Test : JVC GZ-HM1 von rudi Do, 20.Mai 2010 | 2 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

Aus dem Messlabor
Bei der horizontalen Auflösungsmessung gehört die JVC GZ-HM1 jedenfalls zur Liga der schärfsten Camcorder, die wir jemals in unserem Messlabor hatten.
Gut schlägt sich die JVC GZ-HM1 auch im direkten Sichttest. Natürliche Schärfe überwiegt, wobei die skalierungstypischen Moire-Effekte, die viele Megapixel-Camcoder mit sich bringen fast völlig ausbleiben. Dafür waren leichte (blaue) Farbsäume an harten Farbübergängen sichtbar.
Auch bei der Farbauflösung arbeitet die JVC GZ-HM1E an der technischen Grenze von AVCHD-Camcordern. Jedoch sind die Farben extrem intensiv eingestellt.
Durchschnittlich: Trotz geringem Weitwinkel neigt die JVC GZ-HM1 zu einer leichten, aber sichtbaren Tonnen-Verzeichnung.
Typisch für JVC liefert auch die JVC GZ-HM1 sehr „heiße“ Farben. Rottöne wirken nicht nur überzeichnet, sonder fordern auch den Codec: Es entstehen Farbartefakte beim Decodieren...
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| Farbwiedergabe bei 1200 Lux | |
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Bei wenig Licht gelingen die Aufnahmen der JVC GZ-HM1E erstaunlich gut. Sie trickst nur optional (mit aktiviertem AGC) im Automatik-Modus mit 1/25s-Belichtungszeit.
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| 12 Lux Automatik-Einstellungen | |
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Mit 1/25 Sekunde Belichtungszeit sowie manuellem Weißabgleich
gelingen die Low-Light Aufnahmen sogar noch einen Tick besser. Fraglich ist jedoch, warum man dennoch Interlaced
Artefakte
trotz der halben Belichtungszeit sehen kann. Dies ist uns auch schon bei früheren JVC-Modellen aufgefallen und lässt sich vielleicht damit erklären, dass hier ein Bildprozessor einzelne Linien des CMOS-Sensors nachträglich zusammenlegt.
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| 12 Lux mit 1/25 Sekunde Belichtungszeit sowie manuellem Weißabgleich | |
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Solides Ergebnis: Der Rauschpegel der JVC GZ-HM1 ist gut, nur die Höhen werden moderat beschnitten.
Fazit
Wie schon die bauähnliche HM400 liegt die GZ-HM1 im Schärferennen aktueller 1000 Euro Kameras ganz vorne. Auch im Low-Light macht die Kamera eine gute Figur. Schade, dass man trotz des Preises die Farben nicht nachjustieren kann, denn diese bleiben Geschmackssache und erweisen sich teilweise sogar als kritisch. Die externen Bedienelemente dürften viele Filmer ansprechen, denen Kontrolle beim Filmen noch wichtig ist. Neben der Trägheit der Parameter muss sich der Anwender allerdings beim Filmen nach wie vor zwischen schnellem Weißabbgleich oder Fokushilfen auf dem Custom Key entscheiden. Ansonsten heißt es per Laser Touch Leiste ab ins Menü. Wenig Begeisterung weckt auch der geringe Weitwinkelbereich. Test: Sony NEX-7 - Ein kurzer Blick auf die Videoeigenschaften Mo, 21.Mai 2012 Wenn es um das Filmen mit Systemkameras geht, stellt sich für viele Käufer eigentlich immer nur die Frage Canon EOS oder Panasonic GH2. Das will Sony natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schickt mit der NEX-7 einen potenten Mitbewerber ins Rennen... |
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