| Test : Leica D-Lux 3 - Frame-Grabber Teil 2 von rob Fr, 13.April 2007 | 3 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Vorweg noch kurz zum technischen Workflow der hier angewandten Bildbearbeitung. Da sowohl die Leica als auch die Ricoh in RAW-Formaten aufzeichnen können, wurden die entsprechenden Gallerie-Bilder alle im RAW-Format aufgezeichnet, anschließend nach Gutdünken des Photographen schnell iin Photoshop CS2 bearbeitet, meist in Richtung kräftigerer Farben und stärkerer Kontraste und dann als qualitativ hochwertige JPEGs ausgespielt. Dieses Vorgehen dürfte der Praxis der meisten digitalen Kameraanwender entsprechen. Da das RAW-Format Einstellungen wie Farbtemperatur, Belichtung, Kontraste etc. zur freien Verfügung stellt, macht es wenig Sinn über die Farb-Wiedergabe der Cams zu sprechen, was im Folgenden auch nicht gemacht wurde.

Leica D-Lux 3
Verarbeitung / Stabilität
Die Leica hat, zugegeben subjektiv gesehen, das edelste Design unserer Cams in diesem Test. Sie besticht vor allem durch eine reduzierte Formsprache und einen edel anmutenden Aluminium-Mantel. Von einem durchgehenden Aluminium-Gehäuse zu sprechen wäre jedoch irreführend. Das Aluminium ist dünn aufgetragen. Eine zweite Schicht aus Kunststoff darunter bildet im Verbund mit dem Aluminium das eigentlich Gehäuse – aluminisiert trifft es also besser. Trotz des leicht höheren Gewichtes von 220 g (inklusive Batterie und Gurt) im Gegensatz zu Ricoh GR Diglital (ca 200 g inkl.Batterie und Gurt) macht die Leica einen filigraneren, empfindlicheren Eindruck. Die Verarbeitung selbst ist auf hohem Niveau. Jedoch wünscht man sich für die Leica eher eine schützende Tasche, während man die Ricoh mit weniger Bedenken ohne zusätzlichen Schutz in den Rucksack steckt. Das große Display im 16:9 Format auf der Rückseite ist Stärke und potentielle Schwäche zugleich. Während es einerseits das 16:9 Format in seiner ganzen Breite hervorragend wiedergibt, ist es gerade wegen seiner Breite potentiell empfindlicher gegenüber Druck. Eine entsprechende Schutztasche oder eine stabilisierende Schutzfolie sollte also bei rauherer Beanspruchung, (von der wir in diesem Test als Immer-Dabei-Cam ja ausgehen) ins Auge gefasst werden.
Die Leica wird bekanntlich bis auf das Objektiv von Panasonic gebaut. Die entsprechende Cam bei Panasonic heisst Lumix LX2 und besitzt im Vergleich zur Leica eine leichte Griffschale an der rechten Seite. Vermeintlich liegt die Panasonic damit besser in Hand. Doch bei einem kurzen Vergleich der ansonsten baugleichen Cams entpuppte sich der fehlende Griff als Vorteil der Leica. Zugegeben, unterschiedlich große Hände mögen unterschiedliche Ausformungen des Gehäuses bevorzugen. Ein Vergleich vor dem Kauf lohnt sich auf alle Fälle mit einer klaren Empfehlung von dieser Seite zu Gunsten der Leica im Gegensatz zur LX2.
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 | bernd.jackobowski (unregistered) 20:14 04.06. | | danke für die schicken filmchen in schönhauser allee. kriegt man ja gleich heimweh. |  |
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