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/// Test : Videoschnitt

Test : Mac OS 10.6 Snow Leopard: Erste Eindrücke im Videoumfeld
von rob Sa, 12.September 2009 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen    

  Einleitung
  64 Bit
  Installation
  Look& Feel
  Finder
  QuickTime X
  Rendertests
  Fazit



Rendertests



Bei unseren Rendertests haben wir den Schwerpunkt auf Videoapplikationen gelegt: Final Cut Pro, Compressor, Color aber auch After Effects haben wir unter Mac OS 10.6 getestet. Hier unsere Ergebnisse:

Final Cut Pro 7
AVC-Intra Export nach ProResProRes im Glossar erklärt 422
Mac OS 10.5 = 7:20 Min
Mac OS 10.6 = 6:52 Min

Final Cut Pro 7
AVC-Intra Export nach ProResProRes im Glossar erklärt 4444
Mac OS10.5 = 6:30 Min
Mac OS 10.6 = 5:05

Compressor / Final Cut Studio 3
AVC-Intra / ProResProRes im Glossar erklärt Sequenz nach H264 via Compressor
Mac OS 10.5 = 8:18 Min
Mac OS 10.6 = 8:15 Min

Mac OS Boot-Time
Mac OS 10.5 = 31 Sekunden
Mac OS 10.6 = 39 Sekunden

Mac OS Shut-Down
Mac OS 10.5 = 9 Sekunden
Mac OS 10.6 = 7 Sekunden

Color / Final Cut Studio 3
Rendern FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt Bleach auf ProRes 422ProRes 422 im Glossar erklärt Sequenz
Mac OS 10.5 = 4:02
Mac OS 10.6 = 4:03

Adobe After Effects CS 4
Offizieller slashCAM AE-Rendertest
Mac OS 10.5 = 6:43 Min
Mac OS 10.6 = 5:38 Min

Die Geschwindigkeitsgewinne von Mac OS 10.6 sind vor allem im ProRes-Export aus Final Cut Pro zu spüren. Hier lassen sich die deutlichsten Geschwindigkeits-Zuwächse messen. Aber auch unser After Effects Rendertest wurde unter Mac OS 10.6 deutlich zügiger abgehandelt. Doch hier gilt es aufzupassen: Noch sind nicht alle After Effects Plugins für Mac OS 10.6 optimiert – wer Paech hat, landet bei unterschiedlichen Plugins plötzlich bei deutlich längeren Renderzeiten in After Effects / Snow Leopard als unter Mac OS 10.5. Uns fehlt die Zeit alle Plugins durchzuprobieren – entsprechende Listen sollten sich im Netz jedoch auftreiben lassen …



Fazit



Mac OS 10.6 erfreut durch deutlich reaktivere Gesamtperformance zu einem sehr günstigen Preis (für 29 Euro inkl. MwSt. als Upgrade des Vorgängers). Damit ist das Preis-Leistungsverhältnis von Mac OS 10.6 absolut top. QuickTime (X) - für Bewegtbild-Schaffende die Kern-Technologie - hat in Mac OS 10.6 noch einen längeren Weg vor sich, bis sie der alten QuickTime Pro Version ebenbürtig ist. Vor allem der im Videobild platzierte Controller nervt und die Export-Möglichkeiten sind zu stark limitiert. Glücklicher Weise steht QuickTime 7 (Pro) auch unter Mac OS 10.6 zur Verfügung – also kein Grund zur Panik. Wer Produktionssysteme am Start hat, die auf viele externe Plugins angewiesen sind, sollte sehr genau recherchieren, ob die vorhandenen Plugins bereits für Mac OS 10.6 freigegeben sind. Allen Anderen können wir das Update auf Mac OS 10.6 bis Dato nur empfehlen.


Inhaltsverzeichnis:
Einleitung / 64 Bit
Installation
Look& Feel
Finder
QuickTime X
Rendertests / Fazit
   

[8 Leserkommentare] [Kommentar schreiben]   Letzte Kommentare:
baerenbold   10:06   21.09.
Ein Tip zum Update: Ich habe ohne jedes Problem von 10.4 auf 10.6 mit der günstigen DVD "geupgedated". Alle anderen Programme blieben unange...weiterlesen
masterseb   22:34   20.09.
schon mit quicktime versucht zu recorden?
werden sie überhaupt erkannt? hast du alle updates der 6er version?
das kann eigentlich nur ...weiterlesen
brusnik   11:52   14.09.
Ich arbeite noch mit FinalCut 6 - ein Update lohnt sich für mich nicht - und habe nun auf Snow Leopard geupdatet. Nun werden aber meine Cams Sony HC1 ...weiterlesen
PowerMac   11:30   12.09.
Quicktime 7 war langsam, unübersichtlich und alt. So ein Quatsch mit Fun-Company.
[ Alle Kommentare lesen]

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