speedchanges/ Color und ProRes 4444 So, 23.August 2009


[nach oben]















Artikel-Übersicht


Artikel-Kategorien:
Einführungen
Test
Grundlagen
Tips
Tutorials
Erfahrungsberichte
Workshop
Ratgeber
Buchkritiken
Scoop
Problemlösungen
Ausprobiert
Basiswissen Videoproduktion
Interviews
Kurztest
News
Essays
Editorials
Berichterstattung
Home Media
Aktionen
Werbung
Filmkritiken
Glosse

passende Forenbeiträge zum Thema
Videoschnitt:
Kann ich mit Premiere CS 5.5 Projekte von CS 6 öffnen?
FCP-XML Import in Premiere CS6 nicht möglich
Videoediting in Blender – Solide Infos bei Blenders VSE Blog
premiere cs 5.5 probleme mit peakdateien
Vegas Pro 11 und GPU-Unterstützung
Tips: Älteren Laptop fit für Videoschnitt machen Teil II: SSD
sony vegas - ton auf externen monitor ?
mehr Beiträge zum Thema Videoschnitt

Apple Final Cut Pro:
FCP-XML Import in Premiere CS6 nicht möglich
FCPX Filmstreifen werden nicht mehr angezeigt
Final Cut Pro X Shortcut-Tafel als PDF
FCPX: XF Plugin funktioniert nicht
Videoretusche in FCPX (Flecken auf Linse)
Ein Höllentrip mit Final Cut Pro X (;und wieder zurück)
AVCHD Premiere vs. Final Cut = Problem!
mehr Beiträge zum Thema Apple Final Cut Pro

Adobe Premiere Pro:
Kann ich mit Premiere CS 5.5 Projekte von CS 6 öffnen?
FCP-XML Import in Premiere CS6 nicht möglich
Adobe Organizer & AVI-Videos
premiere cs 5.5 probleme mit peakdateien
Adobe Premiere CS6 -Bildstörungen wie hier...
Welche Exporteinstellungen in Premiere und Encore für 16:9 (;DVD) ?
Farbton, Sättigung und Helligkeit ändern in Adobe Premiere Pro 6
mehr Beiträge zum Thema Adobe Premiere Pro




update am 22.Mai 2012 - 15:05
slashCAM ist ein Projekt der channelunit GmbH
*Datenschutzhinweis*
ClipKanalschraeg

Aktuelles Video:
And introducing....
Specialsschraeg
21-25. Mai / Ingolstadt
20 MIN|MAX
25-27. Mai / Mannheim
7. Low & No Budget Kurzfilmfestival ClipAward
25-26. Mai / Innsbruck
A Los Gurkos Short Film Festival
26. Mai - 3. Juni / Zürich
VIDEOEX
weitere Veranstaltungen